Gröner bietet seinen Kunden innovativen online Katalog-Konfigurator

München, 14. März 2019

Die Karl Gröner GmbH ist ein Fachhändler für Werbetechnik mit 110 Mitarbeitern. Das Familienunternehmen aus Ulm kann auf eine mehr als 70-jährige Historie zurückblicken. Zum umfangreichen Sortiment zählen rund 60.000 Artikel aus den Bereichen Folien, Siebdruck, Werbetextilien und Deko-Systeme sowie Digital Services und Systemlösungen für die Werbetechnik.

 

Obwohl saisonal geprägt, ändern sich im Handel mit Textilartikeln auch im Saisonverlauf häufig Styles und deren Preise. Daher sind aktuelle (Print-)Kataloge und Preislisten meist Mangelware. Hinzu kommt ein Aspekt, der besonders bei Textilveredlern zum Tragen kommt:

Das Kerngeschäft dieser Händler-Klientel besteht darin, umfassend veredelte Outfits an Firmen und Endkunden zu verkaufen. Für die Textilveredler hat sich Gröner etwas Besonderes einfallen lassen: Einen Katalog-Konfigurator, mit dem sich auf einfachste Weise individuell gestaltete, druckfähige Kataloge im PDF-Format erstellen lassen.

 

Zur Nutzung des Katalog-Generators ist lediglich ein Webbrowser erforderlich, sowie ein Kundenkonto in der Gröner B2B Plattform. Mittels Drag&Drop wählt ein angemeldeter Händler aus dem aktuellen Textilienangebot aus, welche Kategorien und Styles er einem seiner Endkunden anbieten möchte - beispielsweise Sweatshirts, T-Shirts und Caps. Darüber hinaus lädt der Händler sein eigenes Deckblatt für den im Entstehen begriffenen Katalog hoch. Für die in den Katalog übernommenen Artikel bestimmt der Händler nun noch den prozentualen Aufschlag auf seine Einkaufspreise. Auch eine beliebige Trefferliste, die beispielsweise durch Filterung nach Kategorie (z.B. "T-Shirts"), Marke, Grammatur oder Farbe entstanden ist, kann als Katalog ausgeleitet werden. Damit lassen sich insbesondere diejenigen Endkunden des Händlers gezielt ansprechen, die bereits ein konkretes Angebot erhalten möchten. Schneller geht es nicht!

 

Realisiert wurde My Catalog auf Basis der IconParc PrintPublisher Lösung. Innerhalb von Sekunden lassen sich die konfigurierten Kataloge als web- oder druckfähige PDF-Dateien ausgeben und einem spezifischen oder beliebig vielen Kunden eines bei Gröner einkaufenden Händlers zur Verfügung stellen. Ein Katalog mit über 100.000 Artikeln auf 440 Seiten wird in nur zweieinhalb Minuten generiert.

B2B E-Commerce par excellence: Gröner erzielt mehr als 85% der Umsätze im Online-Kanal

München, 28.Juni 2018

Die Karl Gröner GmbH ist ein Fachhändler für Werbetechnik mit 110 Mitarbeitern. Das Familienunternehmen aus Ulm kann auf eine mehr als 70-jährige Historie zurückblicken. Zum umfangreichen Sortiment zählen rund 60.000 Artikel aus den Bereichen Folien, Siebdruck, Werbetextilien und Deko-Systeme sowie Digital Services und Systemlösungen für die Werbetechnik.

 

Effizienz durch konsequente Digitalisierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei Gröner: Bereits im Jahr 2002 führte das Unternehmen eine individualisierte B2B E-Business Lösung von IconParc ein. Ein Relaunch der Plattform im April 2018 hat dafür gesorgt, dass Gröner seiner führenden Position in der Branche weiterhin gerecht wird. Die erzielten Ergebnisse sprechen für sich: Mehr als 65% des gesamten Unternehmensumsatzes entstammen direkten Online-Bestellungen, die Gröner Kunden im B2B Frontend selbst erfasst haben. Weitere 20% des Gesamtumsatzes entstehen bei der Bestellannahme durch den Vertriebsinnendienst: Im telefonischen Kontakt mit Kunden nutzen alle Mitarbeiter des Gröner Innendienstes ebenfalls die B2B E-Business-Plattform als schnellsten Weg, Aufträge entgegenzunehmen. Mit einem kumulierten Anteil von gut 85% am gesamten Unternehmensumsatz stellt die B2B Lösung das wichtigste Werkzeug für Marketing, Vertrieb sowie Customer Care dar, und ist seit Langem nicht mehr wegzudenken.

Beim aktuellen Relaunch der Gröner B2B Plattform ist unter Federführung von IconParc ein nicht nur optisch beeindruckender Auftritt entworfen und umgesetzt worden. Zu den Leistungsmerkmalen zählt insbesondere das Full Responsive Design, wodurch das komplette B2B Frontend optimal auf allen Endgeräten zu bedienen ist. Weitere technische Highlights: PIM-System im B2B Backend, nahtlose Integration von CMS & CRM, adaptive Such- und Filtersystematik basierend auf der Lucene Open Source Technologie, vollständig automatisierte Schnittstellen zum Gröner ERP-System. Und das alles hochverfügbar und mit extrem schnellen Zugriffszeiten.

 

Dazu Geschäftsführer Bernd Gröner: "Ohne unsere B2B E-Business Plattform wäre das Großhandelsgeschäft in unserer Branche heute praktisch nicht mehr leistbar. Die überwältigend hohe Akzeptanz der Plattform bestärkt uns auch nach über 16 Jahren Livebetrieb in der Einschätzung, mit IconParc von Anfang an auf den richtigen Partner im Dschungel der E-Business-Anbieter gesetzt zu haben."

Im Zeichen der Digitalisierung: B2B SALES APP

München, 18.April 2018

Das erfolgreiche österreichische Familienunternehmen GUNZ wächst seit vielen Jahren stark im Großhandel mit Lebensmitteln. Damit Prozesse und Infrastruktur nicht zur Wachstumsbremsewerden, hinterfragt und optimiert GUNZ beständig die eigenen Vorgehensweisen. In diesem Zusammenhang kommt den eingesetzten IT-Verfahren eine besondere Bedeutung zu: Zusätzlich zu ERP- und Logistik-Lösungen, die bereits viele Facetten des Geschäftsmodells abbilden, betreibt GUNZ seit mehreren Jahren eine in die Prozesskette integrierte B2B E-Business-Plattform vom Münchener Digitalisierungsexperten IconParc. Über ein attraktives Frontend bestellen Kunden weltweit – das Backend verbindet die Lösung nahtlos, also ohne Medienbrüche, mit der vorhandenen IT-Infrastruktur. Auf diese Weise wird bereits ein signifikanter Teil des Geschäftsvolumens online abgewickelt.

 

Von der zentralen B2B-Plattform …

Dank durchgängiger Digitalisierung der Bestellannahme und -bearbeitung profitiert das Unternehmen und seine Kunden gleichermaßen von der hohen Abwicklungsgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Fehlerfreiheit. Auch Rückfragen an den GUNZ Innendienst sind erfolgreich auf ein Minimum reduziert worden, weil die B2B Plattform alle benötigten Informationen und Prozesse zuverlässig zur Verfügung stellt – selbsterklärend in mehreren Sprachen und Währungen. Kunden des Unternehmens werden optimal abgeholt: Dazu gehört selbstverständlich auch der Umgang mit Verbesserungsvorschlägen, die im Hause GUNZ bewertet und rasch umgesetzt werden.

 

… zur mobilen Außendienstlösung

GUNZ hat die Vorteile der Digitalisierung früh erkannt: Das Familienunternehmen investiert stetig in individuell auf die eigenen Anforderungen zugeschnittene IT-Lösungen, die von den langjährigen Partnern IconParc und MIA Systems beigesteuert werden. Aufbauend auf der zuvor eingeführten E-Business-Plattform, hat GUNZ 2017 eine weitere ehrgeizige Initiative gestartet: Von der Digitalisierung des Außendienstprozesses verspricht sich das Unternehmen eine verbesserte Qualität und Effizienz der täglichen Vertriebstermine bei Kundenunternehmen. Anders ausgedrückt: Mehr Umsatz durch mehr Begeisterung! Dies erfordert freilich ein mobiles Werkzeug, welches den entspannten Dialog mit dem Kunden fördert. Die für GUNZ adaptierte IconParc B2B Sales App ist nach einer kurzen Einführungsphase für den gesamten Außendienst ausgerollt worden: Mehr als 60 Vertriebsmitarbeiter verlassen sich im täglichen Einsatz auf die Qualitäten der für Android Tablets optimierten Lösung. Deren Fokus liegt dabei ganz auf dem Kunden und seinen Bedürfnissen: Mit wenigen Wisch- und Scroll-Gesten ermöglicht die B2B Sales App elegante Produktpräsentationen ebenso einfach, wie die Annahme von Bestellungen und das Erstellen von Angeboten. Die Dokumentation von Kundenbesuchen erfolgt mit Hilfe der B2B Sales App quasi im Vorbeigehen – Fotos und angehängte Dokumente eingeschlossen. Ein weiterer Clou: Im Kundengespräch benötigt die B2B Sales App keine Internet-Verbindung. Das Instrumentarium zur vertrieblichen Arbeit vor Ort steht auch offline zur Verfügung. Somit ist es keine Überraschung, dass sich die durch und durch ergonomische Lösung durch hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern im Außendienst auszeichnet. 

 

Fazit
Wer Digitalisierung strategisch einsetzt, weiß, dass dieser Prozess nie abgeschlossen ist: Nachhaltiger Erfolg setzt beständigen Wandel voraus. Wie hier am Beispiel des Familienunternehmens GUNZ gezeigt, sind flexible IT-Lösungen von IconParc treue Begleiter auf diesem Weg.

RED ZAC - Elektronik und voller Service im Responsive Design

München, Februar 2017

Auf dem digitalen Marktplatz von RED ZAC ( www.redzac.at ) haben sich rund 200 Einzelhändler in Österreich unter der bekannten Handelsmarke zusammengeschlossen. Webpräsenz und Produkt-Angebot sind seit dem erfolgreichen Relaunch vor gut zwei Jahren stetig weiter verfeinert worden. Im aktuellen Ausbauschritt ist nun die vollständige Umstellung auf Responsive Design erfolgt - damit sich Kunden und Besucher auch mit Smartphones und Tablets bequem über das Produktangebot und die Dienstleistungen von RED ZAC informieren können. Die Unterstützung mobiler Endgeräte umfasst insbesondere spezifisch angepasste Menüs, Layouts und Prozesse sowie Berühr- und Wischgesten anstelle der Maussteuerung. Sämtliche Bedienelemente sind auch auf hochauflösenden Smartphone Displays gestochen scharf, weil statt herkömmlicher Bilder nun Vektorgrafiken zum Einsatz kommen.

Über den zentral gepflegten RED ZAC Markenauftritt hinaus nutzen viele Händler die Möglichkeit, sich im Rahmen der nahtlos integrierten Händlershops mit eigenen redaktionellen Inhalten individuell zu präsentieren. Damit diese Inhalte auch auf kleinen Displays optimal zur Geltung kommen, passt die Responsive Gestaltung Layouts so an, dass den geringeren Platzverhältnissen Rechnung getragen wird - um überall beste Lesbarkeit zu gewährleisten. Mit den passend umgesetzten Such- und Filtermechanismen sind alle aktuellen RED ZAC Angebote mobil ebenso einfach zugänglich, wie von der Desktop-Ansicht her gewohnt. Selbstverständlich ist das Bestellen vom Smartphone und Tablet aus ebenfalls möglich: Dabei lassen sich Einkäufe - auch bei mehreren Händlern - bequem innerhalb eines einzigen Bestellvorgangs tätigen.

Die Vorstände von EURONICS Austria, Magister Peter Osel und Alexander Klaus, MBA, sind begeistert: "IconParc hat es sehr feinfühlig verstanden, die Prägnanz und Eigenständigkeit der Marke RED ZAC auch über mobile Endgeräte bestens zu transportieren. Wir finden nicht nur das Design äußerst gelungen, sondern ebenso die benutzerfreundliche Umsetzung aller Ansichten und Bedienvorgänge. Eine beachtliche Leistung - nicht zuletzt angesichts eines Implementierungszeitraums von nur wenigen Monaten."

Verantwortlich für die Gestaltung und technische Umsetzung des RED ZAC Marktplatzes zeichnet der E-Business-Spezialist IconParc, der sowohl Technologiekomponenten aus der eigenen E-Business Suite als auch die Integrationsleistung beisteuert. Roland Brückner - Geschäftsführer und Gründer von IconParc - über den Responsive Auftritt von RED ZAC: "Bei RED ZAC trägt die Digitalisierung Früchte: Teilnehmende Händler stützen ihr Online-Geschäft auf ein innovatives Fundament, das IconParc bereitstellt und auf alle aktuellen wie auch künftigen Anforderungen abstimmt."

GUNZ - Internationale B2B Plattform unterstützt rasantes Wachstum im Lebensmittelgroßhandel

München, Februar 2017

Ende 2014 entschied sich das im österreichischen Mäder beheimatete Familienunternehmen GUNZ dazu, eine neue, hochgradig skalierbare B2B E-Business Plattform einzuführen - zur Unterstützung des seit mittlerweile 30 Jahren kontinuierlich ausgebauten Großhandels mit Lebensmitteln.

Nach mehr als einem Jahr im Produktivbetrieb zieht die Geschäftsführerin, Simone GUNZ, ein ausgesprochen positives Fazit: "Überzeugend war das umfassende Know-how von IconParc, die individuelle, exakt auf unsere Bedürfnisse ausgerichtete Beratung, ebenso wie die maßgeschneiderte Lösung. IconParc bringt sich darüber hinaus stetig mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen ein. Heute, nach der erfolgreichen Umsetzung, können wir sagen, dass es die richtige Entscheidung gewesen ist, diesen Weg mit IconParc zu gehen." Antoine Levy, Gesellschafter bei IconParc, ergänzt: "Die Umsätze haben sich sogar noch besser entwickelt, als eingangs projiziert - ein Ende des Wachstums ist nicht absehbar. Weitere Ausbaustufen der B2B Lösung sind bereits geplant."

Im Rahmen der Planung und Umsetzung der neuen B2B Plattform im Jahr 2015 erbrachte IconParc zunächst Beratungsleistungen unter Berücksichtigung der strategischen Ziele von GUNZ. Im Anschluss an die Erarbeitung eines Lasten- und Pflichtenhefts folgte die Integration und Customization der Lösung. Viele Prozesse sind dabei hochgradig auf die Arbeitsweise von GUNZ zugeschnitten, wobei der erzielte Automatisierungsgrad eine deutliche Verringerung manueller Tätigkeiten sowie eine reduzierte Fehlerquote mit sich gebracht hat. Die B2B Lösung ist international ausgerichtet und unterstützt beliebig viele Sprachen und Währungen sowie kundenspezifische Sortimente und Preise. Bereits im Vorfeld der Umsetzung war die Performance der B2B Plattform als Erfolgsfaktor identifiziert worden. Hier werden ausgezeichnete Werte erzielt, so dass GUNZ Kunden ihre Einkäufe effizient tätigen können. Das B2B Frontend bietet eine äußerst ansprechende User Experience und arbeitet dabei weitgehend verzögerungsfrei.

In einer ersten Ausbauphase nach dem GoLive Anfang 2016 sind weitere Prozesse digital umgesetzt worden: An dieser Stelle sei insbesondere die Automatisierung im Bereich individualisierter Kataloge genannt. Kunden können sich die jeweils spezifische Preisliste - angereichert mit Barcodes zur Online-Bestellung via Scanner - auf Knopfdruck als PDF Dokument erstellen lassen und im B2B Frontend herunterladen. Darüber hinaus nutzt GUNZ ein von IconParc entwickeltes Modul zur Anbindung der B2B Lösung an Adobe InDesign. Mit den Produktdaten aus dem Katalogmodul der IconParc B2B Lösung werden druckfähige CMYK-Produktkataloge erzeugt. GUNZ hat diesen automatisierten Weg bereits für die letzten sieben Ausgaben des eigenen Gesamtkatalogs genutzt.

Scharf und greifbar - Verpackung in Zeiten der digitalen Transformation

Packaging Austria Februar 2016

Auf dem Deutschen Verpackungskongress Anfang März in Berlin diskutierten 140 Entscheider und Geschäftsführer aus der Wertschöpfungskette der Verpackung den digitalen Wandel und seine Folgen für die Branche. Der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstaltete Netzwerkgipfel schärfte den Blick für die Möglichkeiten und zeigte die Verpackung als begreifbaren Teil einer sich entmaterialisierenden Welt.

Die digitale Transformation unserer Gesellschaft und Arbeitswelt erscheint uns oft vage und wenig fassbar. Dabei sind die Veränderungen auch für unser Business real und bedeutsam, ob wir sie nun persönlich befürworten oder nicht", so Winfried Batzke, Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi), bei der Eröffnung des 11. Verpackungskongresses, der sich dieses Jahr dem Thema "Digital Business" widmete. "Auf dem Kongress haben wir den Blick für die Möglichkeiten von Verpackungen im digitalen Wandlungsprozess der Gegenwart geschärft. Die Verpackung ist aus digitalem Blickwinkel nicht nur ein nützliches Tool und eine mächtige Informationsplattform, sondern eben auch der begreifbare Teil einer sich entmaterialisierenden Welt."

Haptik - The next big thing

Wie die Verpackung als multisensorischer Markenbotschafter funktioniert und warum der haptische Aspekt auch unter der Ägide des digitalen Wandels zur Königsdisziplin wird, zeigte zum Start des Verpackungskongresses Olaf Hartmann, geschäftsführender Gesellschafter des Multisense Instituts. "Zukunft braucht Herkunft. Der digitale Wandel wird viel verändern, aber eines nicht: Die Wahrnehmung des Menschen. Aber wie nimmt der Mensch wahr, wie trifft er Kaufentscheidungen, wie schätzt er wert?" Für Olaf Hartmann ist die Verpackung das Tor zur Realität der Kunden und macht eine Marke sprichwörtlich begreifbar. "Berühren ist ein menschliches Urbedürfnis und ohne Berührung fehlt etwas Entscheidendes, denn die Haptik ist der entscheidende Sinn für die Wahrnehmung von Wahrheit und Wert." Auch Virtual Reality oder Augmented Reality benötigten ein Interface und erzeugten körperliche Reaktionen. Für Olaf Hartmann ist es deshalb auch kein Zufall, dass wir unsere Smartphones mit streichelnden Bewegungen bedienen. Dahinter secke viel Wissen um die Bedeutung der Haptik - als the next big thing.

Ideen und Best Practice

Wie können wir uns von unseren Wettbewerbern unterscheiden und in der massenhaften Vielfalt am POS oder im E-Commerce wahrgenommen werden? Dr.-Ing. Joachim Klimeck, Associate Director R&D Packaging Discipline bei Procter & Gamble, nahm die Kongressteilnehmer in seinem Vortrag mit auf eine Reise in die ganzheitliche, relevante und effektive Verpackungsentwicklung. Zutaten, ohne die es nicht geht, sind für Klimeck Authentizität, Kommunikation des funktionalen und emotionalen Werts, Beachtung des Kontextes im Regal, Funktionalität, Erweiterbarkeit über Formen und Materialien, Iconic Assets, Sicherheit, Nachhaltigkeit und die Verfolgung der großen Idee bis ins kleinste Detail. Dr. Wolfgang Dirk, Product Manager Parenteral & Business Development bei der Gerresheimer AG, gab im Folgenden einen spannenden Einblick in die Primärmaterial-findung für neue Medikamente in der parenteralen Anwendung. Gerade wenn die Medikamente injiziert werden, ist die Primärverpackung in Dirks Verständnis Teil des Medikaments. In dem Maße, wie die Wirkstoffe selektiver und wirksamer würden, steige auch die Anforderung an die Verpackung, insbesondere im Bereich Sicherheit und Ausschluss von Fehlfunktionen. Für Wolfgang Dirk geht der Trend nach Abwägung aller Vor- und Nachteile vom Glas hin zu Kunststoff als das bevorzugte Primärpackmittel. Wie die Verpackung neue Produkte schafft und Geschäftsmöglichkeiten eröffnet, zeigte Martin N. Sluk, Gründer und CEO der frizle AG, gemeinsam mit Thomas Reissig, Geschäftsführer der VerDeSoft GmbH. Nachvollziehbar und gut dokumentiert präsentierten sie einen gelungenen Weg von der Idee hin zum erfolgreichen Produkt, der so nur über die Verpackung führen konnte. Am Ende des Weges steht eine Portionsverpackung für frischen Spätzleteig, die gleichzeitig die Funktion einer Spätzlepresse übernimmt und als innovatives Produkt im Kühlregal selbst schwäbische Hausfrauen überzeugt.

Digital Business. Disruption. Entmaterialisierung.

Haben Sie auch das Gefühl, dass heute alles anders und vor allem viel schnelllebiger als früher ist? Und denken Sie dann: Wie peinlich, haben das meine Eltern damals zu ihrer Zeit nicht auch gesagt? Und: Bin ich langsam selbst zu alt? Die beruhigend beunruhigende Antwort auf diese Einleitung gab Karel J. Golta, Managing Director der Indeed Innovation GmbH, in seinem Vortrag. Denn mit Alter hat das Gefühl weniger zu tun. Eher schon mit der Wirklichkeit, die uns durch eine exponentielle Geschwindigkeit in der Technologieentwicklung extrem fordert und beeinflusst. Gerade die Verpackung kann für Golta diesen Wandel mitgehen und nutzen. Sie sei der "missing link" und das entscheidende Verbindungsglied zwischen der fassbaren Welt am POS und den Erwartungen und Devices der Digital Natives. "Es geht nicht um die naheliegenden Anwendungsbereiche. Die sind nur der Schneeball auf der Spitze des Eisberges. Der Schatz im Verborgenen, das ist der echte Mehrwert", so Golta. Stefan Krantz, Leiter Logistik Service der Hermes Fulfilment GmbH, zeigte im Anschluss aus Sicht von Logistik und Transport, wie und wo das Digital Business die Verpackung verändert. Für Krantz werden die Verpackungsentwicklung und die damit verbundenen Verpackungsanforderungen durch zunehmende Marktanteile im digitalen Handel immer stärker in den Fokus rücken. Besonders im Multichannel-Handel brauche es intelligente Lösungen, die nicht nur ansprechend, sondern auch effizient seien und das positive Einkaufserlebnis beim Kunden unterstützen. Den steigenden Verpackungsmengen durch steigende Absätze im Distanzhandel könne man mit einer entsprechenden Strategie wirksam begegnen. "Wenn wir bei der digitalen Transformation nur über neue Technologien reden, kratzen wir lediglich an der Oberfläche und verstehen nicht wirklich, was da gerade abgeht." Eine Sicht, die etwas tiefer zum Kern und Wesen der Entwicklung vordringt, präsentierte Franciska Bárdos, E-Business-Beraterin bei IconParc GmbH. Sie zeigte am Beispiel der Geschichte unserer Informationsträger von der Steintafel mit Keilschrift über das Papier und die DVD bis hin zur Cloud und der digitalen Quantenverschränkung, wie sehr sich Informationsträger entmaterialisiert haben - und dadurch auch eine zunehmende Kommunikationsvernetzung ermöglichten. Nach Ansicht von Franciska Bárdos werden starre Strukturen aussterben, dynamische dagegen überleben. Genau wie der Anpassungsfähigste, der im digitalen Darwinismus dem Stärksten oder Intelligentesten überlegen ist. "Wenn alles mit allem vernetzt ist, wenn Ihre Lieferanten durch digitale Prozesse in Ihr Unternehmen eingebunden sind, wenn in der Fertigung alle Bereiche mit allem vernetzt sind und die Produkte mit den Maschinen kommunizieren und umgekehrt: Was passiert dann? Am Ende des Tages werden wir zu einer einzigen großen Weltmaschine verschmelzen. Diese Weltmaschine wird kommen. Jetzt ist die Zeit, in der man sich die Anteile an dieser Weltmaschine sichern kann."

Zeitalter der Künstler

Von den kreativen Disziplinen lernen, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen besser bewältigen zu können - das stand im Mittelpunkt des abschließenden Vortrags von Dirk Dobiéy, Gründer und Geschäftsführer der Age of Artists GmbH. Für Dobiéy führen die großen, globalen Entwicklungen einerseits und die daraus resultierenden Anforderungen andererseits zu mehr Komplexität, Dynamik und Unsicherheit für die Unternehmen und die Menschen darin. "Wo aber gesicherte Informationen fehlen, reicht es nicht mehr aus, linear und rational vorzugehen. Wir müssen andere Fähigkeiten stärker ausbilden: Wahrnehmungsvermögen, Reflexionsfähigkeit, Kreativität und Bühnenpräsenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität - alles Fähigkeiten, die im Künstlerischen zu Hause sind." Man könne nicht mit "mehr vom Gleichen" auf die vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen reagieren. Wege fänden sich in nichtlinearen Prozessen mit wiederkehrenden Mustern, die Suchen, Reflektieren, Ausführen und Gestalten beinhalten und zwar klare Strukturen und Regeln aufweisen, aber auch rollenbasierte, wechselnde Hierarchien. "Wir verhandeln Innovationen immer in den Schnittstellen und nicht mehr nur auf einem Gebiet. Das ist eine Herausforderung."

... alles drin!

Verpackungs-Rundschau April 2016

Anfang März fand in Berlin der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstaltete 11. Deutsche Verpackungskongress statt. Unter dem Motto "Verpackungsideen und Digital Business - jetzt mitdenken, umdenken, vordenken" bot die Veranstaltung den über 140 Teilnehmern ein spannendes Programm.

Zu Beginn des Programms, durch das wie in den vergangenen Jahren der ZDF-Moderator Normen Odenthal wieder souverän führte, standen Verpackungen als multisensorische Markenbotschafter im Mittelpunkt. In seinem spritzig vorgetragenen Statement "Wie der Haptik-Effekt Verpackungen zu Topsellern macht" erläuterte Olaf Hartmann, geschäftsführender Gesellschafter des Multisense Instituts, dass die Verpackung bei einer Menge von rund 80.000 derzeit aktiv auf den Kunden einwirkenden Marken dessen Kaufentscheidung positiv beeinfl usst und damit die enormen Werbeaufwendungen der Unternehmen realisierenhilft. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist und bleibt die Verpackung ein greifbarer Teil und eine Informationsplattform in der sich wandelnden, entmaterialisierten Welt. Hartmann erläuterte: "Zukunft braucht Herkunft. Der digitale Wandel wird viel verändern, aber eines nicht: Die Wahrnehmung des Menschen. Aber wie nimmt er wahr und trifft Kaufentscheidungen? Die Haptik ist der entscheidende Sinn für die Wahrnehmung von Wahrheit und Wert." Je mehr Sinne die Verpackung anspricht, desto größer ist der Kaufeffekt, denn multisensorische Signale werden als relevanter und glaubwürdiger eingestuft. Sie erhöhen die Gehirnaktivität um das zehnfache und damit das Wiedererkennen des Produktes. Auch der nächste Referent, Joachim Klimeck, Associate Director R&D Packaging Discipline bei Procter & Gamble, hatte das Ziel, mit seinem Beitrag "Verpackungsentwicklung: Ganzheitlich, relevant und effektiv" darzustellen, wie man sich mittels der Verpackung von seinen Wettbewerbern unterscheiden und vom Kunden am PoS wahrgenommen werden kann. Wichtig sind die Stimmigkeit der Markenbotschaft, die optimale Funktionalität sowie eine beweisbare Nachhaltigkeit der Verpackung. Um das große Thema der richtigen Auswahl des Packstoffes für die Medikamentenverpackung ging es Wolfgang Dirk, Product Manager Parenteral & Business Development der Gerresheimer AG. Medikamente, die durch parenterale Applikation direkt in die Blutbahn gelangen, stellen an die Verpackung besonders strenge Anforderungen. Nach seinem Verständnis wird der Packstoff Teil des Arzneimittels. Fehlfunktionen sind auszuschließen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile gehe der Trend in der Branche vom Glas hin zu Kunststoff.

Der digitale Wandel

Dass durch die Verpackung neue Produktanwendungen geschaffen werden können, zeigten Martin N. Sluk von der frizle AG und Thomas Reissig, Geschäftsführer der VerDeSoft GmbH. Die Herausforderung bestand darin, eine Verpackung zu kreieren, die es ermöglicht, frischen Spätzleteig aus dem Kühlregal portioniert aus der Packung in den Kochtopf zu pressen - ein absolutes Höchstmaß an Convenience für den Anwender, das dem Produkt mehr Attraktivität verleiht und sich am PoS auszahlt. Der folgende Vortragsblock beleuchtete den sich vollziehenden digitalen Wandel und seine Folgen für die Branche. Die digitale Revolution, die mit der Erfi ndung des Mikrochips und dessen stetiger Leistungssteigerung, der Einführung der flexiblen Automatisierung in der Produktion und dem Aufbau weltweiter Kommunikationsnetzeuneinhergeht, bringt es mit sich, dass Anbieter - häufig auch Quereinsteiger - Lösungen entwickeln, die auf Erwartungen oder Probleme von Nutzern reagieren und damit einen neuen Markt begründen. Etablierte Branchen werden durch digitale Technologien teilweise neu erschaffen. Derartige Veränderungen betreffen auch die Verpackungsbranche. Zur Disruption (Störung) kommt es, wenn die weitere Verbesserung bzw. Verbilligung der Produkte und Technologien dadurch verlangsamt wird, dass die Produzenten ihre in die Produktentwicklung getätigte Investition rasch amortisieren möchten, während die Erwartungen der Kunden weiter steigen. Das ist eine Chance für neue Anbieter, die im Gegensatz zu den bestehenden Unternehmen nicht an festgefahrene Strukturen gebunden sind, deshalb den Markteintritt häufi g mit geringerem Aufwand lösen und die Ergebnisse besser sind oder billiger angeboten werden können. Häufig wird dabei anstatt einer Weiterentwicklung des Bestehenden ein Paradigmenwechsel zur Lösung der Probleme vollzogen. Diese Disruption wird ablaufen, so lange es sich lohnt. Karel J. Golta, Managing Director der Indeed Innovation GmbH, stellte die Verpackung in seinem Vortrag "Digitale Disruption - morgen wird alles anders" als das Bindeglieddar zwischen der greifbaren Welt am PoS und der Entmaterialisierung in der Technologie-Entwicklung, deren Geschwindigkeit uns verwirrt und zum Teil überfordert. Veränderungen der Verpackung infolge des Digital Business bei Logistik und Transport erläuterte anschließend Stefan Krantz, Leiter Logistik Service der Hermes Fulfilment GmbH. Neue Anforderungen werden vor allem im Multichannel-Handel zu neuen Verpackungsentwicklungen führen, die nicht nur ansprechend, sondern auch effizient sind. Allerdings bedarf es auch neuer Strategien, um den steigenden Verpackungsmengen zu begegnen. Franciska Bárdos, E-Business-Beraterin bei IconParc GmbH, ging in ihrem Beitrag "Digitale Transformation in der Verpackungsbranche - erstmal abwarten und Tee trinken?" von einer oft oberfl ächlichen Sicht auf die Thematik aus. Sie setzte sich das Ziel, deren Kern zu erläutern, damit sich die Unternehmennicht in Einzelaktivitäten verlieren. Der Prozess der Entmaterialisierung und der Vernetzung begann bereits zu Beginn der Menschheitsgeschichte. Dramatisch verändert hat sich "nur" die Geschwindigkeit der Innovationszyklen und der Entmaterialisierung. "Während von der Höhlenmalerei bis zu den Tontafeln Jahrtausende vergangen sind, erleben wir jetzt innerhalb eines Menschenlebens viele bahnbrechende Innovationen. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die sich anpassen können, wie immer in der Evolution. Wenn alles mit allem vernetzt ist, .werden alle zu einer einzigen großen Weltmaschine verschmelzen. Jetzt ist die Zeit, in der man sich die Anteile an dieser Weltmaschine sichern kann."

Umgang mit der Unplanbarkeit

Eine Möglichkeit, die Herausforderungen zu bewältigen, erläuterte Dirk Dobiéy, Gründer und Geschäftsführer der Age of Artists GmbH, im Schlussvortrag "Das Zeitalter der Künstler - von den kreativen Disziplinen lernen". Da die globalen Entwicklungen und die daraus resultierenden Anforderungen zu mehr Komplexität, Dynamik und Unsicherheit führen, ". reicht es nicht mehr aus, linear und rational vorzugehen. Wir müssen andere Fähigkeiten stärker ausbilden: Wahrnehmungsvermögen,Reflexionsfähigkeit,Kreativität und Bühnenpräsenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität - alles Fähigkeiten, die im Künstlerischen zu Hause sind. .Wir verhandeln Innovationen immer in den Schnittstellen und nicht mehr nur auf einem Gebiet. Das ist eine Herausforderung". Als Fazit kann man dem zustimmen, was Winfried Batzke, der Geschäftsführer des dvi, schlussfolgerte: "Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnt, wichtige Trends und neue Situationen im Kongress zu thematisieren. Als Verpackungsinstitut wollen wir Informationen und Impulse liefern, die Akteure miteinander vernetzen und etwas in Gang setzen. Das ist uns gelungen. Und die Themen werden nicht ausgehen. Ich lade alle Verantwortlichen ein, beim nächsten Verpackungskongress im März 2017 dabei zu sein."

Verpackung in Zeiten der digitalen Transformation

Packaging Austria Februar 2016

Am 03. März fand in Berlin der Deutsche Verpackungskongress statt. Im Mittelpunkt stand heuer das Thema "Digital Business". Der jährlich vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) veranstaltete Netzwerkgipfel zeigte die Verpackung als begreifbaren Teil einer sich entmaterialisierenden Welt.

Die Kernbotschaft des Deutschen Verpackungskongresses 2016 ist gleichermaßen simpel wie komplex: Die digitale Transformation ist in vollem Gange. Auch in der Verpackungsindustrie sei es deshalb jetzt an der Zeit sich zu fragen, ob man will, dass sie einem passiert, oder ob man aktiv mitgestalten möchte. "Die digitale Transformation unserer Gesellschaft und Arbeitswelt erscheint uns oft vage und wenig fassbar. Dabei sind die Veränderungen auch für unser Business real und bedeutsam, ob wir sie nun persönlich befürworten oder nicht", sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi). "Die Verpackung ist aus digitalem Blickwinkel nicht nur eine nützliches Tool und eine mächtige Informationsplattform, sondern eben auch der be-greif-bare Teil einer sich entmaterialisierenden Welt." Um Handfestes und "Be-greif-bares" ging es auch im Laufe des Kongresses in unterschiedlichen Formen. Mehrfach wurde die Rolle der Verpackung als etwas Anfassbares hervorgehoben. Der Grund ist in der digitalen Transformation zu finden. Digitalisierung steht unter anderem für die Entmaterialisierung unserer Erfahrungswelten. Greifbare Erfahrungen erhalten deswegen umso stärkere Bedeutung. Verpackung als multisensorisches Erlebnis ist ein entscheidender Faktor - auf mehreren Ebenen. Zum einen kann sie am POS den Kaufimpuls auslösen. Zum anderen kann sie im Distanzhandel die emotionale Markenbindung herstellen. Was die Verpackung auch und gerade im digitalen Zeitalter zu leisten vermag, wurde in acht Vorträgen beleuchtet. Was wir gelernt haben:

1. Haptik ist "the next big thing".

Olaf Hartmann, geschäftsführender Gesellschafter des Multisense Instituts, war in seiner Botschaft sehr klar. Hartmann sieht in der Verpackung das Tor zur Realität des Kunden. Menschen sind multisensorische Wesen. "Die digitale Disruption wird unfassbar viel verändern in dieser Welt, aber eines hat sie nicht verändert - die Wahrnehmung des Menschen", so Hartmann. "Berühren ist ein menschliches Urbedürfnis, und ohne Berührung fehlt etwas Entscheidendes, denn die Haptik ist der entscheidende Sinn für die Wahrnehmung von Wahrheit und Wert." Die Verpackung macht Marken für uns wörtlich begreifbar. Vor allem im Zuge des digitalen Wandels werde Haptik zur Königsdisziplin. Auch Virtual Reality oder Augmented Reality benötigten ein Interface und erzeugten körperliche Reaktionen. Als Beispiel nannte Hartmann die Bedienung von Smartphones. Für ihn ist es kein Zufall, dass wir es mit streichelnden Bewegungen bedienen. Dahinter stecke viel Wissen um die Bedeutung von Haptik.

2. Wo Best Practice draufsteht, ist nicht immer Best Practice drinnen.

Zum Thema Best Practice konnte das dvi Procter & Gamble gewinnen. Dr.-Ing. Joachim Klimeck, Associate Director R&D Packaging Discipline bei Procter & Gamble referierte zum Thema ganzheitliche, relevante und effektive Verpackungsentwicklung. Wer auf Tipps und Tricks von einem der größten Konsumgüterkonzerne der Welt gespannt war, wurde enttäuscht. Auf den Blick hinter die Kulissen wartete man vergebens. Damit blieb der Vortragsinhalt an der Oberfläche kratzend. Klimeck betonte als Zutaten einer gelungen Verpackung die Punkte Authentizität, Kommunikation des funktionalen und emotionalen Werts, Beachtung des Kontextes im Regal, Funktionalität, Erweiterbarkeit über Formen und Materialien, Iconic Assets, Sicherheit, Nachhaltigkeit und die Verfolgung der großen Idee bis ins kleinste Detail.

3. Den richtigen Packstoff zu finden ist schwierig - vor allem in der Pharmaindustrie.

Bei medizinischen Verpackungen sind Hygiene, Sicherheit und das Verhindern von Wechselwirkungen von Produkt und Packstoff besonders wichtig. Dr. Wolfgang Dirk, Product Manager Parenteral & Business Development bei der Gerresheimer AG, gab Einblicke in die Primärmaterialfindung für neue Medikamente in der parenteralen Anwendung. Gerade wenn die Medikamente injiziert werden, ist die Primärverpackung Teil des Medikaments. In dem Maße, wie die Wirkstoffe selektiver und wirksamer würden, steige auch die Anforderung an die Verpackung. Vor allem betreffe das die Bereiche Sicherheit und Ausschluss von Fehlfunktionen. Besonders sicher hinsichtlich der Wechselwirkungen ist Glas als Packstoff. Allerdings weist das Material auch massive Nachteile auf. Beim falschen Öffnen einer Ampulle etwa stellen Splitter eine Gefahr für die Patientensicherheit dar. In kostenintensiven medizinischen Bereichen - wie etwa der Onkologie - ist die Zerbrechlichkeit zudem ein enormes finanzielles Risiko. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile ginge Dirk zufolge der Trend vom Glas hin zu Kunststoff als bevorzugtes Primärpackmittel.

4. Die Verpackung kann das Produkt schaffen.

Nicht nur neue Produkte schaffen neue Verpackungen. Manchmal sind es auch Verpackungen, die ein neues Produkt schaffen. Wie das gehen kann erläuterte Martin N. Sluk, Gründer und CEO der frizle AG, gemeinsam mit Thomas Reissig, Geschäftsführer der VerDeSoft GmbH. Am Anfang stand ein simpler Wunsch: nach dem Kochen nicht mit Bergen an Abwasch konfrontiert zu sein. Sluk schwebte ein Produkt vor, mit dem sich frischer Spätzleteig direkt aus der Verpackung in das kochende Wasser drücken ließe. Am Ende kam eine Portionspackung für frischen Spätzleteig heraus, die gleichzeitig die Funktion einer Spätzlepresse übernimmt.

5. Verpackung ist der "missing link" zur digitalen Welt.

Das Gefühl, das alles schneller wird... Das ist keine Einbildung, sondern eine Tatsache. Technologien entwickeln sich nicht linear, sondern exponentiell. Karel J. Golta, Managing Director der Indeed Innovation GmbH illustrierte das sehr deutlich. Er richtete zwei Schätzfragen* an das Publikum: a.) Wie weit kommt man, wenn man 30 Schritte geht? b.) Wie weit kommt man, wenn man 31 Schritte geht - diese aber exponentiell sind? Während die Reichweite von 30 Schritten recht gut geschätzt wurde, scheiterten die meisten an der zweiten Frage. Generell seien wir Menschen gut darin lineare Entwicklungen vorauszusagen, nicht aber exponentielle, so Golta. Kein Wunder also, dass wir Einfluss und Entwicklungsmöglichkeiten der Digitalisierung massiv unterschätzten. Gerade die Verpackung hätte gute Möglichkeiten den digitalen Wandel mitzugehen und zu nutzen. Sie sei der "missing link" und das entscheidende Verbindungsglied zwischen der fassbaren Welt am POS und den Erwartungen und Devices der Digital Natives. "Es geht nicht um die naheliegenden Anwendungsbereiche. Die sind nur der Schneeball auf der Spitze des Eisberges. Der Schatz im Verborgenen, das ist der echte Mehrwert", so Golta. Die Verpackung könnte uns beispielsweisedirekt im Supermarkt erzählen, dass es sich bei dem Fabrikat des Herstellers XY um das beliebteste Produkt der Kategorie Erdbeerjoghurt handelt. Daheim angekommen, könnte sich die Verpackung mit dem Kühlschrank vernetzen. Sie könnte uns so darauf hinweisen, wie oft wir das Produkt aus dem Kühlschrank genommen haben. Oder wann es an der Zeit wäre für Nachschub zu sorgen. Nach diesem Prinzip könnten Lebensmittelverpackungen mit unserem Handy kommunizieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Generell hat die Verpackung das Potenzial zu einem wichtigen Teil im Internet der Dinge werden. Golta sieht darin sogar eine logische Entwicklung und nennt dafür das Beispiel Diät. Die Smartwatch sammelt konstant Daten über unseren Körper - weiß aber nicht, wie viele Schokoriegel wir essen. Die Verpackung könnte auch hier der Missing Link sein. Nachdem der Trend hin zu Digitalisierung und Selbstüberwachung geht, wäre Golta zufolge hier wirklich Geld zu machen. Überzeugt ist er davon, dass spätestens die Generation A die Einbindung der Verpackung in die digitale Welt fordern wird. Technisch wäre das bereits machbar.

6. Wachsende Marktanteile im digitalen Handel erhöhen die Ansprüche an die Verpackung.

Stefan Krantz, Leiter Logistik Service der Hermes Fulfilment GmbH, zeigte im Anschluss aus Sicht von Logistik und Transport, wie und wo das Digital Business die Verpackung verändert. Die Verpackungsentwicklung und die damit verbundenen Anforderungen würden Krantz zufolge immer stärker in den Fokus rücken. Der Grund läge an den zunehmenden Marktanteilen im digitalen Handel. Ein Problem stellen im Distanzhandel Retouren dar. Hier seien die Verpackungen oftmals beschädigt. Die rückgegebenen Artikel müssen also erst entsprechend aufbereitet werden. Besonders im Multichannel-Handel brauche es deshalb intelligente Lösungen, die nicht nur ansprechend, sondern auch effizient seien. Den steigenden Verpackungsmengen durch steigende Absätze könne man mit einer entsprechenden Strategie wirksam begegnen. Daneben soll die Verpackung das positive Einkaufserlebnis beim Kunden unterstützen. Zu beachten sind deshalb auch Details. Etwa ob man das Produkt von außen bereits erkennen kann oder nicht. Was etwa bei einem Großbildfeeher wünschenswert sein mag, ist bei der Unterwäsche ziemlich sicher ein No-Go. Daneben ginge es auch um Details. Dazu gehört beispielsweise, dass der Kunde zunächst das Produkt sehen will. Die Rechnung sollte deswegen nie zuoberst mit eingepackt werden.

7. Anteile an der Weltmaschine muss man sich jetzt sichern.

Francisca Bárdos, E-Business-Beraterin bei IconParc GmbH bot eine vertiefende Sicht zum Thema Digitalisierung. Sie betonte: "Wenn wir bei der digitalen Transformation nur über neue Technologien reden, kratzen wir lediglich an der Oberfläche und verstehen nicht wirklich, was da gerade abgeht." In ihrem Vortrag versuchte sie deswegen zum Kern der Sache vorzudringen. Was bedeutet Digitalisierung eigentlich? Im Wesentlichen handle es sich bei diesem Prozess um zwei Dinge: Entmaterialisierung und totale Vernetzung. Bei der Entmaterialisierung handelt es sich aber keineswegs um ein neues Phänomen. Im Gegenteil: man kann es seit 40.000 Jahren beobachten. Hierfür bot Bárdos ein faszinierendes Beispiel: Die Entwicklung von Informationsträgern - also Dinge, auf denen man Information festhalten und jemand anderem zeigen kann. Der erste Informationsträger ist die Höhle und die Höhlenmalerei. Hier musste der Betrachter zum Informationsträger gehen. Es folgten Steintafeln. Diese konnte man, wenn auch mühsam, bereits von A nach B tragen. Danach kamen Tontafeln, Pergament und Papier. Irgendwann Schallplatten, DVDs und die Cloud. Mittlerweile sind wir fast soweit via Quantenverschränkung zu kommunizieren. Man kann deutlich erkennen: Informationsträger haben sich nicht nur entmaterialisiert - sie vernetzen Kommunikation auch zunehmend. Wenn der Prozess der Entmaterialisierung und Vernetzung also bereits so lange anhält - vielleicht doch erst mal abwarten und Tee trinken? "Nein!", sagt Bárdos. Die Zeit aktiv zu werden sei jetzt. Starre Strukturen würden aussterben, dynamische dagegen überleben. Im digitalen Darwinismus sei der Anpassungsfähigste dem Stärksten oder dem Intelligentesten überlegen. "Wenn alles mit allem vernetzt ist, wenn Ihre Lieferanten durch digitale Prozesse in Ihr Unternehmen eingebunden sind, wenn in der Fertigung alle Bereiche mit allem vernetzt sind und die Produkte mit den Maschinen kommunizieren und umgekehrt: Was passiert dann?", fragt Bárdos. "Am Ende des Tages werden wir zu einer einzigen großen Weltmaschine verschmelzen. Diese Weltmaschine wird kommen. Jetzt ist die Zeit, in der man sich die Anteile an dieser Weltmaschine sichern kann." Was kann man als Unternehmen also tun? Bárdos schlägt drei Maßnahmen für eine ganzheitliche Transformation vor: 1. Einen Digitalisierungsbeauftragten ernennen: Dieser sollte jemand sein, der von oben auf das Unternehmen schauen kann, um Prozesse ganzheitlich betrachten zu können. 2. Die digitale Fitness messen: Es gibt mittlerweile unzählige Unternehmen, die bei dieser Aufgabe helfen. Anhand von Fragekatalogen lässt sich herausfinden, wo man aktuell steht. Das sei wichtig, um nicht in blinden Aktionismus zu verfallen. 3. Leuchtturmprojekte starten: Solche Projekte sollen für Motivation im Unternehmen sorgen und Ängste nehmen. Ein solches Projekt könnte zum Beispiel das Thema Webshop sein.

8. Wirtschaftliche Herausforderungen? Die Lösung liegt in den kreativen Disziplinen.

Um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen besser bewältigen zu können, solle man von den kreativen Disziplinen lernen. Das war die Hauptbotschaft von Dirk Dobiéy, Gründer und Geschäftsführer der Age of Artists GmbH. Für Dobiéy führen die großen, globalen Entwicklungen einerseits und die daraus resultierenden Anforderungen andererseits zu mehr Komplexität, Dynamik und Unsicherheit für die Unternehmen und die Menschen darin. Wenn gesicherte Informationen fehlen, fehle auch die Basis, um linear und rational vorzugehen. "Mehr des Selben" sei kein fruchtbares Konzept im Umgang mit vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen. Die Lösung für zunehmende Komplexität könne deshalb nicht in mehr Meetings, mehr Daten, mehr MINT-Studienplätzen und mehr linearem Planen liegen. Auch wäre der Verfall in Extreme wie zentralisieren, dezentralisieren, konzentrieren und diversifizieren nicht automatisch zielführend. Deswegen sei es wichtig andere Fähigkeiten stärker auszubauen: Wahrnehmungsvermögen, Neugier, Reflexionsfähigkeit, Kreativität und Bühnenpräsenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität. All diese Fähigkeiten finden sich im künstlerischen Mindset. Dieses konstituiert sich vor allem aus fünf Eigenschaften: sehr große Neugier und eine vielfältige Beschäftigung mit Dingen, Überzeugung, Leidenschaft, Widerstandsfähigkeit auch in Krisen und eine gewisse Transzendenz, also die Fähigkeit das eigene Ego unter die Sache unterzuordnen. Mithilfe dieser Eigenschaften fänden sich leichter nichtlineare Prozessen mit wiederkehrenden Mustern, die Suchen, Reflektieren, Ausführen und Gestalten beinhalten. Das bedeutet nicht, dass es dort nicht ebenso klare Strukturen und Regeln gibt. Generell seien Hierarchien dort aber eher Rollen basiert und wechselnd. Dobiéy erzählte in seinem Vortrag von einem Gespräch mit einem Geiger. Dieser habe folgendes gesagt: "Weißt du, im Business, da geht es immer nur um eines. Da geht es immer nur um Profit. In der Musik schreiben wir auf fünf Linien." Wenn die Bottomline Profit ist, was sind dann die anderen vier? Die Antwort muss jedes Unternehmen und jeder Unternehmer für sich selbst finden. Das Ergebnis ist die sogenannte Business-Symphonie. Sie bietet Dobiéy zufolge eine gute Unterstützung bei der Bewältigung von Herausforderungen.

Digitization in the Packing Industry - Are we facing an ostrich effect?

packaging international November 2015

Digitization transforms industries and rewrites the rules of competition. Whereas some markets have already inhaled the digital air into their business lounges, others are still struggling to bridge digitization to their business. The packaging industry is known for being somewhat cautious when it comes to the adoption of new technological trends. In an age where everybody seems to talk about digitization, voices claiming that the packaging industry soon won't be able to catch up are getting louder. In order to get a clearer understanding of the situation in the packaging world, we met up with Matthias Giebel (Berndt & Partner Consultants) and Franciska Bárdos (Iconparc).

Packaging International: Mr. Giebel, a few months ago you published a survey which focus was to find more about the digital situation at the packaging material producers. Could you give us a brief summary about the key outcomes please?

Matthias Giebel: Absolutely! Currently only one fourth of the respondents consider digitization as an important topic. This is interesting, considering that most believe that their customers are more advanced in terms of digital maturity. It will be exciting to see how this gap will impact the long term relationship between the two parties. The majority believes that digitization will increase its priority on their agenda in the near future dramatically.

Packaging International: Why is there such little digital involvement in the packaging industry?

Matthias Giebel: The main reason mentioned in the study is a shortage in resources. That is budget, time and man power capacity. The lack of digital competency within the company is also being seen as an issue. Poor involvement of the higher management is another factor. What makes it especially challenging for this industry is the little margin. Budgets are simply tight and any investment needs to be thought through very carefully.

Packaging International: Miss. Bárdos, you council companies from different industries for e-business related topics which is one area of digitization. What is your impression about the packaging industry when it comes to their digital fitness?

Franciska Bárdos: I can definitely confirm the insights of Mr. Giebel. The people in charge are open to hear about digitization, however when it comes to setting up concrete actions, companies hesitate to commit. Mainly due to other priorities and budget shortages. However, I believe that the lack of digital priority is just a superficial symptom for deeper underlying reasons.

Packaging International: Can you tell us a bit more about those reasons?

Franciska Bárdos: Overall, I believe that the packaging industry is overstrained with the digital topic. There are industries that by nature have a higher affinity for digitization. Take the financial sector or the media world for example. Since they deal with digital goods, it is quite easy to develop digital scenarios for these industries. The packaging industry however deals with physical goods. The goods itself will always stay physical. Hence, it is only the processes throughout their supply chain and certain services that can be digitized. Grasping processes is abstract and often very complex. It requires a helicopter view into the company and there are not many people who have this holistic knowledge. In addition to this, I see an increased level of complexity in the packaging world. Packaging is a horizontal topic that touches many other industries. If you produce containers for the pharmaceutical market, the food industry and for personal care products, you must be a subject matter expert with the regulations and the specific needs in each of the mentioned markets. Digitization is a topic that cannot be delegated to the CIO only but also equires the involvement of the CEO. Considering all the other topics on the agenda, this is certainly not an easy business venture.

Packaging International: Hearing all this, can easily create the impression that the digital undertaking is almost impossible in the packaging industry.

Matthias Giebel: Well it is definitely challenging, but not impossible. Our survey showed that the majority of participants is seeing more chances than risks associated with digitalisation and at the same time does close to nothing to take these chances. I fear, someone will take these chances and they will not necessarily come from the packing industry itself. Therefore it is not like the packaging industry has a choice in the long run. Digitization will come, it is only a question about time. One way to approach this topic is to develop more concrete digital scenarios that are graspable for the industry. This is something we will work on in the next months. The foundation of this is to ensure a common understanding about the subject. Today we often get our wires crossed, depending from which area of the supply chain the counterpart comes from.

Franciska Bárdos: I certainly agree. When we talk about digitization to people in charge from the Research & Development area, one thing that comes to their mind are 3-D-prototype simulators. The Head of production thinks about mass customization and the internet of things, whereas the Sales Director thinks about e-commerce platforms and so on. Don't get me wrong. These are all valid associations. However, it is very crucial to be absolutely clear from the beginning what we are talking about. More importantly we find a way to leave the isolated discussions and develop a holistic digital strategy for each company. The packaging industry for sure is very complex which is why it is more important to bridge digitization in a structured way to the whole company itself.

Matthias Giebel: One thing is for sure, digitization is not a trend that can be sat out. In other words, not doing anything and applying the ostrich effect will certainly not help. Starting now to develop the necessary knowhow for the digital transformation process of the business and become a frontrunner seems to be a much better alternative to me.

Packaging International: Thank you for your time!

Digitalisierung trifft das Verpackungsnetzwerk

Verpackungsrundschau, Oktober 2015

Noch besser auf den Kunden konzentrieren

Wann haben Sie sich das letzte Mal einen Anzug oder ein Kostüm gekauft? Und mal ganz ehrlich, das Kleidungsstück kam von der Stange oder lassen Sie Ihre Kleidung maßanfertigen? Das kann man ja nicht bezahlen ist das häufigste Argument, warum wir bei der Auswahl unserer Kleidung fast immer Kompromisse eingehen. Denn das Standardkostüm oder auch der Markenanzug kneift ein bisschen am Bund, ist an den Schultern zu eng oder, wenn das alles locker sitzt, dann sind die Ärmel oder Beine zu lang. Diese kleinen Mängel lassen wir dann durch die Änderungsschneiderei beheben und bezahlen dafür zusätzlich noch einmal etwa 10 bis 20 % des Kaufpreises. So unterschiedlich wie jeder Mensch aussieht und sich kleidet, so verschieden sind auch seine Konsumgewohnheiten. Die Industrie ist durch flexiblere Produktionsmöglichkeiten immer mehr in der Lage, diesen Trend mit individualisierten Produkten zu unterstützen. Dabei sind aber nach wie vor die Kosten der limitierende Faktor. Und es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass eine größere Auswahl zu einem höheren Verbrauch führt. Vielmehr muss der Konsument besser informiert und begleitet werden, damit er den individuellen Vorteil versteht. Um in der oben beschriebenen Analogie zu bleiben, bedeutet es, dass der Verkäufer oder die Verkäuferin entsprechende Zwischengrößen in die Umkleidekabine bringt oder dass der Verbraucher aus einem Baukastensystem wählen kann. Deshalb kauft er nicht zwei Anzüge oder Kostüme, aber er wird dort, wo er die Möglichkeit hat, sich individuell beraten zu lassen, wieder kaufen. Hier kommt IconParc ins Spiel. Das Unternehmen bietet auf der einen Seite klassische E-Commerce Lösungen, wie beispielsweise die Entwicklung und Integration eines B2B Onlineshops für den Verpackungshändler ratioform. Digitale Produktkonfinguratoren für Maschinenhersteller und Apps für mobile Geräte gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum. IconParc berät zu digitalen Geschäftsprozessen mit der Zielsetzung, Unternehmen kosteneffizienter und schneller agieren lassen zu können. So können diese sich noch besser auf ihre Kernkompetenzen und Kunden konzentrieren.

e-Business sorgt für Licht im Angebotsdschungel

neue verpackung, August 2015

Maßgeschneiderte Produkte zu Preisen von der Stange. So oder ähnlich lässt sich wohl die "Schöne Neue Welt" der Industrie 4.0 in einem Satz zusammenfassen. Die Kehrseite der maximalen Freiheit wird in den Medien jedoch nur am Rande thematisiert. Dabei bringt eine steigende Produktvielfalt auch viele Herausforderungen mit sich. Franciska Bárdos, E-Business Beraterin bei IconParc, erklärt im Interview, wie "Mass Customization" den Käufer überfordern kann und welches Gegenmittel hierfür E-Commerce-Lösungen bieten.

Frau Bárdos, können Sie uns ein wenig zu den Hintergründen der "Mass Customization" erzählen?

In unserer Gesellschaft ist es heute mehr denn je zur Normalität geworden, dass unterschiedliche Lebensauffassungen und Lebensstile gleichwertig nebeneinander koexistieren. In Summe werden dadurch auch die Wünsche der Konsumenten vielfältiger. Viele Unternehmen reagieren darauf mit einer Erweiterung der Produktvielfalt beziehungsweise individualisierten Produkten. Noch vor einigen Jahren ging mit einem individualisierten Produkt auch ein deutlich höherer Preis einher.
Dieses Paradigma ändert sich im Zuge der Industrie 4.0. Flexible Produktionsmöglichkeiten werden individualisierte Produkte zu Preisen von der Stange ermöglichen. Wir erleben gerade einen Trend von der Massenfertigung hin zur Mass Customization. Schon jetzt ist die Produktvielfalt seit 1997 über alle Branchen um 250 Prozent gestiegen. Ganz weit vorne sind übrigens die Automobilindustrie und die Konsumgüterbranche. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird.

Welche Auswirkungen hat Mass Customisation auf die Verpackungsbranche?

Als Folge der steigenden Produktvielfalt wird auch die Nachfrage von vielfältigeren Verpackungen steigen. Zum einen eröffnet dieser Trend Verpackungsmaschinen, Verpackungsproduzenten und Verpackungshändlern neue Optionen, sich am Markt zu differenzieren. Zum anderen nimmt mit steigender Produktvielfalt die Komplexität und damit der Aufwand in der gesamten Wertschöpfungskette zu.

Welche Herausforderungen sehen Sie dadurch für den Vertrieb?

Mir fällt auf, dass im Rahmen der Industrie 4.0-Diskussionen fast schon dogmatisch davon ausgegangen wird, dass eine höhere Produktvielfalt automatisch zu einem erfolgreicheren Vertrieb bzw. mehr Absatz führt. Auf den ersten Blick scheint dieser Schluss naheliegend. Immerhin steigt mit einer größeren Produktvariation die Wahrscheinlichkeit, dass für jeden Kunden etwas Passendes im Sortiment dabei ist, ganz gleich wie individuell die Wünsche auch ausgeprägt sein mögen. Doch maximale Freiheit kann auch maximale Überforderung beim Käufer hervorrufen. Das gilt für den privaten als auch den Geschäftskundenbereich.

Was genau meinen Sie mit maximaler Überforderung?

Forschungen zum Einkaufsverhalten weisen darauf hin, dass zu viel Freiheit den Käufer auch überlasten kann. In einem Experiment der Verkaufspsychologie hat die Forscherin Sheena Iyeng der Universität Columbia in New York festgestellt, dass eine geringere Auswahl an Marmeladen zu insgesamt höheren Verkaufszahlen führte. Sie hatte zwei Probetische aufgestellt, einmal konnten die Kunden aus sechs unterschiedlichen Marmeladen wählen, einmal aus 24 Varianten. Zwar lockte der Tisch mit der größeren Auswahl mehr Interessenten an, gekauft haben am Tisch mit den weniger Varianten jedoch wesentlich mehr Personen. Die Ergebnisse des Experimentes sorgten bei vielen Unternehmen für Aufruhr. Procter und Gamble reduzierte daraufhin sein Shampoo-Sortiment von 26 auf 15 und steigerte den Absatz dadurch um 10 Prozent

Das steht im Gegensatz zu den positiven Aspekten der Produktvielfalt, die von der Industrie 4.0 propagiert wird, oder?

Aus dem Experiment zu schließen, dass maximale Produktfreiheit aufgrund der begrenzten Auffassungskapazität des Menschen hinderlich für den Absatz ist, halte ich für zu voreilig. Produktvielfalt ist für den Anbieter ja letztendlich nur ein Mittel zum Zweck. Denn dem einzelnen Kunden ist es im Prinzip egal, wie viel Auswahl er hat, so lange er sein gewünschtes Produkt erhält. Nur wenn die Auswahl unübersichtlich ist und der Kunde bei seiner Suche alleingelassen wird, besteht die Gefahr der Überforderung. Wenn der Kunde sein gewünschtes Produkt nicht findet, kann er es auch nicht kaufen.

Sie sagen also, dass eine große Auswahl in Zukunft schon wichtig ist, es dabei aber auf ein kundenfreundliches Einkaufserlebnis ankommt?

Genau, gerade die Verpackungsbranche wird nicht um eine breite Produktpalette mit vielen unterschiedlichen Varianten herumkommen. Schließlich wollen individuelle Produkte individuell verpackt werden. Unternehmen, die es schaffen, Ihre Kunden im Verpackungsdschungel zu unterstützen und auf sie zugeschnittene Lösungen anzubieten, werden als Sieger hervorgehen. Moderne Vertriebswerkzeuge unterstützen hier.

Welche Vertriebswerkzeuge meinen Sie?

Ich denke da vor allem an E-Business-Lösungen wie E-Commerce- und Beschaffungsplattformen, elektronische Marktplätze sowie digitale Produktkonfiguratoren. Webshops gehören auch dazu, diese sind dabei nur die kleine sichtbare Spitze des Eisbergs.

Was ist an Webshops so besonders oder neu?

Webshops sind in der Tat nicht mehr neu. Heute sind sie jedoch in der Lage weitaus mehr zu leisten, als noch vor einigen Jahren. Viele Unternehmen assoziieren mit einem Webshop immer noch eine einfache Webseite mit ein paar Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Zahlungsoptionen. Mit modernen E-Business-Lösungen für den Geschäftskundenbereich hat das aber genauso wenig zu tun wie eine Studentenbude mit einer Logistikhalle oder einem Bürogebäude. Zwar kann man als Start-up für den Anfang auch in einer Studentenwohnung ein paar Kisten lagern oder Rechnungen schreiben, doch sobald das Unternehmen eine bestimmte Größe erreicht, werden speziell dafür ausgerichtete Gebäude notwendig. So ähnlich ist es bei E-Commerce-Plattformen auch. Moderne Plattformen fügen sich nahtlos in die Infrastruktur und die Geschäftsprozesse eines Unternehmens ein und wachsen mit seinen Anforderungen und Prozessen. Sie automatisieren lästige repetitive Aktivitäten, reduzieren die Fehleranfälligkeit bei der Auftragsabwicklung und ermöglichen eine hocheffiziente Content-Verwaltung.

Vor über 13 Jahren hat IconParc eine E-Commerce-Plattform für den Verpackungshändler ratioform entwickelt. Wie findet sich der Kunde dort bei der riesigen Produktvielfalt zurecht?

Ratioform ist mit seinem breiten und tiefen Sortiment bereits heute bestens für die Industrie 4.0 gerüstet. Über 6.400 Artikel sind im Sortiment, hinzu kommen maßgeschneiderte Verpackungslösungen. Im Gegensatz zum Marmeladen-Experiment unterstützt ratioform seine Kunden beim Findungs- und Einkaufsprozess durch einen benutzerfreundlichen Webshop. Besonders viel Energie steckt der Verpackungshändler in die Ergonomie des Einkaufs. Komplexe Warenstrukturen und variantenreiche Merkmalsleisten werden durch ausgeklügelte Filteroptionen aufgefangen. Mit dem Kartonfinder kann der Kunde direkt die Wunschausprägung seiner Verpackung eingeben, ohne dass er seitenlange Trefferlisten durchforschen muss. Gepaart mit aussagekräftigen Bildern und Produktbeschreibungen in hochwertiger Qualität machen diese Aspekte ratioforms Einkaufsplattform zu einer modernen E-Business-Lösung. Eine ganzheitliche IT-Infrastruktur im Hintergrund sorgt dafür, dass die Wartung und Pflege der Webshop-Inhalte effizient erfolgt.

"Wir befinden uns in der vierten industriellen Revolution."

BNP PARIBAS, April / Mai 2015

Interview mit Franciska Bárdos und Antoine Levy (IconParc)

Fast die Hälfte der weltweiten Bevölkerung ist heute online, in den Industriestaaten sogar fast 80 Prozent. Durch die Informationstechnologien (IT) ist es auf den Märkten zudem zu einer völlig neuen Dynamik gekommen - neue technische Trends setzen sich rasend schnell durch und verdrängen all jene Marktteilnehmer, die diese nicht rechtzeitig erkannt haben. Doch was unterscheidet einen neuen Trend von einer bloßen Modeerscheinung? Überhaupt, welche IT-Trends gibt es derzeit? Und wie stehen deutsche Unternehmen diesbezüglich da? Über diese und weitere zentrale Fragen hat sich MÄRKTE & ZERTIFIKATE mit den beiden Brancheninsidern Franciska Bárdos und Antoine Levy vom Münchener E-Business-Unternehmen IconParc unterhalten.

MÄRKTE & ZERTIFIKATE: Frau Bárdos, Herr Levy, "Big Data", das "Internet der Dinge", "Industrie 4.0" "E-Business" - dem
Laien könnte angesichts der vielen Begriffe, die tagtäglich durch die Medien geistern, ganz schwindlig werden. Geben Sie uns doch bitte kurz eine grobe Orientierung, wie sind diese Begriffe einzuordnen?

Antoine Levy: Im Grunde sind das alles Schlagwörter, die verschiedene Aspekte der fortschreitenden Digitalisierung hervorheben. Die Informationstechnologien durchdringen dabei mehr und mehr alle Lebensbereiche. So steht das "Internet der Dinge" dafür, dass heute längst nicht mehr nur klassische Computer oder Smartphones mit dem Internet kommunizieren, sondern beispielsweise auch Autos, Heizungen im Privathaushalt oder Teilkomponenten in der Produktion. Bei "Big Data" geht es um Auswertungen von großen und komplexen Datenströmen. Der Begriff "Industrie 4.0" spielt auf die vierte industrielle Revolution an, in der wir uns gerade be›nden. Unter E-Business lässt sich alles zusammenfassen, was mit der elektronischen Geschäftsanbahnung und -abwicklung zu tun hat. Hierzu gehört sowohl der E-Commerce für den elektronischen Handel als auch E-Procurement für die elektronische Beschaffung.

Uns scheint, dass die Digitalisierung ein Trend ist, der sich selbst verstärkt?

Franciska Bárdos: Ja, auf jeden Fall. Denn durch die Digitalisierung haben sich auch die Spielregeln und die Dynamik auf den Märkten drastisch verändert. Durch die zunehmende Vernetzung erhalten etwa disruptive Unternehmen Chancen in einem nie da gewesenen Ausmaß. Disruptiv ist ein Unternehmen dann, wenn es durch einen bahnbrechenden Technologiesprung eine Branche oder einen ganzen Markt komplett aufmischt. Fast immer sind es kleine Firmen, die hier vorpreschen und große etablierte Spieler dumm aus der Wäsche gucken lassen.

Aber disruptive Unternehmen sind doch keine neue Erscheinung?

Franciska Bárdos: Da stimme ich Ihnen zu. Innovative Durchbrüche gab es schon immer in der Geschichte der Menschheit. Wie beispielsweise die Erfindung des Buchdrucks, der die Schreibstuben der Mönche abgelöst hat. Das Neue ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der heute Innovationen zutage treten und sich am Markt durchsetzen. Dabei ermöglicht das Internet gerade kleinen erfinderischen Unternehmen neue Geschäftsmodelle.

Antoine Levy: Richtig. 1998 löste zum Beispiel der Student Shawn Fanning eine Revolution bei den Musikverlagen aus. Der damals 18-Jährige entwickelte ein Programm, mit dem
ans Internet angeschlossene Computer Musikdateien eins zu eins austauschen konnten. Die von ihm gegründete Plattform Napster veränderte die Musikbranche nachhaltig. Ähnliche Geschichten sieht man heute immer wieder. Dabei erweisen sich häufig große Unternehmen als träger, wenn es um Innovationen geht - oft scheuen sie große Veränderungen regelrecht. Wenn sie jedoch langfristig am Markt erfolgreich bleiben möchten, täten auch sie gut daran, sich noch intensiver mit den aktuellen IT-Trends und den Folgen für ihr Kerngeschäft auseinanderzusetzen.

Woran könnte es denn liegen, dass Unternehmen sich nicht intensiv genug mit IT-Trends beschäftigen?

Franciska Bárdos: Zum einen beobachten wir bei Geschäftsentscheidern oft, dass sie gewisse IT-Trends nur als kurze Modeerscheinung bewerten. So nach dem Motto "Damit muss ich mich nicht beschäftigen, das wird auch wieder vorbeigehen." Sicherlich gibt es viele Innovationen, die nur eine kurze Lebensdauer haben oder sich gar nicht richtig am Markt etablieren. Wenn wir jedoch von wahren Trends im soziologischen Sinne sprechen, dann handelt es sich um tief greifende und nachhaltige Entwicklungen, welche die Gesellschaft - und damit auch Unternehmen und Märkte - umfangreich beeinflussen. Solche Trends als Modeerscheinungen abzutun kann fatal für den Unternehmenserfolg sein. Übrigens sind selbst die bedeutendsten Entscheider nicht vor solchen Fehleinschätzungen gefeit. 1995 sagte Bill Gates einmal "Internet ist nur ein Hype!". Nur wenige Jahre später ruderte der Microsoft-Chef zurück und hielt seine Mitarbeiter an, sich fortan nur noch auf das Internet-Business zu konzentrieren.

Heißt das, Unternehmen verschlafen IT-Trends, weil sie diese einfach nicht ernst genug nehmen?

Franciska Bárdos: Nicht ernst genug nehmen ist eine Betrachtungsebene. Ich denke, dass viele auch einfach nur überfordert sind oder dass nicht genug Wissen vorhanden ist. In Gesprächen mit Kunden erleben wir immer wieder, wie offen Geschäftsführer für IT-Innovationen sind, wenn wir ihnen die Vorteile an ganz konkreten Beispielen veranschaulichen. Und zwar anhand von Szenarien, die mit ihrem Kerngeschäft zu tun haben, und in einer für sie verständlichen Sprache, die weitgehend ohne IT-Fachjargon auskommt.

Woran ist erkennbar, ob ein Phänomen nur eine Modeerscheinung ist oder doch ein langfristiger Trend, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt?

Antoine Levy: Nun, das ist sicherlich nicht immer ganz einfach. Ein Ansatz wäre, sich in regelmäßigen Abständen mal ein paar Tage im Jahr vom "normalen" Arbeitsalltag freizumachen und sich mit solchen strategischen Themen zu beschäftigen. Wenn bestimmte Schlagwörter seit Jahren immer wieder breit in den Fachmedien präsent sind, wie zum Beispiel Cloud, Industrie 4.0 und E-Business, könnte es sich lohnen, genauer hinzuschauen. Externe Berater - wie wir - können dabei helfen, die Brücke zwischen IT-Technologie auf der einen Seite und dem Geschäftsbedürfnis auf der anderen Seite zu schlagen.

Woher nehmen Sie als Experten Ihr Wissen? Oder mit anderen Worten, wie bewerten Sie, ob ein Phänomen eine Modeerscheinung oder ein langfristiger IT-Trend ist?

Franciska Bárdos: Hilfreich für die Beurteilung ist es, wenn man sich grundsätzliche Bedürfnisse von Menschen vor Augen führt und schaut, inwiefern aktuelle technologische Trends diese befriedigen können. Es gibt grundsätzliche Bedürfnisse, die sich auch in vielen Tausend Jahren kaum ändern. So möchten wir beispielsweise genauso wie die Urmenschen unsere Grundversorgung sicherstellen. Als soziale Wesen kommunizieren wir auch gern mit unseresgleichen. Neue Technologien setzen sich insbesondere dann durch, wenn wir uns von ihnen versprechen, dass diese unsere Bedürfnisse besser als die Vorgängertechnologien erfüllen. Beispielsweise erfüllt das Mobiltelefon das Bedürfnis der Kommunikation in einer mobilen Gesellschaft besser als ein Festnetz-Anschluss. Die Mobilität der Menschen hat mit den neuen Transportmöglichkeiten im letzten Jahrhundert immens zugenommen, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis etwas erfunden wurde, das den Menschen die Möglichkeit einräumt, unterwegs mit ihren Liebsten oder Geschäftskontakten in Verbindung zu bleiben.

Und mit welchen aktuellen IT-Trends sollten sich Unternehmen auf jeden Fall beschäftigen?

Antoine Levy: Ein großer Trend ist die derzeit stattfindende vierte industrielle Revolution, die wir bereits in der ersten Frage kurz angeschnitten haben und die ja von der Bundesregierung publikumswirksam mit "Industrie 4.0" tituliert wurde. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasser und Dampfkraft, darauf folgte die zweite industrielle Revolution: Massenfertigung mithilfe von Fließbändern und elektrischer Energie. Dann kam die dritte Industrielle Revolution, die digitale, bei der Elektronik und IT die Automatisierung der Produktion weiter vorantrieben. Heute befinden wir uns in der vierten industriellen Revolution. Hierbei werden elektrische und mechanische Teile über Software-Komponenten miteinander verbunden, sodass alles ständig mit allem über das Internet kommuniziert.

Das klingt erst einmal noch sehr abstrakt. Können Sie mal an einem Beispiel veranschaulichen, was die Industrie 4.0 für den Produktionsprozess bedeutet?

Antoine Levy: Nun, durch die stärkere Vernetzung von Produktion und IT wird es möglich sein, besser auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und dennoch günstig zu produzieren. Dabei werden Einzelteile sogenannte RFIDChips in sich tragen, sodass sie noch während des Produktionsprozesses mit den Anlagen kommunizieren können. Die Werkteile fahren dabei zur jeweils richtigen Station und lassen sich individuell bearbeiten. Das heißt, innerhalb einer Produktionslinie können unterschiedliche Varianten hergestellt werden. Oder mit anderen Worten: In der Zukunft werden Sie als Kunde verstärkt hochindividualisierte Produkte zu Preisen von der Stange kaufen können.

Betrifft die digitale Transformation hauptsächlich Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe? Wie sieht es Ihrer Meinung nach in der Finanzbranche aus?

Franciska Bárdos: Letztendlich stehen alle Branchen vermehrt unter Druck, ihre Wertschöpfungskette zunehmend zu digitalisieren, so auch die Banken- und Finanzwelt. Immer mehr Menschen wickeln ihre Finanztransaktionen per Internet via Tablet oder Smartphone ab. Sie greifen dabei auf Dienstleistungen zurück, die oft nicht von Banken, sondern von branchenfremden Unternehmen angeboten werden. Denken Sie etwa an Apple Pay, MyWallet von der Telekom oder an das von Ebay im Jahr 2002 aufgekaufte Online-Bezahlsystem Paypal. Mehr und mehr drängen solche Unternehmen in den klassischen Bankensektor. Eine Entwicklung, die meiner Ansicht nach von den traditionellen Geldhäusern bislang völlig unterschätzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt etwa auch das "Factbook 2015", das vor wenigen Wochen im Banken-Verlag erschienen ist. Die Studie zeigt, dass es vor allem Nicht-Banken sind, die den Wettbewerbsvorsprung, der sich aus der Digitalisierung ergibt, für sich nutzen, sei es im Bezahlverkehr, im Investmentbereich oder im Kreditgeschäft. "Das digitale Geschäft bringt eine disruptive Kraft mit sich, die den Markt nachhaltig verändern wird", so fasst Stefan Roßbach, Mitautor der Studie, seine Beobachtung zusammen.

Herr Levy, Sie sind seit vielen Jahren Mitinhaber des E-Business-Unternehmens IconParc. Was sind Ihre Erfahrungen bezüglich E-Business auf dem deutschen Markt?

Antoine Levy: Na ja, wir sind schon seit über 17 Jahren im Geschäft, ein neues Thema ist E-Business also eigentlich nicht mehr. Dennoch tun sich deutsche Unternehmen ziemlich schwer damit, ihr Geschäft zu digitalisieren. Viele assoziieren mit "elektronischem Geschäft" nur den Bereich E-Commerce. Vor allem, weil dieser Teilbereich des E-Business am ehesten für die breite Masse sichtbar ist. So gibt es relativ viele simple Webshops auf dem Markt, bei denen lediglich an private Kunden verkauft wird. E-Business umfasst jedoch einen weitaus größeren Bereich. Ganzheitliche und nachhaltige E-Business-Plattformen, bei denen Geschäftskunden involviert sind, sind in Deutschland eher rar gesät. Ich meine damit vor allem Plattformen, die voll in die Geschäftsprozesse und die bestehende IT-Infrastruktur integriert sind (Abbildung 2). Es ist erstaunlich, wie viele Unternehmen noch heute Bestellungen per Fax entgegennehmen und dabei Positionen von mehreren Hundert Artikeln manuell eingeben. Das kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch sehr fehleranfällig. Eines der vielen Ziele im E-Business ist daher die Reduktion von solchen Medienbrüchen und die Automatisierung von einfachen manuellen Tätigkeiten.

Wenn der Vorteil so offensichtlich ist, weshalb wird dann gezögert? Deutschland ist ja im internationalen Vergleich ein verhältnismäßig teurer Standort. Da sollten die Unternehmen doch erst recht Interesse an der Steigerung der Kosteneffizienz haben.

Antoine Levy: Tja, im Prinzip haben Sie da recht. Nur ist es so, dass sich Unternehmen im Zuge der Digitalisierung intensiv mit ihren Prozessen auseinandersetzen müssen. So etwas kann schnell komplex werden - eine gewisse Scheu beobachten wir dabei immer wieder. Hinzu kommt, dass bei Plattformen, die Geschäftskunden zur Zielgruppe haben, die technischen Anforderungen um ein Vielfaches umfangreicher sind als bei einfachen Webshops. So kann es sein, dass mehrere Warenwirtschaftssysteme angebunden werdenmüssen. Auch erwartet der Geschäftskunde meist, dass individuell ausgehandelte Preise und Lagerbestände in Echtzeit eingeblendet werden. All dies sind Beispiele für Anforderungen, die ein einfacher Webshop von der Stange nicht leisten kann. Letztendlich sind für das Geschäftskundenumfeld daher immer individuelle Anpassungen einer Plattform nötig. Und hier kommt, das darf ich vielleicht an dieser Stelle kurz erwähnen, IconParc ins Spiel. Wir entwickeln Softwarelösungen für das E-Business und passen diese exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden an, und das alles aus einer Hand.

Franciska Bárdos: Ich möchte noch einen Punkt ergänzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oft auch einfach an anschaulichen Szenarien fehlt, an denen die Vorteile von E-Business dargestellt werden. Wie Herr Levy schon erwähnt hat, bedeutet E-Business immer auch, dass man sich Geschäftsprozesse genauer anschaut. IT-Mitarbeiter, die zwar über das technische Verständnis verfügen, haben in der Regel weniger den Blick für Unternehmensprozesse als Ganzes. Geschäftsführer und Entscheider schon eher, nur haben diese weniger mit IT-Themen am Hut. Aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das beratende Bindeglied zwischen IT auf der einen Seite und dem Geschäftsbedürfnis auf der anderen Seite zu sein. Wir sind quasi eine Art Dolmetscher zwischen beiden Welten.

Blicken wir zum Abschluss nach vorne. Nach der ersten, zweiten, dritten und vierten industriellen Revolution folgt, so könnte man meinen, die fünfte ... Was könnte in ihr geschehen?

Franciska Bárdos: In Zukunft ist alles mit allem vernetzt und dynamische Schwarmintelligenzen auf verschiedenen Ebenen werden eine noch größere Rolle spielen. Die Organisationsformen in Unternehmen werden sich dieser Struktur verstärkt anpassen: Sie werden wesentlich dezentraler, flexibler und dynamischer sein als heute. Darüber hinaus werden Welten, die früher voneinander getrennt waren, stärker miteinander in Verbindung stehen. Unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen werden vermehrt gemeinsame Innovationen auf den Markt bringen. Die Grenze zwischen digitaler und physischer Welt verwischt zunehmend, und Menschen verändern ihre Wahrnehmung der Realität. Die von Microsoft kürzlich vorgestellte HoloLens zeigt, wo die Reise bald hingeht. Bei dieser kabellosen Brille werden Hologramme in das reale Blickfeld der Nutzer eingefügt. Auch die Trennlinie zwischen Maschine und Mensch wird zunehmend unscharf. Schauen Sie sich nur mal Videos von "Boston Dynamics" - einem von Google aufgekauften Robotik-Unternehmen - auf YouTube an. Es ist erstaunlich, wie lebendig die Roboter dort bereits wirken. Zwar hat unsere Generation diesbezüglich noch viele Ängste und denkt an düstere "Terminator-Szenarien". Doch die Selbstverständlichkeit, mit der die junge Generation der "digital Natives" IT in ihren Alltag integriert, lässt vermuten, dass das Unbehagen nicht lange Bestand haben wird.

Franciska Bárdos

hat einen interdisziplinären akademischen Hintergrund in Soziologie und Informatik. Seit über zehn Jahren entwickelt sie für Unternehmen Handlungsempfehlungen, die auf gesellschaftlichen und technologischen Trends basieren. Dabei war sie viele Jahre für den Software-Riesen Microsoft tätig, aber auch für kleinere Unternehmen wie astraia software - ein inhabergeführtes Unternehmen, das es geschafft hat, dem Giganten General Electric im Bereich Healthcare Software ernsthaft Konkurrenz zu machen. Seit letztem Jahr berät sie bei IconParc Unternehmen, die den Anschluss an die Digitalisierung nicht verpassen möchten.

Antoine Levy

fing mit der Programmierung im Alter von zwölf Jahren an und entwickelte Software für Büros zur Teilautomatisierung von Prozessen. Er trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und studierte Architektur in Rom, Straßburg, Paris, Braunschweig und Darmstadt. Er schloss sein Studium als jüngster Abgänger mit Auszeichnung in Brüssel ab. Nachdem er Bauprojekte im Umfang von mehr 20 Millionen DM umgesetzt hatte, folgte er wieder seiner Leidenschaft für die Software-Entwicklung. Seit mehr als 15 Jahren ist Antoine Levy als Mitinhaber bei IconParc in München tätig und berät namhafte Kunden wie Puma, Siemens und Red Zac.

RED ZAC: David gegen Goliath - E-Business macht´s möglich

München, 12. Februar 2015

"Der stationäre Einzelhandel kommt durch soziale Netzwerke im Internet, Handy-Apps und vor allem durch Preisvergleichsportale zunehmend unter Druck. Im privaten Konsumgüterbereich gibt es fast nichts mehr, was nicht auch online zu günstigen Preisen eingekauft werden kann. Der klassische Einzelhändler und Fachgeschäfte bleiben dabei zunehmend auf der Strecke und gehören mehr und mehr zur aussterbenden Spezies." So oder so ähnlich lautet der Tenor in den Medien. Bei solchen Schilderungen bleiben die Chancen, welche das Internet dem Einzelhändler eröffnet, verborgen. Auch wird dabei ignoriert, dass es im Grunde wenig hilft, sich über die düsteren Seiten des technischen Fortschritts zu beschweren - Evolution lässt sich nicht aufhalten.

Dabei hat jede Medaille zwei Seiten und so auch das E-Business. Wer es schafft, die Technik zu seinem Vorteil zu nutzen, kann auch als Einzelhändler als Sieger hervorgehen. Einen vielversprechenden Weg geht dabei Euronics Austria, die bedeutendste österreichische Fachhandelskooperation in der Konsumelektronik, mit ihrer Handelsmarke RED ZAC.

Etwa 200 Einzelhändler haben sich hier in Österreich unter dieser Marke zusammengeschlossen und so ihre Nische im Elektrohandel gefunden. Erfolgreich trotzen sie den Online-Riesen und machen einen jährlichen Umsatz von etwa 350 Millionen Euro.
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2014 trumpfte RED ZAC mit einem neuen digitalen Marktplatz auf. Der verantwortliche Vorstand Peter Osel ist fest davon überzeugt, auf diese Weise die Basis für den zukünftigen Erfolg zu sichern. "Das Weihnachtsgeschäft verlief heuer ausgezeichnet, unser neuer Marktplatz hat das voll unterstützt und nicht nur für zusätzliche Onlinebestellungen, sondern auch für zusätzliche Frequenz in unseren Geschäften gesorgt. Das Feedback unserer Geschäftspartner und unserer Kunden zur neuen Internetplattform ist jedenfalls überwältigend." Oberflächlich betrachtet schaut der Marktplatz wie ein klassischer Webshop aus, der in einem top modernen und frischen Design daherkommt. Der Kunde hat hier die Möglichkeit, über verschiedene Ebenen zu suchen (z.B. über Marken, Produkte und Händler). Zahlreiche Filter und eine extrem schnelle Performance ermöglichen ein rasches Auffinden der Waren - trotz eines Produktportfolios von mehreren tausend Artikeln. Hat ein Interessent die Produkte seiner Wahl gefunden, wird er bei der Suche nach lokalen Händlern unterstützt. Dabei wird ihm größtmögliche Flexibilität eingeräumt: Er kann direkt online bestellen und sich die Ware zuschicken lassen, oder diese vor Ort selbst abholen und vorher noch einmal einen persönlichen Blick darauf werfen. Nach Wunsch kann er sich Service-Pakete dazu buchen, d.h. neben dem Versand z.B. Installation oder Montage. Kunden von RED ZAC nutzen zugleich die Vorteile der Online- und der Offline-Welt.

Verantwortlich für die technische Umsetzung des Marktplatzes ist der E-Business Hersteller und Integrator IconParc. Antoine Levy - Projektleiter bei IconParc - über den Relaunch: "Der wahre Clou des neuen Auftrittes erschließt sich erst beim Blick unter die Motorhaube. Wer sich ein wenig mit der Komplexität von B2B-Plattformen beschäftigt weiß, welche Herausforderungen die Abbildung von Geschäftsprozessen in diesem E-Business-Umfeld mit sich bringt." Während einfache Bestellungen noch nichts Besonderes sind, ist es bei RED ZAC möglich, im Rahmen eines Vorgangs bei verschiedenen Händlern zur gleichen Zeit einzukaufen und online zu bezahlen. Und zwar alles im Rahmen eines einzigen Bestellvorgangs. Die Händler von RED ZAC sind begeistert. Sie erhalten einen fertigen Webshop, dessen Inhalte zentral für sie gepflegt werden. Sie können sich somit noch stärker auf Kundenberatung und Service konzentrieren. Gleichzeitig besteht für sie die Möglichkeit, eigene Produkte - unabhängig von der Marken-Zentrale - einzupflegen. Das sogenannte Katalogmanagement, Bestellwesen und das Content Management sind eng miteinander verzahnt und dadurch sehr effizient. Bei RED ZAC wird nichts doppelt gepflegt und so viel wie möglich automatisiert. Auf diese Weise erhält jeder der rund 200 Händler seinen eigenen E-Commerce Shop mit individualisiertem Content. Die Evolution lässt sich nicht aufhalten. Macht sich der stationär geprägte Einzelhandel jedoch deren Merkmale geschickt zu eigen, zählt er zu den Gewinnern und kann gegen Goliath bestehen. RED ZAC und E-Business machen's möglich.

IconParc erweitert e-Procurement Lösung von schweitzer Fachinformationen um Katalogredaktionssystem

München, 3. Juni 2014

Im Rahmen einer Ausbauphase hat IconParc die etablierte E-Procurement Plattform von Schweitzer Fachinformationen um mehrere Module erweitert. Dabei sorgt ein äußerst flexibles Katalogverwaltungs- und Redaktionssystem für optimales Handling der mehr als 23 Mio. angebotenen Titel. Deren Metadaten, welche aus einer Vielzahl von Quellen stammen, lassen sich nunmehr durch das Redaktionsteam nach allen relevanten Gesichtspunkten überarbeiten und verfeinern - zur verkaufsfördernden Präsentation in den Frontends der Schweitzer E-Business-Lösung. Zu den Highlights zählen

  • einfachste Metadaten-Bearbeitung, auch bei verschachtelten Strukturen
  • Versionierung, und damit die Möglichkeit, zu vorherigen Datenfassungen zurückzukehren
  • breit gefächerte Unterstützung für den ONIX Standard sowie zahlreiche andere Quelldatenformate
  • im Hinblick auf maximale Produktivität der Redakteure ausgelegtes Bedienkonzept im Backend
  • paralleles Bearbeiten ausgewählter Titel - einschließlich schneller Übernahme von Titelattributen

Darüber hinaus glänzt die überarbeitete und erweiterte Schweitzer Beschaffungslösung mit einem flexibel konfigurierbaren Approval Plan Modul. Auf Wunsch erhalten Kunden damit automatisiert erzeugte, konkret auf ihre individuellen Bedürfnisse bezogene Vorschlagslisten zu neuen oder aktualisierten Titeln.

Seit mehr als 14 Jahren bewährt sich die IconParc E-Business Suite als Basis der sell-side Procurement Plattform von Schweitzer Fachinformationen. Alle im Einsatz befindlichen Module - ob von IconParc oder Dritten, wie beispielsweise im Falle der Lucene Suchtechnologie - sind nahtlos integriert, um reibungsloses Zusammenspiel und maximale Performance zu gewährleisten.

PUMA B2B E-Business nun auch in Skandinavien

24. Februar 2014

Als eines der weltweit führenden Sportlifestyle-Unternehmen stellt PUMA seine B2B E-Business-Bestellplattform im Rahmen des internationalen Rollout nun auch den Händlern in Norwegen, Schweden und Finnland zur Verfügung.

Zusätzlich sind Ajax-basierte Prozesse in das Frontend eingeflossen, um nur noch diejenigen Seitenelemente zu aktualisieren, welche sich jeweils geändert haben - das Neuladen kompletter Seiten wird weitgehend vermieden. PUMA Händler profitieren davon insbesondere im Bestellprozess, der nun noch schneller und intuitiver genutzt werden kann.

Als Implementierungs- und Technologiepartner hat IconParc die B2B E-Business-Lösung exakt auf die Bedürfnisse von PUMA abgestimmt. Wesentliche Leistungsmerkmale umfassen eine hoch performante Schnellsuche, zahlreiche Filtermöglichkeiten, unterschiedliche Warenkörbe auf Katalog-Ebene, Bestellhistorie, Paketbildung für Kompetenzsortimente, Bereitstellung von Marketing-Unterlagen sowie die nahtlose Integration redaktioneller Inhalte.

Darüber hinaus wurde je Region das im Einsatz befindliche ERP-System integriert - zur automatisierten Übergabe von Kunden- und Katalogstämmen, Bestellungen, Verfügbarkeiten sowie Abwicklungsfortschritten und Preisdaten - jeweils unter Berücksichtigung aller Sprachen und Währungen der eingebundenen Länder.
Glenn D´Silva, internationaler E-Business Manager zeigt sich sehr zufrieden mit dem fortschreitenden Rollout der PUMA B2B Plattform.

In diesem Projekt zur Realisierung der PUMA B2B E-Business-Lösung wurde von IconParc das gesamte Leistungsspektrum erbracht, bestehend aus Design, Beratung, Software und Integration einschließlich Updates & technischem Support.

IconParc entwickelt revolutionären CMS-Frontend-Editor

München, 21. Mai 2013

Im neuen Frontend-Editor von IconParc, surfen Redakteure mit speziellem Zugang wie gewohnt innerhalb des Webshops bzw. Frontends und können sämtliche redaktionellen Inhalte direkt über einen Doppelklick auf das jeweilige Element bearbeiten. Einzelne Teilinhalte lassen sich mittels Drag & Drop neu platzieren. Sämtliche Änderungen finden zunächst nur in der aktuellen Session eines Redakteurs statt und werden erst beim Speichern für alle Besucher sichtbar.

Der IconParc Frontend-Editor vereinfacht die Überarbeitung von Inhalten somit deutlich.
Die neue Systematik befindet sich unter anderem bei Schweitzer Fachinformationen im Live-Einsatz.

Allgemeine Vorteile

  • Redakteure haben einen vorher fest definierten Gestaltungspielraum: Damit bleibt ein Webauftritt immer CI-konform
  • Durch eine CI-Änderung erfolgt zentral ein Snippet-Library-Update. Dadurch bleibt das Design immer stringent. Für Redakteure ist eine CI-Umstellung demzufolge mit keinem Aufwand verbunden.
  • Nahtlose Integration von WebShop, Prozessen, Katalogsystem sowie Content
  • Sämtliche Inhalte aus der Kundensicht eines Webauftrittes mittels Doppelklick editieren, löschen, einfügen oder via Drag & Drop verschieben
  • Editierung von Navigationselementen über Doppelklick
  • Kundensegmentierte Dokuments- und Beitragsplatzierungen
  • Unterstützung von mehreren Sprachen (auf UNICODE-Basis)
  • Erstellung von Dokumenten für das Versenden von Newslettern
  • Sämtliche Veränderungen können in Ruhe innerhalb einer Session bearbeitet und angeschaut werden. Erst bei Klick auf Speichern, sind diese für alle sichtbar.
  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich, intuitiv bedienbar

SEO-Vorteile

  • Direkte Bearbeitung von Titeln, Meta-Keyword und Meta-Descriptions

Vorteile für Designkonfigurationen

  • Gestaltung von beliebig vielen Snippet-Typen

Vorteile für Multimandanten-Plattformen

  • Vererbung von Designvorlagen
  • Vererbung von redaktionellem Content samt virtuellen Preislisten

Neue ALL-IN-ONE APP zum mobilen Stöbern & einkaufen einkaufen bei mehr als 1.700 EURONICS Händlern

München, 03. September 2012

Zur IFA 2012 stellt EURONICS eine kostenlose Multishop APP vor - diese steht unmittelbar für Apple iPhone und iPod sowie für Android Smartphones zur Verfügung (http://app.euronics.de). Eine speziell abgestimmte iPad 2 & 3 Variante wird auf der IFA 2012 erstmalig präsentiert und wenige Wochen später zum ebenfalls kostenlosen Download über den offiziellen Apple AppStore angeboten.


Die EURONICS APP bietet Zugriff auf aktuelle Angebote sowie das gesamte EURONICS Online-Produktportfolio. Dieses ist über Produktkategorien ebenso zugänglich wie mit Hilfe einer Suche, deren Produktübersichten sich nach verschiedenen Kriterien filtern lassen. Produktseiten beinhalten beschreibende Merkmale und Produkt-Features einschließlich Zoom-Ansichten, und unterstützen auch hochauflösende Displays wie das Retina Display von Apple. Eine Händlersuche, News mit Push-Benachrichtigungen, Gewinnspiele sowie ein Registrierungs- und Bestellprozess inkl. der Möglichkeit, per Kreditkarte zu bezahlen, runden das Funktionsspektrum ab.
Als Datenquelle dient die EURONICS B2C Plattform (www.euronics.de) mit ihren Marken- und Händler-Webauftritten. Alle relevanten Daten der APP - wie z.B. Kataloge, Angebote, Kunden, Händler und Bestellhistorie - sind immer synchron mit dem Online-Auftritt von EURONICS Deutschland.

Realisiert wurde die EURONICS Multishop APP von der IconParc GmbH, München. Ende des Jahres wird eine funktional identische Version für Android Tablets folgen.

PUMA präsentiert seine neue Download-Area

München, 2. April 2012

Im Rahmen einer Ausbauphase hat IconParc die etablierte E-Procurement Plattform von Schweitzer Fachinformationen um mehrere Module erweitert. Dabei sorgt ein äußerst flexibles Katalogverwaltungs- und Redaktionssystem für optimales Handling der mehr als 23 Mio. angebotenen Titel. Deren Metadaten, welche aus einer Vielzahl von Quellen stammen, lassen sich nunmehr durch das Redaktionsteam nach allen relevanten Gesichtspunkten überarbeiten und verfeinern - zur verkaufsfördernden Präsentation in den Frontends der Schweitzer E-Business-Lösung. Zu den Highlights zählen
einfachste Metadaten-Bearbeitung, auch bei verschachtelten Strukturen
Versionierung, und damit die Möglichkeit, zu vorherigen Datenfassungen zurückzukehren
breit gefächerte Unterstützung für den ONIX Standard sowie zahlreiche andere Quelldatenformate
im Hinblick auf maximale Produktivität der Redakteure ausgelegtes Bedienkonzept im Backend
paralleles Bearbeiten ausgewählter Titel - einschließlich schneller Übernahme von Titelattributen
Darüber hinaus glänzt die überarbeitete und erweiterte Schweitzer Beschaffungslösung mit einem flexibel konfigurierbaren Approval Plan Modul. Auf Wunsch erhalten Kunden damit automatisiert erzeugte, konkret auf ihre individuellen Bedürfnisse bezogene Vorschlagslisten zu neuen oder aktualisierten Titeln.
Seit mehr als 14 Jahren bewährt sich die IconParc E-Business Suite als Basis der sell-side Procurement Plattform von Schweitzer Fachinformationen. Alle im Einsatz befindlichen Module - ob von IconParc oder Dritten, wie beispielsweise im Falle der Lucene Suchtechnologie - sind nahtlos integriert, um reibungsloses Zusammenspiel und maximale Performance zu gewährleisten.

Mobile Apps

München, 3. März 2011

Die Nachfrage an Smartphones und mobilen Endgeräten wie Tablet-PCs steigt ungehindert. Aus simplen Kommunikationsgeräten sind leistungsstarke Multifunktions-Instrumente geworden: unverzichtbare Begleiter im Geschäfts- wie Privatleben. Parallel dazu, hat sich die Entwicklung mobiler Apps beschleunigt. Die Palette an mobilen Apps mit intelligenten Funktionen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wird immer breiter.
Waren bislang unterhaltsame Apps, wie Spiele-Apps, Social-Network Apps oder Musik-Apps für den Privatgebrauch gefragt, geht der Trend eindeutig zu mobilen Apps mit umfangreichen Einsatzmöglichkeiten und Zusatzleistungen. Die Smartphones und Tablets sind ständige Begleiter. Entsprechend wollen die Benutzer über Ihre mobilen Geräte jederzeit und überall Zugang zu Information haben, Tickets buchen, Produkte kaufen oder Daten sammeln, bearbeiten und sichern. Aktuell wird das Angebot an mobiler Apps in diesem Marktsegment, dem Informations- und Konsumbedürfnis der Benutzer nicht gerecht. Der Bereich Mobile Commerce ist ein Markt mit enormen Entwicklungspotential - die technischen und funktionalen Möglichkeiten noch wenig ausgeschöpft. Erfolgsorientierte Unternehmen wissen: Smartphones und Tablets sind neben stationärem Handel, Katalogen und Online-Shops, neue Medien, die bald unverzichtbar in jedem Multi-Channel-System sind.

Haben Sie diesen Trend erkannt?
Zählen auch Sie zu den Unternehmen die mehr erreichen wollen?
Sind Sie anspruchsvoll und wollen das Beste?
Wollen Sie sich auf dem Markt der mobilen Apps erfolgreich positionieren?

PUMA Deutschland führt B2B-Plattform für
Fachhandelspartner ein

Herzogenaurach, Deutschland, 17. Mai 2010

Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche PUMA Produkte online bestellen - das ist seit heute zum ersten Mal für alle deutschen PUMA Fachhandelspartner auf der neuen PUMA B2B-Plattform möglich. Unter www.puma-b2b.de können sich PUMA Kunden (Händler) mit Ihren persönlichen Daten einloggen und die neue virtuelle Warenwelt von PUMA kennenlernen.

Neben der Abfrage von Produkten in Echtzeitverfügbarkeit kann der genaue Status von Bestellungen und die Bestellhistorie eingesehen werden. Es besteht die Möglichkeit, die Bestellhistorie für den gewünschten Zeitraum einzugrenzen und zur schnelleren Orientierung wird neben den Produktdaten auch ein Bild des jeweiligen Produktes eingeblendet. Zudem können PUMA Fachhandelspartner direkt hochauflösende Produktbilder für die Gestaltung von Werbe- und Kommunikationsmaterialien sowie die aktuellen Marketing-Flyer herunterladen. Informiert wird auch über laufende Angebote. Bei der Entwicklung der PUMA B2B-Plattform wurde nicht auf eine bereits bestehende Software zurückgegriffen, sondern eine eigene Plattform entwickelt, die an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden angepasst wurde.

"Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt in der weiteren Entwicklung unserer deutschen Vertriebsstruktur bei PUMA", so Matthias Bäumer, Geschäftsführer PUMA
Deutschland. "Durch die individuelle Entwicklung der Plattform konnten wir von Anfang an auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden eingehen. So haben wir unsere Kunden nicht nur um deren Ideen und Meinungen befragt, sondern diese aktiv in den Entwicklungsprozess unserer Plattform miteinbezogen. Wir freuen uns, dass wir damit nun noch schneller auf Anfragen und Bestellungen unabhängig von der Tageszeit und dem Wochentag reagieren können."

Bei Fragen oder Anregungen steht den PUMA Fachhandelspartnern eine eigens eingerichtete Hotline-Nummer und eine E-Mail Adresse zur Verfügung. Im Laufe des Jahres wird die PUMA B2B-Plattform auch PUMA Fachhandelspartnern in der Schweiz und in Benelux zur Verfügung stehen.

Approval Plan 2.0

München, 26. März 2010


Schweitzer Fachinformationen definiert über seinen Approval Plan die Erwerbungsmöglichkeiten für Bibliotheken neu.

Die Approval-Plan-Methode wurde 1962 von dem amerikanischen Buchhändler Richard Abel entwickelt. Diese sah damals vor, dass der Buchhändler vorrangig Neuerscheinungen bzw. Informationen über Neuerscheinungen ohne vorherige Bestellung an die Bibliothek liefert. Durch die rasante Entwicklung der Online-Beschaffungsplattform von Schweitzer Fachinformationen lassen sich Vorschlagslisten heute nicht nur automatisiert abbilden, sondern individuell optimieren und ohne Kosten von Brief, Fax oder Telefon mit wenigen Mausklicks gezielt an die Einkaufsverantwortlichen versenden. Schweitzer Fachinformationen konfiguriert für seine Bibliotheks-Kunden Erwerbungsprofile, auf deren Basis automatisch Vorschlagslisten mit Neuerscheinungen generiert werden, entsprechend der eingestellten Themengebiete, -breiten und -tiefen sowie dem vereinbarten Aktualisierungsintervall. Zusätzlich können diese Vorschlagslisten automatisiert mit dem vorhandenen Bestand der Bibliothek (sog. OPAC Schnittstellen (Online Public Access Catalogue)) abgeglichen und dem Erwerbungsverantwortlichen werden die so gefilterten Neuerscheinungen per Mail gemeldet.

Die Titel können nun nach Erhalt bequem komplett oder selektiv in die Merkliste übernommen werden. Sobald die Freigabe des Bibliothekars online erfolgt ist, führt die Bibliothek nach Lieferung des Mediums, bereits tags darauf, den Titel in ihrem Bestand. Die logische und konsequente Weiterführung der ursprünglichen Gründeridee klingt zwar vordergründig simpel - ist aber technisch eine komplexe Herausforderung, bei der E-Procurement Spezialist IconParc aus München mit seiner Umsetzung erneut Zeit- und Budgettreue bewiesen hat und diese zudem mit einigen raffinierten Schmankerln angereichert hat. Christian Stein, IT-Leiter der Schweitzer Fachinformationen zeigt sich zufrieden: "Nach Einführung des effektiven Beschaffungsmanagement profitieren wir von Personal- und Zeiteinsparung in der Literaturauswahl und im Bestellprozess sowie von verkürzten Lieferfristen. Damit bauen wir unsere Kundenbindung weiter positiv aus."

ratioform.de erneut zum besten
"Onlineshop des Jahres" gekürt

München, 1. Oktober 2009

Die E-Business Plattform ratioform.de der ratioform Verpackungen GmbH ist damit bereits zum zweiten Male als "Online-Shop des Jahres in der Kategorie B2B" prämiert worden. Seit acht Jahren zeichnet der Münchner E-Business Spezialist IconParc für die technische Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform verantwortlich.

Die ratioform Verpackungen GmbH aus Pliening bei München wurde auf dem diesjährigen deutschen Versandhandelskongress mit dem Preis "Online-Shop des Jahres 2009" in der Kategorie B2B ausgezeichnet. Der Preis, der seit 10 Jahren vom FID Verlag, dem Herausgeber der Zeitschrift "Der Versandhausberater" vergeben wird, prämiert jährlich herausragende Kataloge und Online-Shops im Distanzhandel. Für die technische Basis und Umsetzung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung zeichnet das Münchner E-Business Systemhaus IconParc seit 2001 verantwortlich. Das Marketing-Konzept sowie die kreative Gestaltung des Online-Shops lieferte die Stuttgarter Internetagentur dmc.

In der Urteilsbegründung der Jury heißt es:"Mit Abstand hat es ratioform.de zum Sieger in der Kategorie B2B gebracht. Man findet nichts, was man besser machen könnte".

Christian Appel, Leiter Marketing und E-Business bei ratioform freut sich umso mehr über die erneute Auszeichnung: "Wir entwickeln den Webshop technisch und optisch kontinuierlich weiter. Diese Investitionen zahlen sich aus. Inzwischen generieren wir darüber mehr als 60 Prozent des Neukundengeschäftes und können uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über ein beständiges Wachstum freuen." "Wir freuen uns sehr, dass unsere gemeinsam mit ratioform und dmc erarbeitete Lösung wiederholt ausgezeichnet worden ist.", erklärt Dipl.-Ing. Antoine Levy, Berater bei IconParc.

Der Mensch auf der anderen Seite

München, Mai 2009, IT-Mittelstand

Vor drei Jahren hat die ratioform Verpackungen GmbH aus Pliening bei München ihren Webshop neu gestaltet und generalüberholt und nutzt seitdem aktuelle Suchtechnologien, moderne Onsite-Vermartkungskonzepte sowie moderierte Webseiten. Von Christian Appel, dem Manager E-Business bei den Bayern, erfuhren wir, was einen erfolgreichen Online-Shop sonst noch so ausmacht.

ITM: Herr Appel, vor drei Jahren haben Sie Ihren Webshop einer Generalüberholung unterzogen. Warum?

Appel: Bereits seit sechs Jahren setzen wir auf die E-Business-Suite des Münchner Anbieters IconParc. Vor drei Jahren haben wir mit der Internetagentur dmc aus Stuttgart dann noch einen weiteren Partner ins Boot geholt, der das Vermarktungskonzept und des Design für unseren Online-Shop neu gestaltete.

ITM: Sie nutzen also eine Standardsoftware?

Appel: Im Prinzip schon, wobei wir das System kontinuierlich ausbauen und für unsere Zwecke vom Anbieter - als unseren verlängerten Arm in Sachen Technik - weiterentwickeln lassen. Heute sind alle Funktionen der E-Business-Suite stark an die ratioform-Anforderungen angepasst.

ITM: Ein Online-Shop entwickelt sich also ständig weiter?

Appel: Ganz genau. Als modernes Multichannel-Vertriebsunternehmen setzen wir hier natürlich nicht nur strategisch sondern eben auch operative eine Menge um: Wichtig ist für uns jedoch nicht der reine Online-Umsatzanteil - hier setzen wir auch in Zukunft auf People-Business und somit hat auch der Innen- und Außendienst die Nase vorn -, sondern die Bedeutung des Webshops an der Neukundengewinnung im Direktmarketing. Mittlerweile gewinnen wir über 60 Prozent der Neukunden über den Webshop.

ITM: Und wie haben Sie die Suchsystematik gelöst?

Appel: Auf das E-Business-System haben wir die Suchmaschine Fact-Finder aufgesetzt und auf unsere Bedürfnisse hin angepasst. Inzwischen sehen wir die Suchfunktion als ein Kernelement unseres Webshops und Online-Marketing an.

ITM: Was gehört noch alles zu einem erfolgreichen Web-Shop?

Appel: Wichtig ist die Integration eines Marketing-Konzeptes in die E-Commerce-Anwendung. Dabei geht es vor allem darum, dass der Besucher, der von einer Suchmaschine zum Webshop kommt, richtig empfangen wird. Das heißt, er sollte nicht nur auf die Webseite gelockt, sondern genau zum gesuchten Artikel geführt werden. Ein Beispiel: Sucht ein Kunde über Google nach einem Versandrohr, stößt er auf unseren Link und landet auf unserer Webseite direkt beim Produkt. Müsste er hier erneut suchen, verliert er schnell die Lust und verlässt die Seite. Darüber hinaus muss ein erfolgreicher Online-Shop kostengünstig zu betreiben und einfach zu administrieren sein. Wir beschäftigen nur zwei Mitarbeiter im Bereich E-Commerce, die fünf verschiedene Länder-Web-Shops verwalten und pflegen und auch noch das Online-Marketing koordinieren.

ITM: Welche Länder sind das?

Appel: Für Deutschland und Österreich betreiben wir einen identischen Online-Shop, hinzukommen Italien, Spanien und die Schweiz.

ITM: Wie werden Länderspezifika wie Mehrwertsteuersätze oder Währungen abgebildet?

Appel: Gemeinsam mit unserem Softwarelieferanten haben wir das System so entwickelt, dass diese automatisch abgebildet werden. Da unser Webshop international aufgestellt ist, stellen wir länderspezifische Sortimente bereit ebenso wie Staffelpreise, d.h. der Preis eines Produktes ist von der Bestellmenge abhängig. Eine weitere Besonderheit ist unser Franchisesystem. Dies besagt, dass Bestellungen an verschiedene Mandanten, die auf unserer E-Commerce-Plattform als Verkäufer auftreten, übermittelt werden. Im Business-to-Business-Bereich kommen dann weitere Funktionen dazu, z.B. die separate Ausweisung der Mehrwertsteuer oder kundenindividuelle Preise.

ITM: Also greifen auch Großunternehmen via elektronischer Beschaffung auf Ihren Online-Shop zu?

Appel: Wir sind als Lieferant an verschiedene elektronische Beschaffungssysteme von Großkunden angeschlossen und liefern diesen Kataloge, OCI-Schnittstellen, arbeiten mit Gutschriftverfahren oder stellen die gewünschte Verbindung zu anderen Marktplätzen her.

ITM: Was sollten mittelständische Betriebe beim Aufbau eines Online-Shops vor allem beachten?

Appel: Elektronischer Handel ist heute nur erfolgreich, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite des Bildschirms immer Menschen sitzen. Aus diesem Grund haben wir selbst für ein eher technisches Produkt wie eine Verpackungslösung einen emotionalen Webshop aufgebaut, bei dem die Kunden direkt begrüßt bzw. persönlich von unserem Geschäftsführer angesprochen werden. Und auf einigen Webseiten führen unsere Mitarbeiter selbst per Video Produkte wie z.B. Verpackungsmaschinen vor.

ITM: Sie lassen Ihre Webseiten sozusagen moderieren?

Appel: Ja, und das ist ein wichtiger Vorteil unserer E-Business-Software, in die wir neue Technologien einfach integrieren können.

ITM: Können Sie sich vorstellen, demnächst auch Web 2.0-Funktionen einzubauen?

Appel: Nein, denn bei Web 2.0 erhält der Endkunde ja typischerweise die Möglichkeit, sich selbst im Netz einzubringen. Der Stellenwert von Verpackungen als "Lifestyle-Produkt" über das ich eine persönliche Geschichte erzählen möchte, ist aber wohl eher gering und daher müssen wir dem Kunden keinen Weblog anbieten, sondern die richtigen Produkte, die er schnell finden und einfach bestellen kann.

ITM: Für welche Unternehmen eignet sich Web 2.0 denn dann?

Appel: Für alle Unternehmen, die Produkte anbieten, mit denen sich die Käufer intensiv beschäftigen möchten und ein Erfahrungsaustausch gewünscht ist. Das können Sportgeräte, Reiseplattformen und Gesundheitsprodukte bzw. Kosmetika sein.

ITM: Zurück zu Ihrem Online-Geschäft. Werden Daten automatisch aus der Warenwirtschaft übernommen?

Appel: Die Daten, die in unseren Webshop fließen, stammen nicht aus der Warenwirtschaft, sondern aus unserem Produktinformationsmanagement ( PIM)-System, auf dem auch unsere gesamte Katalogproduktion aufbaut.

ITM: Und wo wird die Webseite gehostet?

Appel: Direkt bei IconParc. Hier mussten wir nach der Neugestaltung die Ressourcen erhöhen und eine kleine Serverfarm aufbauen, mit der wir hohe Zugriffsraten abfangen können. Dazu gehört ein Datenbank-, Applikations- sowie Suchmaschinenserver.

ITM: Gibt es Zeiten, in denen Sie verstärkte Zugriffraten verzeichnen?

Appel: Mehr Zugriffe verzeichnen wir zum einen im Jahresendgeschäft ab Oktober und zum anderen nach bestimmten Kampagnen z.B. Newsletter-Aktionen oder verstärktem Online-Marketing.

ITM: Was steht in nächster Zeit in Sachen E-Business bei Ihnen an?

Appel: Wir wollen verstärkt kundenindividuelle Webshops etablieren. Ein Kunde erhält damit eine kleine Beschaffungsplattform, die alle Prozesse seines Unternehmens abbildet. Integriert sind beispielsweise besondere Preise, Freigaberoutinen, Budgetbeschränkungen oder individuelle Sortimente. Hintergrund ist, dass die elektronische Beschaffung für viele Unternehmen ein strategisches Thema ist und sie mit unseren Beschaffungsplattformen dann weder in spezielle Software noch in Mitarbeiter investieren müssen.

Gewinner sind Individualisten

München, März 2009, e-Commerce Magazin

Ein Plädoyer für Individualisierte Plattformen: Wer mit der Masse schwimmt, schwimmt selten vorn. Führende E-Business-Unternehmen setzen deswegen auf Plattformen, die Individuell auf Sie zugeschnitten sind.

Individualität punktet zunächst schon unmittelbar im Frontend, also im Auge des Betrachters.

Während ein standardisiertes, gewöhnliches Aussehen der Bildschirmoberfläche wenig Reiz vermittelt, weckt besonderes Design auch das besondere Interesse der Online-Kundschaft.

Vor allem aber werden Händler oder Unternehmen, die über Standard-Plattformen agieren, vom Kunden visuell kaum oder gar nicht als eigene Marke wahrgenommen. Das Aussehen der Standard-Plattform bindet den Blick des Kunden und lässt wenig Raum für die Individualität des eigentlichen Produktanbieters.

Demgegenüber ist die Unternehmenspersönlichkeit mit einer nach eigenen Design-Vorgaben gestalteten Plattform
für den Kunden auf den ersten Klick präsent. Der individuelle Internet-Auftritt spiegelt die Corporate Identity des Anbieters unverwechselbar wider, Look & Feel des Unternehmens kommen voll und ganz zur Geltung. Der Kunde erkennt die Marke auf den ersten Blick (wieder) und verbindet sie mit dem Produkt.

Dabei ist die visuelle Gestaltung des Frontends nur ein untergeordneter Aspekt, wenn es darum geht, E-Commerce-Umsätze an die Spitze zu treiben. Weit wichtiger ist die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Online-Plattform, d.h. ihre Kompatibilität mit vorhandenen Prozessen, Datenquellen und Programmen im Backend des Unternehmens sowie die Geschwindigkeit und benutzerfreundliche Anwendbarkeit für den Online-Kunden.

Standard-Plattformen lassen eine individuelle Anpassung von Prozessen und Schnittstellen - und damit beispielsweise eine automatisierte Anbindung an unternehmensin¬terne Warenwirtschafts- und Enterprise Resource Planning-Systeme - nicht oder nur sehr bedingt zu. Mitarbeiter, die das Online-Angebot verwalten, müssen Produktdaten sowie eingehende Anfragen und Bestellungen in der Regel manuell doppelt führen und bearbeiten: nämlich in der unternehmensinternen Datenhaltung sowie auf der Online-Plattform.

Darüber hinaus spielt die Individualität einer Plattform auch eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es um die generelle oder weitere Erschließung des Online-Marktes geht.

Während z.B. Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung bei Standard-Plattformen nur der Plattform an sich zu Gute
kommen, werden sie bei individueller Lösung gezielt zugunsten des einzelnen Unternehmens implementiert; nur so schafft das Unternehmen selbst es auf die ersten Plätze bei Google und Co.

Auch spezielle Besucher- und Kundenanalysen, die zur Neukundengewinnung und für die Optimierung und Weiterentwicklung des Online-Angebots unerlässlich sind, lassen sich zielgerichtet nur über eine individuelle Online-
Plattform realisieren.

Sind die Datenquellen des Unternehmens dagegen individuell und direkt an die Plattform angebunden bzw. Prozesse übergreifend integriert, werden Anfragen, Lagerbestände, Preise, Lieferzeiten, logistische Vorgänge etc. automatisiert bearbeitet und ausgeführt. Das vermeidet unnötige Fehler und spart vor allem Zeit, Geld und Arbeitskraft. Kunden erhalten Auskunft und Ware ohne überflüssige Verzögerung zuverlässig und schnell. Diese Performance ist gerade auch im B2B-Geschäft ausschlaggebend, wenn es darum geht, Groß- oder sog. "A"-Kunden zu gewinnen und immer wieder von sich zu überzeugen. Denn sie machen oft 80% des Gesamtumsatzes mittelständischer Unternehmen aus.

Fazit

Standard leistet Standard - nicht weniger, aber vor allem auch nicht mehr. Wenn Standard-Plattformen auf den ersten Blick auch eine preisgünstige Gelegenheit zur Erschließung des Online-Marktes bieten, leisten sie bei genauer Betrachtung doch nicht das, was ein Unternehmen für durchschlagenden Erfolg braucht. Wer im Online-Geschäft souverän und dauerhaft an die Spitze will, setzt daher auf eine technisch leistungsstarke, individuell zugeschnittene Plattform, die den Bedürfnissen und Anforderungen des Unternehmens sowie seiner Kunden in vollem Umfang gerecht wird.

IconParc integriert leistungsstarkes After-Sales-Service-Modul bei Gröner

München/Ulm, 11. August 2008

Die Karl Gröner GmbH, Fachhandelsunternehmen für Werbetechnik und -textilien, hat ihren Online-Kundenservice weiter ausgebaut: Das neu integrierte CRM-Modul beschleunigt die Abwicklung von Reklamationen, so dass Kunden auch im Falle einer fehlerhaften Lieferung schnell und optimal betreut werden. Umgesetzt wurde der maßgeschneiderte Service binnen eines Monats vom Münchner E-Business-Spezialisten IconParc.

Fehler können passieren. Gerade in großen Unternehmen wie der Karl Gröner GmbH mit mehr als 27,4 Millionen Euro Gesamtumsatz allein im letzten Geschäftsjahr lassen sie sich kaum gänzlich vermeiden. Wichtig für den Kunden ist dabei jedoch, dass etwaige Unstimmigkeiten umgehend und zuverlässig bereinigt werden.

Gröner sorgt durch seinen neuen Online-Reklamationsservice für eben diese kundenfreundliche und schnelle Abhilfe: Kunden können selektiv eine oder auch mehrere Positionen einer fehlerhaften Lieferung ganz einfach und direkt über die Bestellhistorie in ihrem Benutzerkonto reklamieren. Prompt veranlasst dann ein Mitarbeiter der Firma Gröner die Abholung der Ware und kümmert sich um die Korrektur. Dabei werden die einzelnen Reklamationsschritte über das Backend der E-Business-Plattform erfasst und in einer Rücksendungshistorie für den Kunden sichtbar dokumentiert.

Diese neue, weitgehend automatisierte Online-Abwicklung von Retouren bringt für beide Seiten Vorteile: "Ein echtes Highlight ist, dass alle E-Mails, die mit der Reklamation zu tun haben, automatisch eingelesen und dem jeweiligen Fall zugeordnet werden. Das erleichtert den Mitarbeitern die Arbeit und spart Zeit und Geld. Dazu kann der Kunde die einzelnen Abwicklungsschritte jederzeit über seine Rücksendungshistorie mit verfolgen", so Dipl.-Ing. Antoine Levy, Projektleiter bei der IconParc GmbH, der die Gröner-E-Business-Plattform seit Jahren betreut.

Der bedeutendste Vorteil liegt aber vor allem in der weiteren Stärkung der Kundenbindung: Wer nicht nur hervorragende Produkte und Individualpreise erhält, sondern auch im Fehlerfall optimal betreut wird, bleibt treuer und überzeugter Kunde.

Um so zufriedener zeigt sich Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH, daher auch mit der Geschwindigkeit, die IconParc bei der Integration des neuen Moduls an den Tag gelegt hat: "IconParc hat uns erneut eine maßgeschneiderte Lösung geliefert. Und das in nur knapp einem Monat!"

IconParc bringt media@home ins Internet

München/Ditzingen, 4. März 2008

media@home, das Spezialistenkonzept für die Vermarktung hochwertiger Produkte im Bereich der Unterhaltungselektronik, steht jetzt auch online zur Verfügung. Realisiert wurde die maßgeschneiderte E-Business-Plattform von der Münchner IconParc GmbH.

Seit neuestem ist das partnerschaftliche Markenkonzept "media@home" der EURONICS Deutschland eG mit bundesweit bereits mehr als 50 angeschlossenen Fachhändlern auch im Internet vertreten. Das Angebot von media@home umfasst ausschließlich Premium-Produkte namhafter Hersteller und Prestigemarken auf dem Gebiet der Unterhaltungselektronik, wie z.B. LOEWE, Bose, Pioneer, Metz und KEF.

Durch das eigenständige High-End-Markenkonzept mit eigenem Brand Design bietet die EURONICS Verbundgruppe ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich erfolgreich als Fachhändler für Premium-Unterhaltungselektronik zu positionieren und entsprechend technik- und designorientierte Konsumenten zu bedienen. Neben einem verbindlichen Kernsortiment, das für einen einheitlichen, schlagkräftigen Marktauftritt der einzelnen Fachhändler sorgt und einen durchgängig hohen Qualitätsmaßstab gewährleistet, bietet EURONICS seinen media@home-Partnern durch breit gefächerte Betreuungsangebote auch individuelle Unterstützung beim Auf- und Ausbau ihres Fachhandelsgeschäfts an.

Endkunden finden durch eine bedürfnisorientierte Beratung seitens ihres media@home-Fachhändlers erstklassige Lösungen - vom analogen Plattenspieler bis hin zur kompletten Multiroom Installation für das ganze Haus.

Komplettiert wird das Markenkonzept media@home nun endlich auch durch die Präsenz im World Wide Web, die Interessenten und Kunden die Möglichkeit bietet, sich jederzeit aktuelle Informationen zu hochklassigen UE-Produkten zu verschaffen und Fachhändler in ihrer Nähe zu recherchieren.

IconParc, der prämierte Münchner E-Business-Spezialist, hat die neue E-Business-Plattform unter Erbringung seines gesamten Leistungsspektrums (Beratung, Softwareentwicklung, Integration, Service) realisiert und damit wieder eine Erfolgsmarke ins Netz gebracht.

10 Jahre IconParc - 10 Jahre Faszination E-Business

München, 15. Januar 2008

IconParc, der E-Business-Spezialist aus München, feiert sein 10-jähriges Firmenjubiläum. Das eigentümergeführte Unternehmen entwickelt seit seiner Gründung im Jahr 1997 anspruchsvolle E-Business-Lösungen für marktführende Unternehmen. Nicht erst seit der Auszeichnung "Bester Online-Shop des Jahres 2007" (Kunde: ratioform Verpackungsmittel GmbH) ist IconParc vom Insider-Tipp zum renommierten E-Business-Anbieter avanciert

Die IconParc GmbH aus München feiert in diesem Jahr 10 Jahre Erfolgsgeschichte. Das Ende 1997 von Dipl.-Ing. Roland Brückner und Dipl.-Inf. Sven Angerer gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Realisierung anspruchsvoller E-Business-Lösungen für mittelständische und Großunternehmen, die ihre Markt- und Geschäftspotenziale mithilfe leistungsstarker Online-Instrumente gezielt weiter ausbauen wollen. IconParc bietet seinen Kunden individuell zugeschnittene Anwendungen, seien es E-Procurement-Plattformen, Online-Shops mit B2C- und B2B-Ausrichtung, On-Demand-Lösungen, Redaktionssysteme, Katalogmanagement oder Customer-Relationship-Management. Die Schaffung von Schnittstellen zu jeder gewünschten Datenquelle oder Anwendung und mehr als 20 optionale Zusatzmodule zeigen, dass IconParc bedarfs- und bedürfnisgerecht arbeitet. Zum Einsatz kommt genau und nur das, was der Kunde braucht und will. Deswegen umfasst das Leistungsspektrum der IconParc GmbH im ersten Schritt zunächst immer die eingehende Auseinandersetzung mit den Zielen der Kunden. Diesen Zielen entsprechend wird dann individuell geplant, angepasst und schließlich integriert. Abgerundet wird die Leistung durch den ganz persönlichen Anschlussservice. "Wir stehen für E-Business-Lösungen aus einem Guss", sagt Dipl.-Ing. Antoine Levy. "Unsere Kunden haben in uns einen Ansprechpartner, der sie verantwortungsvoll berät und betreut und vor allem dafür sorgt, dass das, was sie sich vorgestellt haben, auch verwirklicht wird." IconParc schreibt Investitionsschutz groß und setzt auf Entwicklung und Ausbau der eigenen Technik.

"Wir wollten und wollen uns und unsere Kunden nicht von kurzlebigen Modeerscheinungen abhängig machen. Immer wieder bei Null anzufangen kostet schließlich nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch Geld. Deswegen verlassen wir uns auf unser eigenes Know-how und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Software. Auf diese Weise können wir nicht nur besonders schnell auf technische Neuerungen und erweiterte Standards reagieren. Viel wichtiger ist uns, dass wir punktgenau und ohne Abstriche auf die Wünsche unserer Kunden eingehen können", erklärt Dipl.-Inf. Sven Angerer, bei IconParc für die Basistechnologie verantwortlicher Gesellschafter. Dass sich eben dieses Konzept bewährt, zeigen nicht zuletzt die überzeugten Stammkunden und die nachhaltigen Erfolge der von IconParc realisierten IT-Lösungen. Jüngst wurde das Engagement des über Jahre zusammen gewachsenen, mittlerweile mehr als 20-köpfigen Teams auch durch die Prämierung eines seiner Kunden gekrönt: Die ratioform Verpackungsmittel GmbH erhielt auf dem Deutschen Versandhandelskongress 2007 die Auszeichnung "Bester Online-Shop des Jahres 2007" in der Kategorie Business-to-Business. "E-Business muss einfach, schnell und zuverlässig funktionieren. Schließlich soll es Prozesse und Abläufe vereinfachen und nicht erschweren", so Geschäftsführer Roland Brückner. Besonders stolz darf das Gesellschafter-Quartett Brückner/Angerer/Strehlow/Levy darauf sein, seine Visionen aus eigener Kraft und ganz ohne Venture-Capital realisiert zu haben. "Wir haben uns unseren Erfolg gewissenhaft erarbeitet. Die Verantwortung für unser Geschäft und dessen Finanzierung haben wir immer selbst getragen. Um so mehr freuen wir uns darüber, dass der Plan aufgegangen ist. Unsere Kunden sind hoch zufrieden mit unseren Lösungen und unserer Leistung. Deswegen möchten wir besonders ihnen an dieser Stelle herzlich danken für das entgegengebrachte Vertrauen und die ausnahmslos erfolgreiche Zusammenarbeit!"

Bester B2B-Online-Shop des Jahres 2007 ist ratioform.de

München/Stuttgart/Wiesbaden, 25.Oktober 2007

Der Webshop "ratioform.de" der ratioform Verpackungsmittel GmbH ist der "beste Online-Shop des Jahres 2007 in der Kategorie B2B". Für die technische Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform zeichnet der Münchner E-Business Spezialist IconParc verantwortlich. Das Marketing-Konzept sowie die kreative Umsetzung des Online-Shops steuert die Stuttgarter Internetagentur dmc ( digital media center GmbH ) bei.

Die ratioform Verpackungsmittel GmbH aus Pliening bei München wurde auf dem diesjährigen deutschen Versandhandelskongress mit dem Preis "Bester Online-Shop des Jahres 2007" in der Kategorie Business-to-Business ausgezeichnet. Der Preis, der seit 8 Jahren vom FID Verlag, dem Herausgeber des Informationsdienstes "Der Versandhausberater" vergeben wird, prämiert jährlich herausragende Kataloge und Online-Shops im Distanzhandel. Für die technische Basis und Umsetzung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung zeichnet das Münchner E-Business Systemhaus IconParc GmbH verantwortlich.

"Je einfacher die Benutzung eines Online- Shops ist, desto besser ist die Akzeptanz bei den Besuchern: Umso höher sind aber auch die Anforderungen an die zugrunde liegenden Einzelkomponenten wie Katalogmanagement, Shopsystem, Redaktionssystem, Erweiterungen für Mehrwährungs- und Mehrsprachfähigkeit vereint mit anspruchsvollen Schnittstellen und automatisierten Geschäftsprozessen. Die nahtlos integrierten Module aus der IconParc E-Business Suite sorgen hier für das Zusammenspiel aller Plattform-Bestandteile. Wir freuen uns sehr, dass unsere gemeinsam mit ratioform und dmc erarbeitete Lösung prämiert wird.", erklärt Roland Brückner, Geschäftsführer IconParc. In der Urteilsbegründung der Jury heißt es: "Mit ratioform.de konnte ein Webshop die Wahl für sich entscheiden, der seine Positionierung besser als alle anderen erklärt. Was man selten sieht: ratioform.de ist darüber hinaus auch sehr persönlich in der Ansprache. Aber dennoch ist der Shop so nüchtern wie nötig und enthält hervorragende technische Komponenten wie zum Beispiel einen ausgefeilten Suchprozess um im Geschäft mit Firmenkunden seriös zu überzeugen."

"Vorrangiges Ziel des neuen Webshops ist es, die Gewinnung von Neukunden über das Internet bei sinkenden bis gleichbleibenden Ausgaben für Online-Marketing zu intensivieren sowie auch den über das Online- Portal generierten Umsatz deutlich zu steigern. Durch die optimierte Benutzerführung im Zusammenspiel mit vertrauter und emotionaler Ansprache wurden inzwischen doppelt so viele Besucher zu neuen ratioform-Kunden", fasst Christian Appel, Projektleiter und E-Business Manager bei ratioform den Erfolg des neuen Online-Shops zusammen.

ratioform mit IconParc-Software fit für Osteuropa

München/Pliening, 09. August 2007

Die ratioform Verpackungsmittel GmbH, Marktführer im Bereich Versandhandel für Verpackungsmittel, hat eine neue Niederlassung in Prag gegründet. Für die neuen Kunden in Tschechien musste die zentrale E-Business-Plattform, über die ratioform den Verkauf seiner Produkte organisiert, an die Anforderungen der tschechischen Sprache angepasst werden. Dabei kam das neue Modul UniCode zum Einsatz, mit dem E-Business-Spezialist IconParc seine E-Business Suite erweitert.

Die ratioform Verpackungsmittel GmbH betreibt seit 2001 von Pliening bei München aus eine zentrale B2B-E-Business-Plattform, die alle Franchisepartner von ratioform aus dem Bundesgebiet und international integriert. Der ratioform-Webauftritt bietet den Partnern neben einem Onlineshop auch ein mehrsprachiges Redaktionssystem, mit dem Seiten und Inhalte individuell erstellt werden können. Das Produktsortiment wird je Land von ratioform mittels der Plattform zentral gepflegt. Daneben verfügen die Partner über eigene Logistik und Distribution, zumeist über eigene Warenwirtschaftssysteme, die jeweils an die Plattform angebunden sind. Im Zuge der Expansion von ratioform nach Tschechien wurde es notwendig, das Katalog- und Redaktionssystem auf die Erfordernisse der tschechischen Sprache einzustellen. War bisher für die Darstellung von Deutsch und anderen westeuropäischen Sprachen der Zeichensatz ISO 8859-1 ausreichend, so musste das Redaktionssystem ab sofort Unicode unterstützen (internationaler Standard zur Darstellung sinntragender Zeichen), um auch den Zeichensatz der tschechischen und weiterer osteuropäischer Sprachen integrieren zu können. Auf diese Weise konnte der gemischtsprachige Betrieb der zentralen Plattform erhalten werden: Während Wartung und Pflege des zentralen Systems auf Deutsch stattfinden, können die individuellen Seiten und Produkte der Partner zugleich in die jeweiligen Sprachen erstellt werden. Zu diesem Zweck erweiterte IconParc, E-Business-Dienstleister von ratioform, die technische Basis des zentralen Systems (IconParc E-Business Suite) um das neue Modul UniCode. Von dem Einsatz des neuen Moduls profitierte auch die Suchmaschine der ratioform-Plattform, der FACT-Finder von Omikron Data Quality in Pforzheim, mit dem die Besucher des Online-Shops zielgenau die gewünschten Produkte herausfiltern können. Durch die Integration von UniCode beherrscht nun auch der FACT-Finder sämtliche bekannten Sprachen. Durch diese Erweiterung seiner Modulreihe passt IconParc seine E-Business Suite wieder einmal aktuellen internationalen Standards an und beweist erneut die Innovationskraft seiner Basissoftware für die Implementierung von E-Business-Plattformen. Es ist nur folgerichtig, dass ratioform die Internationalisierung seiner Online-Plattform konsequent weiterbetreibt. Auf den englischsprachigen Seiten von www.ratioform.com sollen Kunden aus Ländern ohne eigenen ratioform-Aufritt demnächst Produkte von ratioform beziehen können.

Neue Kunden gewinnen durch optimiertes Online-Marketing

München/Pliening, 14. März 2007

Mit dem umfassenden Relaunch ihres Online-Shops hatte die ratioform Verpackungsmittel GmbH die Firma IconParc beauftragt. Der Münchner Spezialist für E-Business-Lösungen implementierte das neue Design und modernisierte unter anderem die Suche mittels Filterfunktion und Drill-down-Navigation. Die Trefferlisten der Internet-Suchmaschinen werden gezielt auf Suchergebnisse in Produkten der ratioform-Site verlinkt. Dadurch hat sich die Conversionrate bereits deutlich erhöht.

Die Plieninger ratioform Verpackungsmittel GmbH, Marktführer im Bereich Versandhandel für Verpackungsmittel, betreibt bei IconParc seit 2001 eine erfolgreiche B2B-E-Business-Plattform, die hier auf Basis seiner E-Business Suite genannten Software realisiert und seitdem durchgängig betreut wurde. Die zentrale Plattform integriert die 15 Franchisepartner und Niederlassungen von ratioform, die sich auf insgesamt 5 Länder verteilen. Die Partner verfügen über eigene Logistik und Distribution, teilweise auch über eigene Warenwirtschaftssysteme, die jeweils an die Plattform angebunden sind. Der ratioform-Webauftritt bietet den ranchisenehmern neben einem äußerst ergonomisch bedienbaren Online-Shop ein mehrsprachiges Redaktionssystem, mit dem Seiten und Inhalte individuell gepflegt werden können. Das Produktsortiment wird je Land zentral gesteuert. Im Zuge einer Überarbeitung des Corporate Design von ratioform wurde auch der Webauftritt einem gründlichen Redesign unterzogen. Ab sofort präsentiert er sich in einem ansprechenden neuen Erscheinungsbild, das von der Firma dmc digital media center GmbH aus Stuttgart entworfen und von IconParc implementiert wurde. Mit einer frischeren Farbwelt, einem modernen Logo und einer zeitgemäßen Hausschrift repräsentiert das Design die Marke ratioform jetzt wesentlich klarer und zeitgemäßer.

Fit für Google AdWords mittels Permanentlinks

Vorrangiges Ziel des Relaunch war jedoch, die Gewinnung von Neukunden zu intensivieren, indem das Online-Marketing durch eine Reihe technologischer Erneuerungen an der Plattform unterstützt wird. "Wir haben für sämtliche Seiten des Auftritts "sprechende" oder logische URLs entwickelt. Statt eines Codes aus Zahlen tragen die Seiten jetzt Namen. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um sogenannte Permanentlinks, d.h. technikunabhängige, dauerhafte URLs, die auch bei Google AdWords hinterlegt werden können", erläutert Daniel Koke, Projektmanager bei IconParc. Wenn nun ein potenzieller Kunde bei Google oder einer anderen Suchmaschine nach einem ratioform-Produkt sucht, wird er direkt auf die Produktseite geleitet. Findet die Suchmaschine mehrere mögliche Produkte zu einem Suchauftrag, führt er den Besucher mit Hilfe des Permanentlinks direkt zur ratioform-Produkttrefferliste. Der Internet-Besucher muss nun keine erneute Suche auf der
Website starten. Er verbleibt als potenzieller Kunde auf den ratioform-Seiten. Durch die optimierte Benutzerführung werden inzwischen doppelt so viele Besucher zu neuen ratioform-Kunden. Die Conversionrate, die angibt, wie viele Besucher einer Website zu Käufern "konvertiert" sind, hat sich entsprechend deutlich erhöht. Da viele Besucher einen kostenpflichtigen Link von Google AdWords
verwenden, haben die Neuerungen nicht nur zu Umsatzsteigerungen geführt, auch die Kosten für die Neukundengewinnung über das Internet konnten sehr stark reduziert werden.

Integration von FACT-Finder als erfolgreicher strategischer
Schritt

So wurde der FACT-Finder der Omikron Data Quality GmbH aus Pforzheim in die Plattform integriert. Diese Suchengine ermöglicht eine schnelle, fehlertolerante Recherche. Die zusätzliche Drill-down-Navigation erlaubt dem Kunden, die Treffer schrittweise einzugrenzen. Das gewünschte Produkt wird auf diese Weise zielgenau herausgefiltert. Ebenso wurde der Bestellprozess gestrafft und noch übersichtlicher gestaltet, so dass einem zügigen, komfortablen Einkauf bei ratioform nichts im Wege steht. Auch dies hat zu einer optimierten Conversionrate beigetragen. Um den Relaunch abzurunden und die Plattform für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten, passte IconParc das auf Snippets basierende Redaktionssystem den Erfordernissen des dmc-Designs an und versah es mit mehr Funktionalitäten für die Redakteure.

ratioform baut Wettbewerbsvorsprung aus

Mit diesem Maßnahmenpaket hat sich die ratioform-Plattform den Platz des technologischen Vorreiter der Verpackungsmittel-Branche für die Zukunft gesichert. Dazu Christian Appel, Manager E-Business bei ratioform: "Mit der technischen Konzeption und Umsetzung unserer neuen internationalen E-Business-Plattform wollten wir uns keine Experimente leisten. Mit Hilfe der IconParc E-Business Suite haben wir unseren Wettbewerbsvorsprung deutlich weiter ausgebaut. IconParc ist hierfür unser zuverlässiger Partner, auch für die Zukunft." Die nächsten Ziele hat Appel bereits im Blick: "Wir möchten unseren Online-Kunden durch
verbessertes Cross- und Up-Selling noch mehr Service bieten und den Erfolg der neuen Plattform weiter ausbauen. Der Wert der ausgecheckten Warenkörbe sollte sich auf diese Weise deutlich erhöhen.

Internet-Shops für Verpackungen

München, Januar 2007, Beschaffungswelt

Wer seine Verpackungsmittel schnell und einfach ordern will, kann dies am einfachsten im Internet erledigen. Beschaffungsweit stellt einige gute Onlineshops für Verpackungsartikel vor. Der Internetshop ratioform.de der Firma Ratioform Verpackungsmittel ist im Oktober als "bester Onlineshop des Jahres 2007 in der Kategorie B2B" ausgezeichnet worden. Der begehrte Preis wird seit acht Jahren vom FID Verlag, dem Herausgeber des Informationsdienstes "Der Versandhausberater" vergeben. Besonders gut gelungen ist die Kombination einer einfachen Benutzung und ausgefeilten Suchfunktion. Der seriöse Eindruck passt gut zu den meist sehr zielgerichtet einkaufenden Geschäftskunden von Ratioform. Über 3.400 ShopArtikel der Bereiche Verpackungsmittel und neuerdings auch Lager und Betriebsausstattungsartikel werden über die Plattform gehandelt. Die zur französischen Raja Group gehörende Rajapack bietet ihr Sortiment unter der Domain rajapack.de an. In neun europäischen Ländern ist Rajapack vertreten. Der Lagerbestand umfasst nach eigenen Angaben 3.800 Artikel für Industrie, Handel und Gewerbe. Aus Oberthulba in Norbayern beliefert der PresselVersand seine Kunden in insgesamt zehn europäischen Länden.

Der Shop ist unter pressei.com zu finden. Ein sehr umfangreiches Produktportfolio neben dem Verpackungsbereich bietet der Webshop kaiserkraft.de allen Firmenkunden. Das zur TakktGruppe gehörende Unternehmen ist mittlerweile in 24 Ländern präsent. Der Schwerpunkt des Shops mypaper.de liegt mehr im Bürobedarffachhandel. Das reine Verpackungsangebot ist gegenüber den vorgenannten Unternehmenssortimenten deutlich kleiner. Mypaper gehört zum Willmy Bürofachversand aus Nürnberg. Vergleichen Sie selber das Artikel und Informationsangebot der Onlineshops. Gute Shops sind intuitiv nutzbar. Auch hier gilt, dass für Geschäftskunden neben der Produktqualität und dem Preis insbesondere der Bestell und Lieferablauf möglichst gut zu den firmeninternen Abläufen passen muss. Sofern eine direkte Anbindung des Lieferantenkatalogs an das firmenei¬gene Bestellsystem möglich ist, können die Prozesskosten nochmals minimiert und der interne Workflow optimiert werden.

Call-Center-Integration für mehr Effizienz
und Service im Kundendienst

München/Ulm, 20. September 2006

IconParc, der Münchner Spezialist für IT-Lösungen, präsentiert sein neues Modul CallCenter, mit dem Call-Center-Services vollständig über das Internet abgewickelt werden können. Das Modul stellt eine Erweiterung der E-Business Suite dar. Vorteil für das Kunden-Unternehmen: Die Errichtung einer extra Plattform für Call-Center-Dienste entfällt. Bei der Karl Gröner GmbH in Ulm ist das Modul bereits erfolgreich im Einsatz.

Im Online-Handel ist der Bedarf an intensivierter Kunden-Kommunikation via Call-Centern in den letzten Jahren immer größer geworden. Der Kunde soll dort abgeholt werden, wo er oftmals aufgibt: Bei der Bedienung eines Online-Shops oder bei Fragen zu Produkten und Dienstleistungen, die das Unternehmen im Web präsentiert. Doch manchmal gelangen auch die besten Hilfeseiten an ihre Grenzen, denn schließlich birgt jeder Fall individuelle Anforderungen. Dann ist der persönliche Kontakt für den Kunden das Mittel der Wahl, um schnelle, kompetente Hilfe zu erhalten. Das Call-Center ist hier die wichtigste Schaltstelle des Unternehmens, um das Serviceangebot nach außen hin zu demonstrieren und die Kundenbindung zu verbessern. Dennoch steht jedes mittelständische Unternehmen, das sein Call-Center auch für seinen Auftritt im Internet beschäftigt, über kurz oder lang vor der Frage, wie es diese Kommunikations- und Geschäfts-Prozesse effizient und kostensparend gestalten kann. In dieser Situation ist es sinnvoll, die Online-Anbindung einer Call-Center-Software an eine bereits bestehende Handelsplattform oder einen Webshop in Erwägung zu ziehen. Eine zielsichere Methode, die Kunden des Unternehmens noch besser und enger an den Online-Auftritt heranzuführen und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu straffen.

Kostengünstige Lösung

IconParc hat hier mit einer einfachen Neu-Komponente seiner E-Business Suite genannten Software eine rationelle, schnell implementierbare Möglichkeit geschaffen, welche die Installation einer speziellen Call-Center-Plattform überflüssig macht. Somit brauchen die Call-Center-Agenten im Unternehmen nicht extra auf eine neue Software trainiert zu werden, was neben der Kostenersparnis nicht zuletzt bei den Mitarbeitern großen Anklang findet. Außerdem erhöht es die Durchdringung und Akzeptanz des bestehenden Auftritts innerhalb der Firma, wenn Webshop oder Plattform durch die Call-Center-Funktionalität noch umfassender und intensiver im Unternehmen genutzt wird. Bei der Karl Gröner GmbH, einem der großen Fachhändler im Bereich Werbetechnik aus Ulm, läuft die E-Business Suite als erfolgreiche B2B-Plattform seit Jahren im Produktivbetrieb (www.groener.de). Seit Mai 2006 wird nun auch CallCenter eingesetzt. "Wir wollten auch die Kunden enger an unseren Webshop heranführen, die bis jetzt vor der Benutzung oftmals zurückgeschreckt sind", erklärt Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH, seinen strategischen Schritt. "Jetzt benutzen unsere Mitarbeiter beim Kundenkontakt am Telefon ebenfalls den Webshop, um Registrierung, Beratung oder Bestellung mit dem Kunden gemeinsam durchzuführen. Die Integration von CallCenter soll letztlich die Hemmschwelle der Kunden senken, die vielen Vorteile unseres Online-Angebots auch wirklich wahrzunehmen."

Telefonische Betreuung baut Berührungsängste ab

Wenn ab sofort ein Kunde im Call-Center von Gröner anruft, identifiziert ihn der Agent über die Suche nach Namen, Adresse, Kundennummer oder auch über die Suche nach dem zuständigen Ansprechpartner bei Gröner. Die Daten werden am Telefon abgeglichen. Sollte die Suche kein Ergebnis gebracht haben, erfolgt eine telefonische Registrierung des Kunden und seines Ansprechpartners im Webshop. Danach kann der Mitarbeiter aus dem Customer Service eine Bestellung durchführen, indem er sich mittels einer superSessionID in den individuellen Zugang des Kunden zum Online-Shop einloggt. Da der Gröner-Webshop mit dem Warenwirtschaftssystem (WWS) des Unternehmens online verbunden ist, kann der Gröner-Mitarbeiter aktuelle Auskünfte aus dem WWS über Warenbestand oder Bestellkonditionen erteilen und gegebenenfalls die Preise verändern. Außerdem besitzt das Call-Center spezifische Zugangsrechte für den Webshop, so dass der Customer Service sämtliche Daten der Kunden direkt im Webshop verwalten. Bei Bedarf können für das Call-Center noch spezielle Eingabefelder zugeschaltet werden.

Effizienzsteigerung durch Online-Anbindung

Abgesehen von der extremen Effizienzsteigerung im Bestell- und Abrechnungsprozess und der Freisetzung der Call-Center-Mitarbeiter für Beratungsleistungen sind die Vorteile für die Kunden von Gröner deutlich erkennbar: Sie werden im Call-Center telefonisch registriert und können danach jederzeit auch online bestellen, ohne erneuten Registrierungs-Aufwand. Nach Abschluss der Bestellung durch den Agenten erhält der Kunde per E-Mail eine Bestellbestätigung und kann online seinen Bestellstatus einsehen. Das senkt die Fehlerquoten im Bestellprozess, denn falsche Angaben können sofort gemeldet werden. Zukünftig entscheidet der Kunde frei darüber, ob er lieber selbst direkt im Webshop bestellt oder den Weg über das Call-Center wählt. Seine sämtlichen Bestellungen werden in jedem Fall in einer Bestellhistorie im Webshop zusammengefasst. Das ist neu, denn vorher konnten die telefonischen Bestellungen nur über das WWS verwaltet werden. Outsourcing ohne Probleme Bei allen Vorzügen, die CallCenter für die "Kundenkontakt-Zentren" in einem Unternehmen bietet - eine einfache Online-Anbindung erleichtert natürlich auch die vollständige Auslagerung des Call-Centers an einen externen Anbieter. Der Einarbeitungsaufwand für den Webshop ist hierbei gering, da er eine leichte und ergonomische Bedienbarkeit aufweist.

Neues Outfit für die Gröner- B2B-Plattform

München/Ulm, 8. August 2006

Der Münchner Spezialist für IT-Lösungen IconParc kreiert mit der Karl Gröner GmbH aus Ulm ein komplettes Redesign für den Online-Shop des Werbetextil-Fachhändlers. Die neue, klar strukturierte Navigation, aber auch mehr Informationen zum Produktangebot und ein frisches, modernes Design sorgen für ein deutliches Plus an Service sowie eine optimierte Kundenbindung.

Die Karl Gröner GmbH, ein führender Fachhändler im Bereich Werbetechnik, betreibt eine seit Jahren höchst erfolgreiche E-Business-Plattform für das B2B-Geschäft mit Textilveredlern, Werbetechnikern, Messebauern sowie mit Industrie und Einzelhandel. Rechtzeitig zum 60-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr kann nun der neu gestaltete Webshop vorgestellt werden: Design, Navigation und Produktdarstellung wurden einem vollständigen Relaunch unterzogen, um die Plattform an veränderte Kundenwünsche anzupassen und das CI des Unternehmens optisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Implementierung erfolgte durch den IT-Dienstleister IconParc, der für die bisherige Plattform ebenfalls verantwortlich zeichnet. "Wir haben für das gesamte Projekt auf das Know-how von IconParc zurückgreifen können", erläutert Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH. "Das Design haben wir gemeinsam mit IconParc entwickelt. Eine Agentur war nicht nötig, da die Software eine schnelle und unkomplizierte Design-Anpassung erlaubt."

Neue Site im Farbenrausch

Der Webauftritt von Gröner erscheint jetzt in neuen Farben, die dem Ganzen eine frische, junge Ausstrahlung verleihen. Das ursprüngliche Konzept, bei dem jedes der sechs Sortimente eine eigene Grundfarbe besitzt, wurde beibehalten. Im Zuge des Relaunch ist die farbliche Differenzierung jedoch wesentlich prägnanter geworden, die intensiven Farben lassen den hellen Produktdarstellungs- und Informationsbereich der Seiten stärker hervortreten, was die Wahrnehmung und Orientierung erleichtert. Die Farbgestaltung unterstützt auch die neue Navigation: "Klare Strukturierung, Übersichtlichkeit und Spaß am Benutzen der Site durch intuitives Erfassen der Navigationsmöglichkeiten " das waren die Anforderungen. Deshalb werden die Warengruppenebenen jetzt durch ausklappende Menüs angesteuert. Mittels Breadcrumb-Navigation kann man problemlos zwischen den Ebenen hin und her wechseln, ohne den Überblick zu verlieren. Insgesamt ist die Benutzung der Site einfacher und schneller geworden, die Bedienung kommt den Ansprüchen der User noch weiter entgegen. Unsere neu implementierten Funktionen werden die Kunden von Gröner bestimmt begeistern", so Robert Schnirch, Werbeleiter bei Gröner.

Zügiges Navigieren, sinnvolle Extras für den User

Die Produkt-Trefferlisten sind ab sofort übersichtlich bebildert und bringen das Warenangebot besser zur Geltung. Eine verbesserte Schnellsuche liefert ebenfalls gut gegliederte Trefferlisten und erleichtert damit die Orientierung. Auf den Produktseiten findet man mit einem Blick nützliche Zusatzinformationen: So wurde beispielsweise im Textil-Sortiment zu jedem T-Shirt o.ä. Angaben zu Marke, Qualität, Schnitt und Verarbeitung hinzugefügt. Wichtige Produkteigenschaften werden durch ein System einprägsamer Zeichen hervorgehoben. Klicken Sie sich also zu Ihrem Wunsch-T-Shirt durch, erhalten Sie zusätzlich zur Produktansicht eine Liste von Symbolen, die Aufschluss über Stoffeigenschaften und Ausstattung geben. Mehr Informationen zu sämtlichen Katalogdaten erschließen auch fachfremden Usern schnell komplexe Inhalte, verbesserte Warenkorbfunktionen runden das Ganze ab. Insgesamt ein erfreulich gelungener Relaunch, findet Bernd Gröner: "Das Redesign unseres Online-Auftritts hat den geplanten Zeit- und Kostenrahmen eingehalten. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir auf den richtigen Software-Anbieter gesetzt haben. Die E-Business Suite war strategisch betrachtet die richtige Wahl."

Maßgeschneiderte Beschaffungslösungen

Behörden Spiegel / Mai 2006

Mit einer neuen E-Procurement-Lösung, die kundenspezifische Beschaffungsprozesse mitsamt SAP-Anbindung Online integriert, baut die Schweitzer Gruppe ihre Marktführerschaft als Buchhandelskette weiter aus. Der Anbieter dieser neuartigen Lösung ist der IT-Spezialist IconParc aus München.

Die Schweitzer Gruppe ist mit 25 Buchhandlungen in 22 Städten die grüßte Fachbuchhandelsgruppe im deutschsprachigen Raum. Für ihre Kunden aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Industrie, Banken, Versicherungen und Bibliotheken bietet Schweitzer eine B2C- und B2B-Plattform an (schweitzer-Online), die mit der E-Business Suite der Firma IconParc realisiert wurde, um das Dienstleistungsspektrum zu erweitern und gleichzeitig den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen, wurde die Plattform um eine Applikation erweitert, so dass nur ein exklusives Outsourcing für sämtliche Prozesse rund um Literarurbeschaffung und -Verwaltung bereitgestellt wird. Diese Weiterentwicklung geht Anfang April 2006 offiziell an den Start. Es wurde wie schon zuvor auf die Software von IconParc zurückgegriffen, da sich die Zusammenarbeit mit dem IT-Spezialisten seit vielen Jahren bewährt hat und die E-Business Suite sich durch die für die neue Applikation notwendige Erweiterbarkeit und Flexibilität auszeichnet, Dieses Portal, das so genannte schweiterConnect, ermöglicht dem Kunden den Online-Zugriff auf sämtliche internen Prozesse und Daten, die ihn betreffen. "Die Bedienungen der Kundenmitarbeiter bei Schweitzer werden per OCI an das SAP-System des jeweiligen Unternehmens übermittelt. Alle anderen Vorgänge und Datenstrukturen werden hingegen in Form eines umfangreichen Webinterface zur Verfügung gestellt und sind den individuellen Bedürfnissen des Kunden angepasst''. so Roland Brückner. Geschäftsführer von IconParc. Auf diese Weise integriert schweitzer.Connect die gesamte Bestandsführung und - Verarbeitung des Kunden nahtlos in die bestellende Online-Plattform. Bestellung, Reklamation, Änderung der Kostenstellen oder der Umlaufteilnehmer, Adressierungen - alle Vorgänge können von den Kundenmitarbeitern effizient und zügig online bearbeitet werden. Dabei wurden auch branchenspezifische Problemfälle gelöst, wie beispielsweise die Verwaltung von Abonnements: Der gesamte Vorgang, von der Bestellung - ebenfalls über OCI - bis zu Folgelieferungen, bei denen die Preise je nach Lieferung schwanken (z.B. Loseblattsammlungen), und etwaigen Änderungen, findet jetzt via Internet statt.

Zusatzservices erzeugen Mehrwert

Schweitzer.Connect bietet noch einiges mehr: So werden die Bestandsinformationen des Kunden bereits bei der Literaturrecherche in der Trefferliste angezeigt. Der berechtigte Mitarbeiter erfährt sofort, welches Buch oder Abonnement wann von wen) gekauft wurde und wie viele Exemplare an welchem Standort in seiner Firma zu finden sind, Die schnelle und katalogübergreifende Suche erleichtert das Arbeiten und sorgt für zuverlässige Ergebnisse. Darüber hinaus kann das Unternehmen die Zugriffsrechte auf das Portal seinen Mitarbeitern jeweils einzeln zuweisen, denn die Verfügung über Bestelllimits sowie die Verwaltung der Bestellungen oder Freigabeprozesse werden ebenfalls in Schweitzer.Connect abgebildet. Nicht zuletzt erlauben die umfangreichen Tools zur Erstellung von automatisierten Managementreports, das Controlling des Kunden mit einzubinden: So kann beispielsweise eine Aufschlüsselung der Kopien nach Kostenstelle und Monat erstellt und dann als Favorit hinterlegt oder als Excelfile heruntergeladen werden. Für die individuelle Auswertung stehen unbeschränkte Freiheitsgrade zur Verfügung. Schweitzer verspricht sich viel von diesem strategischen Schritt, denn der Nutzen des maßgeschneiderten Portals Liegt auf der Hand: "Unsere Kunden werden eine drastische Reduzierung von Prozesskosten erreichen und enorm viel Zeit sparen", erklärt Christian Stein, Leiter' IT bei
Schweitzer. "Indem die Literaturbeschaffung an die Kostenstellen delegiert wird, ist der gesamte Vorgang dezentralisiert, was eine deutliche Effizienzsteigerung im Unternehmen zur Folge haben wird. Die Kunden werden we¬sentlich transparentere Beschaffungsvorgänge und mehr Überblick über die Kostenverteilung erhalten. Jetzt ist eine centgenaue Zuordnung der Kosten von Fachtiteln und Abonnements auf die Kostenstellen möglich. Und nicht zu vergessen; Die Integration von schweitzer.Connect in unsere Plattform bedeutet, dass die Beschaffungsprozesse bei unseren Kunden ohne Medienbruch verlaufen. was sich positiv auf die Qualität der Abläufe auswirken wird."
Schweitzer.Connect wird vom 16. bis 18. Mai auf der diesjährigen e_procure & supply in Nürnberg der breiten Öffentlichkeit vorgestellt (Halle 12, Stand 125321, wo sie auch die schweitzer.Gruppe und IconParc finden.

Neues Modul von IconParc ermöglicht Projektmanagement via Internet

München, 25. April 2006

IconParc, Spezialist für IT-Lösungen aus München, präsentiert mit CourseControl ein neues Modul seiner E-Business Suite. Es bietet eine Vielzahl von Projektmanagement-Funktionen, welche die Leistungserfassung, Projektplanung und Rechnungsstellung deutlich beschleunigen. Insbesondere Dienstleister mit komplexen Standort- und Mitarbeiterstrukturen profitieren davon.

Unabhängig von Branche und Größe des Unternehmens - überall dort, wo Arbeit in Projektform organisiert wird und erfolgreich durchgeführt werden soll, stellen sich ähnliche Anforderungen: Die voraussichtlichen Aufwände und Kosten müssen vorab umfassend kalkuliert, die erbrachten Leistungen und tatsächlichen Kosten korrekt erfasst, die Mitarbeiter organisiert werden. Außerdem gestaltet die Projektleitung mögliche Änderungen in der Planung und ist für Projektfortschritte verantwortlich. Und nicht zu vergessen, dass Projektleiter bei unvorhergesehenen Ereignissen oder Störungen im Projektverlauf als Krisenmanager auftreten und oftmals Projekte abteilungs- oder standortübergreifend koordinieren müssen. Gerade in kleineren Firmen, in denen Projektmanagement oft "nebenbei" abläuft, weil die Verantwortlichen selbst auch Projektarbeit erledigen, oder in Unternehmen, die eine Reihe von Freiberuflern, Heim- oder Telearbeitern beschäftigen, stellen sich mitunter höchste Ansprüche an das Organisationstalent der Projektleitung. Controlling und Verwaltung des Projekts sollen dabei so aufwandsarm wie möglich stattfinden, damit genügend Zeit für eigentliche Führungsaufgaben bleibt. Um diese Prozesse effizienter gestalten zu können, hat der IT-Spezialist IconParc ein neues Software-Tool für ein leicht handhabbares Online-Projektmanagement auf den Markt gebracht, CourseControl

Gezielte Verlaufs- und Kostenkontrolle

Zunächst legt der Projektleiter oder ein berechtigter Mitarbeiter ein Projekt an und weist die entsprechenden Mitarbeiter sowie die notwendigen Leistungsarten zu. Ebenso können Teilprojekte definiert werden, die Projektstruktur ist hierarchisch beliebig erweiterbar. Dadurch wird Projektplanung und Aufwandsabschätzung vereinfacht, denn die Projektstruktur kann die realen Gegebenheiten in jedem Fall abbilden. Die gesamte Leistungserfassung wird durch das Modul zentralisiert. Die verrechenbaren Einheiten, wie Stunden oder Manntage der Mitarbeiter, bislang oftmals in ein und dieselbe Exceltabelle eingetragen oder in Papierform eingereicht, werden nun in einem der Programmassistenten (Wizards) des Tools vorstrukturiert erfasst. Die Bedienung des Wizards ist dezentral: Jeder Mitarbeiter kann ihn von seinem Arbeitsplatz aus direkt über das Internet aufrufen. Der Projektleitung stehen darüber hinaus weitere Controlling-Funktionen zur Verfügung: Sie kann die Buchungen der Mitarbeiter bearbeiten und nimmt die endgültige Abrechnung vor. Außerdem gibt es für jedes Projekt grafische Auswertungen, aufgeschlüsselt nach Teilprojekten und Datum.
So kann der Projektverantwortliche sich einen Überblick über die erbrachten Aufwände und Kosten verschaffen, mit seiner Kalkulation abgleichen und Projektfortschritte analysieren. Auch eine Auslastungsanalyse kann vorgenommen werden, um den Einsatz von Ressourcen steuern zu können. Durch die Zentralisierung läuft die Projektverwaltung mittels Online-Modul deutlich schneller und effizienter ab. Die Projektleitung kann auch im laufenden Verfahren Kosten- und Verlaufskontrollen, also einen Soll-/Ist-Abgleich, durchführen, um den weiteren Projektverlauf anzupassen. Bei unvorhergesehenen Entwicklungen können auf Basis dieses Soll-/Ist-Abgleichs aktuelle Projektentscheidungen getroffen werden. Nicht zuletzt werden die in Rechnung gestellten Positionen transparent und können dem Kunden gegenüber verargumentiert werden. Sie finden IconParc vom 16. - 18. Mai 2006 auf der eProcure & supply 2006 in Nürnberg.

Reibungslose Webshop-Einführung

Verlagswelt, Oktober 2005

Die Geschäftsführer der in München ansässigen IconParc GmbH, Franz Berger und Roland Brückner, geben einen detaillierten Einblick in die Implementierung und Weiterentwicklung eines Webshops für die Karl Gröner GmbH, einem der größten Textil-Werbemittelhändler in Deutschland (www.groener.de). Wie gingen Sie die Lösung an?

 

Roland Brückner

"Entscheidend ist stets: Wenn man sieht, dass die Komplexität der Gesamtlösung sehr hoch ist und eine professionelle Lösung herauskommen soll, ist es unumgänglich, eine Spezifikationsphase vorzuschalten", erläutert Roland Brückner. "Im Falle von Gröner haben wir innerhalb von vier Zeitwochen eine 72-seitige Spezifikation erarbeitet. Wir saßen mit einem der Inhaber tagelang zusammen - in zielgerichteten Workshops, die unserem Verständnis dienten, welche Anforderungen Gröner in jedem Bereich stellt." Bereich bedeutet hier nicht nur funktional im Sinne von Katalogmanagement, ContentManagement, B2B E-Business, sondern auch die insgesamt sechs Geschäftsbereiche. Gröner vertreibt nicht nur Textilien als Werbemittel, sondern darüber hinaus die Rohware und die Drucksysteme ebenso wie die Verbrauchsmaterialien, die ein Textilveredler als Reseller benötigt. Alle Bereiche sind heute jeweils direkt im Internet erreichbar. Die Anforderungen an die Strukturierung des Contents unterliegen je nach Geschäftsbereich starken Schwankungen; das betrifft sowohl den rein redaktionellen Content (gewissermaßen die Klammer um die Kataloge und Prozesse) als auch die Katalogstrukturen selbst. Den Textilbereich kennzeichnet ein klassischer Variantenkatalog. bei dem ein einziges Produkt - beispielsweise ein bestimmtes T-Shirt-in 120 Varianten (Formen, Größen und Farben) erhältlich ist. Das muss auf der Plattform abgebildet werden, weil darin auch das Katalogmanagementsystem integriert und selbstverständlich mit dem Warenwirtschaftssystem gekoppelt ist. Letzteres kennt keine Varianten, sondern nur Artikelnummern. also muss zwischen beiden eine Übersetzung stattfinden. Roland Brückner weiter: "Im Systemgeschäft hingegen gibt es keine Varianten, sondern Produkte und Artikellisten, die jedoch stark erklärungsbedürftig sind. Hier ist das Ziel bei der Präsentation im Internet nicht, unbedingt sofort Umsatz zu machen, sondern durch die liebevolle Darstellung so viele Informationen zu bieten, dass der Sales-Zyklus in Gang kommt. Über die Plattform können ganz gezielte Anfragen gestellt werden, die den Vertrieb entlasten. Dazu müssen allerdings die Daten-Features und Leistungsmerkmale sehr fein granular und auch in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit dargestellt werden."

Franz Berger

"Auch Cross-Selling ist ein großes Thema: Wenn Sie sich das Digitaldrucksystem anschauen, haben Sie zunächst sehr viele Detaildaten, dann aber auch ein Produkt-Zusatzblatt, das mit dem Content Management erfasst ist, weiter ein Datenblatt, aber ebenso Verlinkungen etwa zu Verbrauchsmaterialien, die direkt gekauft werden können, oder Farbkarten, die man downloaden kann. Kurz: Alles, was man braucht, um diese Systeme zum einen zu verstehen, zum andern erkennen zu können, ob es für den eigenen Bedarf passt, um zum dritten, um sie optimal betreiben zu können."
Der Go-Live von Gröner fand zum Jahresbeginn 2003 statt, und seitdem hat eine fulminante Entwicklung stattgefunden. Vergleichbares ist nach Ansicht von Brückner bei sonst kaum einem Mittelständler zu finden. Bereits nach einem Monat wurde zehn Prozent des Umsatzes über diese Plattform gefahren (ein Ziel, das für das Ende des ersten Jahres angepeilt war): das Kundeninteresse übertraf sämtliche Erwartungen. Gut war dabei, dass langst eine bewährte Logistik zur Verfügung steht.

"Wie lange hat diese Vorarbeit gedauert"
Roland Brückner

"Wir verbrachten vier Zeitwochen, um die Spezifikation zu schreiben: anschließend wurde in guten drei Zeitmonaten die Customisation durchgeführt. Freilich haben wir nicht "from Scratch" eine Gröner-Plattform programmiert. Wir haben hingegen über die Jahre eine immer leistungsfähigere Plattform als Basistechnologie aufgebaut, ergänzt durch eine Baukastensystematik, mit denen wir diese individuellen Anforderungen sehr schnell erledigen können und dabei immer wieder auf eine gleiche technologische Basis zurückzugreifen."

Franz Berger fügt hinzu

"Das ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal, dass wir nicht nur ein eigenes Softwareprodukt haben, sondern auch die Beratung und Implementierung machen, und das - weil wir unser Produkt bis in die letzten Tiefen kennen - sehr schnell, selbst bei komplexen Lösungen. Wir haben ein modulares Soft-waresystem: die IconParc E-Business Suite; das Modul eContent ist das Content-Management-System. aber es gibt noch weitere wie eShop oder eCatalog. Bei Gröner verteilte sich unsere Lösung auf eContent und eCatalog - vorher war nichts derartiges vorhanden; sie sind sozusagen von Null auf Zweihundert gesprungen. Zwar wurden zunächst Versuche mit Investitionen im fünfstelligen Bereich unternommen, die nicht viel brachten, den Kunden jedoch für eine umfassende Lösung (und auch eine Investition im sechsstelligen Bereich) aufgeschlossen machten."

Gröner wusste zum Beispiel von Anfang an. dass im Internet liebevoll aufbereiteter Kataloginhalt zu finden sein muss, wenn das Ziel erreicht werden sollte, das (teure) Call- Center zu entlasten. Indessen muss auch gewährleistet sein, dass die Verfügbarkeit und die Individualpreisthematik. also die Konditionen, genauso im Internet abgebildet werden, wie das im Call-Center der Fall ist. Deshalb wurde von Anfang an die Implementierung eines Online- Interfaces zur Warenwirtschaft spezifiziert: dadurch erhält jeder Kunde genau seinen Preis etwa für zwölf T-Shirts in der Farbe Magenta sowie den Lieferzeitpunkt. Auch gegenüber seinen Mitarbeitern hat Gröner geschickt agiert: von vornherein wurden Vertrieb und Außendienst - den es ja nach wie vor gibt - intensiv mit eingebunden. Jeder konnte massiv Einfluss nehmen und hat dafür um so begeisterter die Botschaft "Wir haben eine E-Business-Plattform" zu den Kunden getragen. Diese Unterstützung des - wie es Franz Berger nennt - "Kollegen Internet" durch den Vertrieb trug wesentlich zum raketenartigen Starterfolg bei. Voraussetzung war jedoch eine vorher getroffene einvernehmliche Provisionsregelung. Ähnliches galt auch für die zuvor ständig überlasteten Call-Center-Mitarbeiter. Das Call- Center ist heute beileibe nicht kleiner als vorher, es hat jedoch zusätzlich andere Aufgaben. Die Lösung war diesbezüglich schlicht beispielhaft und ein positives Beispiel für den Mittelstand. Und für IconParc. betont Brückner, war und ist es eine hervorragende Referenz. "Beim Design allerdings arbeiten wir grundsätzlich mit der Wunschagentur des jeweiligen Kunden zusammen, dafür sind wir nicht verantwortlich. Wir integrieren dieses Design so, dass mithilfe des Content-Management-Systems weitere Seiten und Inhalte aufgebaut werden können, ohne dass der Redakteur etwas über Design wissen muss. Das ist so flexibel, dass Templates nicht mehr programmiert, sondern nur noch konfiguriert werden müssen. Sie geben vor, welche Elemente zulässig sind, also beispielsweise eine Text-Bild-Unk-Kombination, wie oft darf das Element auftreten, darf es gelöscht und durch etwas Anderes ersetzt werden. Dadurch lassen sich ganz unterschiedlich strukturierte Seiten aufbauen, je nach Verwendungszweck und Zielgruppe - vom Produkt-Teaser bis hin zur Unternehmenshistorie." ": Herr Berger. Herr Brückner, ist die Aufgabe damit für Sie abgeschlossen" Franz Berger. Roland Brückner: "In zweierlei Hinsicht nicht: Erstens braucht Gröner aufgrund der hohen Komplexität jemanden, der das System für ihn wartet und auch in gewisser Weise betreibt - selbst wenn die Server nicht bei uns stehen, sondern bei der Firma. Wir managen die Aufgaben remote über eine VPN-Anbindung. Und zweitens fallen dem Unternehmen, gerade weil es so brillant lauft, dauernd neue Ideen und Wünsche ein. Zum Beispiel, dass Call- Center-Mitarbeiter als Vertreter des Kunden am Telefon ebenfalls über das Web-Front- End Bestellungen aufnehmen, weil die Such- und die Bestellannahme-Mechanismen wesentlich schicker und effizienter sind als im Warenwirtschaftssystem." So etwas wurde in die ursprüngliche Spezifikation natürlich nicht aufgenommen. Allerdings ließen die IconParc-Entwickler schon so viel Know-how in die Modellbildung einfließen, dass sich derartige Erweiterungen nahtlos integrieren lassen, ohne dass man "Rucksacke" dranbauen muss und ein in sich schlüssiges, gut erweiterbares Gesamtkonzept erhalt. Firmengründer Roland Brückner blickt zurück: Natürlich haben auch wir vor gut sieben Jahren klein angefangen - unser erstes Projekt hatte einen Umfang von neun Mann-Monaten. Heute gibt es kein Projekt mit einem Umfang von weniger als 1,5 bis 2 Mannjahren, allerdings auf der Basis des bereits Vorhandenen, das schon sehr viele Spezifika berücksichtigt." Und Berger weist darauf hin. dass die Software ständig weiter entwickelt, die Plattform erweitert und weiter gepflegt wird. "Dadurch erhalten unsere Kunden immer wieder die neueste Software, und für uns wird jede Neuentwicklung einfacher. weil die Plattform einfach mächtiger ist. Damit können wir sehr komplexe Kundenwünsche zu einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb von sportlichen Realisierungszeiträumen von drei bis vier Monaten umsetzen. Außerdem können sich durch das Feedback der Kunden auch Prioritäten sehr schnell verändern. Buchhandelslösung IconParc kann auch auf ein verlagsnäheres Projekt verweisen: die Schweitzer Buchhandelsgruppe (www.schweitzer-onliine.de) mit einem völlig anderen Schwerpunkt. Zunächst sieht die Website wie eine ganze normale B2C-Shopsite aus: sie ist allerdings nur der kleinste Teil der Applikation. Der eigentliche Clou liegt darin, dass es sich um eine Procurement-Plattform für Großunternehmen handelt. bei der man für jeden Großkunden - Versicherungen. Banken. Bibliotheken - feinst granular die Bestell- und Aktionsberechtigung jedes Mitarbeiters einstellen kann; Beste!I- und Freigabeprozesse bis hin zu einer Installed-Base-Verwaltung. Berger "Schweitzer bietet über eine Million Buchtitel in verschiedenen Katalogen an: da erhält die Performance-Thematik eine ganz neue Dimension - vor allem, wenn man, was demnächst der Fall sein wird, katalogübergreifend in einem Rutsch suchen möchte, und das mit Priorisierung der Treffer. Doch auch das geht über unsere Technologieplattform. Das Internet und speziell unsere granular anpassbare Plattform kommt dem Slogan der Schweitzer-Buchhandelsgruppe "Literatur und Dienstleistung" ideal entgegen. Jeder Kunde wird individuell behandelt; ich kann Großkunden sehr schnell anbinden, biete jedoch hohe Differenzierungsmerkmale. Übrigens war die Schweitzer Buchhandelsgruppe 1999 unser erster Kunde für die heutige E-Business-Suite.

IconParc setzt mit dem Funkberaterring
Expansionskurs fort

München, 20. September 2005

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business Plattformen, hat die On Demand E-Business Marken- und Händler-Plattform des Funkberaterring reg. Gen.m.b.H. (RED ZAC Österreich) www.redzac.at realisiert. Mit dem Funkberaterring hat sich eine weitere Fachhandelskooperation für die best-of-breed eDemand Plattform von IconParc entschieden.

Der Funkberaterring ist auf dem österreichischen Markt die bedeutendste Fachhandelskooperation für Konsumelektronik und Haushaltstechnik. Zur Stärkung des Multi-Channel Verkaufs stellt RED ZAC Österreich ihren ca. 200 Händlern im Internet eine On Demand E-Business Plattform zur Verfügung, die jedem Händler die Konfiguration und Administration eines individuellen WebShop auf einer zentralen Plattform ermöglicht. Die neue Plattform wird von Händlern und Kunden mit großer Begeisterung angenommen. "Mit der eDemand Plattform von IconParc können wir endlich den schwierigen Spagat zwischen professionellen aber auch individuellen Händlershops und konsequenter Markenführung für alle Händlershops schließen. Außerdem wird dadurch der gerade für den Einzelhandel immer wichtiger werdende W2S Trend (Web-to-Store, online informieren - offline einkaufen) maßgeblich unterstützt," betont Kurt Weiss, Geschäftsführer vom Funkberaterring.

Viele Highlights für Händler und Kunden

Auswahl und Übernahme der für den jeweiligen Händler relevanten Artikel, redaktionellen Beiträge und Preislisten in den individuellen Webshop erfolgt per Mausklick auf der zentralen Plattform. Zusätzlich kann jeder Händler seine spezifischen Inhalte einpflegen. Ein besonderes Servicemerkmal findet man unter dem Navigationselement "Kult & Trends". Hier befinden sich verschiedene Themenshops zu aktuellen Trends, Neuheiten am Markt, Innovationen sowie Tipps für die Kaufentscheidung. Nächstgelegene Händler werden über die Umkreissuche gefunden, die nach Eingabe von Ort und/oder Postleitzahl als Ergebnis eine Trefferliste sortiert nach Entfernung liefert. Produkte können sowohl mit Hilfe einer cleveren Schnellsuche als auch nach hierarchischen Produktkategorien gefunden werden. Das Herausfiltern gewünschter Produkte anhand allgemeiner Eigenschaften oder spezifischer Leistungsmerkmalen erlaubt hingegen die Profisuche. Ein weiteres von den Besuchern und Kunden geschätztes Service Highlight ist das im "Know-how" Bereich befindliche technische Glossar. Es ist für zusätzlichen Komfort auch in alle Produktdarstellungen integriert. Die Verfügbarkeit der Produkte wird übersichtlich anhand einer Ampelfarbgebung erläutert. Produktbestellungen erfolgen direkt über den Händler, wobei Lieferoptionen derzeit Versand, Abholung sowie Zustellung umfassen und mit verschiedenen Varianten angeboten werden. Da der Händler den WebShop abonniert, benötigt er für seinen professionellen Webauftritt keine spezielle Shopsoftware. Hard- und Software werden zentral gewartet. Somit ergibt sich für den Händler ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. In der nächsten Ausbaustufe ist geplant, dass jeder Händler auch eigene, händlerspezifische Artikel und Preislisten einpflegen kann.

Ihr Erfolg ist
unser Ziel

e-commerce Guide, August 2005

Erfolgreiche E-Business-Lösungen aus einer Hand: Beratung, Implemetierung, E-Business Plattform und Betreuung.

Seit 1997 unterstützt IconParc Unternehmen dabei, mit Hilfe des World Wide Webs noch erfolgreicher zu werden. Inzwischen arbeiten täglich Dutzende von Unternehmen und Tausende von Anwendern mit IconParc Lösungen, um Produkte und Dienstleistungen einzukaufen oder zu verkaufen, Produkte zu konfigurieren, redaktionelle Beiträge zu erstellen und zu pflegen,
oder einfach nur um Informationen einzuholen.

Engagiert und professionell

Ihre Wünsche, Vorstellungen und Ziele machen wir uns zu eigen, wenn wir Ihre E-Business-Lösung planen und umsetzen. Das
setzt zunächst voraus, dass wir uns im Rahmen der Analysephase detailliert mit den Besonderheiten der Aufgabenstellung wie
auch Ihres Unternehmens befassen. Ebenso engagiert und professionell gehen wir anschließend bei der Umsetzung Ihrer
Plattform gemäß der erarbeiteten Spezifikation vor. Um den Projekterfolg von Anfang an sicherzustellen, übernehmen wir
Verantwortung für das Gesamtpaket aus Beratungs- und Spezifikationsleistungen, Projektmanagement und Implementierung,
Integration der bestehenden Systeme, Software-Komponenten der zugrunde liegenden IconParc E-Business Suite sowie Supportleistungen während des Produktivbetriebs.

Individualität

Der Schlüssel zum erfolgreichen E-Business liegt in der Differenzierung und Individualität. Aus diesem Grund ist es nicht zielführend,
sich bei der Implementierung insbesondere (End-)Kunden-naher Prozesse an einem wie auch immer gearteten Standard zu orientieren. IconParc empfiehlt stattdessen, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden Ihres Unternehmens in den Mittelpunkt zu stellen, wenn es darum
geht, Prozesse und Funktionalitäten für Ihre E-Business-Lösung zu definieren. IconParc verfügt über langjährige Erfahrung darin, zu den Stärken des Unternehmens passende individuelle Leistungsmerkmale für die geplante E-Business-Plattform abzuleiten und umzusetzen.

Unsere Flexibilität für Ihren Erfolg

Keine "lebendige" E-Business-Lösung wird eingeführt und danach für lange Zeit nicht mehr verändert. Vielmehr kann eine Plattform nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie schnelle Anpassungen an sich verändernde Märkte bzw. Geschäftsmodelle ermöglicht und somit dem Verhalten der jeweiligen Nutzer Rechnung trägt. Die modulare IconParc E-Business Suite bietet in diesem Zusammenhang ein hohes Maß an Flexibilität in Bezug auf die individuelle Funktionalität. Es besteht dabei keine Beschränkung im Hinblick auf bestimmte Branchen oder Anwendungsszenarien. Vielmehr lassen sich beliebige Prozesse und Funktionalitäten modellieren und umsetzen. Somit ist jederzeit möglich, Modifikationen oder Erweiterungen einzubringen.

On Demand E-Business

Verbundgruppen und Fachhandelsorganisationen (FHOs) stehen häufig vor der Herausforderung, ihre angeschlossenen Händler mit einer leistungsfähigen online Marketing-, Vertriebs- und Serviceplattform zu bedienen. Auf Basis einer zentralen On Demand E-Business-Lösung sind FHOs nun in der Lage, Händlern im AboVerfahren eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene E-Business-Plattform zur Verfügung zu stellen, um den Internetvertriebsweg optimal zu erschließen. Vor allem im Hinblick auf die kritischen Faktoren Wettbewerbsdifferenzierung und Kostensenkung sowie die Erschließung zukünftiger Wachstumspotenziale bietet
IconParc's On Demand E-Business-Plattform FHO's und deren Händlern eine attraktive Lösung, die bezüglich Skalierbarkeit
und Flexibilität keine Wünsche offen lässt, und gleichzeitig einen sehr geringen Ressourcen- und Infrastrukturbedarf aufweist.

EURONICS harmonisiert

IT und Logistik, Ausgabe 10. Juni 2005

Die Fachhandelskooperation Euronics Deutschland hat eine einheitliche Plattform für die Online-Shops und Internet-Auftritte ihrer Mitglieder geschaffen. Derzeit diskutiert die Verbundgruppe. in welchem Zeitrahmen die beiden Händlermarken "Red Zac" und "Masters durch "Euronics" abgelöst werden sollen.

Euronics räumt im Netz auf. Mit einer neuen B2C-Plattform will die aus der Fusion Ruefach und Interfunk hervorgegangene Kooperation von Elektronik- Fachhändlern sicherstellen, dass die Internet-Auftritte und Online-Shops ihrer Mitglieder einheitlichen Kegeln folgen. "Wir geben damit einen klaren Rahmen vor", sagte Peter Oppel, Leiter der IT- Entwicklung bei Euronics, diese Woche auf der Tagung Handelsinformationssysteme (HIS) an der Universität Münster. Die bisherige Plattform für die Master's-Händler soll abgeschaltet werden. Jenseits der nationalen Werbung sind die Mitglieder bei der Preisgestaltung in ihrem neuen Internet-Shop frei. Da die Web-Auftritte dem Kunden ermöglichen, zunächst nach einem Produkt zu suchen und anschließend - mit dem Button "Erhältlich bei ..." - nach einem Händler, kann es passieren, dass er innerhalb eines Auftritts mit zwei verschiedenen Preisen für dasselbe Produkt konfrontiert wird. Auf der neuen Plattform werden die Einzelhändler-Marken Red Zac und Masters sowie der Fachmarkt-Name Mega Company technologisch einheitlich abgebildet. In Münster berichtete Werner Winkelmann, Sprecher des Vorstandes der Euronics Deutschland, dass derzeit über den Fortbestand dieser Händler- Marken verhandelt würde. "Die Zukunft liegt in einem europaweit einheitlichen Auftritt unter der Marke Euronics", sagt Winkelmann am Rande der Veranstaltung. Masters würde voraussichtlich schon im Frühjahr kommenden Jahres ersetzt. Doch auch Red Zac könnte nach den derzeitigen Plänen dann schrittweise abgelöst werden. Auf Seilen des Informationsflusses sind alle Händler der Kooperation bereits durch das B2B-System "Euronics-Xtranet" und die neue B2C-Lösung einheitlich angebunden. Die jetzt gestartete Plattform, auf der sich die 2400 angeschlossenen Händler einen individuellen Webauftritt bauen können, basiert auf Lösungen des Münchener E-Business- Spezialisten Iconparc. Die Händler arbeiten ausschließlich mit dem Internet- Browser in einem geführten Redaktionssystem, das alle erforderlichen Elemente bereithält. "Jeder kann sieh damit sehr einfach eine eigene Internet-Präsenz schaffen, ohne dass sie aus dem Auftritt der Gruppe fällt", erklärt Iconparc-Geschäftsführer Franz Berger. Im Juli soll das System auch bei Euronics Österreich starten. Den eigenen Online-Shop sollen alle angeschlossene Händler künftig ausschließlich mit diesem System bauen. Die ersten 20 haben es bereits getan. Einer davon setze damit 40.000 Euro pro Monat um, berichtet Oppel. Euronics stellt den Fachhändlern auf der Plattform den kompletten elektronischen Produktkatalog ebenso zur Verfügung wie die Abwicklung der elektronischen Zahlung. Die Lösung ist vollständig mit der Wa-renwirtschaft der Zentrale verbunden. So können die Händler damit Verfügbarkeiten prüfen und Nachbestellungen veranlassen. Zentral verwaltet die Verbundgruppe auch die Kundendaten. Die Mitglieder können über die Plattform Berichte über den Erfolg ihres Web-Shops online abrufen. Euronics bleibt bei der Strategie, Ware aus seinem Zentrallager ausschließlich an die angeschlossenen Facheinzelhändler, und nicht an Endkunden zu verschicken. Der Einzelhändler kann wählen, ob er die Ware an seine Kunden verschicken, sie selbst ausliefert oder nur zur Abholung in seiner Verkaufsstelle bereitstellt. Er bestimmt auch etwaige Versandkosten. die der Kunde zu tragen hat.

Infos und Service online

Zentralmarkt, Mai 2005

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, realisiert die umfassende Informations- und E-Commerce-Plattform für "Red Zac". Unter dem Markendach wird es für über 600 Händler-Standorte zunächst er-möglicht, ihren eigenen Webauftritt aufzusetzen und diesen in das "Red Zac"-Info- Portal einzubinden, um so die individuelle Information und Betreuung lausender Endkunden sicher zu stellen. Jede Marke hat einen eigenen Webauftritt, zum Beispiel unter www.redzac.de. Den Auftritt der Fachmarktlinie "Mega Company" findet man unter www.megacompany.de mit den gleichen Funktionalitäten vor. Jeder der über 600 "Red-Zac"-Outlets kann sich in das " Portal-im Portal-System" integrieren und so von der einheitlichen Markenführung sowie den Marketingaktivitäten profitieren. Die Flexibilität der Lösung ermöglicht jedem Händler, seitens des Herstellers bereit gestellte Inhalte zu nutzen, darüber hinaus aber auch eigene Inhalte zu integrieren. So können beispielsweise virtuelle Führungen durch die Räumlichkeiten, das jeweilige Warensortiment (nebst individueller Preise) oder auch Händler-spezifische Aktionen eingebunden werden. Jeder integrierte Händler ist auch online für seine Kunden ansprechbar: das Kontaktformular übermittelt Nachrichten ohne Umweg über die "Zentrale" direkt zum jeweils gewünschten Händler. Das Design sowie die Funktionalitäten wurden auf die Bedürfnisse des überwiegend jüngeren Publikums zugeschnitten. Beim Design wurde hoher Wert auf den Wiedererkennungswert der Marke gelegt. So können zum Beispiel die monatlich wechselnden Print-Werbeaktionen über so genannte Themenshops (zum Beispiel "Angebote") auch im Info- Portal abgebildet werden.

IconParc realisiert die online Plattformen
Master's und EURONICS

München, 24. Februar 2005

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business Plattformen, hat die neue Website der EURONICS Deutschland eG www.euronics.de sowie das Master's Marken- und Händlerportal www.masters-online.de realisiert. Die EURONICS Deutschland eG baut damit ihre führende Marktposition bei webbasierten Services und in der Kundenbindung weiter aus.

Die EURONICS Deutschland eG, ehemals als R.I.C. GmbH bekannt, ist die umsatzstärkste Fachhandelskooperation für Konsumelektronik am deutschen Markt. Die von IconParc realisierten und bereits seit längerer Zeit im Livebetrieb befindlichen Händler- und Markenportale RED ZAC (www.redzac.de) und MEGA COMPANY (www.megacompany.de) werden von Händlern und Kunden mit großer Begeisterung angenommen. "Die Erweiterung der E-Business Plattform ist ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung unserer erfolgreichen Multi Channel Strategie. Gerade der Händlergemeinschaft ermöglichen wir mit den Marken- und Händlerportalen Master's, RED ZAC und MEGA COMPANY einen kostengünstigen, professionellen aber auch individuellen Zugang zum immer bedeutenderen Internetkanal", betont Peter Oppel, Leiter E-Commerce EURONICS Deutschland eG.

Expansion durch zentrale eDemand Plattform

Die innovative IconParc Multi Site E-Business Suite in Form einer zentralen eDemand Plattform ermöglicht EURONICS Deutschland eG und deren Händlern, beliebig viele in- und ausländische Internetauftritte zu betreiben. Je Marke existieren umfangreiche und einstellbare Regelmechanismen, um ausgewählten Händlern die Preis-, Content- und Produktdaten gezielt zu propagieren. Händler können diese Informationen - ähnlich einem Abonnement - unbesehen übernehmen, überarbeiten oder auch ablehnen. Hard- und Software werden zentral gewartet, für den teilnehmenden Händler ergibt sich ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nicht mit heißer Nadel gestrickt

e-commerce magazin, Januar 2005

Seine E-Business-Plattform erzielt weit über zwanzig Prozent seines Umsatzes - jetzt ist der Werbemittelfachhändler Karl Gröner mit E-Demand für Textilveredler in eine neue Dimension der Werbekommunikation gestartet.

Seit seiner Gründung 1946 ist das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner ein Fachhändler im Bereich Werbetechniker-Bedarf. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zudem als Werbetextilien-Distributor auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinem Kundenkreis zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie Industrie und Einzelhandel. Im Jahr 2004 betrug der Gesamtumsatz mehr als 22 Millionen Euro, davon wurde bereits weit mehr als zwanzig Prozent über das Web erwirtschaftet. Um die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb zu senken und die Betreuung der Kunden zu intensivieren, plante die Geschäftsleitung vor einigen Jahren den Ausbau eines zusätzlichen Vertriebs- und Kommunikationskanals im Internet.

E-Business seit 2003

Anfang 2003 startete man mit einer E-Business-Plattform: "In technischer Hinsicht wünschten wir uns eine leistungsfähige, offene Plattform, die einen modularen Aufbau und konstant erweiterbare, individuelle Funktionalitäten bietet", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner. "Mit Iconparc haben wir dafür den richtigen Partner gefunden." Für die Implementierung benötigte die Softwarefirma aus München gerade mal vier Monate. Die E-Business-Plattform integriert den Webshop, das Content-Management- System sowie die Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf das jeweilige Geschäftsfeld abgestimmter Katalogtypen und -systematiken unterstützt. Ein wesentlicher Teil der Bestell- und Lieferprozessabwicklung findet über das Web statt. Durch die nahtlose Anbindung des Warenwirtschaftssystems läuft die gesamte Auftragserfassung und -abwicklung automatisch ab, so dass die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich gesunken ist. Außerdem stehen dem Kunden bei der Online-Bestellung alle individuell ausgehandelten Preiskonditionen sofort zur Verfügung. Vor kurzem wurde zudem die telefonische Bestellannahme über den Webshop eingeführt. Die Bestellung wird von den Mitarbeitern am Telefon direkt in den Webshop eingegeben, so dass die Kunden am Online-Service " zum Beispiel Abfrage von Bestellhistorie und -status " teilhaben können, ohne auf den persönlichen Kontakt verzichten zu müssen. Nicht zuletzt können noch unschlüssige Kunden so an die Nutzung des Shops herangeführt werden. Und weitere Features der Plattform sind bereits in Planung: So soll eine MultiLanguage Extension zugeschaltet werden, um die Geschäftsaktivitäten von Gröner über Deutschland hinaus ausweiten zu können, und der Internetauftritt erhält ein Redesign. Beides lässt sich problemlos mit der Software von Iconparc gestalten. Die Akzeptanz der Plattform ist bei Kunden und Interessenten hoch. 100.000 Seitenabrufe pro Tag und bis zu 20.000 pro Stunde sprechen für sich. Daneben versendet Gröner alle drei Wochen 20.000 Newsletter - und monatlich werden es 500 mehr."

50 Prozent sind "E-Kunden"

Auch der hohe Prozentsatz bereits registrierter Kunden dokumentiert den Erfolg: Seit dem Go-Live am 1. Januar 2003 haben sich mehr als 13.000 Kunden registriert; das bedeutet, bis Mitte 2006 sollen weit mehr als 50 Prozent der aktiven Kunden die Gröner-E-Business-Plattform nutzen. Nach dem rasanten Erfolg der ersten 18 Monate nach Implementierung beschloss das Unternehmen Karl Gröner, seine E-Business-Plattform um ein spezielles E-Demand- Portal für den Kundenbereich Textilveredler zu erweitern. "Wir haben auch bei dieser Lösung wieder auf das Produkt von Iconparc gesetzt", erzählt Bernd Gröner, "die Flexibilität der E-Business Suite hat sich schließlich bewährt." Die Implementierungsphase war dieses Mal schon nach weniger als zwei Monaten abgeschlossen, so dass das Portal Mitte 2004 an den Start gehen konnte. Die Plattform ermöglicht es Textilveredlern, das komplette Textil-Sortiment von Gröner als eigenen Online-Katalog für Textilien nahtlos in ihren Internetauftritt einzubinden: Dazu stellen sie sich aus dem Gröner-Katalog ihre persönliche Produktauswahl zusammen, entscheiden selbst darüber, ob sie die Listenpreise der ausgewählten Artikel anzeigen wollen, und können ebenso eine eigene Warengruppen- oder Katalogstruktur festlegen. Das neutrale Design der Plattform wird an das individuelle Erscheinungsbild der eigenen Homepage angepasst. Darüber hinaus profitieren die Textilveredler von der übersichtlichen Navigation, der transparen- ten Produktgestaltung und diversen Anfrage- Funktionen des Webshops. Gröner hingegen sorgt im Hintergrund mit automatischer, zentraler Datenerfassung und Sortimentspflege dafür, dass der Katalog täglich auf dem neuesten Stand ist.

Viel Wirkung, wenig Aufwand

Zurzeit befinden sich rund 11.000 Artikel im Sortiment. "Der entscheidende Vorteil dieses Konzepts ist die Zeitund Kostenersparnis für die Textilveredler, die auf diese Weise mit relativ geringem Aufwand ihre Umsätze steigern können", so Gröner. "Sie benötigen kein spezielles Know-how, keine zusätzliche Hard- oder Software und nicht zuletzt kann der Druck und Versand von Print-Katalogen deutlich reduziert werden." Die Erweiterung des Geschäftsmodells hat sich für Gröner gelohnt - das E-Business- Portal ist nach seiner Auffassung schon jetzt zu einer der erfolgreichsten Internet-Lösungen der Werbemittelbranche avanciert. Und so lautet das Fazit von Bernd Gröner: "Unser Geschäft wächst und die Plattform wächst mit."

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten sowie die Fehlerquote zu senken.

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen, vielschichtigen Produktund Serviceangebots, komfortable Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Pflege und Auftragsabwicklung.

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und umfassender Katalogverwaltung, eigener, farblich angepasster Bereich (http://textil.groener.de) je Geschäftsfeld; umfangreiche Alternativen zur Artikelsuche sowie zum Zugriff auf das Produktsortiment, Integration und Online-Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem zur effizienten, fehlerresistenten Bestellabwicklung inklusive Online-Bestellhistorie, Bestellstatus, Individualpreise, Verfügbarkeiten, Lieferzeiten usw. Einfache, flexible Erstellung und Platzierung von komplexen Inhalten und personalisierten Aktionen.

Eingesetzte Hard- und Software

Software: Iconparc E-Business Suite, Warenwirtschaftssystem CenturyLine der H&S Software Systems GmbH, Windows 2000, MS SQL Server Hardware: 2 x Intel Xeon, 3 GHz mit 2 GByte RAM und RAID5 ( Applikationsserver), 2x Intel Xeon, 3 GHz mit 2 GByte RAM und RAID5 (Datenbankserver)

IconParc überzeugt mit neuem CMS 3.5

München, 2. Dezember 2004

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business Plattformen, setzt mit dem Content Management System eContent 3.5 neue Maßstäbe. Das vollständig browser-basierte Redaktionssystem ist ergonomischer und effizienter denn je. Dabei wird die Pflege redaktioneller Inhalte durch die neu entwickelte DPM (Direct Page Manipulation) Technologie extrem beschleunigt. Schon jetzt ist eContent 3.5 bei namhaften Kunden im Einsatz - mit Erfolg.

Der erfolgreichste Weg, Besucher immer wieder für Ihre Website zu begeistern besteht darin, deren Inhalte kontinuierlich zu überarbeiten und zu aktualisieren. Die Erfassung und Pflege redaktioneller Inhalte mittels eContent 3.5 gestaltet sich besonders einfach. Darüber hinaus entsteht mit geringem Aufwand - und vor allem ohne Programmierung - ein hochgradig personalisierter Auftritt, durch den Besucher individuell angesprochen werden. Inhalte können unter anderem zeitgesteuert aktiviert und wieder deaktiviert werden, wodurch eine lebhafte und attraktive Website entsteht. Durch den mächtigen und leicht handhabbaren Pflegemechanismus lassen sich redaktionelle Inhalte innerhalb von Minuten erfassen, bearbeiten oder austauschen. Dank der integrierten Volltextsuche sind alle Inhalte in der Verwaltungsoberfläche, auch bei sehr umfangreichen Webauftritten, jederzeit schnell auffindbar. Alternativ ermöglicht das System Redakteuren, aus der Kunden-Sicht heraus direkt in die Pflege-Sicht zu gelangen.

Komfort und Effizienz durch IconParc DPM Technologie

Ein zeitraubender Arbeitsablauf bei browser-basierten Editoren für redaktionelle Inhalte ist der Aufbau von umfangreichen Seiten, die nach jedem Klick neu geladen werden müssen. Mit Hilfe der neuen Direct Page Manipulation (DPM) Technologie von IconParc entfällt das ständige Neuladen der in Bearbeitung befindlichen Seite im Browser. Somit lassen sich Erfolgreiche E-Business Lösungen Seitenelemente ebenso rasch einfügen, wie auch verändern, verschieben oder entfernen.

Performance durch optimierte Server-Kommunikation

Das CMS eContent 3.5 gleicht lediglich die durchgeführten Änderungen mit dem Server ab. Die dazu erforderliche Browser-Server-Kommunikation läuft - für den Benutzer unmerklich - im Hintergrund ab. Aufgrund der stark reduzierten Datenmengen minimiert sich einerseits das über das Internet zu transportierende Datenvolumen und andererseits die auf der Serverseite anfallende Systemlast.

Intuitiv bedienbare Pflege-Sicht

Bedienelemente werden jeweils nach Bedarf an der Cursorposition ein- und ausgeblendet. Es erscheinen nur die Schaltflächen, welche für das jeweilige Seitenelement maßgeblich sind. Dadurch dass Inhalt und Struktur erkennbar im Vordergrund stehen, wird ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit geschaffen.

IconParc integriert Prodanet ContentService

München, 15. September 2004

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business-Lösungen, eröffnet seinen Kunden mit der nahtlosen Integration des Prodanet ContentService einen einfachen Weg zur automatischen Übernahme von aussagekräftigen und topaktuellen Produktdaten in die jeweilige E-Business Plattform. Die Katalog-Inhalte gewinnen dadurch deutlich an Attraktivität bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten, da die manuelle Produktpflege entfällt.

Attraktivität und Erfolg von Online Handelsplattformen hängen in großem Maße von der Aktualität sowie Qualität der Produktinformationen ab. Die häufig manuelle Pflege der Produktdaten konfrontiert Handelshäuser oftmals mit großen Herausforderungen im Hinblick auf Kosten bzw. Personalaufwand. Die Kurzlebigkeit von Produktsortimenten und die schnellen Innovationszyklen der Hersteller verursachen zusätzlichen Aufwand, um dauerhafte Aktualität der Produktdaten zu gewährleisten. Abhilfe schaffen hier Produkt- sowie Zusatzinformationen, die automatisch auf Knopfdruck bereitgestellt und geladen werden können.

Der XML-basierte ContentService der Prodanet GmbH (www.prodanet.com) umfasst insbesondere ausführliche, klar strukturierte Angaben zu Produkt-Features und Zubehör-Relationen sowie optional auch dazugehöriges Bildmaterial. Durch eine Anbindung an die IconParc E-Business Suite lassen sich Prodanet Produktdaten dort im Rahmen beliebiger Anwendungsszenarien verwenden, beispielsweise zur Darstellung von aussagekräftigen Produktbeschreibungen sowie Vergleichen der Produkt-Leistungsmerkmale. Bei Einbindung eines Glossars können darin erklärte Produkt-Features mit allen Produktdarstellungen automatisiert auf eine Weise verknüpft werden, die Erläuterungen jeweils passend einblendet, ohne dass die betrachtete Katalogseite oder Produktvergleichsansicht verlassen werden muss. Darüber hinaus werden die importierten Produkt-Features auch innerhalb der Schnell- und Profisuchmechanismen genutzt, um Website-Besuchern die merkmalsbezogene Identifikation von Produkten auf denkbar einfache Weise zu ermöglichen.

Die R.I.C. Electronic Communication Services GmbH nutzt die nahtlose Integration des Prodanet ContentService intensiv auf ihrer On Demand E-Business Plattform für die Marken RED ZAC (www.redzac.de) und MEGA COMPANY (www.megacompany.de), um Kunden und Besuchern automatisch das umfangreiche Produktsortiment attraktiv, vergleichbar und stets aktuell zu präsentieren.

Dem Wettbewerb voraus

e-commerce magazin, August 2004

Mit der Realisierung einer E-Business-Plattform bietet ein Werbemitteldistributor seinen Kunden und Mitarbeitern einen signifikanten Mehrwert. über zehn Prozent des Umsatzes wird bereits jetzt über das Web generiert.

Das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner GmbH ist seit seiner Gründung 1946 in den Bereichen Werbemittel, Siebdruck und Dekosysteme erfolgreich tätig. In den letzten Jahren hat sich das Fachhandelsunternehmen als wichtiger Distributor von Werbetextilien auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinen klassischen Kunden zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie der Einzelhandel, der mit Display- und Dekosystemen beliefert wird. Im Jahr 2003 wurde ein Gesamtumsatz von mehr als 20 Millionen Euro erwirtschaftet, davon bereits weit mehr als zehn Prozent über das Internet. Die Karl Gröner GmbH erkannte früh, dass das Internet als zusätzlicher Vertriebs- und Kommunikationskanal nicht nur die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb senken kann, sondern auch die Betreuung ihrer Kunden unterstützen würde. Bereits 1998 wurde deshalb eine erste Website zunächst als reine Informationsplattform implementiert. Dieser erste Ansatz wurde dem hohen Kundenorientierungsgrad der Gröner GmbH nur bedingt gerecht. Es fehlten Direktbestellmöglichkeiten, die Angebote waren selten aktuell dargestellt. Auch die Pflege der Website erwies sich als zu aufwändig. Die Entlastung von Mitarbeitern und Kosteneinsparungen ließen sich auf diese Weise nicht realisieren: Einerseits wurden Prozesse nicht oder nur ansatzweise abgebildet, andererseits verhinderte der zu geringe Automatisierungsgrad Effizienzgewinne. Ein neuer Webauftritt mit einem echten Mehrwert musste her. "Technisch gesehen benötigten wir vor allem eine leistungsfähige, offene Plattform mit modularem Aufbau und konstant erweiterbaren, individuellen Funktionalitäten", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner, der sich bei der Softwarewahl auf Referenzen und Empfehlungen stützte. Er fand in der IconParc GmbH aus München den richtigen Partner. Die Implementierungszeit der E-Business- Plattform betrug damals lediglich vier Monate. Bereits während der ersten Sondierungsgespräche wurde ein Lastenheft erstellt, das sämtliche Anforderungen im Überblick beschrieb und als Basis der im Vor feld der Umsetzung erarbeiteten Spezifikation diente.

Meilensteine im Fokus

Darin wurden beispielsweise die Verzahnung der Unternehmensprozesse, die individuellen Funktionalitäten der Plattform sowie die Infrastruktur-Integration im Detail festgelegt. Hinzu kam die genaue Definition der Umsetzungsphasen und Zuständigkeiten. "Gerade das Festlegen von "Meilensteinen", also die sinnvolle Definition einzelner, in sich abgeschlossener Projektabschnitte, ist für unsere Arbeitsweise entscheidend. So können unsere Kunden Fortschritte bei der inhaltlichen Umsetzung jederzeit nachvollziehen sowie wünschenswerte Abweichungen von der Spezifikation noch während des Projektverlaufs geklärt und direkt berücksichtigt werden. Diese offene und enge Zusammenarbeit sichert unserem Kunden am Ende die Lösung, die anfangs vereinbart wurde", erläutert Roland Brückner, Projektleiter bei IconParc. Das E-Business- Portal integriert den Webshop, das Content-Management- System sowie die Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf den jeweiligen Geschäftsbereich abgestimmter Katalogtypen und -systematiken unterstützt. Jeder der Gröner-Geschäftsbereiche wird durch eine eigene, farblich angepasste, so genannte VirtualSite repräsentiert (z. B. http://textil.groener. de). Von der Bestellprozessoptimierung profitieren neben externen Nutzern auch Mitarbeiter, die weniger mit Routineabläufen belastet werden und sich daher intensiver um ihre Kunden kümmern können. Seit dem Go-Live im Januar 2003 haben sich mehr als 6.000 Kunden registriert. Bis Mitte 2004 werden bei heutiger Registrierungslage weit mehr als 50 Prozent der aktiven Kunden zu Nutzern der Gröner E-Business-Plattform.

Geringe Fehlerquote

Ein wesentlicher Teil der Bestell- und Lieferprozessabwicklung erfolgt inzwischen über das Web. Aufgrund der nahtlosen Anbindung des Warenwirtschaftssystems konnte die Auftragserfassung und -abwicklung automatisiert und damit die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich vermindert werden, was zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt und Kosten reduziert. Die effiziente Handhabung bei maximaler Flexibilität wird durch die "Snippet-Technologie" (wiederverwendbare, beliebig kombinierbare Inhaltseinheiten) des IconParc ContentManager ermöglicht. Dieser stellt sicher, dass Webredakteure ihre Inhalte einfach generieren und dynamisch auf jeder beliebigen Seite des Webauftritts platzieren können, ohne jedoch Einfluss auf das Look & Feel der im Sinne der Corporate Identity gestalteten Seiten auszuüben.

ROI schnell erreicht

Die Akzeptanz der neuen Lösung ist nicht nur bei Mitarbeitern, sondern gerade auch bei Kunden und Interessenten sehr hoch. Bestehende Kunden schätzen am neuen Webauftritt die wertvolle Informationsquelle und vor allem die effiziente Bestellabwicklung. Dies zeigt auch der hohe Prozentsatz der bereits registrierten Kunden im Verhältnis zur Gesamtkundenzahl. Der ROI der neuen E-Business-Plattform konnte unter anderem Dank Kostenreduzierung und Kundenbindung innerhalb kürzester Zeit erreicht werden. Nach dem Erfolg der vergangenen 18 Monate wird die E-Business-Plattform mit dem TextileTrader erweitert. In der ersten Aufbaustufe können die Gröner-Kunden, das heißt Wiederverkäufer und Textilveredler, das komplette Gröner-Textil-Sortiment als Online-Katalog nahtlos in ihren eigenen Internetauftritt einbinden. Dazu stellen sie aus dem Gröner-Textil-Sortiment ihre persönliche Auswahl zusammen, binden ihr Firmen-Logo ein und passen das neutrale Design der Reseller-Plattform an das individuelle Erscheinungsbild der eigenen Homepage an. Die Textilveredler entscheiden selbst, ob sie die Listenpreise der ausgewählten Artikel anzeigen wollen. Darüber hinaus können sie eine eigene Warengruppenstruktur festlegen. Fragen nach Verfügbarkeit und Lieferfrist aller Artikel werden online beantwortet. Die Katalogdatenerfassung und ständige Aktualisierung der Daten durch Gröner spart Kosten, denn die automatische, zentrale Sortimentspflege bringt alle Produkte täglich auf den neuesten Stand. Die Herstellung und der Versand von Print-Katalogen der Wiederverkäufer und Textilveredler kann vollständig entfallen. Mit dem TextileTrader wird die Karl Gröner GmbH erneut eine Vorreiterrolle spielen. Das Fazit Bernd Gröners lautet: "Alle involvierten Unternehmensbereiche werden stark entlastet und die Resonanz unserer Kunden ist ausnahmslos positiv " wir fühlen uns bereits nach relativ kurzer Zeit in unserer Entscheidung, die Lösung und Dienstleistung der IconParc GmbH gewählt zu haben, bestätigt."

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten sowie die Fehlerquote zu senken.

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen, vielschichtigen Produkt- und Serviceangebots, komfortable Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Pflege und Auftragsabwicklung.

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und umfassender Katalogverwaltung, eigene, farblich angepasste VirtualSites (http://textil.groener.de ) je Geschäftsbereich; umfangreiche Alternativen zur Artikelsuche sowie zum Zugriff auf das Produktsortiment Integration und Online-Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem zur effizienten, fehlerresistenten Bestellabwicklung inkl. Online-Bestellhistorie, Abfragen von Individualpreisen, Verfügbarkeiten etc. Einfache, flexible Erstellung und Platzierung von komplexen Inhalten und personalisierten Aktionen.

Eingesetzte Hard- und Software

Software: IconParc E-Business Suite, Warenwirtschaftssystem "Century Line" der H&S Software Systems GmbH, Windows 2000, MS SQL Server Hardware: Pentium IV, 2GHz mit 512 MB RAM (Web- Applikationsserver), 2x Pentium III, 1,26 GHz mit 1 GB RAM und RAID5-Array (Datenbankserver).

Die Karl Gröner GmbH setzt mit dem TextileTrader von IconParc erneut Maßstäbe im Werbetextilmarkt

iBusiness 27. Juli 2004

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business-Lösungen, hat die E-Business Plattform der Karl Gröner GmbH zu einer On-Demand Lösung für die optimale Einbindung von Textilhändlern und -veredlern ausgebaut. Nach dem beispiellosen Erfolg der vergangenen 18 Monate wurde die Gröner E-Business Plattform (www.groener.de) mit dem "TextileTrader" erweitert. In der ersten Ausbaustufe können Wiederverkäufer und Textilveredler das komplette Gröner Textil-Sortiment als Online-Katalog nahtlos in ihren eigenen Internet-Auftritt integrieren. Der TextileTrader sichert der Karl Gröner GmbH eine Vorreiterrolle auf dem hart umkämpften Werbetextilmarkt.

Mit der On-Demand E-Business Plattform TextileTrader startet die Karl Gröner GmbH als einer der marktführenden deutschen Distributoren für Werbetextilien in eine neue Dimension professioneller Werbekommunikation und lässt damit seine Kunden an einer der erfolgreichsten Internet-Plattformen der Werbemittelbranche teilnehmen. Der TextileTrader bietet den Kunden der Karl Gröner GmbH ein effektives Vertriebswerkzeug und verschafft ihnen die Möglichkeit, in kürzester Zeit einen individuell strukturierten und interaktiven Textilkatalog (im gewünschten Design!) in ihre bestehende Internet-Seite einzubinden. Die individuelle Produktauswahl aus einem Sortiment von über 11.000 Artikeln und die perfekte Funktionalität in der Bedienung sichert den Händlern das positive Feedback ihrer Kunden und trägt dazu bei, den Umsatz mit geringsten Kosten zu steigern. Aufgrund der fortlaufenden Pflege des Online-Sortiments durch die Karl Gröner GmbH ist sichergestellt, dass die im Netz abrufbaren Kataloginhalte stets vollständig aktuell und attraktiv gestaltet sind. Dadurch entfällt nicht zuletzt auch der kostenintensive Versand von Druck-Katalogen, die im Gegensatz zum Online-Katalog schnell veralten. Mit dem TextileTrader vergrößern die teilnehmenden Händler ihre Reichweite und sparen ganz nebenbei Zeit und Geld. Die wichtigsten Vorteile und Funktionen von TextileTrader im Überblick:

- Umfassende, attraktive Produktdarstellung
- Freie Sortiments-Zusammenstellung
- Festlegung einer eigenen Warengruppen-Struktur
- Effektive Anfrage-Funktionen in zwei Detaillierungsgraden
- Übersichtliche Navigation
- Perfekte Suchfunktionalität
- Zentrale Katalogdatenerfassung und ständige Aktualisierung durch die Karl Gröner GmbH
- Durch den On-Demand Ansatz keine Hardware sowie Zusatzsoftware erforderlich
- Optionale Anzeige von Listenpreisen
- Einbindung der eigenen Preisliste als Dokument zum Downloaden

Mit der TextileTrader On-Demand E-Business Plattform von IconParc stellt die Karl Gröner GmbH erneut ihre Innovationskraft und Marktführerschaft unter Beweis und baut somit die Vorreiterrolle auf dem hart umkämpften Werbetextilmarkt weiter aus.

Warenkörbe in SAP R/3 eingebunden

Computerwoche 9.Juli 2004

Der in München ansässige Anbieter von E-Commerce-Software Iconparc hat ein Integrationsmodul für das "Open Catalog Interface" von SAP entwickelt. Damit lassen sich Waren korb-Informationen aus Webshops in die E-Procurement-Software der Walldorfer einbinden.

Der erfolgreichste Weg, Besucher immer wieder für Ihre Website zu begeistern besteht darin, deren Inhalte kontinuierlich zu überarbeiten und zu aktualisieren. Die Erfassung und Pflege redaktioneller Inhalte mittels eContent 3.5 gestaltet sich besonders einfach. Darüber hinaus entsteht mit geringem Aufwand - und vor allem ohne Programmierung - ein hochgradig personalisierter Auftritt, durch den Besucher individuell angesprochen werden. Inhalte können unter anderem zeitgesteuert aktiviert und wieder deaktiviert werden, wodurch eine lebhafte und attraktive Website entsteht. Durch den mächtigen und leicht handhabbaren Pflegemechanismus lassen sich redaktionelle Inhalte innerhalb von Minuten erfassen, bearbeiten oder austauschen. Dank der integrierten Volltextsuche sind alle Inhalte in der Verwaltungsoberfläche, auch bei sehr umfangreichen Webauftritten, jederzeit schnell auffindbar. Alternativ ermöglicht das System Redakteuren, aus der Kunden-Sicht heraus direkt in die Pflege-Sicht zu gelangen.

Das Modul schlägt eine Brücke zwischen dem "Iconparc E-Business Framework" und der SAP-Software "Enterprise Buyer Professional" für den elektronischen Einkauf. SAP-Nutzer können Waren online bei Lieferanten bestellen, die ihre Produktkataloge in einer eigenen Webshop-Umgebung von Iconparc vorhalten. Die Bestellpositionen werden über das Open Catalog Interface ( OCI) in die ERP-Lösung eingefügt. Dieses Szenario stellt eine Alternative zu E-Procurement-Anwendungen dar, bei denen der Einkäufer die Lieferantenkataloge lokal vorhält. Bei OCI handelt es sich um eine offene SAP-Schnitt-stelle zum Einbinden von Katalogsoftware.

Neue Informations- und E-Commerce-Plattform

CEMarkt Juli 2004

Die IconParc GmbH, Anbieter von E-Business-Lösungen, realisiert die umfassende Informations- und E-Commerce-Plattform für Red Zac. Unter diesem Markendach wird mehr als 600 Fachhandelsstandorten ermöglicht, ihren eigenen Internetauftritt aufzusetzen und diesen in das Infoportal von Red Zac einzubinden.

Die Aufgabenstellung der RIC Electronic Communication Services GmbH war weitreichend: Alle Handeismarken der RIC sollten nach und nach ihren eigenen Webauftritt, der die Einbindung der jeweiligen Händlerbasis ermöglicht, erhalten. Auch musste das neue System die Grundlage für den Auf- und Ausbau einer konsolidierten RiC E-Business-Plattform mit umfangreichen, individuellen Komfortfunktionalitäten für Händler und Endkunden schaffen.
»Uns war bewusst, dass wir eine Lösung benötigen, die zukunftssicher, stabil und jederzeit ausbaubar sein musste, um unser mittel- und langfristiges Ziel zu erreichen, anspruchsvolle kundenorientierte E-Business-Prozesse für alle RlC-Markenauftritte sowie deren Händler zu realisieren. Die Komplexität, die sich aus diesem Anspruch - der Integration unterschiedlicher Handelsmarken, Prozesse und Schnittstellen - ergeben würde, haben wir bei der Definition der Spezifikationen sofort erkannt«, so Peter Oppel, IT- Leiter der RIC. »Wir wollten nicht nur einen soliden und erfahrenen Anbieter, sondern auch einen Dienstleister, der die erfolgreiche Realisierung und Betreuung komplexer Projekte sowie die kompetente Umsetzung wachsender Anforderungen glaubhaft nachweisen konnte«, führt Peter Oppel weiter aus.
Durch einen konsequenten Multi-Site-Ansatz der E-Busi-ness-Plattform werden die An-forderung der RIC erfüllt: Sie sieht je Marke einen separaten Webauftritt vor, zum Beispiel www.redzac.de. Den Auftritt der Fachmarktlinie Mega Company findet man unter www. meaacompanv.de mit den gleichen Funktionalitäten vor. Von Anfang an stand bei der Realisierung die umfassende Einbindung der bestehenden Händler-Standorte im Vordergrund, um den Händlern der RIC einen zusätzlichen Vertriebskanal zu bieten.

Mit dem IconParc SAP Open Catalog Interface erfolgreich Kunden gewinnen

München, 30. Juni 2004

IconParc, Anbieter erfolgreicher E-Business- Lösungen, revolutioniert mit dem konfigurierbaren SAP Open Catalog Interface (SAP OCI) die Anbindung an SAP Enterprise Buyer Professional (SAP EBP). Lieferanten können nun in wenigen Stunden eine nahtlose Integration ihrer IconParc E-Commerce Lösung mit der SAP EBP Plattform realisieren und dadurch erhebliche Kosteneinsparungen erreichen sowie erfolgreich neue Kunden gewinnen.

Neben den beiden wichtigen Industriestandards für Katalogdaten BMEcat und eCl@ss unterstützt IconParc nun auch den SAP-spezifischen Standard B2B OCI. Das SAP Open Catalog Interface beschreibt einen Weg des Datenaustauschs zwischen SAP EBP und externen E-Commerce Systemen. IconParc SAP OCI ermöglicht dabei die Übernahme von Warenkorb-Inhalten aus dem E-Commerce System eines Lieferanten als Bestellpositionen in das SAP- Beschaffungssystem des Abnehmers. Die Verwaltung und kundenspezifische Aufbereitung von Katalogen hat bei vielen Unternehmen immer noch eine zentrale Bedeutung. Oftmals wird der Weg beschritten, bei dem Lieferanten ihre Katalogdaten - z.B. kundenspezifisch aufbereitet im BMEcat-Format - zu einem Abnehmer übertragen, der sie dann in sein Beschaffungssystem importiert. Aus Abnehmersicht gerät bei einer großen Zahl von Lieferanten und entsprechend vielfältigen Kataloginhalten diese Vorgehensweise zu einem sehr aufwändigen und entsprechend kostenintensiven Unterfangen. Negativ macht sich hier auch bemerkbar, dass die zentral im Beschaffungssystem des Abnehmers hinterlegten Kataloge nicht mehr optimiert durchsucht und visualisiert werden können, weil man sich - z.B. in Form des BMEcat- Standards - auf einen gemeinsamen Nenner einigen musste, der aber naturgemäß nicht den (strukturellen bzw. semantischen) Besonderheiten jedes einzelnen Katalogs gerecht wird. Hinzu kommt, dass die zentral beim Abnehmer vorgehaltenen Lieferanten-Kataloge lediglich den Stand des jeweils letzten Importlaufs repräsentieren. Durchgängige Aktualität aller Inhalte ist damit aber nicht gewährleistet. Alternativ profitieren sowohl Lieferanten als auch Abnehmer vom innovativen Ansatz, bei dem Katalogdaten sowie die darauf aufbauenden Recherche- und Visualisierungsfunktionalitäten in den E-Commerce-Systemen der Lieferanten verbleiben. Dort stehen sie jeweils aktuell und im Hinblick auf die spezifischen Katalogstrukturen eines Lieferanten optimiert zur Verfügung. Produktsuche, - auswahl und -übernahme in den Warenkorb erfolgen dezentral, also auf dem E-Commerce-System des jeweiligen Lieferanten. Sind Bestellpositionen in Form von Warenkorb-Inhalten zusammengestellt, ermöglicht SAP OCI die standardisierte Übertragung des Warenkorbs vom E-Commerce-System eines Lieferanten zum SAP EBP des Abnehmers, wo anschließend das Auslösen der eigentlichen Bestellung erfolgt. Um Unternehmen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, hat IconParc ein konfigurierbares SAP OCI Modul entwickelt.

Damit kann innerhalb weniger Stunden eine einfache, kostengünstige und nahtlose Integration der IconParc E-Commerce Lösung eines Lieferanten mit der häufig bei Abnehmern eingesetzten SAP EBP Plattform realisiert werden. Die Geschäftspartner profitieren dabei von erheblichen Kosteneinsparungen, weil beim Lieferanten die Abnehmer-spezifische Aufbereitung bzw. bei Abnehmer die Lieferantenspezifische Verwaltung von Katalogdaten entfällt. Das konfigurierbare IconParc SAP OCI Modul ist bereits seit mehreren Monaten bei der schweitzer Buchhandelsgruppe OHG (www.schweitzeronline.de) erfolgreich in Betrieb und dient dort nicht zuletzt als wichtiges Vertriebsinstrument bei der Akquise weiterer Großkunden.

Umfassende Information und Service für Endkunden und RED ZAC-Händler

Ditzingen/München, 12. Februar 2004

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, realisiert die umfassende Informations- und E-Commerce-Plattform für RED ZAC. Unter dem RED ZAC-Markendach wird es für über 600 Händler-Standorte zunächst ermöglicht, ihren eigenen Webauftritt aufzusetzen und diesen in das RED ZAC-Info Portal einzubinden, um so die individuelle Information und Betreuung tausender E0ndkunden sicher zu stellen.

Die Aufgabenstellung der R.I.C Electronic Communication Services GmbH war weitreichend: Alle Handelsmarken der R.I.C. sollten nach und nach ihren eigenen Webauftritt, der die Einbindung der jeweiligen Händlerbasis ermöglicht, erhalten. Auch musste das neue System die Grundlage für den Auf- und Ausbau einer konsolidierten R.I.C.-E-Business-Plattform mit umfangreichen, individuellen Komfortfunktionalitäten für Händler und Endkunden schaffen. "Uns war bewusst, dass wir eine Lösung benötigen, die zukunftssicher, stabil und jederzeit ausbaubar sein musste, um unser mittel- und langfristiges Ziel zu erreichen, anspruchsvolle kundenorientierte E-Business- Prozesse für alle R.I.C-Markenauftritte sowie deren Händler zu realisieren. Die Komplexität, die sich aus diesem Anspruch - der Integration unterschiedlicher Handelsmarken, Prozesse und Schnittstellen - ergeben würde, haben wir bei der Definition der Spezifikationen sofort erkannt", so Peter Oppel, Leiter IT-Entwicklung der R.I.C. GmbH, Ditzingen. "Wir wollten nicht nur einen soliden und erfahrenen Anbieter, sondern auch einen Dienstleister, der die erfolgreiche Realisierung und Betreuung komplexer Projekte sowie die kompetente Umsetzung wachsender Anforderungen glaubhaft nachweisen konnte", führt Peter Oppel weiter aus. Durch einen konsequenten Multi-Site-Ansatz der E-Business-Plattform werden die Anforderung der R.I.C. erfüllt: Sie sieht je Marke einen separaten Webauftritt vor, z. B. www.redzac.de. Den Auftritt der Fachmarktlinie MEGA COMPANY findet man unter www.megacompany.de mit den gleichen Funktionalitäten vor. Bei der Konzeption der Gesamtlösung waren insbesondere die Prozessintegration, die Ausbaufähigkeit sowie die schrittweise Einführung umfangreicher E-Commerce-Funktionalitäten ausschlaggebend. Von Anfang an stand die umfassende Einbindung der bestehenden Händler-Standorte im Vordergrund, um den Händlern der R.I.C. einen zusätzlichen Vertriebskanal zu bieten.

Jeder RED ZAC-Händler sein eigener Hero

Jeder der über 600 RED ZAC-Outlets kann sich in das " Portal-im- Portal-System" integrieren und so von der einheitlichen Markenführung sowie den Marketingaktivitäten profitieren. Die einzigartige Flexibilität der Lösung ermöglicht jedem Händler, seitens RED ZAC bereitgestellte Inhalte zu nutzen, darüber hinaus aber auch eigene Inhalte zu integrieren. So können beispielsweise virtuelle Führungen durch die Räumlichkeiten, das jeweilige Warensortiment (nebst individueller Preise) oder auch Händler-spezifische Aktionen eingebunden werden. Jeder integrierte RED ZAC-Händler ist auch online für seine Kunden ansprechbar: das Kontaktformular übermittelt Nachrichten ohne Umweg über die "Zentrale" direkt zum jeweils gewünschten Händler.

Ein ZAC-iger Auftritt für junge Konsumenten

Das Design sowie die Funktionalitäten wurden auf die Bedürfnisse des überwiegend jüngeren Publikums von RED ZAC zugeschnitten. Beim Design wurde hoher Wert auf den Wiedererkennungswert der Marke gelegt. So können z. B. die monatlich wechselnden Print-Werbeaktionen über sog. Themenshops (z.B. "Angebote") auch im RED ZAC-Info Portal abgebildet werden.Die Suche und Auswahl des nächsten RED ZAC-Händlers erfolgt einfach über die Eingabe einer Postleitzahl oder eines Orts. Produkte können sowohl mit Hilfe einer cleveren Schnellsuche als auch nach hierarchischenProduktkategorien gefunden und anschließend verglichen werden. Eine "Profisuche" erlaubt zudem das Herausfiltern gewünschter Produkte anhand von allgemeinen Eigenschaften (insbesondere Hersteller- bzw. Preisangaben) oder spezifischen Leistungsmerkmalen (z.B. "100 Hz flimmerfreie Darstellung" bei Fernsehgeräten). In alle Produktdarstellungen sind ferner Erläuterungen zu wichtigen Fachbegriffen nahtlos integriert. Diese stehenjedoch auch separat im Bereich "Know-how" in Form eines technischen Glossars zur Verfügung.

Interessenten, die sich unter "My Zac" registriert haben, stehen zusätzliche Möglichkeiten offen: Beispielsweise lassen sich individuell zusammengestellte Produktvergleiche, ebenso wie persönliche Notizzettel dauerhaft im "My Zac"-Bereich abspeichern. Ein Notizzettel kann als "Wunschzettel" an einen individuellen E-Mail-Verteiler gesendet werden. Angemeldete Besucher haben via "My Zac" außerdem Zugriff auf ihre bei der Registrierung angegebenen Stammdaten, die zukünftig die bequeme Nutzung aller geplanten E-Commerce-Funktionalitäten erlauben. Es wurde auch Wert darauf gelegt, dass sich der Endkunde im Registrierungsvorgang bereits für einen Händler seiner Wahl festlegen kann und durch den ihm übermittelten "persönlichen Link" sofort in den Auftritt des jeweiligen Händlers gelangt.

"IconParc hat uns bewiesen, dass es möglich ist, auch sehr anspruchsvolle Projekte im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren. Daher sind wir sehr zuversichtlich, dass auch die weiteren Projektphasen, wie die aktuelle Integration von E-Commerce-Prozessen, sowie der folgende weitere Ausbau, erfolgreich sein werden", so Peter Oppel.

Business2Web Lösungen

e-commerce Guide Januar 2004

Professionelle und zuverlässige Realisierung - von der Analyse und Beratung bis hin zur Implementierung und Betreuung - anspruchsvoller Web-Anwendungen auf Basis des IconParc Frameworks.

Studien zum Online-Geschäft für das Jahr 2003 sprechen von einem über 30-prozentigen Umsatzwachstum bei gleichzeitig stagnierenden oder rückläufigen Umsatzzahlen im Handel (Studie Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg). Aktuelle Marktbeobachtungen und Unternehmensbefragungen ergeben zudem, dass viele Unternehmer in Web-Anwendungen einen wesentlichen Erfolgsfaktor zur Erreichung ihrer zukünftigen Unternehmensziele sehen und die Potenziale, die Internet- und Intranet-Anwendungen bieten, hoch einschätzen. Trotz dieser Einschätzung scheinen für viele Unterneh¬men die eigentlichen Fragen noch offen:
Welche Kriterien sind bei der Auswahl der Lösung sowie des Dienstleisters zu berücksichtigen?
Was muss bei der Implementierung und dem Einsatz beachtet werden?
Doch sind gerade die detaillierte Definition von Zielen und Strategien sowie die Festlegung der Anforderungen, die der Lösungsanbieter und Integrator erfüllen muss, die Kriterien, die letztlich über den Projekterfolg entscheiden.

Vom limitierten Applikations- zum ganzheitlichen Lösungsansatz

Begriffe wie Business-Process-Computing leiten vermeintlich eine neue Ära des E-Business ein. Das, was sich dahinter verbirgt, ist jedoch die nicht ganz so neue Erkenntnis, dass nur die konsequente Umsetzung ganzheitlicher, integrativer Web-Strategien zu nachhaltig erfolgreichen Web-Anwendungen führen kann. Für Lösungsanbieter wie die IconParc GmbH aus München sind Performance, Stabilität und Erweiterbarkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung zu erfüllende Mindeststandards. Was aber trivial und logisch zugleich scheint, ist ausschlaggebend, nämlich auch die aktuellen Bedürfnisse und zukünftigen Ziele eines Unternehmens zu verstehen, diese in die Beratungen einzubeziehen sowie bei der Umsetzung der Web-Anwendung zu integrieren. Lösungen, die auf Basis des IconParc E-Business Frameworks realisiert werden, bilden das Geschäftsmodell des Unternehmens ab und integrieren darüber hinaus interne und externe Geschäftsprozesse. Dadurch unterstützt IconParc seine Kunden dabei, sich mit individuellen Lösungen vom Wettbewerb zu differenzieren, neue Kunden zu gewinnen sowie die langfristige Kundenbindung durch personalisierte Kundenansprache und Service sicher zu stellen. Darüber hinaus profitieren Endnutzer von einer optimierten Betreuung, wie beispielsweise kürzeren Informationszyklen und Reaktionszeiten, effizienter Bestellabwicklung und der Minimierung von Fehlern bei der Auftragsabwicklung. Die Standardisierung der Geschäftsprozesse sowie die Integration von Kunden, Lieferanten und Partnern in diese Prozesse hilft Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, Mitarbeiter zu entlasten sowie Transaktionskosten zu senken, um Effizienzgewinne zu realisieren.

Anspruchsvolle Web-Anwendungen transparent, systematisch und praxisnah umgesetzt

Neben dem integrativen und ganzheitlichen Ansatz sind die ergebnisorientierte und praxisnahe Herangehensweise die Stärken von IconParc. Allen Projekten liegt eine festgelegte Methodik zugrunde: Das Geschäftsmodell des Kunden wird umfassend analysiert, die Projektziele werden detailliert definiert. Ergebnisse, die in jeder Projektphase erreicht werden müssen, werden gemeinsam mit dem Kunden festgelegt sowie deren Realisierungsstatus nachvollziehbar dokumentiert. Diese enge und transparente Zusammenarbeit stärkt nicht nur das Vertrauen des Kunden in IconParc, sondern stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um Web-Anwendungen im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren. Neben der exakten und fristgerechten Um-setzung verfügt IconParc auch nachweisbar über die Kompetenz, schnell und flexibel auf veränderte Bedingungen zu reagieren und diese in das Projekt einzubeziehen. Der erfolgreiche Einsatz der Lösung wird - auf Wunsch des Kunden - durch eine umfassende Betreuung der Web-Anwendung sichergestellt. So trägt IconParc zum nachhaltigen Erfolg des Kunden bei.

Kundenfreundlich via Web

Desktop Dialog 10/2003

Die Karl Gröner GmbH nutzte ihren viscom-Auftritt u.a. auch zur Vorstellung ihres seit Anfang 2003 etablierten neuen und umfassenden Web-Auftritts, der dem renommierten Distributor von Werbemitteln einen wesentlich effektiveren Kommunikationsprozess mit seinen Kunden erlauben soll. Neben dem laufenden Messegeschäft wurden fleißig Kunden für die Online-Registrierung und für künftige Online-Bestellungen geworben. Die e-Business-Plattform - realisiert von der Münchner IconParc GmbH - umfasst einen Webshop, ein Content-Management-System sowie eine umfangreiche Katalogverwaltung, wobei die verschiedenen Geschäftsbereiche Gröners mit eigenen farblich angepassten »VirtualSites« (z.B. http://textil.groener.de) herausgestellt wurden (siehe Abb. unten). Dem Benutzer soll auf diese Weise ein großes Informationsangebot bei gleichzeitig einfacher Handhabung und hoher Transparenz geboten werden. Und in der Tat: Auf das breit gefächerte Produktsortiment kann auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden: Artikel können zum einen über die Navigation, zum anderen via Schnellsuchfunktion oder auch über redaktionell platzierte Angebotsteaser ausfindig gemacht werden. Der Einkauf erfolgt dann über Produktdetail- oder Aktionsseiten sowie mit Hilfe der Funktion »Freie Bestellung«, bei registrierten Benutzern auch über die automatisch geführte, online verfügbare Bestellhistorie. Bei größeren Abnahmemengen lassen sich darüber hinaus individuelle Angebote anfordern. Durch die Integration eines Warenwirtschaftssystems erhalten registrierte Kunden auch online ihre spezifischen Preiskonditionen sowie jederzeit aktuelle Lieferzeitangaben. Von der Optimierung des Bestellvorgangs für den Kunden profitieren aber auch die Mitarbeiter intern, die von Routineabläufen entlastet werden. Ferner hat man bei Gröner durch die Automatisierung des Bestellvorgangs bereits eine Reduzierung der Fehlerquote registriert, was auch der Kundenzufriedenheit zugute kommt. Auch wenn noch längst nicht alle der rund 40.000 Artikel online verfügbar sind, Gröners Web-Redakteurin Heike Lienhart weiß schon jetzt die Vorteile des neuen E-Business-Systems zu schätzen, mit dem sich komplexe Inhalte und personalisierte Aktionen einfach erstellen und flexibel abbilden lassen, etwa wenn es um neue Produktinformationen, Veranstaltungshinweise oder spezielle Verkaufsaktionen geht.

Endlich Platz für neue Mitarbeiter

Computerwoche 8.August 2003

Vom Stammhaus am Münchner Lenbachplatz aus versorgt die Schweitzer-Gruppe Leser mit Fachliteratur zu Recht, Wirtschaft und Steuern. Das Konzept der Fachbuchhandlung, auch Dienstleistung anzubieten, sicherte in den letzten Jahren die Spitzenposition im hiesigen Markt. Eine Herausforderung auch für Auftragsbearbeitung und Buchhaltung. Täglich werden bis zu 2000 Belege bearbeitet und archiviert.

DAS UNTERNEHMEN, im aktuellen Buchreport-Ranking "Die 100 größten Buchhandlungen" auf Platz sechs geführt, trägt noch heute den Namen des Gründers, Johann Baptist Schweitzer, der 1868 in München ein Antiquariat eröffnete. Durch Filialisierung - mit elf Standorten in Deutschland und zwei Vertretungen in Wien und New York - sowie dem Konzept, den Kunden Literatur und Dienstleistung anzubieten, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren seinen Platz als führende Fachbuchhandlung für Recht, Wirtschaft und Steuern (RWS) sowie im universitären Bereich gesichert. Zum Kundenkreis zählen neben der traditionellen Klientel aus rechts- und steuerberatenden Berufen vor allem auch Bibliotheken, Behörden und Firmen bis hin zu internationalen Konzernen. Mit der Übernahme eines gesamten Literatur-Managements, individuell auf das Profil des Kunden zugeschnitten, machen sich die RWS-Spezialisten bei vielen Kunden unentbehrlich. Seit August 2000 offeriert die Gruppe in einem für das Unternehmen entwickelten Webshop Literatur und Dienstleistung auch im Internet. Eine der vielen Besonderheiten: Bei Firmenkunden und Bibliotheken lässt sich der Online-Shop mit seiner neuen Benutzeroberfläche als Intranet-Lösung direkt in den internen Bestell-Workflow einbinden und in die kunden-internen IT-Systeme, zum Beispiel von SAP, integrieren.
In den letzten Jahren ist es - bei steigenden Umsätzen und wachsender Mitarbeiterzahl - in den Büroräumen der RWS-Fachbuch-Handelskette eng geworden. "Akuter Platzmangel war 1999 ein dringendes Argument, sich für die Einführung einer leistungsstarken, elektronischen Dokumentenarchivierung zu entscheiden", berichtet Christian Stein, IT-Leiter bei der Schweitzer-Gruppe. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Mitarbeiter der Auftragsbearbeitung und Buchhaltung täglich zwischen 500 und 2000 Belege in Hängeregisterordner ablegen und diese in Schränken in ihren Büros sammeln.
Um den dringend benötigten Platz zu schaffen, sollte ein Dokumenten-Management-System künftig sowohl die Hängeregisterschränke als auch die Archivräume überflüssig machen. Es sollte sämtliche eingehenden und ausgehenden Dokumente archivieren und für einen schnellen Zugriff bereithalten, beispielsweise um Nachfragen zu Lieferantenrechnungen umgehend beantworten zu können. Denn neben dem Platzmangel war die Suche nach Belegen für die Mitarbeiter äußerst zeitraubend. 1999 entschied sich die Geschäftsleitung für das Dokumenten-Management-System "Docuware". Ausschlaggebend war die Präsentation der Software durch den Docuware-Partner MDN Hübner aus Nürnberg. "Uberzeugt hat vor allem die rasche Anbindung an unser Auftragsbearbeitungssystem", urteilt der IT-Leiter. "Einer der Vorteile war, dass wir unsere elektronischen Belege mit nur geringem Aufwand in das Archivierungssystem importieren konnten." Außerdem war der Softwarepartner ein zuverlässiger Scan-Dienstleister für alle in Papierform eingehenden Dokumente. Heute sind in der Fachbuchhandelskette 35 Volllizenzen und 20 Read-only-Lizenzen des Dokumenten-Management-Systems im Einsatz. An neun von elf Standorten in Deutschland - die zwar alle über VPN-Leitun- gen vernetzt sind, aber unabhängig voneinander agieren - wird Docuware täglich und, wie Stein betont, "sehr ausführlich" von etwa 200 Mitarbeitern genutzt.

 

Archivieren ohne manuellen Aufwand

Allein in München sind 100 Mitarbeiter auf die Software angewiesen, "sie dürfte keinen Tag ausfallen". In 20 elektronischen Archiven werden sämtliche Belege aus der Finanzbuchhaltung, Kunden- und Lieferantenkommunikation gespeichert, zum Beispiel Rechnungen, Lieferscheine, Gutschriften, Mahnungen, Re-klamationen, Bestellungen, Abbestellungen oder Kontoblätter von Kunden.
Die Implementierung des Systems vor vier Jahren verlief relativ unproblematisch, erinnert sich IT-Chef Stein: "Nach etwa drei Monaten war Docuware an den vorgesehenen Standorten installiert und funktionierte dann auch ohne relevante Probleme." An zusätzlicher Hardware wurden lediglich Windows- 2000-Server benötigt, die auch für andere Anwendungen mitgenutzt werden können. In der Zentrale in München übernahm der Softwarepartner in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung die Installation des Servers und die Anpassung an die Auftragsbearbeitung. An den meisten anderen Standorten sorgte dann Projektleiter Stein mit Unterstützung der Hotline selbst für die Implementierung. "Wir haben den Vorteil, wenn es in München läuft, funktioniert es auch an den anderen Standorten, denn unser internes DV-System ist überall dasselbe."
Ebenso wie die IT-Spezialisten kamen auch die Anwender gut zurecht. Ohne großen Schulungsaufwand konnten sie sofort mit dem System arbeiten. So werden in den neun betroffenen Standorten alle anfallenden Dokumente auf zwei verschiedene Arten archiviert - ohne manuellen Aufwand. Eingehende Papierbelege, das sind vor allem Bestellungen, werden gesammelt und einmal wöchentlich zum Nürnberger Scan-Dienstleister geschickt.

 

Anfragen können sofort beantwortet werden

Die Dokumente kommen bundesweit via Kurier, werden nach Belegarten getrennt aufbereitet und als Stapel gescannt, die Indexierung erfolgt einzeln am Bildschirm durch MDN Hübner. Die Scans werden auf CDs gespei-chert und noch am gleichen Tag an die Filialen zurückgeschickt. Allein in München wurden bisher rund 700 000 gescannte Belege archiviert. Anders ist das Verfahren bei den mit der eigenen DV erstellten, ausgehenden Belegen wie beispielsweise Rechnungen, Lieferscheinen, Gutschriften oder auch Buchungsjournalen. Diese lassen sich mit dem Zusatzmodul "Cold/Read" automatisch archivieren. Bei den elektronisch erstellten Belegen werden dafür die Spooldaten, die beim Drucken entstehen, verwendet. Das Modul filtert sie und interpretiert die Steuerzeichen; Suchbegriffe und Indexe werden herausgefiltert.
Die Mitarbeiter der Schweitzer-Gruppe wissen die Vorteile, die die neue Lösung mit sich bringt, sehr zu schätzen. Kundenanfragen können jetzt sofort am Arbeitsplatz beantwor-tet werden. Außerdem hat sich die Erwartung, mehr Platz für die Mitarbeiter zu gewinnen, erfüllt. Statt Hängeregisterschränken stehen in den Büros am Lenbachplatz heute Schreibtische für neue Kollegen.

Werbetextilien: Ins rechte Licht gerückt

IT-Mittelstand Juni 2003

Die innerhalb von vier Monaten konzipierte und implementierte E-Business-Plattform integriert einen Webshop, ein Content Management System sowie eine Katalogverwaltung, welche die Einbindung unterschiedlicher Katalogtypen und -Systematiken unterstützt.

Die innerhalb von vier Monaten konzipierte und implementierte E-Business-Plattform integriert einen Webshop, ein Content Management System sowie eine Katalogverwaltung, welche die Einbindung unterschiedlicher Katalogtypen und -systematiken unterstützt.

Mehr Komfort für die Kunden

Unter www.groener.de können die Nutzer auf unterschiedliche Weise auf das Produktsortiment zugreifen. Beispielsweise kann der Nutzer Artikel über die Navigation, mittels einer Schnellsuchfunktion ausfindig machen, via Merkliste anfragen sowie über den Warenkorb einkaufen. Produkte lassen sich - je nach Präferenz - über die Webshop-Katalogseiten, spezielle Produkt-Aktionsseiten oder auch mit Hilfe der Funktion "Freie Bestellung" in den Warenkorb legen. Dank einer Online-Anbindung an das Warenwirtschaftssystem erhalten registrierte Kunden direkten Zugriff auf ihre spezifischen Preiskonditionen sowie die aktuellen Lieferzeiten.

Im Zentrum des Web-Auftritts steht die neue Version des IconParc ContentManagers. Dieser ermöglicht die dynamische Platzierung und Personalisierung von redaktionellen Inhalten und Dokumenten ohne Programmieraufwand. Der integrierte Content Wizard mit so genannter "Snippet-Technologie" soll sicherstellen, dass die Web-Redakteure die umfangreichen Inhalte der unterschiedlichen Seiten einfach erstellen und platzieren können. Auf diese Weise werden mit geringem Aufwand Verkaufsaktionen, Rückkaufprogramme oder sonstige "Specials" sowie weitere aktuelle Informationen über Produkte, Veranstaltungen usw. platziert.

IconParc stellt die neue Generation seines ProductConfigurators vor

München, 27. Mai 2003

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, stellt die neue Generation seines ProductConfigurators zur webbasierten Vermarktung komplexer Produkte vor. Der Konfigurationsassistent des ProductConfigurators leitet Interessenten durch den Konfigurationsprozess eines aus beliebig vielen Einzelteilen bestehenden, hochwertigen Produkts. Dabei wird automatisch die Vollständigkeit und Konsistenz gewährleistet. Anbietern vielschichtiger Produkte stellt der IconParc ProductConfigurator einen regelbasierten Mechanismus zur Verfügung, mit dessen Hilfe sich webbasierte Konfigurationsassistenten ohne Programmierung erstellen lassen.

Das IconParc ProductConfigurator-Modul ermöglicht die Erstellung und Verwaltung umfangreicher Produktkonfigurationen, bspw. für Fahrzeuge, Computer- oder Stromversorgungssysteme. Der webbasierte Konfigurator tritt an die Stelle des Vertriebsmitarbeiters und gestaltet so die "persönliche" Interaktion mit dem Interessenten. Dabei führt ein Assistent den Nutzer schrittweise durch die gesamte Konfiguration. Jeder Schritt prüft auf mögliche Inkompatibilitäten der gewählten Komponenten, damit der Konfigurationsassistent die Erstellung einer nicht kompatiblen Kombination von Produkten oder einzelner Teile verhindern kann. Um einen Konfigurationsassistenten bereitzustellen ist keine Programmierung erforderlich. Im webbasierten BusinessDirector der Administrationsoberfläche des IconParc E-Business Frameworks werden verschiedene zusätzliche und erweiterbare Wizards zur Verfügung gestellt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Konfigurationsassistenten direkt im System erstellen, modifizieren und testen sowie unmittelbar nach der Freischaltung einsetzen.

Funktionsweise und -umfang des ProductConfigurators

Der ProductConfigurator erweitert den Funktionsumfang der Stammdatenpflege von Katalogartikeln. Hierbei kann zu jedem als "konfigurierbar" gekennzeichnetem Produkt ein spezifischer Regelsatz hinterlegt werden, der das Verhältnis zu anderen Produkten bzw. ihrer Komponenten festlegt. Der Standardumfang bietet umfassende Regelsätze, wie "gegenseitiger Ausschluss", "Spezialpreise für Produktkombinationen" oder "erlaubte Kombination aufgrund passender Schnittstellen". So sind umfangreiche Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten bereits durch die Basisversion abgedeckt. Alle Abhängigkeiten zwischen einzelnen Produkten oder ganzen Produktgruppen können mittels einfach beherrschbarer Regeln formuliert und direkt über die System-Oberfläche eingegeben und verwaltet werden. Während der Konfiguration wird die Einhaltung und Anwendung aller relevanten Regeln durch einen speziellen Algorithmus sichergestellt, wobei sämtliche aktuell gewählten, als konfigurierbar gekennzeichneten Artikel in die Prüfung einbezogen werden. Bei Bedarf ist es außerdem möglich, sogenannte "Vorzugstypen" im Konfigurator vorzudefinieren: einem Interessenten stehen damit fertig konfigurierte Varianten eines Produkts zur Verfügung. Dabei besteht die Option, einen Konfigurationsvorschlag unverändert anzunehmen oder einzelne Bestandteile auszutauschen. Der ProductConfigurator stellt die Konsistenz der veränderten Komponentenauswahl sicher.

Minimierung des Pflegeaufwands durch innovative Systematik

Durch die spezielle Schnittstellen-Systematik des IconParc ProductConfigurators wird die Regelverwaltung wesentlich vereinfacht, da bei der Prüfung der Kompatibiliät anstelle expliziter Produkt-zu-Produkt-Beziehungen in den meisten Fällen Produkt-zu- Schnittstellen-Beziehungen verwendet werden können. Auf diese Weise steigt selbst bei Produktkatalogen mit tausenden Komponenten der Pflegeaufwand nicht exponenziell zur Zahl der hinterlegten Produkte oder Artikel. Der IconParc ProductConfigurator wird bereits bei Siemens ICN im Bereich 'Power Supply Systems' zur Konfiguration komplexer Stromversorgungssysteme eingesetzt.

Kunden bestätigen Kompetenz und Professionalität von IconParc

München, 29. April 2003

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, besticht durch seine Referenz-Kundenbewertung in einer unabhängigen Studie der Universität St.Gallen. Das "Institute for Media and Communications Management" der Universität St.Gallen untersuchte im Rahmen der Veröffentlichung seines Content Management Handbuchs 61 Unternehmen im Bereich Content Management. Das Handbuch erörtert Strategien, Theorien und Systeme für erfolgreiches Content Management und soll Unternehmen als Entscheidungshilfe zur Auswahl des optimalen Systems für seine jeweiligen Anforderungen dienen.

Das "Institute for Media and Communications Management" der Universität St.Gallen untersuchte im Rahmen der Veröffentlichung seines Content Management Handbuchs 61 Unternehmen im Bereich Content Management. Das Handbuch erörtert Strategien, Theorien und Systeme für erfolgreiches Content Management und soll Unternehmen als Entscheidungshilfe zur Auswahl des optimalen Systems für seine jeweiligen Anforderungen dienen.

Die Content Management Systeme werden nach Leistungsschwerpunkt in verschiedene Kategorien, wie bspw. Online-Redaktionssysteme oder Enterprise Content Management Systeme eingeteilt. Bei den Subkriterien (Funktionalitäten, Zukunftssicherheit, Usability u.a.) des Bereichs Enterprise Content Management wurde die IconParc GmbH durchschnittlich mit "gut" bis "sehr gut" bewertet. Als einziger von 61 Content Management Anbietern bestach IconParc mit einem "überragend" in der Bewertung durch seine Referenzkunden.

Neue Maßstäbe im Werbemittelmarkt

Der Siebdruck April 2003

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, realisiert den neuen Webauftritt der Karl Gröner GmbH, einem der bedeutendsten deutschen Distributoren für Werbetextilien. Das mittelständische Fachhandelsunternehmen aus Ulm, das auch Produkte für die Werbetechnik, den Siebdruck und den Dekorationsbedarf vertreibt, setzt auf die E-Business Plattform von IconParc.


Im Online-Handel ist der Bedarf an intensivierter KundenKommunikation via Call-Centern in den letzten Jahren immer größer geworden. Der Kunde soll dort abgeholt werden, wo er oftmals aufgibt: Bei der Bedienung eines Online-Shops oder bei Fragen zu Produkten und Dienstleistungen, die das Unternehmen im Web präsentiert. Doch manchmal gelangen auch die besten Hilfeseiten an ihre Grenzen, denn schließlich birgt jeder Fall individuelle Anforderungen. Dann ist der persönliche Kontakt für den Kunden das Mittel der Wahl, um schnelle, kompetente Hilfe zu erhalten. Das Call-Center ist hier die wichtigste Schaltstelle des Unternehmens, um das Serviceangebot nach außen hin zu demonstrieren und die Kundenbindung zu verbessern. Dennoch steht jedes mittelständische Unternehmen, das sein Call-Center auch für seinen Auftritt im Internet beschäftigt, über kurz oder lang vor der Frage, wie es diese Kommunikations- und Geschäfts-Prozesse effizient und kostensparend gestalten kann. In dieser Situation ist es sinnvoll, die Online-Anbindung einer Call-Center-Software an eine bereits bestehende Handelsplattform oder einen Webshop in Erwägung zu ziehen. Eine zielsichere Methode, die Kunden des Unternehmens noch besser und enger an den Online-Auftritt heranzuführen und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu straffen.

Die Karl Gröner GmbH setzt mit der E-Business-Plattform von IconParc neue Maßstäbe im Werbemittelmarkt

München/Ulm, 17. Februar 2003

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, realisiert den neuen Webauftritt der Karl Gröner GmbH, einem der bedeutendsten deutschen Distributoren für Werbetextilien. Das mittelständische Fachhandelsunternehmen aus Ulm, das auch Produkte für die Werbetechnik, den Siebdruck und den Dekorationsbedarf vertreibt, setzt auf die E-Business Plattform von IconParc. Mit dem neuen Webauftritt soll die optimale Präsentation des breiten Produktportfolios und Serviceangebots sichergestellt sowie die Innovationsführerschaft auf dem deutschen Markt ausgebaut werden.

Die in einem Zeitraum von vier Monaten konzipierte und implementierte E-Business-Plattform integriert einen Webshop, ein Content Management System sowie eine Katalogverwaltung, welche die Einbindung unterschiedlicher Katalogtypen und -systematiken unterstützt. Eigene, farblich angepasste VirtualSites für jeden Geschäftsbereich erhöhen die Transparenz des Webauftritts, der unter www.groener.de zu finden ist. "Unser neuer Webauftritt musste einen signifikanten Mehrwert für unsere Kunden und Mitarbeiter bieten. Daher stand die Anwenderfreundlichkeit für uns im Vordergrund.", sagt Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH. "Bei der Auswahl des Anbieters konnten wir uns keine Experimente leisten. Es war uns wichtig, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das unser Geschäftsmodell konzeptionell abbilden und dieses in eine flexible, pflegeleichte Lösung mit vielen individuellen Funktionalitäten umsetzen konnte."
Maximale Transparenz und größtmöglicher Komfort für Kunden
Als Traditionsunternehmen, das sich der Innovation verschrieben hat, war es der Karl Gröner GmbH ein besonderes Anliegen, seine Geschäftsphilosophie, die Nähe zum Kunden sowie eine effiziente Gestaltung aller Geschäftsbeziehungen, auch im Web umsetzen zu können. Die autarken, durch Farbe und Symbolik abgegrenzten VirtualSites dienen dem Besucher der Webseite als Navigationshilfe. So kann sich der Interessent intuitiv durch die sechs in die Lösung integrierten Bereiche (Werbe-Textilien, Systems, Folien, Digital-Services, Siebdruck und Dekosysteme) bewegen, um Informationen zu erhalten und Produkte zu bestellen. Auf das Produktsortiment kann auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden. Der Nutzer kann Artikel über die Navigation, mittels einer Schnellsuchfunktion oder auch über redaktionell platzierte Angebotsteaser ausfindig machen, via Merkliste anfragen sowie über den Warenkorb einkaufen. Produkte lassen sich - je nach individueller Präferenz - über die Webshop-Katalogseiten, spezielle Produkt-Aktionsseiten oder auch mit Hilfe der Funktion "Freie Bestellung" in den Warenkorb legen. Durch die Online-Anbindung an das Warenwirtschaftssystem erhalten registrierte Kunden bereits auf den Produkt-Detailseiten Zugriff auf ihre spezifischen Preiskonditionen sowie die aktuellen Lieferzeiten. Der Wiederbestellprozess erfolgt bei registrierten Kunden besonders komfortabel und effizient, da auf eine detaillierte Bestellhistorie zugegriffen werden kann.

Erhöhte Effizienz und weitreichende Flexibilität für Mitarbeiter

Der neue Webauftritt glänzt nicht nur durch umfangreiche Funktionalitäten für den Kunden, sondern auch durch effiziente Handhabbarkeit für die Mitarbeiter. Ein Kernstück des neuen Webauftritts ist die neueste Version des IconParc ContentManagers. Dieser ermöglicht die vollständig dynamische Platzierung und Personalisierung von redaktionellen Inhalten und Dokumenten ohne jeglichen Programmieraufwand. Der integrierte Content Wizard mit sogenannter "Snippet-Technologie" stellt sicher, dass Web-Redakteure der Karl Gröner GmbH die anspruchsvollen und umfangreichen Inhalte der unterschiedlichen Seiten einfach erstellen und dynamisch auf den verschiedenen Seiten platzieren können. Auf diese Weise werden mit geringstem Aufwand Verkaufsaktionen, Rückkaufprogramme oder sonstige "Specials" sowie weitere aktuelle Informationen über Produkte, Veranstaltungen usw. platziert. Inhalt und Webdesign werden im IconParc ContentManager strikt getrennt, so dass Redakteure inhaltlich kreativ sein können, ohne jedoch Einfluss auf das Look & Feel der im Sinne der Corporate Identity gestalteten Seiten auszuüben.

Enormer Zuspruch in kürzester Zeit

"Mittlerweile verzeichnen wir bis zu 25% des täglichen Auftragseingangs im Bereich der Werbetextilien über unsere neue Internet-Plattform", sagt Bernd Gröner. "Daher fühlen wir uns bereits nach diesem kurzen Zeitraum in unserer Entscheidung bestätigt".

IconParc bringt ContentManager 3.0 auf den Markt

München, 20. Januar 2003

IconParc, Anbieter von E-Business-Lösungen, revolutioniert mit der Version 3 sein Content Management System ( CMS). Wesentliche Neuerungen des in das IconParc E-Business Framework vollständig integrierten ContentManagers sind die strukturelle Flexibilisierung der Beitragsarten und des Layouts sowie die einfache Pflege auch komplexer Seiteninhalte.

Der IconParc ContentManager 3.0 ist ein Browser-basiertes Redaktionssystem, das für die effiziente Erfassung und einfache Pflege von komplexen redaktionellen Inhalten optimiert wurde. Eingefügte Beiträge sind nicht länger an fest vorgegebene Strukturen wie beispielsweise "Bild-Text-Link-Text" gebunden. Stattdessen können diese von Vorlagen, den Content Templates, abgeleitet und je nach Konfiguration der Vorlage flexibel erweitert werden. Jeder redaktionelle Inhalt setzt sich aus wieder verwendbaren und beliebig kombinierbaren Einheiten, den sogenannten Snippets, zusammen. Die Inhaltsvorlage legt dabei jeweils eine sinnvolle Snippet-"Grundausstattung" fest. Der komplett überarbeitete Content Wizard bietet Online-Redakteuren die Möglichkeit, umfangreiche und strukturell flexibel gestaltete Beiträge auf einfache Weise zu erfassen und zu verwalten.

Dynamische Platzierung und Personalisierung von Inhalten ohne Programmieraufwand

Das vollständig dynamische IconParc-System ermöglicht die Platzierung personalisierter redaktioneller Inhalte auf jeder einzelnen Seite eines Webauftritts. Dies geschieht unabhängig davon, ob es sich um reine Inhaltsseiten, funktionale Ansichten wie Darstellungen von Katalogprodukten oder auch die Abbildung von Geschäftsprozessen wie Kundenregistrierung oder Bestellvorgänge handelt. Erfassung, Pflege, Zuordnung und Personalisierung redaktioneller Beiträge sind vollständig in den Content Wizard eingebunden und erfordern keinerlei Programmierung.

Mit der Version 3 des ContentManagers wird darüber hinaus ein neues Dokumentenkonzept eingeführt, das vor allem die bequeme Erfassung und Pflege umfangreicher und strukturell vielfältiger Inhalte wie Pressemitteilungen, Whitepapers, Berichte, AGB- oder Selbstdarstellungsseiten erheblich vereinfacht. Web-Dokumente werden, ähnlich wie bei der Pflege redaktioneller Beiträge, ebenfalls mit Hilfe des neuen Content Wizards erstellt und bestehen gleichermaßen aus Snippets. Somit können anspruchsvolle Layouts und aufwändig gestaltete Dokumente einfach und schnell erstellt werden.

Flexibilität im Layout

Das neue Konzept der Container-Snippets unterstützt den flexiblen Aufbau von Seitenlayouts. Ein Container stellt dabei eine beliebig komplexe, tabellarische Struktur dar, deren Zellen jeweils Inhalts-Snippets aufnehmen können. Dadurch wird unter anderem die Erstellung mehrspaltig ausgelegter Dokumente ohne zusätzlichen Programmieraufwand ermöglicht, da ein eigener Wizard zur Gestaltung von Layout-Vorlagen vorhanden ist. Ein wesentlicher Vorteil dieses Ansatzes besteht auch darin, dass Einzelzellen innerhalb einer Container-Tabelle asymmetrisch verbunden werden können, um vielseitige und "spannende" Layouts zu gestalten. Inhalt und Design des CMS werden dabei strikt getrennt gehandhabt. Damit haben Redakteure zwar wesentliche Freiräume bei der inhaltlichen und strukturellen Seitengestaltung, können aber trotzdem keinen Einfluss auf das "Look & Feel" der Webseiten nehmen.

Die neue Version des IconParc CMS wurde bereits zur Realisierung der E-Business-Lösung beim Werbemittelhersteller Karl Gröner GmbH (www.groener.de) eingesetzt.

Kosten senken - Kunden binden

e-Praxis - Sonderheft e-commerce magazin Januar

Eingehende Betreuung sowie termingerechte und zuverlässige Belieferung sind die Maximen des Traditionsunternehmens Karl Gröner. Nachdem der Webauftritt durch eine E-Business-Plattform ersetzt worden war, wurden Kunden komfortabler bedient und Mitarbeiter signifikant entlastet.

Seit Jahren gehört die Karl Gröner GmbH zu den bedeutendsten Distributoren von Werbetextilien auf dem deutschen Markt. Das mittelständische Familienunternehmen, das bundesweit agiert, zählt zu seinen klassischen Kunden Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie den Einzelhandel, der mit Display- und Deko- Systemen beliefert wird. Im Jahr 2002 wurde mit 120 Mitarbeitern ein Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie viele mittelständische Unternehmen hatte auch die Karl Gröner GmbH frühzeitig erkannt, dass das Internet als zusätzlicher Kommunikationskanal nicht nur die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb senken kann, sondern auch die Betreuung ihrer Kunden unterstützen würde. Bereits 1998 wurde eine erste Website zunächst als reine Informationsplattform implementiert. "Mit unserem ersten Webauftritt hatten wir zwar einen Schritt in die richtige Richtung unternommen, mussten jedoch bald feststellen, dass wir von unserem Ziel der umfassenden Information unserer Kunden sowie der effizienten Gestaltung der internen und externen Geschäftsprozesse noch ein ganzes Stück entfernt waren", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner. Der erste Ansatz wurde dem hohen Kundenorientierungsgrad nur bedingt gerecht. So konnte weder die Komplexität des Produktsortiments von über 40.000 Artikeln transparent und aktuell dargestellt werden, noch bildete die Seite die Geschäftsprozesse, Serviceleistungen und Promotion-Aktivitäten des Unternehmens ab. Der Gröner- Shop, der aktuelle Aktionsangebote vielen Interessenten verfügbarmachen sollte, entwickelte sich nicht zufrieden stellend: Wegen fehlender Direktbestellmöglichkeiten, selten aktualisierter oder ungenau dargestellter Angebote blieb die Resonanz gering. Auch die Pflege der Website erwies sich als zu aufwendig. Die Entlastung von Mitarbeitern und Kosteneinsparungen ließen sich auf diese Weise nicht realisieren: Einerseits wurden Prozesse nicht oder nur ansatzweise abgebildet, andererseits verhinderte der zu geringe Automatisierungsgrad Effizienzgewinne. "Der neue Webauftritt musste unseren Kunden und Mitarbeitern einen echten Mehrwert bieten. Daher standen Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität der Lösung für uns im Vordergrund", so Bernd Gröner. "Technisch gesehen benötigten wir vor allem eine leistungsfähige, offene Plattform mit modularem Aufbau und konstant erweiterbaren, individuellen Funktionalitäten. Erfolgsentscheidend war jedoch die Wahl des Realisierungspartners. Hier konnten wir uns keine Experimente leisten", führt Gröner weiter aus. "Bei der Auswahl orientierten wir uns an bereits implementierten und reibungslos funktionierenden Lösungen sowie an Empfehlungen bestehender Kunden und fanden so in der Firma IconParc aus München den geeigneten Partner." Die Implementierungszeit der E-Business- Plattform belief sich auf lediglich vier Monate. Ein Lastenheft beschrieb sämtliche Anforderungen im Überblick und diente als Basis der im Vorfeld der Umsetzung erarbeiteten Spezifikation. Darin wurden beispielsweise die Verzahnung der Unternehmensprozesse, die individuellen Funktionalitäten der Plattform sowie die Infrastruktur-Integration im Detail festgelegt. Hinzu kam die genaue Definition der Umsetzungsphasen und Zuständigkeiten. "Gerade die Festlegung von "Meilensteinen", also die sinnvolle Definition einzelner, in sich abgeschlossener Projektabschnitte, ist für unsere Arbeitsweise entscheidend. So können unsere Kunden Fortschritte bei der inhaltlichen Umsetzung jederzeit nachvollziehen; wünschenswerte Abweichungen von der Spezifikation lassen sich noch während des Projektverlaufs klären und direkt berücksichtigen. Diese offene und enge Zusammenarbeit sichert unserem Kunden am Ende die Lösung, die anfangs vereinbart wurde", erläutert Roland Brückner, Projektleiter bei IconParc. Anfang Januar 2003 ging der neue Webauftritt online. Die E-Business- Plattform integriert einen Webshop, ein Content-Management-System und eine Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf den jeweiligen Geschäftsbereich abgestimmter Katalogtypen unterstützt. Jeder der Geschäftsbereiche wird durch eine eigene, farblich angepasste VirtualSite repräsentiert (zum Beispiel http://textil. groener.de). Auf das breitgefächerte Produktsortiment kann der Kunde unterschiedlich zugreifen: Artikel lassen sich zum einen über die Navigation, zum anderen via Schnellsuchfunktion oder auch über redaktionell platzierte Angebots-Teaser ausfindig machen. Der Einkauf erfolgt über Produktdetailoder Aktionsseiten sowie mithilfe der Funktion "freie Bestellung", bei registrierten Benutzern auch über die automatisch geführte, online verfügbare Bestellhistorie. Bei größeren Abnahmemengen lassen sich darüber hinaus individuelle Angebote anfordern. Durch die Integration des Warenwirtschaftssystems Century-Line der H&S Software-Systeme GmbH erhalten registrierte Kunden auch online ihre spezifischen Preiskonditionen sowie jederzeit aktuelle Lieferzeitangaben. Von der Bestellprozessoptimierung profitieren neben externen Nutzern auch die Mitarbeiter, die weniger mit täglichen Routineabläufen belastet werden und sich daher intensiver um ihre Kunden kümmern können. Seit der Live-Schaltung im Januar 2003 haben sich mehr als 1.100 Kunden registriert. Bis Mitte des Jahres werden bei heutiger Registrierungslage etwa 30 Prozent der aktiven Kunden zu Nutzern der Gröner-E-Business-Plattform werden. Ein wesentlicher Teil der Bestellund Lieferprozessabwicklung erfolgt inzwischen über das Internet. Aufgrund der nahtlosen Anbindung des Warenwirtschaftssystems konnte die Auftragserfassung und -abwicklung automatisiert und damit die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich reduziert werden, was sofort zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt. Auch die Marketing-Mitarbeiter der Karl Gröner GmbH sind zufrieden: "Mit dem neuen System sind unserer Kreativität jetzt kaum Grenzen gesetzt. Wir können komplexe Inhalte und personalisierte Aktionen einfach erstellen und flexibel abbilden " unabhängig davon, ob es sich um Produktinformationen, Veranstaltungshinweise, Verkaufsaktionen, Rückkaufprogramme oder andere Specials handelt", erläutert Heike Lienhart, Web- Redakteurin bei Gröner. Die neue Lösung wird nicht nur bei Mitarbeitern, sondern gerade auch bei Kunden und Interessenten in hohem Maße akzeptiert. So wurden bereits im Februar 2003 " nur einen Monat nach dem Relaunch " über 200.000 Zugriffe verzeichnet. Bestehende Kunden scheinen in dem neuen Webauftritt neben einer wertvollen Informationsquelle vor allem eine effiziente Variante der Bestellabwicklung zu sehen. Dies zeigt auch der hohe Prozentsatz der bereits registrierten Kunden im Verhältnis zur Gesamtkundenzahl." Alle involvierten Unternehmensbereiche werden stark entlastet, und die Resonanz unserer Kunden ist ausnahmslos positiv " wir fühlen uns bereits nach relativ kurzer Zeit in unserer Entscheidung, die Lösung und Dienstleistung der IconParc GmbH gewählt zu haben, bestätigt", kommt Bernd Gröner zum Schluss.

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten und die Fehlerquote zu senken.

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen,
vielschichtigen Produkt- und Serviceangebots, komfortable
Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Inhaltspflege und
Auftragsabwicklung.

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und Katalogverwaltung.

Die eingesetzte Hard- und Software

IconParc E-Business Framework, Century Line von H&S Software Systems, Windows 2000, MS SQL Server, Web- Applikationsserver: Pentium IV, 2 GHz mit 512 MByte RAM, Datenbankserver: 2x Pentium III, 1,26 GHz mit 1 GByte RAM und RAID-5-Array.

Werden Sie persönlich!

IT-Director 12/2002

Individualisierte Kundenansprache und auf bekannte Vorlieben abgestimmtes Marketing - wer darauf verzichtet, gibt ein wichtiges Instrument zur Kundengewinnung und -bindung aus der Hand.

Bislang war Personalisierung eine Domäne kleinerer Firmen: Denn je größer der Kundenstamm, desto weniger weiß man über einzelne Kunden. Geändert hat sich das mit automatisierbaren Verfahren - sei es über Rabattkartensysteme, sei es über E-Commerce im Internet. Jetzt heißt es: Je größer die Zahl der Kunden, desto effektiver und lohnender wird der Einsatz leistungsfähiger Personalisierungssysteme. Eine Voraussetzung bei der Umsetzung eines Personalisierungskonzepts ist es, über geeignete Kundenprofile zu verfügen, anhand derer entschieden werden kann, welche Inhalte jeweils präsentiert werden. Einige der dazu erforderlichen Angaben wie Wohnort, Sprache oder Kundengruppe lassen sich aus den Stammdaten der registrierten Benutzer entnehmen. Darüber hinaus lassen die beim Aufruf einzelner Seiten anfallenden »Bewegungsdaten« Rückschlüsse auf Nutzungs- und Kaufverhalten der jeweiligen Website-Besucher zu. Da der Umfang der Bewegungsdaten in der Regel sehr groß ist, kommt es darauf an, intelligente Strategien zur zielgerichteten Erfassung bzw. Analyse dieser Informationen zu entwickeln und umzusetzen. Mit entscheidend sind dabei Auswahl und Zusammensetzung der angewendeten Personalisierungskriterien. Sicher ist die Branche des Kunden wichtig, ebenso sein bisheriges Kaufverhalten, das Rückschlüsse auf sein künftiges liefern kann oder seine Interessensgebiete. Der Erfolg der »Personalisierung« hängt von der Leistungsfähigkeit des eingesetzten Redaktionssystems ab: Dieses entscheidet, wie aufwändig Inhalte eingepflegt werden können, wie intelligent und flexibel die Personalisierungskriterien mit einzelnen Seiten oder Beiträgen verbunden werden können. Nicht für jede Seite eines Webauftritts sind die gleichen Personalisierungskriterien maßgeblich. Mag für die Hervorhebung von Angeboten das bisherige Kaufverhalten wichtig sein, so könnte die Entscheidung, welche Events angezeigt werden, vom Wohnort abhängen. Intelligente Redaktionssysteme lassen diese Kriterien zu Profilen gruppieren, die für unterschiedliche Sei-ten des Webauftritts gültig sind. Problematisch wirkt sich aus, dass Kun-dendaten und redaktionelle Inhalte oft in getrennten Datenbanken gehalten werden. Es zeigt sich, dass ein modular aufgebautes, dabei aber nahtlos integriertes System in Entwicklung und Wartung günstiger und weniger fehleranfällig ist, als eine aufwändige Verknüpfung mehrerer Best-of-Breed- Produkte, bei der die erforderlichen Schnittstellen das Laufzeit-Verhalten beeinträchtigen.

Vorbild Tante Emma

CYbiz, Ausgabe November 2002

E-Commerce wird heute fast nirgendwo mehr als Wundermittel gehandelt, sondern als logische Ergänzung bestehender Vertriebswege. Als Konsequenz aus dieser Erkenntnis gilt es, sich auch bei der Kundenansprache im Internet am stationären Handel zu orientieren. Und das bedeutet: Eine persönliche Atmosphäre wie bei Tante Emma hilft verkaufen, Aufdringlichkeit und Impertinenz schrecken ab.

Wer zu sehr von seiner eigenen Idee überzeugt ist, der übertreibt es mit der Umsetzung oft ein wenig. Das galt besonders für die Boomphase des Internets, in den Jahren 1999 und 2000. Persönliche Ansprache des Surfers hielten schon damals einige Macher für unabdingbar, nur die Umsetzung dieser Pläne geriet oft ziemlich daneben: Fast jede Website, die etwas auf sich hielt, beschäftigte damals einen Bot, einen virtuellen Verkäufer, der der Kundschaft seine Hilfe aufdrängte. Die Deutsche Bank schmückte sich mit Cora, das ZDF mit der kurvenreichen Cornelia ("sprich mit mir"). Sie versprachen, jede Frage zu beantworten, verloren aber auch bei einfachen Dialogen oft den Faden und wurden deshalb zum beliebten Objekt öffentlicher Häme. Vor allem aber: Sie sorgten nicht dafür, dass der Surfer auf der Site so schnell wie möglich das fand, was er suchte. Das haben wohl auch der Fernsehsender und die Bank erkannt, Cora und Cornelia wurden längst gefeuert.

Kundendaten intelligent verknüpfen

"Zu uns ist auch noch keiner mit leuchtenden Augen gekommen und hat gesagt, ich will unbedingt einen Shopbot", sagt Roland Brückner, Geschäftsführer der Firma Iconparc aus München. Deshalb beschäftige sich der Anbieter von E-Business-Lösungen auch nicht mit diesem Thema. "Im Netz soll es in erster
Linie schnell gehen, wer Erlebniseinkauf will, geht in ein richtiges Geschäft." Und wer im Internet persönlich werden, d.h. auf jeden Kunden individuell zugehen will, der muss vor allem die Inhalte seiner Website intelligent mit den Kundendaten verknüpfen. Grundsätzlich kann man das auf zwei Arten tun: Bei der sogenannten "konfigurierten Personalisierung" werden in der Konfiguration des Systems für jeden Kunden bestimmte Inhalte und Daten vorab eingestellt.
Die "erlernte Personalisierung" dagegen individualisiert das Angebot, indem das Surfverhalten jedes Kunden kontinuierlich analysiert wird. Nach Ansicht von Roland Brückner ist die zweite Methode wesentlich effizienter und eleganter, auch weil der Kunde nichts davon bemerke, und "ihn es auch nicht interessiert."
Abgesehen vom Ergebnis dieser Analysen, denn die erleichtern die Nutzung von Websites und das Management des E-Commerce oft erheblich. Iconparc realisierte zum Beispiel den OnlineShop des Verpackungsmittelhändlers Ratioform. Bestellungen über das Internet müssen hier vor allem schnell und unkompliziert ablaufen, das eigentliche Produkt interessiert die Käufer weniger. Spätestens beim dritten Klick sollte jeder Kunde am Ziel sein. "Wer am Telefon bestellt, sagt auf die Frage, was er gerne hätte, häufig: Dasselbe wie beim letzten Mal" erzählt Rolf Schmidt, Marketingleiter bei Ratioform. "Und genau so muss auch der OnlineShop funktionieren."
Folglich kann der Kunde bei jeder Bestellung seine alten Aufträge einsehen, weil sich das System diese "gemerkt" hat. Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode des individuellen Service im Web.
Erleichtert wird das Verfahren durch die Verwaltung von Kundeninformationen und Katalogdaten in einer gemeinsamen Datenbank.
Das gilt erst recht, wenn an die Personalisierung komplexere Anforderungen gestellt werden. Beim Online Buchhändler Amazon etwa bekommt jeder Kunde individuell auf ihn zugeschnittene Empfehlungen, Werbung und Treuerabatte.
Wer was bekommt, lernt das System durch verschiedene Filterverfahren: Beim inhaltsbasierten Filtern empfiehlt die Software zum Beispiel eine CD, weil sie dieselben Schlüsselwörter aufweist wie eine bereits vom Kunden bestellte.
Kollaboratives Filtern dagegen vergleicht nicht objektiv vergebene Attribute mit einander, sondern Meinungen von Anwendern über die Produkte. Dadurch werden Nutzergruppen ermittelt, die gemeinsame Vorlieben oder Einstellungen haben. Empfehlungen, die sich daraus ergeben, können durchaus von denen Abweichen, die sich durch das inhaltsbasierte Filtern ergeben hatten: Einem Musikfan, der bereits fünf Rolling Stones CDs bestellt hat, würde bei der ersten Methode auch das neueste Werk der legendären Band empfohlen. Ein kollaborativer Filter könnte dem System dagegen mitgeteilt haben, dass sämtliche anderen StonesFans die letzte CD unerträglich fanden. In diesem Fall würde keine Empfehlung ausgesprochen. Nach Ansicht von Wolfgang Martin, Analyst und Group Research Fellow bei der Meta Group, darf aber die Personalisierung nicht auf das Internet beschränkt bleiben, sondern muss auf alle Vertriebskanäle übertragen werden. In diesem Zusammenhang nennt er das Beispiel Lufthansa: Wer als "Senator" eingestuft sei, werde auch im Flugzeug zumindest gelegentlich mit seinem Namen angesprochen.

Etablierung verschiedener Servicelevels

An diesem Fall wird allerdings auch deutlich, dass die Klassifizierung der Kundschaft nicht nur dazu dienen sollte, jeden nach seiner Facon gleichermaßen glücklich zu machen: "Bisher hat man meistens allen Kunden denselben Service geboten; das kann aber auf Dauer niemand bezahlen. Es geht um die Etablierung von verschiedenen ServiceLevels. Das Motto muss lauten: Den besten Kunden die besten Services, lausigen Kunden lausige Services." Unendlich viele Details über den Kunden wissen muss man zu diesem Zweck nicht, wer sich mit seiner Adresse identifiziert, liefert im Grunde zusammen mit dem eigenen Surfverhalten schon selber die wichtigsten Daten. Am besten sei es natürlich, so MetagroupAnalyst Martin, den Kunden zu fragen, wie viele Informationen er preisgeben möchte: "Bei der Gestaltung dieser Prozesse kann der Datenschutz sogar eine konstruktive Rolle spielen, er kommt dann ein wenig aus der Polizeiecke raus."
Die Verwaltung und Pflege der Daten, auf denen eine funktionierende Personalisierung beruht, ist allerdings aufwendig und arbeitsintensiv. Nach Ansicht von Wolfgang Martin müssen kleinere Unternehmen das teure Spezialwissen nicht unbedingt selber vorhalten. Er rät dazu, diese Daten und ihre Pflege an einen Serviceprovider zu übertragen. Outsourcing sei bei solchen Aufgaben Trumpf.
Individualisierung von Webseiten ist sogar ganz ohne softwaregestützte Filterverfahren möglich: Indem man den Surfer selbst alle von ihm regelmäßig abgerufenen Informationen und Inhalte auswählen lässt. Zwar warnen Experten davor, den Durchschnittsuser mit einer verwirrenden Menge von Optionen, Eingabefeldern und Auswahlboxen in die Flucht zu schlagen. Für manche Anwendungen scheint es aber die richtige Methode zu sein:
Beim Journalistenportal pressrelations wählt der Nutzer selbst die persönlichen Rubriken, die Inhaltskategorien, das Layout sowie die Optionen für einen Newsletter aus. Abzuschrecken scheint diese Qual der Wahl nicht: Etwa 70% der Besucher der Site nutzen die Personalisierungsfunktionen.

Dem Wettbewerb zum Trotz

e-commerce magazin September 2002

Durch Individual Procurement mit flexiblen Serviceleistungen können sich Firmen gegen die Konkurrenz behaupten. Die schweitzer Buchhandelsgruppe betreibt im Internet eine innovative Beschaffungslösung für ihre Firmenkunden. Aus einem klassischen Online-Shop mit Fokus auf den B2B-Markt entstand auf Basis des IconParc E-Business Framework eine Individual-Procurement-Plattform (Von Christian Stein, IT Leiter der schweitzer Buchhandelsgruppe).

Beim gängigen Ansatz der Online- Beschaffung nutzen Anbieter und Abnehmer eine gemeinsame Plattform, die typischerweise von einem neutralen Dritten oder aber vom Abnehmer selbst betrieben wird. Derartige Internetmarktplätze vereinigen die Angebote verschiedener Lieferanten und dienen im Idealfall dazu, Abnehmer bei der Auswahl des jeweils am ehesten in Frage kommenden Anbieters zu unterstützen. Dazu findet ein Vergleich der Angebote auf Basis objektiv bewertbarer Kriterien statt, was in der Regel heißt, dass ein Lieferanten-Ranking aufgrund der Preisinformationen erstellt wird. Dabei können Soft Skills wie Zuverlässigkeit bei der Abwicklung oder Kulanz bei Problemfällen nur am Rande berücksichtigt werden. Es liegt in der Natur dieses Szenarios, dass ergänzende Dienstleistungen eines Anbieters zugunsten der Vergleichbarkeit unterschiedlicher Lieferanten ebenfalls außen vor bleiben. Gerade diese Serviceleistungen stellen aber entscheidende Differenzierungsmerkmale im Vergleich zu Mitbewerbern dar. So bietet die Schweitzer Buchhandelsgruppe ihren Firmenkunden bereits seit Jahren den Schweitzer Direkt, eine Client-Server-basierte Abonnementverwaltung, als zusätzliche Serviceleistung. Durch die Integration in die eigene Internetplattform kommt dieser Mehrwertdienst inzwischen einer noch größeren Kundengruppe zugute, da auf der Seite eines Abnehmers lediglich der Zugriff auf das Internet sowie ein Standard-Webbrowser benötigt werden. Die SchweitzerDirekt ist eines derjenigen Leistungsmerkmale, die sich pro Kunde individuell konfigurieren lassen. Da das vielschichtige Dienstleistungsspektrum des eigenen Hauses umfassend im Internet zur Geltung gebracht werden sollte, hat sich die Schweitzer Buchhandelsgruppe als Lieferant vieler mittelständischer und großer Unternehmen dazu entschlossen, selbst eine auf die Spezifika der Buchhandelsbranche zugeschnittene Beschaffungsplattform zu initiieren. Der Grundstein dafür wurde bereits im August 2000 gelegt, als der neue Webauftritt unter dem Namen schweitzer- online an den Start ging. Diesen hat man zunächst als personalisierten B2Cund B2B-Shop mit Hilfe des IconParc E-Business Framework aufgebaut. In einem zweiten Schritt fand dann der Ausbau zur I-Procurement-Lösung statt. Die Zielsetzung bestand darin, sämtliche für einen Kunden nutzbaren Prozesse und Leistungsmerkmale konfigurierbar zu gestalten, um vor allem die Hauptzielgruppe der Firmenkunden individuell bedienen zu können. So sollte es unter anderem möglich sein, den Bestellprozess anhand der jeweiligen Kundenvorgaben zu parametrisieren. Dies umfasst sowohl die Berechtigungsstruktur für die Mitarbeiter des Firmenkunden als auch die Gestaltung des Abwicklungsprozesses selbst: Während Kunde A beispielsweise grundsätzlich mit einem Sammelwarenkorb arbeitet, um das Bestellaufkommen zentral zu verwalten, bevorzugt Kunde B den direkten Weg, wobei die Kundenmitarbeiter Fachbücher bis zu einem individuell konfigurierbaren Bestelllimit direkt beziehen dürfen. Erst wenn dieses überschritten würde, stellt der Abwicklungsprozess sicher, dass Orderpositionen nunmehr doch in einem Sammelwarenkorb landen und eine zusätzliche Freigabe seitens entsprechend autorisierter Kundenmitarbeiter mit Budgetverantwortung erfolgen muss. Der Zugriff auf Online-Datenbanken stellt ein weiteres Beispiel für das im Rahmen der Schweitzer I-Procurement-Plattform abgedeckte, kundenspezifisch konfigurierbare Leistungsspektrum dar. Dabei dient schweitzer-online als Frontend, das aus der Sicht eines Kunden transparente, recherchierende Zugriffe beispielsweise auf Wirtschaftsdatenbanken ermöglicht. Die Authentifizierung gegenüber dem Datenbankbetreiber erfolgt im Hintergrund automatisch durch die Schweitzer Plattform, weshalb eine explizite Registrierung des Kunden beim Betreiber der Online-Datenbanken entfällt. Neu ist auch die konfigurierbare Einbindung des schweitzer-online-Webauftritts in Intranets von Großkunden - im Stil eines ASP-Ansatzes. Seitens des Kunden beschränkt sich der Aufwand darauf, einen spezifischen Link auf die Intranetvariante der schweitzer-online-Website zu integrieren. In diesem Zusammenhang dienen zusätzliche Authentifizierungsund Sicherheitsmerkmale, beispielsweise Zugriffsbeschränkungen pro Kunde oder hinterlegbare IP-Adressbereiche, der Abrundung des Leistungsspektrums der I-Procurement-Plattform. Um die technischen Anforderungen dieses umfangreichen und komplexen Anwendungsszenarios in den Griff zu bekommen, wurde wieder auf das IconParc E-Business Framework zurückgegriffen. Auch die Arbeitsteilung zwischen Schweitzer als Auftraggeber und IconParc als Dienstleister und Softwarelieferant blieb unverändert: Bereits im Vorfeld der von IconParc durchgeführten Implementierung wurden die seitens Schweitzer konkret in Form eines Lastenheftes vorgegebenen Anforderungen abgestimmt und - soweit erforderlich - detailliert spezifiziert. Bei der Entscheidung zugunsten des Applikationsframeworks spielten im Vergleich zu Individual- oder Standardsoftware folgende Faktoren eine Rolle: - kurze Umsetzungszeiten - deutlich günstigeres Kostenprofil - geringes Umsetzungsrisiko, da auf ein in der Praxis bewährtes Fundament zurückgegriffen wurde - optimale Unterstützung der gewünschten individuellen Funktionalitäten - flexible Anpassbarkeit im Blick auf künftige Änderungen und Ergänzungen - nahtlose Integration in die vorhandenen DV- und Prozessstrukturen. Die mit drei Monaten vergleichsweise geringe Projektlaufzeit bei der Umsetzung der I-Procurement-Plattform war insbesondere auch darauf zurückzuführen, dass viele der zur Realisierung erforderlichen Funktionalitäten bereits schablonenartig als Bestandteil der Framework- Bibliothek vorlagen. Diese umfasst unter anderem wiederverwendbare generische Wizard- und Prozesskomponenten zur Umsetzung komplexer Pflege- und Abwicklungsvorgänge. Durch das Etablieren von speziell auf die Branche abgestimmten Zusatzdienstleistungen im Rahmen der eigenen I-Procurement- Plattform will die Buchhandelsgruppe Schweitzer ihr Profil gegenüber Wettbewerbern schärfen und erreicht aufgrund des Nutzwerts der Serviceleistungen zugleich ein hohes Maß an Kundenbindung. Dies gelingt vor allem dank der Fähigkeit der Beschaffungsplattform, das für langfristig angelegte Kundenbeziehungen maßgebliche Dienstleistungsportfolio in den Vordergrund zu stellen. Entscheidend ist hierbei die Möglichkeit, für jeden Kunden maßgeschneiderte Beschaffungsprozesse und daran angelehnte Zusatzleistungen anbieten zu können. (sal) Christian Stein ist Leiter IT bei der Schweitzer Buchhandelsgruppe.

Das Problem

Massiver Ausbau des Großkundengeschäfts mit Hilfe individueller webbasierter Komfortfunktionalitäten.

Die Anforderung

Konfiguration von Organisationsstrukturen (je Großabnehmer) und Rechten (je Besteller) in Form einer hierarchischen, baumartig visualisierten Systematik; Erhöhung der Sicherheit durch SSL in Kombination mit verschiedenen Authentifizierungsmethoden und durch die Möglichkeit, Zugriffe pro Kunde auf bestimmte IP-Adressen oder Adressbereiche einzuschränken; Zugriff auf eine große Auswahl internationaler Buchtitel durch Webanbindung der KNO-Kataloge - sowie Anmelde- und Recherchemöglichkeiten bei der Ansteuerung der externen Genios-Wirtschaftsdatenbanken.

Die Lösung

Erweiterung der bestehenden, auf Basis des IconParc E-Business Framework realisierten B2C- und B2B-Plattform zur IProcurement-Lösung durch individuelle Anpassungen der Online-Geschäftsprozesse und der Konfigurationsmöglichkeiten.

Die eingesetzte Hard- und Software

Software: IconParc E-Business Framework; Windows 2000 Server; SQL Server 7.0; Hardware: Pentium III 750 MHz mit 512 MByte RAM als Web- Applikationsserver sowie Datenbankserver mit 2x Intel Xeon-CPU, 2 GByte RAM und RAID5-Array.

Internet-Kunden werden zu bekannten Wesen

Computer Zeitung, 19. August 2002

Die Umsetzung eines Personalisierungskonzepts in einem E-Commerce-Angebot ist anspruchsvoll, kann aber mit entscheidend für den Erfolg sein.

Voraussetzung für eine Personalisierung sind Kundenprofile, anhand derer entschieden werden kann, welche Inhalte den einzelnen Surfern präsentiert werden. So können aus den Stammdaten der registrierten Benutzer zu nächst Infos wie Wohnort, Sprache oder Geschlechtszugehörigkeit entnommen werden. Zudem lassen die beim Aufruf einzelner Seiten anfallenden Bewegungsdaten Rückschlüsse auf Nutzungs- und Kaufverhalten der Besucher zu. Da diese Daten meist sehr umfangreich sind, müssen Strategien zur Erfassung und Analyse dieser Informationen entwickelt werden.

Mit entscheidend sind Auswahl und Zusammensetzung der Personalisierungskriterien. Dabei sind die Berufsgruppe wichtig, aus der der Kunde kommt, sein bisheriges Kaufverhalten sowie seine Interessen. Die Kombination dieser Personalisierungskriterien in einem Redaktionssystem sorgt dafür, dass die Web-Seiten für jeden einzelnen Kunden wie maßgeschneidert aussehen.

Getrennte Daten bringen Probleme

Problematisch ist allerdings, dass Kundendaten und redaktionelle Inhalte oft in getrennten Daten-banken gehalten werden. Die Erfahrung zeigt hier, dass ein modular aufgebautes, aber nahtlos integriertes System in Entwicklung und Wartung günstiger und weniger fehleranfällig ist als eine Verknüpfung mehrerer Best-of-Breed-Produkte, bei der die erforderlichen Schnittstellen zudem das Laufzeit-Verhalten beeinträchtigen. Denn Schnittstellen bremsen das Zusammenführen der Kundendaten mit redaktionellen Inhalten und verlangsamen die Seitenzugriffe. Nichts schätzen Internet-Nutzer aber weniger, als ständig auf den Seitenaufbau warten zu müssen.

So realisierte ratioform den Internet-
Vertrieb

Produktion Nr. 20, 16. Mai 2002

Als Jahr der großen Veränderungen wird Rolf Schmidt, Marketingleiter und Verantwortlicher im Bereich E-Business bei Ratioform, das letzte Jahr im Gedächtnis behalten. "Der Katalogaufbau des Anbieters von Verpackungsmaterial wurde verändert, das Warenwirtschafts-System ausgetauscht und nicht zuletzt unser InternetShop komplett neu aufgebaut."

Vor über 20 Jahren hatte Thomas Krieg die Idee, Verpackungen über einen Katalog an kleine und mittelständische Unternehmen zu verkaufen. In Aschheim bei München fiel der Startschuss für das Projekt 'Ratioform'. Von Anfang an war es das Ziel des Firmengründers, bundesweit zu operieren und die Rechnung ging auf. Ratioform entwickelte sich schon bald zu Deutschlands größtem Handelsunternehmen für Transport- und Versandverpackungen über den Katalog. Bereits Ende der 90er Jahre wurde das Kataloggeschäft durch einen Online-Shop ergänzt, der vor wenigen Wochen in neuem Outfit online ging. Der neue Online-Shop soll das Geschäft weiter ankurbeln. "Wir erhoffen uns eine höhere Kundenbindung durch optimalere Bestellmöglichkeiten", so Schmidt. "Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2005 etwa 10% des Gesamtumsatzes über das Internet z erwirtschaften." Ende 2000 erreichten die jährlichen Umsätze über den Shop knapp die 500 000 Euro Grenze. Die Marktperspektiven schätzt Schmidt absolut positiv ein: "In diesem Bereich hat jeder irgendeinen Bedarf - und wenn es nur ein paar Briefumschläge sind". "Für unseren typischen Kunden ist die Verpackung eher Nebensache und deren Beschaffung wird in der Regel keine hohe Bedeutung beigemessen. Er bestellt bei uns etwa drei- bis viermal im Jahr und macht dabei einen Umsatz von jeweils 175 bis 250 Euro. Da muss es vor allem schnell und unkompliziert gehen, die Ware zügig und zuverlässig geliefert werden." Nach dem Leitgedanken des Firmengründers - 'Zentral handeln und denken, dezentral operieren' - werden zwar alle wichtigen Entscheidungen, wie beispielsweise das Marketing oder die Produktauswahl vom Firmensitz bei München aus gesteuert, doch den Vertrieb vor Ort übernehmen Franchiseunternehmen. "Während für die Auslieferung eine Top Logistik in den Vertriebsstütz punkten erforderlich ist, stehen bei der Bestellung praktikable Führungssysteme beim Auffinden des gewünschten Produktes in Katalog und Web-Shop im Vordergrund", so Schmidt. Spätestens nach dem dritten Klick muss der Online-Kunde am Ziel sein. Ein intuitives und selbsterklärendes System war also gefragt, mit einem hohen Wiedererkennungswert zwischen Katalog und Internetshop, dazu persönlicher Service. "Unser Kunde ruft an, und auf die Frage, was er gerne hätte, antwortet er häufig: Dasselbe' was ich letztes Mal hatte. So muss auch der Shop funktionieren. Der Kunde muss seine alten Aufträge sehen können und damit sofort einen Überblick haben, was er in der letzten Zeit bestellt hat", erklärt Schmidt. Auf der Suche nach dem geeigneten Partner für den neuen Shop traf Schmidt auf die Firma IconParc. "Das Internet als Vertriebskanal geht immer in Richtung Service", sagt Franz Berger, Geschäftsführer von IconParc. "Eine Lösung lebt und stirbt damit, dass ich meinen Kunden wirklich kenne, weiß was er will, was er hat und was er kann." Deswegen sei es äußerst wichtig, zuallererst ein Gesamtkonzept zu erstellen, um die Bedürfnisse, Ideen und Prozesse des Kunden kennenzulernen, bevor man sich über das Aufsetzen des Shops ernsthafte Gedanken mache. Etwa zwei Monate dauerte die Entwicklung des Konzeptes für die neue E-Business Plattform, die Ratioform gemeinsam mit Iconparc erarbeitete. Erst dann konnten die Programmierer mit ihrer Arbeit an der Shoplösung beginnen. Bis zur Freischaltung im November vergingen noch einmal rund vier Monate. Seither stellt eine medienneutrale Datenbank die Produktdaten zur gleichzeitigen Nutzung für Kataloge und Web-Shop zur Verfügung - eine Veränderung, die zunächst einige Probleme mit sich brachte, insgesamt jedoch in Zukunft sehr viel Arbeit sparen soll. Denn im Januar dieses Jahres belieferte Ratioform seine Kunden erstmalig mit einem weitgehend aus der Datenbank generierten Katalog. An der zweiten Stufe, der Optimierung, wird derzeit noch gefeilt. So fehlt beispielsweise noch die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem. Bisher ist die Auftragsabwicklung ohne manuelle Eingriffe nicht möglich. "Über den Web-Shop läuft die Bestellung bei uns ein. Das System erkennt automatisch aus der Postleitzahl, welcher Vertriebspartner für den Kunden zuständig ist, und wir leiten die Bestellung dann per eMail an diesen weiter", erklärt Schmidt. In wenigen Wochen soll dies anders werden. Eine Einbindung der Warenwirtschaftssysteme in den Shop wird die Verarbeitung von Bestellvorgängen vereinfachen.

Differenzierung ist Trumpf

Computerwoche, 10. Mai 2002

Kosten sparen und Kunden binden mit E-Commerce-Systemen. Wer zu Zeiten des Internet-Hypes abwartend außen vor blieb, hat kein Geld verbrannt. Wer jetzt aufgrund der Katerstimmung zögert, wird keines verdienen. Trotz vieler enttäuschter Hoffungen gibt es Unternehmen, die durch E-Commerce-Systeme ihre Kosten gesenkt haben und gleichzeitig ihre Kunden stärker an sich binden.

Der Bedarf an professionellen E-Commerce-Lösungen ist ungebrochen. Nicht nur bei Großunternehmen, sondern gerade auch bei mittelständischen Firmen, die zunehmend erkennen, wie sie das Potenzial des Internet mit maßgeschneiderten Web-Anwendungen für ihre Zwecke nutzen können: Prozesse automatisieren, Kundenbeziehungen intensivieren, eigene Stärken herausstellen und sich so von den Wettbewerbern differenzieren. Nach den bisherigen Erfahrungen hängt der Erfolg einer E-Commerce-Strategie im Wesentlichen von drei Faktoren ab. Der Web-Auftritt setzt auf die gleichen Attribute, mit denen ein Unternehmen auch in der realen Welt assoziiert werden möchte. Immer öfter steuern Kunden, die sich für eine Marke entschieden haben, anschließend gezielt deren Site im Internet an. Das deckt sich mit den Zahlen, welche Trendforscher von StatMarket (USA) unlängst veröffentlicht haben: Erstmals fordern weltweit mehr User (52 Prozent) Web-Seiten direkt über die Eingabe der Adresse oder einen Eintrag in den Bookmarks an, anstatt über Suchmaschinen oder Querverweise zu navigieren. In Deutschland ist dieser Untersuchung zufolge ihr Anteil sogar von 63 auf 71 Prozent gestiegen. Das untermauert die Einsicht: Es ist im Internet nicht nur möglich, sondern unabdingbar, (s)eine Marke zu etablieren. Kundenbindung funktioniert auch online: Wer einmal zufrieden war, weil etwa die Auswahl stimmte, die Bestellung einfach verlief und die Lieferung prompt eintraf, der wird sein Glück nicht gleich bei einem anderen Anbieter versuchen. Für den Betreiber der Website heißt dies: Die Veränderungen der Marke, etwa durch eine überarbeitete Corporate Identity oder Innovationen in der Leistungspalette seines Unternehmens, werden sich zeitgleich mit der Offline-Welt auch im Internet-Auftritt niederschlagen müssen. Dynamische Märkte fordern flexible Lösungsansätze, weshalb Flexibilität und Erweiterbarkeit bei jeder E-Business-Lösung an erster Stelle stehen müssen. Dies legt es insbesondere nahe, die Software modular aufzubauen sowie grafisches Design, Seiten-Layout und Business-Logik strikt zu trennen.

Jeder Kunde ein anderer König

Der Trend zur Personalisierung gewinnt gerade im Internet immer mehr an Bedeutung. Den (bekannten) Kunden mit Namen anzusprechen, sowie seine Adress- und Rechnungsdaten vorzuhalten gehören dabei längst zur Minimalanforderung. Intelligente Lösungen gehen weiter und sind auf die besonderen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Sie stimmen sämtliche Inhalte der Internet-Seiten auf den einzelnen Kunden, dessen Branche, dessen Kaufverhalten oder gar die Tageszeit ab, zu der er die Seiten besucht. Die technische Konsequenz daraus: Dasselbe System, das redaktionelle Beiträge verwaltet, muss auch die Kundendaten bereitstellen, damit konfigurierte oder erlernte Personalisierungskriterien als Bindeglied zwischen Kunden und redaktionellem Inhalt fungieren können. Auf dieser Basis entscheidet ein Redaktionssystem bei Aufbau der WebSeiten automatisch, welche Beiträge es dem Kunden anbieten wird. Nicht zuletzt dieser Umstand spricht für eine integrierte Gesamtlösung, in der alle E-BusinessModule miteinander kommunizieren. Denn die Erfahrung zeigt, dass ein Konglomerat von Einzellösungen verschiedener Hersteller einen überproportionalen Integrations- und Pflegeaufwand nach sich ziehen kann - selbst wenn jede Anwendung in ihrer eigenen Sparte die führende Lösung ("Best-ofBreed") ist: Die Integration findet in der Regel nur auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners statt. Schlimmer noch: Im Zusammenhang mit Standardsoftware müssen bei Best-of-Breed-Ansätzen individuelle Bedürfnisse häufig unberücksichtigt bleiben.

Bestellhistorie verfügbar

Eine Firma, die Personalisierung umsetzt, ist die Ratioform Verpackungsmittel GmbH (www.ratioform.de), ein Versandhändler für Verpackungslösungen. Viele Kunden des europaweit agierenden Unternehmens geben immer wieder gleiche oder ähnliche Bestellungen auf - durchaus üblich bei Abnehmern der "C-Produkte", zu denen auch Briefumschläge, Kartons oder Paketbandrollen gehören. Nach Erfahrung von Marketingleiter Rolf Schmidt bitten sechs von zehn Kunden, die ihre Aufträge per Telefon erteilen, ihre Ratioform-Kundenbetreuer, zu diesem Zweck in alten Bestellungen nachzusehen. Dieser Erkenntnis folgend gibt es auf der kürzlich relaunchten Website eine Historie aller bisherigen Bestellungen des Kunden, von denen jede Einzelne unverändert oder mit neuen Bestellmengen per Klick neu aufgeben werden kann. Darüber hinaus zeigt eine auf der persönlichen Homepage platzierte Chartliste dem registrierten Kunden an, welche Produkte von ihm in der Vergangenheit am häufigsten geordert wurden. Dadurch minimiert sich der Bestellaufwand für besonders oft nachgefragte Artikel. Einen anderen Weg, sich an den unterschiedlichen Wünschen der Kunden auszurichten, geht die Schweitzer Buchhandelsgruppe (www.schweitzer-online.de). Das Unternehmen hilft seinen Großkunden dabei, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, indem sie ihre eigenen Bestellprozesse im Online-Shop von Schweitzer abbilden. So lassen sich beispielsweise hierarchisch angeordnete Benutzergruppen einrichten, um diesen dann gesonderte Rechte wie etwa die Möglichkeit zur dezentralen Auftragsfreigabe zuzuweisen. Einzelne Kundenmitarbeiter erhalten hierbei besondere Rollen im spezifisch konfigurierten Bestellprozess, wie etwa "Mitarbeiterverwalter", "(Sammel-) Warenkorbverwalter" oder "Supervisor". Die Nachbildung der komplexen Organisationsstrukturen von Großkunden im Online-Shop ist ein Zusatzservice und soll Kunden zu Stammkunden machen. Wer im Web allein über den Preis verkauft, hat in der Regel schon verloren. Er macht sich abhängig von den unsteten Kunden, die auf der Suche nach dem billigsten Angebot ständig den Anbieter wechseln. Für die Mehrheit der Käufer ist der Preis aber gar nicht das ausschlaggebende Kriterium. Sicherheit von Daten und Zahlungsvorgängen, Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit sowie die Ansprache über personalisierte und aktuelle Inhalte schätzen Internet Nutzer so sehr, dass sie dafür gegebenenfalls auch ein wenig mehr ausgeben. Aus diesem Grund geht der Trend weg von preisvergleichenden Portalen hin zu individuellen E-Business-Lösungen, die sowohl die Marke als auch das Leistungsspektrum des Betreibers ins rechte Licht rücken. Auf der Ratioform-Website muss der Kunde beispielsweise nur angeben, was er verpacken möchte - dazu reichen schon die Abmessungen des jeweiligen Gegenstands. Daraufhin schlägt ein Online-Ratgeber mögliche Komplettverpackungen, Umverpackungen oder Füllmaterialien vor. Dem Kunden steht damit die gesamte Bandbreite des Ratioform Produktportfolios zur Verfügung, ohne dass er sich zuvor mit dessen Nomenklatur oder Struktur vertraut machen musste. Als Vehikel zum Umsetzen ihrer E-Commerce-Strategien setzen Unternehmen immer häufiger auf integrierte Lösungen, die modular, etwa aus Shop-, Katalog- und Redaktionssystem-Komponenten, aufgebaut werden. Weil alle Module nahtlos ineinander greifen, ist sichergestellt, dass in den Prozessen wenig Reibungsverluste auftreten und die Komplexität der Anwendungen beherrschbar bleibt. Unverwechselbarkeit lässt sich mit einer Lösung von der Stange oft nur schwer erreichen. Aber das heißt nicht, dass ein individuelles E-Business-System teurer sein muss als Standardlösungen des oberen Preissegments, bei denen nicht selten sieben Stellen auf dem Preisschild stehen. In vielen Fällen reicht aber bereits ein niedriges oder mittleres sechsstelliges Budget aus, um eine leistungsfähige und maßgeschneiderte E-Commerce-Anwendung aufzubauen. Damit gelingt es dann auch online, einem Unternehmen Konturen zu verleihen und engere Beziehungen zu seinen Kunden zu knüpfen.

Im Handumdrehen bestellt

CYbiz März 2002

Der Versandhändler ratioform rüstet seinen Online-Shop weiter auf: Registrierte Kunden erhalten einen Direktzugang mittels einer persönlichen URL. Dadurch reduziert sich der Aufwand für die Anmeldung. Ein Ratgeber ermittelt die passende Verpackungslösung für eine Vielzahl von Gegenständen. Als weitere Besonderheit gilt: Bereits ausgelöste Bestellungen können innerhalb von 30 Minuten noch geändert werden.

Die ratioform Verpackungsmittel GmbH ist europaweit operieren-der Händler für Transport- und Versandverpackungen. Vertrieben werden die Produkte über ein Kooperationssystem auf Franchisebasis mit zehn deutschen und drei internationalen Partnern Österreich, Spanien, Italien). Die Unternehmensgruppe, 1979 gegründet, beschäftigt in Deutschland über 150 Mitarbeiter und setzte vergangenes Jahr knapp 60 Mio. Euro um. 1999 ging der Händler mit einem statisch programmierten B2B-Shop (www.ratioform.de) online. Dieser stellte zwar die gesamte Produktpalette dar, Komfortfunktionen für Stammkunden fehlten aber. So erfolgte die Bestellabwicklung noch über Offline-Medien, das heißt eingehende Bestellungen wurden per E-Mail an die Partner weitergeleitet. Mit der neuen, mehrsprachigen Lösung, IconParc e-Business- Framework, so insbesondere die Einbindung aller Partner im In- und Ausland weiter optimiert werden. Durch eine automatisierte Bestellabwicklung wird der jeweils nächstgelegene Franchisepartner informiert und mit der weiteren Bearbeitung beauftragt. Dort haben die Bestellungen den Status eines Angebotes. Der Innendienst prüft die Richtigkeit der Bestellung und gibt sie per Knopfdruck frei (Wandlung des Angebotes in einen Auftrag). Danach wird die Ware kommissioniert, verpackt und mit der Rechnung verschickt. Von diesen Neuerungen erwartet das Unternehmen eine deutliche Steigerung des Online-Geschäftsvolumens, eine erhöhte Servicequalität sowie eine stärkere Kundenbindung. Der Versandhändler verzeichnet seit einigen Jahren ein stetiges Wachstum des Online-Umsatzes: 1999 waren es 60.000 Euro, 2000 450.000 Euro und vergangenes Jahr bereits über 800.000 Euro. "Im Jahr 2005 möchten wir 10% unseres Gesamtumsatzes über das In-Iternet generieren", so Rolf Schmidt, Marketingleiter und Leiter E-Business bei ratioform. Das Unternehmen möchte mit der neuen Lösung auch die Kosten, die bei der Bearbeitung einer Bestellung anfallen, reduzieren: Da die Bestellungen aus dem Online-Shop jetzt direkt in die Warenwirtschaftssysteme der Partner einlaufen, entfällt die manuelle Auftragserfassung. Dementsprechend können die Sachbearbeiter mehr Aufträge abwickeln.

Manuelle Auftragserfassung entfällt

Die seit November 2001 eingesetzte Webshop-Lösung ist von IconParc (www.iconparc.de), einem Anbieter von E-Business-Anwendungen. Das Softwarehaus war auch für die komplette Betreuung (Beratung, Konzeption, Erstellung des Pflichtenheftes, Umsetzung auf eigener Plattform und Betreuung nach dem Go Live) zuständig. Der Internet-Shop stellt für Kunden und Gäste weitere Zusatzleistungen zur Verfügung. Das Produktangebot wird in einem hierarchisch gegliederten Katalog übersichtlich abgebildet. So ermöglicht das interne Katalogmodul (StoreCatalog) des IconParc e-Business Frame-Der Versandhändler ratioform rüstet seinen Online-Shop weiter auf: Registrierte Kunden erhalten einen Direktzugang mittels einer persönlichen URL. Dadurch reduziert sich der Aufwand für die Anmeldung. Ein Ratgeber ermittelt die passende Verpackungslösung für eine Vielzahl von Gegenständen. Als weitere Besonderheit gilt: Bereits ausgelöste Bestellungen können innerhalb von 30 Minuten noch geändert werden. Im Handumdrehen bestellt Foto: ratioform Das Fachmagazin für Erfolg mit E-Business Ausgabe März 2002works die Verwaltung beliebig vieler Kataloge, Warengruppen und Artikel in der Framework-Datenbank. Die Aufbereitung der Katalogdaten (Texte und Fotos) in ein medienneutrales Datenbankformat war nach Schmidt eines der größten Hürden: "Wir mussten sämtliche Daten aus unserem Print-Katalog erst einmal 1:1 für das Internet erfassen."

400 Online-Bestellungen pro Monat

Mit Hilfe des Katalog-Leitsystems sowie einer intelligenten Suchfunktion können sich auch erstmalige Besucher des Internet-Shops zurecht finden. Ein Ratgeber, der die passende Verpackungslösung für eine Vielzahl von Gegenständen ermittelt, erleichtert die Orientierung im umfangreichen Produktspektrum zusätzlich. Registrierte Kunden erhalten darüber hinaus einen Direktzugang mittels einer persönlichen URL: dadurch reduziert sich der Aufwand für die Anmeldung. Die kundenspezifische Bestellhistorie gibt Aufschluss über die in der Vergangenheit getätigte oder in Abwicklung befindliche Aufträge. Eine je Kunde individuell bereitgestellte und ständig aktuelle Chartliste der am häufigsten bestellten Artikel verkürzt sich wiederholende Bestellvorgänge für kundenspezifisch ermittelte Vorzugsprodukte. Als weitere Besonderheit gilt die Möglichkeit, bereits initiierte Bestellungen innerhalb von 30 Minuten nach Bestelleingang im Webshop noch ändern zu können. Bisher hat der Verpackungshändler in das Gesamtprojekt (Konzeption, Pflichtenheft, Lizenzen IconParc e-Business- Framework, Anpassungsprogrammierung) zirka 250.000 Euro investiert. Im der virtuellen Filiale werden 350 Produkte mit insgesamt 2.500 Varianten angeboten. Pro Monat gehen bei ratioform alleine in Deutschland über 400 Bestellungen online ein. Der durchschnittliche Bestellwert pro Auftrag liegt zwischen 175 und 250 Euro. Um den Auftraggebern ein Höchstmaß anSicherheit zu garantieren, liefert das Unternehmen grundsätzlich auf Rechnung. "Der Kunde geht so keinerlei Risiko ein, da er weder seine Kreditkartennummer angeben noch per Vorkasse zahlen muss", sagt Schmidt. Für den Diplom-Ingenieur Elektrotechnik stellt der Online-Shop für das traditionelle Geschäft keine Gefahr, sondern eine Ergänzung dar. So seien derzeit fast 60% aller Web-Kunden alte Kunden, die jetzt lediglich einen anderen Bestellweg nutzen würden. Ratioform setzt die E-Business-Anwendung nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Spanien und Österreich ein. Mit dem MultiLanguage-Modul des IconParc e-Business Frameworks erzeugt der Versandhändler mehrsprachige Benutzeroberflächen und verwaltet deren Inhalte. Dabei handelt es sich um einen nahtlos integrierten Mechanismus, der nicht nur feste Seiteninhalte in mehreren Sprachen zulässt, sondern auch alle relevanten Datenbankobjekte multilingual verwaltet. Ebenso können weitere Sprachen im laufenden Betrieb hinzugefügt werden. Eines der erfolgversprechendsten Wege, Kunden immer wieder auf die Website zu locken, besteht darin, aktualisierte Inhalte anzubieten. Deshalb werden dieses Jahr über das Redaktionssystem in der sogenannten Info-Area dynamisch und aktuelle wechselnde Informationen (beispielsweise Gewinnspiele, aktuelle Schnäppchen,Tipps und Neuheiten bei ratioform) präsentiert. Für die Erfassung und Pflege redaktioneller Inhalte nutzt der Versandhändler das ContentManager-Modul des IconParc e-Business Frameworks. Auch möchte das Unternehmen über den eigenen Außendienst eine Aktion für die virtuelle Filiale starten: Die Mitarbeiter sollen alle Stammkunden als Online-Kunden registrieren und Ihnen bei eventuellen Fragen zur Seite stehen.

Kundenbindung durch iProcurement

e-commerce magazin, März 2002

Mit I-Procurement, individualisierbaren Beschaffungsprozessen und Zusatzdiensten im Angebot,schaffen Hersteller und Lieferanten mehr Wettbewerbsvorteile als durch niedrige Preise.

Seit der Marktbereinigung der Internetwirtschaft gibt es fast nur noch ein Geschäftsfeld, für das weiterhin gute Erfolgs- und Gewinnaussichten prognostizier t werden: Beschaffung per Internet. Das Marktforschungsinstitut IDC prophezeite E-Procurement-Applikationen für 2004 einen Absatz von 9,7 Milliarden USDollar weltweit. Zwar haben auch diese Erwartungen durch die Ereignisse des 11. September einen Dämpfer erhalten, aber immer noch gilt die Online- Beschaffung vor allem bei der Beschaffung der so genannten C-Güter wie Büromaterial, Werkzeuge oder Hygieneartikel als formidabler Kostensenker. Niedriger werden nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die internen Verwaltungskosten. So hat eine Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG Frankfurt ergeben, dass ein Bestellprozess bei C-Artikeln aus etwa acht einzelnen Vorgängen besteht und damit rund 176 Mark an Verwaltungskosten verursacht. KPMG zitiert im Weiteren eine Untersuchung der Flughafen Frankfurt AG, der zufolge sich die Kosten der internen Prozesse für eine Bleistiftbestellung gar auf rund 138 Euro belaufen.

Das Ziel also ist klar,

der Weg noch nicht. Im vergangenen Jahr sind viele Marktplätze aus dem Internetboden geschossen, auf denen die Abnehmer Hersteller und Lieferanten finden und sich den günstigsten heraussuchen können. Besonders große Konzerne schufen eigene Portale, um die Angebote ihrer Zulieferer bündeln und automatisier t vergleichen zu können. Theoretisch stellen Marktplätze eine Win-Win-Situation dar: Die Abnehmer profitieren von der direkten Konkurrenz der Anbieter Hersteller und Lieferanten erhalten Zugang zu einem gebündelten, großen Kundenkreis. Doch blickt man genauer hin, dürfte diese Konstellation ungünstig für Marketingstrategen von Anbietern sein, die versucht haben, Marke und Produkte des eigenen Unternehmens unverwechselbar zu machen. In einer Zeit, in der jedes Kind weiß, dass die Milch für Milka-Schokolade von lila Kühen stammt, Strom gelb ist, wenn er von Yello kommt und alles mit der Farbe, die wie Rosa aussieht, aber Magenta heißt, mit der Telekom zu tun hat, soll im Online-Geschäft also plötzlich keine Kundenbindung mehr zählen, sondern Hersteller und Händler sollen nur noch farblose, austauschbare Lieferanten sein, die praktisch auf ein einziges Kriterium reduziert werden: den Preis. Bestenfalls noch die Lieferkosten finden Rücksicht im automatischen Vorschlagsalgorithmus der Online-Marktplätze und Auktionsstätten. Doch was ist mit wesentlichen Kriterien wie Lieferfähigkeit und -treue, Zuverlässigkeit und Korrektheit bei der Abwicklung, Kompetenz bei Reklamationen, Kulanz bei Problemfällen oder weiteren Dienstleistungen, mit denen man sich bislang gegen den Wettbewerb positioniert hat, ganz zu schweigen von der Qualität der angebotenen Produkte? Dass Firmen auf Corporate Identity bestehen - insbesondere, wenn sie über Marken verfügen, die in der realen Welt bestens eingeführt sind -, liegt auf der Hand. Doch auch Kunden erkennen, dass das billigste Produkt nicht immer das günstigste ist. Wer zum Beispiel mehrere Tage nach der Online-Bestellung eine Mail erhält, dass der gewünschte Artikel "leider nicht mehr lieferbar" sei, obwohl er im Internet noch mit dem Zusatz "versandfertig innerhalb von 24 Stunden" angeboten war, wird nur den Kopf schütteln, wenn in der Mail noch gefragt wird, ob man statt dessen etwas anderes liefern dürfe. Auch, wenn der online bestellte Nachschub an. Papier selbst zum zweiten versprochenen Liefertermin nicht eintrifft und man einen Mitarbeiter zum Zeitschriftenladen um die Ecke schicken muss, wird der Kunde nachdenklich: Ist selbst bei so einem austauschbaren Artikel wie Kopierpapier der billigste Anbieter von allen auch wirklich die beste Wahl? Eine Studie der Explido GmbH & Co. KG hat vorausgesagt, dass vier von fünf der damals aktiven Marktplätze die bereits angelaufene Konsolidierungswelle nicht überstehen würden. Höchste Priorität für potenzielle Marktplatznutzer hat dieser Studie zufolge in der Bezahlung wie auch beim Schutz der Daten die Sicherheit. 98 Prozent der Befragten war dies wichtig. Das zeigt, dass es den Kunden nicht alleine auf den günstigsten Einkaufspreis ankommt.

Hersteller und Lieferanten entwickeln

nun eigene Strategien, um dem Zwang zum Marktplatz zu widerstehen, und versuchen, mehr an Service und Zusatzleistungen zu bieten. Dabei setzen die Anbieter auf Individualisierung als Wettbewerbsvor teil: Der Kunde soll sich nicht allein wegen des Produktpreises entscheiden, sondern weil der Beschaffungsprozess im Ganzen für ihn am günstigsten ist und sich nahtlos in die E-Procurement-Strategie seines Unternehmens einfügt. So hat zum Beispiel die Schweitzer Buchhandelsgruppe ihren Kunden ermöglicht, den jeweils individuellen Bestellprozess nach eigenen Vorgaben zu konfigurieren. Das umfasst beispielsweise die prinzipielle Berechtigung zum Einkauf, genauso wie Bestelllimits oder Freigabeprozesse sowie die Nutzung von dezentralen Warenkörben, Sammelwarenkörben oder einer Kombination von beiden. Demnächst sollen die Abnehmer auch das Look & Feel der Seiten ihrem Corporate Design anpassen und so mit dem eigenen Intranet verschmelzen können. Das Ergebnis:ein Frontend für die Beschaffung von Büchern ohne eigenen Entwicklungsaufwand. Eine I-Procurement-Plattform für Individual Procurement nennt das der zuständige IT-Leiter Christian Stein. Realisier t wurde diese Lösung von der Softwarefirma IconParc. Geschäftsführer Roland Brückner von Iconparc findet: "Es ist erstaunlich, dass erst wenige Lieferanten die Chancen zur Differenzierung vom Wettbewerb erkannt haben, die sich aus der Etablierung eigener E-Procurement-Lösungen ergeben." Der Vorteil einer zu I-Procurement spezialisierten Lösung auf Anbieterseite liege auch darin, branchenspezifische Anforderungen er füllen zu können. "Was eine Abonnementverwaltung in der Buchbranche bedeutet, kann etwa ein OnlineKonfigurator für den PC-Lieferanten sein: Ein Mehr wer t, den ich in dieser Form nicht auf einem allgemeinen OnlineMarktplatz finde." Firmen, die zusätzlich zum eigenen Auftritt und trotz registrierter Kunden auch auf personalisiertes Marketing setzen, sind in der Lage, "Zufriedenheit und Bindung ihrer Kunden deutlich zu erhöhen und so ihren Markterfolg zu steigern." Wer One-to-One-Marketing nutze, werde außerdem signifikant mehr Kunden gewinnen als Unternehmen, die darauf verzichteten. Beides sind Ergebnisse einer KPMG-Studie, die das Unternehmen im November 2001 veröffentlicht hat. Aber One-to-One-Marketing setzt eben auch voraus, dass man sich nicht in einer Many-to-Many-Situation, sprich auf einem Marktplatz, befindet.Online-Marktplätze mögen der richtige Ort sein für Anbieter, die so einfach wie möglich viele potenzielle Kunden erreichen wollen, oder für Discounter, die allein über große Mengen und kleinen Preis verkaufen, vielleicht auch für Firmen und Privatkunden, die sich nur am Preis orientieren. Den nachhaltigen Erfolg verspricht jedoch die Strategie, die dem Kunden einen Mehr wer t über das eigentlich Produkt hinaus bietet und ihm die größten Sparmöglichkeiten bei den eigenen Beschaffungsprozessen eröffnet. Überspitzt ausgedrückt bedeutet das, dass auch online gilt, was in der Old Economy schon lange selbstverständlich ist und sich deshalb fast verstaubt anhört: Der Kunde soll König sein - und nicht nur eine vom Marktplatz-Algorithmus vermittelte Nummer.

Heraus aus der Marktplatzfalle

E-Commerce Magazin, März 2002

Mit I-Procurement, individualisierbaren Beschaffungsprozessen und Zusatzdiensten im Angebot, schaffen Hersteller und Lieferanten mehr Wettbewerbsvorteile als durch niedrige Preise.

Seit der Marktbereinigung der lnternetwirtschaft gibt es fast nur noch ein Geschäftsfeld, für das weiterhin gute Erfolgs- und Gewinnaussichten prognostiziert werden: Beschaffung per Internet. Das Marktforschungsinstitut IDC prophezeite E-Procurement-Applikationen für 2004 einen Absatz von 9,7 Milliarden US- Dollar weltweit. Zwar haben auch diese Erwartungen durch die Ereignisse des 11. September einen Dämpfer erhalten, aber immer noch gilt die Online-Beschaffung vor allem bei der Beschaffung der so genannten C-Güter wie Büromaterial, Werkzeuge oder Hygieneartikel als formidabler Kostensenker. Niedriger werden nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die internen Verwaltungskosten. So hat eine Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG Frankfurt ergeben, dass ein Bestellprozess bei C-Artikeln aus etwa acht einzelnen Vorgängen besteht und damit rund 176 Mark an Verwaltungskosten verursacht. KPMG zitiert im Weiteren eine Untersuchung der Flughafen Frankfurt AG, der zufolge sich die Kosten der internen Prozesse für eine Bleistiftbestellung gar auf rund 138 Euro belaufen.
Das Ziel also ist klar, der Weg noch nicht. Im vergangenen Jahr sind viele Marktplätze aus dem Internetboden geschossen, auf denen die Abnehmer Hersteller und Lieferanten finden und sich den günstigsten heraussuchen können. Besonders große Konzerne schufen eigene Portale, um die Angebote ihrer Zulieferer bündeln und automatisiert vergleichen zu können. Theoretisch stellen Marktplätze eine Win-Win-Situation dar: Die Abnehmer profitieren von der direkten Konkurrenz der Anbieter Hersteller und Lieferanten erhalten Zugang zu einem gebündelten, großen Kundenkreis. Doch blickt man genauer hin, dürfte diese Konstellation ungünstig für Marketingstrategen von Anbietern sein, die versucht haben, Marke und Produkte des eigenen Unternehmens unverwechselbar zu machen. In einer Zeit, in der jedes Kind weiß, dass die Milch für Milka-Schokolade von lila Kühen stammt, Strom gelb ist, wenn er von Yello kommt und alles mit der Farbe, die wie Rosa aussieht, aber Magenta heißt, mit der Telekom zu tun hat, soll im Online-Geschäft also plötzlich keine Kundenbindung mehr zählen, sondern Hersteller und Händler sollen nur noch farblose, austauschbare Lieferanten sein, die praktisch auf ein einziges Kriterium reduziert werden: den Preis. Bestenfalls noch die Lieferkosten finden Rücksicht im automatischen Vorschlagsalgorithmus der Online-Marktplätze und Auktionsstätten.
Doch was ist mit wesentlichen Kriterien wie Lieferfähigkeit und -treue, Zuverlässigkeit und Korrektheit bei der Abwicklung, Kompetenz bei Reklamationen, Kulanz bei Problemfällen oder weiteren Dienstleistungen, mit denen man sich bislang gegen den Wettbewerb positioniert hat, ganz zu schweigen von der Qualität der angebotenen Produkte? Dass Firmen auf Corporate Identity bestehen - insbesondere, wenn sie über Marken verfügen, die in der realen Welt bestens eingeführt sind, liegt auf der Hand. Doch auch Kunden erkennen, dass das billigste Produkt nicht immer das günstigste ist.
Wer zum Beispiel mehrere Tage nach der Online-Bestellung eine Mail erhält, dass der gewünschte Artikel "leider nicht mehr lieferbar" sei, obwohl er im Internet noch mit dem Zusatz "versandfertig innerhalb von 24 Stunden" angeboten war, wird nur den Kopf schütteln, wenn in der Mail noch gefragt wird, ob man statt dessen etwas anderes liefern dürfe. Auch, wenn der online bestellte Nachschub an Papier selbst zum zweiten versprochenen Liefertermin nicht eintrifft und man einen Mitarbeiter zum Zeitschriftenladen um die Ecke schicken muss, wird der Kunde nachdenklich: Ist selbst bei so einem austauschbaren Artikel wie Kopierpapier der billigste Anbieter von allen auch wirklich die beste Wahl?
Eine Studie der Explido GmbH & Co. KG hat vorausgesagt, dass vier von fünf der damals aktiven Marktplätze die bereits angelaufene Konsolidierungswelle nicht überstehen würden. Höchste Priorität für potenzielle Marktplatznutzer hat dieser Studie zufolge in der Bezahlung wie auch beim Schutz der Daten die Sicherheit. 98 Prozent der Befragten war dies wichtig. Das zeigt, dass es den Kunden nicht alleine auf den günstigsten Einkaufspreis ankommt.

Hersteller und Lieferanten entwickeln nun

eigene Strategien, um dem Zwang zum Marktplatz zu widerstehen, und versuchen, mehr an Service und Zusatzleistungen zu bieten. Dabei setzen die Anbieter auf Individualisierung als Wettbewerbsvorteil: Der Kunde soll sich nicht allein wegen des Produktpreises entscheiden, sondern weil der Beschaffungsprozess im Ganzen für ihn am günstigsten ist und sich nahtlos in die E-Procurement-Strategie seines Unternehmens einfügt. So hat zum Beispiel die Schweitzer Buchhandelsgruppe ihren Kunden ermöglicht, den jeweils individuellen Bestellprozess nach eigenen Vorgaben zu konfigurieren. Das umfasst beispielsweise die prinzipielle Berechtigung zum Einkauf, genauso wie Bestelllimits oder Freigabe-prozesse sowie die Nutzung von dezentralen Warenkörben, Sammelwarenkörben oder einer Kombination von beiden. Demnächst sollen die Abnehmer auch das Look & Feel der Seiten ihrem Corporate Design anpassen und so mit dem eigenen Intranet verschmelzen können. Das Ergebnis: ein Frontend für die Beschaffung von Büchern ohne eigenen Entwicklungsaufwand. Eine I-Procurement-Plattform für Individual Procurement nennt das der zuständige IT-Leiter Christian Stein. Realisiert wurde diese Lösung von der Softwarefirma IconParc.
Geschäftsführer Roland Brückner von IconParc findet: "Es ist erstaunlich, dass erst wenige Lieferanten die Chancen zur Differenzierung vom Wettbewerb erkannt haben, die sich aus der Etablierung eigener E-Procurement-Lösungen ergeben." Der Vorteil einer zu I-Procurement spezialisierten Lösung auf Anbieterseite liege auch darin, branchenspezifische Anforderungen erfüllen zu können. "Was eine Abonnementverwaltung in der Buchbranche bedeutet, kann etwa ein Online-Konfigurator für den PC-Lieferanten sein: Ein Mehrwert, den ich in dieser Form nicht auf einem allgemeinen Online-Marktplatz finde." Firmen, die zusätzlich zum eigenen Auftritt und trotz registrierter Kunden auch auf personalisiertes Marketing setzen, sind in der Lage, "Zufriedenheit und Bindung ihrer Kunden deutlich zu erhöhen und so ihren Markt-erfolg zu steigern." Wer One-to-One-Marketing nutze, werde außerdem signifikant mehr Kunden gewinnen als Unternehmen, die darauf verzichteten. Beides sind Ergebnisse einer KPMG-Studie, die das Unternehmen im November 2001 veröffentlicht hat. Aber One-to-One-Marketing setzt eben auch voraus, dass man sich nicht in einer Many-to-Many-Situation, sprich auf einem Marktplatz, befindet.
Online-Marktplätze mögen der richtige Ort sein für Anbieter, die so einfach wie möglich viele potenzielle Kunden erreichen wollen, oder für Discounter, die allein über große Mengen und kleinen Preis verkaufen, vielleicht auch für Firmen und Privatkunden, die sich nur am Preis orientieren. Den nachhaltigen Erfolg verspricht jedoch die Strategie, die dem Kunden einen Mehrwert über das eigentlich Produkt hinaus bietet und ihm die größten Sparmöglichkeiten bei den eigenen Beschaffungsprozessen eröffnet. Überspitzt ausgedrückt bedeutet das, dass auch online gilt, was in der Old Economy schon lange selbstverständlich ist und sich deshalb fast verstaubt anhört: Der Kunde soll König sein - und nicht nur eine vom Marktplatz-Algorithmus vermittelte Nummer.

Kai Pankatz ist freier Autor und lebt in München.

IconParcs E-Business Framework mit wesentlichen Neuerungen

München, 20. Februar 2002

Das Münchner Unternehmen IconParc stellt Version 4.0 seines E-Business Frameworks vor. Diese rein Webbasierte Plattform für E-Business-Anwendungen wurde auf allen Ebenen optimiert und erweitert. Insbesondere sind in der neuen Version die Entwicklungsumgebung sowie die Pflege- und Administrationstools umfassender und benutzerfreundlicher. Die Cluster- Unterstützung innerhalb des VirtualServer-Moduls wurde erweitert. Zusätzlich sorgt das neue PollBuilder-Modul für eine effektive Erstellung und Verwaltung von Online-Umfragen.


Das E-Business Framework von IconParc ermöglicht Unternehmen, komplexe Geschäftsprozesse im Internet abzubilden. Es ist modular aufgebaut und bietet durch seine 3-Layer-Architektur sowohl einen hohen Grad an Flexibilität als auch kurze Umsetzungszeiten sowie ein günstiges Kostenprofil im Vergleich zu Standard-Lösungen der gehobenen Leistungsklasse. Durch das zugrundeliegende Baukastenprinzip kann die Lösung äußerst effizient an individuelle Wünsche und Anforderungen angepasst werden. Hierzu trägt vor allem die konsequente Trennung zwischen Anwendungslogik einerseits sowie allgemeiner Technologie- Ebene und spezifischem Design andererseits bei. Sämtliche Daten und Module werden über eine einheitliche, Web-basierte Oberfläche "den BusinessDirector" gepflegt, was den administrativen Aufwand erheblich verringert. Skalierbarkeit im Hinblick auf zukünftige Änderungen und Ergänzungen sowie die nahtlose Integration in vorhandene DV- und in vorhandene DV- und Prozessstrukturen sind weitere Vorzüge dieser Lösung.

Verbesserter Datenschutz

Zum Zweck des erhöhten Datenschutzes wurden in der neuen Version 4.0 erhebliche Erweiterungen implementiert. Bei Bedarf kann die Kommunikation per SSL verschlüsselt werden. SSL steht für Secure Sockets Layer und stellt das im Internet am weitesten verbreitete Verfahren für kryptographisch gesicherten Datentransport dar. Der Umfang der Verschlüsselung ist feingranular konfigurierbar, wobei sich individuell festlegen läßt, welche Prozesse bzw. Prozessbestandteile davon Gebrauch machen. Es kann frei bestimmt werden, ob SSL für alle oder nur für ausgewählte, kundenspezifisch festgelegte (Teil-)Prozesse verwendet werden soll. So kann SSL beispielsweise bei der Registrierung, beim Einkauf und/oder der Stammdatenpflege eingesetzt werden.

IconParc PollBuilder / PollEngine

Um Produkt- oder Dienstleistungsangebote kontinuierlich verbessern zu können und zu einer langfristigen Kundenbindung zu gelangen, ist das Wissen über die Wünsche und Anforderungen der Kunden entscheidend. Mit der nahtlos in den IconParc BusinessDirector integrierten PollBuilder- Komponente lassen sich umfangreiche Online-Umfragen ohne Programmierung erstellen. Anschließend wird eine auf diese Weise entstandene Umfrage den Teilnehmern mittels der PollEngine-Komponente zugänglich gemacht. Verschiedene Fragetypen (z.B. Freitext, Einfach-Auswahl, Mehrfach- Auswahl, vergleichende Fragen) werden ebenso unterstützt wie eine Vielzahl veränderbarer Antwortschemata (z.B. Schulnoten, Erfüllungsgrad, Ja/Nein). Im Zuge der individuellen Anpassung lassen sich beliebige weitere Fragetypen und Antwortschemata hinzufügen. Auswertungen können auf Knopfdruck erstellt und bei Bedarf als dynamisch erzeugte CSV-Datei heruntergeladen und beispielsweise mit Microsoft Excel weiterverarbeitet werden.

IconParc VirtualServer Cluster Extension

Mit Hilfe dieser Erweiterung der Technologie-Ebene lassen sich mit dem IconParc E-Business Framework erstellte Anwendungen auf mehreren Serversystemen parallel betreiben. Der VirtualServer-Ansatz sorgt bei E-Business- Anwendungen sowohl für erweiterte Ausfallsicherheit (durch redundante Serversysteme) als auch für optimale Skalierbarkeit bei sehr hohen Benutzerzahlen (durch Steigerung des Durchsatzes mittels Lastverteilung). Neu in Version 4.0 ist der bei Bedarf automatisch durchgeführte Dispatcher- Wechsel: Fällt der zentrale Session Dispatcher aus, so stellt ein ausgeklügelter Mechanismus sicher, daß dessen Rolle automatisch von einem der übrigen aktiven Cluster Server übernommen wird. Durch dieses Verfahren bildet auch der Session Dispatcher keinen "Single Point of Failure".

Pressegespräche auf der CeBIT

IconParc steht auf der CeBIT gerne für Pressegespräche zur Verfügung. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine kurze Mail an si@arcendo.com oder melden sich einfach unter der Telefon-Nummer 0049.89.489.013-0, um einen Termin für ein Pressegespräch zu vereinbaren.

Kurzprofil

Als Anbieter von E-Business-Anwendungen kann IconParc auf langjährige Erfahrung im Hinblick auf Entwurf sowie Realisierung komplexer, Web-basierter Anwendungsszenarien zurückgreifen. Für Kunden wie beispielsweise Siemens, ratioform oder die Schweitzer Buchhandelsgruppe entstanden in den letzten Jahren Datenbank-gestützte Webanwendungen in den Bereichen E-Commerce, iProcurement, Content Management, Online Produkt- Konfiguration, CRM, ISO-Dokumentation, Online-Umfragen sowie Vertriebsabwicklung und Dokumentenmanagement. Dabei baut IconParc auf seine Kernkompetenzen, zu denen profunde Projekterfahrung ebenso zählt wie eine strukturierte, lösungsorientierte Arbeitsweise, technologische Innovationskraft und Zuverlässigkeit bei der Umsetzung von Kundenanforderungen. Als Betriebssystem- übergreifende Plattform dient das IconParc E-Business Framework, das individuell anpassbare Komponenten für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien bereithält. Weitere Informationen zu IconParc sowie Hintergrundmaterial finden Sie unter www.iconparc.de.

ratioform wählt IconParc für umfassende E-Business-Plattform

München, 7. November 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc hat mit ratioform den größten deutschen Versandhändler für Verpackungslösungen als Kunden gewonnen. Zukünftig wird ratioform das E-Business Framework, IconParcs rein Web-basierte Plattform für e- Business-Anwendungen, einsetzen. Das Unternehmen plant, im Jahr 2005 10% des Gesamtumsatzes via Internet zu generieren. Mit der neuen, mehrsprachigen E-Business-Lösung wird ratioform seine 13 Vertriebspartner in 4 Ländern besser integrieren und die Bestellabwicklung optimieren, um so die Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Online-Geschäfts zu schaffen. Der in nur 3½ Monaten entstandene WebShop ist unter der Adresse www.ratioform.de zu erreichen.

Mit Hilfe der Lösungskompetenz und Produkte von IconParc ist ratioform nun in der Lage, die Möglichkeiten des Internet für sich optimal zu nutzen. Das Unternehmen und seine Vertriebspartner bringen ihre Kundenkenntnis und Erfahrung in ein vielschichtiges, individualisiertes Produkt- und Serviceangebot ein und schärfen auf diese Weise das eigene Profil gegenüber dem Wettbewerb. ratioform hat mit der E-Business-Lösung von IconParc seinen bisherigen Online-Shop ablöst. Dieser stellte zwar die Produktpalette im Internet dar, Komfortfunktionen für Stammkunden fehlten aber. Die Bestellabwicklung erfolgte noch über Offline-Medien. Mit der neuen, mehrsprachigen IconParc Lösung wird insbesondere die Einbindung aller Partner im In- und Ausland optimiert. Durch eine automatisierte Abwicklung der Bestellungen wird die jeweils nächstgelegene Filiale informiert und mit der weiteren Bearbeitung beauftragt. Eine Schnittstelle versorgt das Warenwirtschaftssystem von ratioform hierbei automatisch mit allen notwendigen Daten. Für Kunden und Gäste stellt der dynamisch generierte Webauftritt attraktive Zusatzleistungen zur Verfügung. Das Produktangebot wirdin einem hierarchisch gegliederten Katalog übersichtlich abgebildet. Mit Hilfe der Katalog- Navigation sowie einer intelligenten Suchfunktion finden sich auch erstmalige Besucher der ratioform Website auf einfache Weise zurecht. Ein Ratgeber, der die passende Verpackungslösung für eine Vielzahl von Gegenständen ermittelt, erleichtert die Orientierung im umfangreichen Produktspektrum zusätzlich. Registrierte Kunden erhalten darüber hinaus einen Direktzugang mittels einer persönlichen URL: dadurch reduziert sich der Aufwand für die Anmeldung auf einen Klick. Die kundenspezifische Bestellhistorie gibt Aufschluß über in der Vergangenheit getätigte oder in Abwicklung befindliche Aufträge. Eine je Kunde individuell bereitgestellte und ständig aktuelle Chartliste der am häufigsten bestellten Artikel verkürzt sich wiederholende Bestellvorgänge für kundenspezifisch ermittelte Vorzugsprodukte. Als weitere Besonderheit darf die Möglichkeit gelten, bereits initiierte Bestellungen innerhalb von 30 Minuten nach Bestelleingang im WebShop noch ändern zu können. Vorschläge zu alternativen Verpackungslösungen (Cross Selling) in Verbindung mit personalisierten redaktionellen Inhalten auf Basis des IconParc ContentManagers runden das Leistungsspektrum der E-Business- Anwendung ab. Von diesen Neuerungen erwartet sich ratioform eine deutliche Steigerung des Online-Geschäftsvolumens, eine erhöhte Servicequalität sowie eine stärkere Kundenbindung. Ein weiterer schrittweiser Ausbau des Leistungsumfangs ist geplant. Diese Vorgehensweise wird durch das IconParc E-Business Framework optimal unterstützt. Sein konsequent modularer Aufbau und die 3-Layer Architektur bieten sowohl einen hohen Grad an Flexibilität als auch kurze Umsetzungszeiten und ein günstiges Kostenprofil. Skalierbarkeit im Hinblick auf zukünftige Änderungen und Ergänzungen sowie die nahtlose Integration in vorhandene DV- und Prozessstrukturen sind weitere Vorzüge dieser Lösung und haben ratioforms Kaufentscheidung nachhaltig beeinflußt.Das E-Business Framework von IconParc ermöglicht Unternehmen, beliebig komplexe Geschäftsprozesse im Internet abzubilden. Durch das zugrundeliegende Baukastenprinzip kann die Lösung äußerst effizient an individuelle Wünsche und Anforderungen angepasst werden. Hierzu trägt vor allem die konsequente Trennung zwischen Anwendungslogik einerseits sowie allgemeiner Technologie-Ebene und spezifischem Design andererseits bei. Sämtliche Daten und Module werden über eine einheitliche, Web-basierte Oberfläche " den BusinessDirector " gepflegt, was den administrativen Aufwand erheblich verringert.

IconParc E-Business Framework für mehr Kundenbindung im B2B

München, 12. Oktober 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc bietet ein iProcurement-System auf Basis seines E-Business Frameworks zur Realisierung individueller Beschaffungslösungen an. Mit dieser Anwendung können Unternehmen die integrierten Funktionalitäten von Online-Shop und Content Management-System einsetzen und Bestellprozesse realisieren, die individuell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Dies bedeutet besonders für Unternehmens- und Großkunden mit komplexen Bestellprozessen einen entscheidenden Vorteil gegenüber den starren Vorgaben eines gängigen virtuellen Marktplatzes.

Das IconParc E-Business Framework ermöglicht es Anbietern, eigene Beschaffungsplattformen zu initiieren. Hierbei können sie ihre Kundenkenntnis und Erfahrung im jeweiligen Geschäftsfeld einbringen, um sich über ergänzende Serviceleistungen von ihren Wettbewerbern zu differenzieren. Kundenspezifische Berechtigungsstrukturen für Online-Einkäufe sowie Abwicklungsprozesse werden mit Parametern versehen und sind somit für jeden Kunden individuell konfigurierbar. Dadurch wird die Kundenbindung erhöht und der Pflegeaufwand gleichzeitig verringert. Charakteristische Anforderungen der Käufer wie Sammelwarenkörbe, Abonnements, Freigaben durch Abteilungsleiter, feste Budgets für einzelne Personengruppen oder Splitting der Rechnung auf verschiedene Kostenstellen lassen sich mit dem E-Business Framework problemlos realisieren. Die komplett webbasierte und dynamisch generierte Lösung erfordert auf Käuferseite lediglich einen Internetanschluss sowie einen Standardbrowser. Sie kann aber auch ins Intranet des Kunden integriert werden und sich dort optisch nahtlos einfügen. Das IconParc E-Business Framework bietet aufgrund seines konsequent modularen Aufbaus und der 3-Layer Architektur sowohl einen hohen Grad an Flexibilität als auch kurze Umsetzungszeiten und ein günstiges Kostenprofil. Skalierbarkeit im Hinblick auf zukünftige Änderungen und Ergänzungen sowie die nahtlose Integration in vorhandene DV- und Prozesstrukturen sind weitere Vorzüge dieser Lösung.

3-Layer Architektur

Auf der Technologie-Ebene arbeitet der WebMediator Applikationsserver. In der darüber liegenden Bibliotheks-Ebene lassen sich alle mehrfach verwendeten Software-Bestandteile (wie beispielsweise Wizards) an einer zentralen Stelle in Form von generischen Komponenten verwalten, wodurch sich sowohl der notwendige Pflegeaufwand als auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Softwarefehlers minimieren. Die Anwendungs- und Erweiterungsmodule stellen zusammen mit den Basisbausteinen BusinessDirector und BusinessCenter die oberste Ebene des IconParc E-Business Frameworks dar, die sogenannte Applikations- Ebene. Erweiterungen des Internet-Angebots sind durch den modularen Aufbau des E-Business Frameworks jederzeit möglich.

Solides Wachstum

Creditreform, Juli 2001

Roland Brückner, Geschäftsführer und Gründer der IconParc GmbH, zu den Erfolgsfaktoren von E-Business im Mittelstand.

Ihr Unternehmen entwirft und realisiert komplexe, webbasierte Anwendungen in den Bereichen E-Commerce, elektronische Beschaffung. Content Management, Customer Relationship Management, Online-Umfragen und Dokumentenmanagement. Wie lauten Ihre wichtigsten Erfolgsfaktoren?

Drei Faktoren scheinen uns sehr wichtig. Zum einen die Vorgehensweise: Wir sind nicht nur Software-Entwickler, sondern decken auch den Analyse-, Konzeptions- und den Modellierungsaspekt von großen Projekten ab. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist unser Team. Wir investieren eher in Mitarbeiter als beispielsweise in Marketing. Denn der Qualitätsanspruch und die Komplexität der Projekte, die wir bearbeiten, sind sehr hoch. Der dritte Erfolgsfaktor liegt in unserer eigenen Softwareplattform. Damit können war äußerst individuell und flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Und last not least beherrschen wir unsere Plattform hundertprozentig, weil sie eben von uns selbst entwickelt wurde.

Sie haben von Beginn an neben dem Projektgeschäft eigene Produkte als Basis von Internet- und Intranet-Lösungen entwickelt. Was ist der Grund für dieses zweite Standbein?

Der Ausgangspunkt unserer Überlegungen warn die Tatsache, dass amerikanische Software-Unternehmen typischerweise vom Produktgeschäft her kommen und wachsen. Das Servicegeschäft ist zwar interessant, aber immer ein nachgeordnetes Geschäftsgebiet. Das eigentlich Lukrative, der Wertschöpfungsprozess, beginnt schon viel früher. Aus dem Produkt kommt die Marktstellung und wie beispielsweise im Fall von Microsoft eben auch eine Marktdominanz. Andererseits ist es sehr wichtig, wenn man komplexe Anwendungen realisiert, die Plattform hundertprozentig zu beherrschen. Und das heißt fast zwangsläufig, dass man eine eigene Plattform haben muss, denn nur die wird man in allen Aspekten durchschauen und eben auch ändern, erweitern und so umbauen können, wie es den jeweiligen Projektanforderungen entspricht. Das ist auch deswegen besonders wichtig, weil die Projekte zunehmend komplexer werden. Heute wünscht sich der Kunde eine integrierte Lösung, und die liefern wir ihm.

Wie lässt sich die Philosophie von IconParc beschreiben?

Die Eckpunkte unserer Philosophie hängen eng mit den genannten Erfolgsfaktoren zusammen. Ganz wichtig sind für uns zufriedene, besser noch begeisterte Mitarbeiter, die voll hinter dem Unternehmen stehen. Und das führt direkt zum zweiten Punkt: Wir wollen den begeisterten Kunden, der Funke der Begeisterung soll von den Mitarbeitern auf die Kunden überspringen Ein dritter Punkt betrifft das Wachstum. Wir wollen nicht explosionsartig wachsen, sondern so, dass wir das Wachstum aus eigener Kraft schäften können...

... also ohne Beteiligungskapital?

Richtig. Wir haben uns beispielsweise nie um Venture Capital bemüht, sondern erzielen Wachstum aus den eigenen Ressourcen heraus. Die Qualität darf nicht unter einem zu starken Wachstum leiden. Denn eins ist für uns ganz wichtig: die Qualität muss stimmen und der Kunde soll begeistert sein.

Das Internet hat als Weltmarkt grenzenloser Gewinnmöglichkeiten an Reiz verloren, die Stimmung am Neuen Markt grenzt an den Nullpunkt. Ist das Web eigentlich noch ein Thema für kleine und mittelständische Unternehmen?

Die riesige Erwartungshaltung, die aufgebaut worden ist, hat zwangsläufig zu einer ebenso großen Enttäuschung geführt, einfach weil keine entsprechenden Geschäftsmodelle vorhanden waren. Beispiel Content-Management: Bei den Verbrauchern hat sich festgesetzt, dass Inhalte im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Es ist von Beginn an versäumt worden, im Internet zu kommunizieren, dass guter Inhalt gutes Geld kostet - ein grundlegender Konstruktionsfehler. Jetzt ist es umso schwerer, das Ruder herumzureißen. Es werden viele kleine Schritte notwendig sein, um den Verbraucher davon zu überzeugen, dass gute Leistung im Internet Geld kosten muss. Und nur wer als Anbieter Geld mit seinen Inhalten verdient, kann sich sinnvolle Lösungen leisten, die einen Mehrwert für die Kunden bieten. Man sollte nicht versuchen zu laufen, wenn man noch nicht gehen kann. Und das haben aber eigentlich fast alle versucht.

Welche Potenziale stecken in der Verlagerung von Beschaffungs-Prozessen auf das Internet, also im E-Procurement?

Im Wesentlichen gibt es zwei gängige Methoden der elektronischen Beschaffung Einmal den Marktplatz, auf dem ich mich als Produktanbieter einbringen kann Üblicherweise stehen dort meine Produkte in Konkurrenz zu Firmen, die möglicherweise genau dasselbe anbieten wie ich. Primär kann ich mich dabei nur über den Preis differenzieren. Auf der anderen Seite gibt es die E-Procurement-Plattformen für den elektronischen Einkauf, zum Beispiel von DaimlerChrysler, wo sich auch wieder Anbieter einbringen und gegeneinander bieten. Auch hier erfolgt die Abgrenzung wieder über den Preis. Die eigentlichen Differenzierungsmöglichkeiten, die mich als Unternehmen einzigartig machen, bleiben außen vor. Für eine langfristige Kundenbeziehung sind aber Zuverlässigkeit, Kulanz und Qualität mindestens ebenso wichtig wie ein angemessener Preis. Und genau hier versagt im Prinzip die herkömmliche Marktplatz-Thematik, die sehr stark aus Kauf ersieht entstanden ist. E-Procurement hat ein großes Potenzial, wenn man es aus der Sicht des Anbieters sieht. Und in diese Richtung entwickeln wir unsere Strategien in Bezug auf Procurement-Lösungen.

Und was setzen Sie gegen das herkömmliche E-Procurement?

Statt E-Procurement, also der elektronischen Beschaffung, braucht ein Unternehmen eine individualisierte Beschaffung. Wir nennen es I-Procurement. Das heißt, dass ich als Anbieter eines Produkts meinen Kunden individualisierte Dienstleistungen über das Internet anbieten möchte, abhängig von der Branche. Ein Buchhändler, der große Unternehmen bedient, kann seinen Großkunden beispielsweise eine Abonnement Verwaltung anbieten. Oder ein Möbelfabrikant gibt seinen Business-Kunden Konfigurationsmittel an die Hand, mit denen sie immer wiederkehrende Möbelzusammenstellungen auf einfache Art und Weise bestellen können, inklusive einer Online-Bestandsverwaltung. So profitieren beide, der Abnehmer spart Verwaltungs-, Implementierungs- und Betreuungskosten und der Anbieter besitzt ein starkes Differenzierungsmerkmal, das ihm die langfristige Kundenbindung als Benefit bringt.

Wo liegt der Knackpunkt in der I-Procurement-Lösung eines Lieferanten, die seine gesamte Leistungsfähigkeit darstellt?

Es geht vor allem darum, die value-added Services branchenspezifisch anbieten zu können, also im Internet entsprechend abzubilden. Das ist ein wichtiges Thema.

Lässt sich die Online-Beschaffung eigentlich im Sinne eines Customer Relationship Marketing individualisieren?

Das Thema Personalisierung heißt nicht, dass ich jeden einzelnen Kunden, vielleicht sogar jede einzelne Person, die sich hinter einem Kunden verbirgt, hundertprozentig individuell bediene. Der Aufwand dafür wäre extrem hoch. Es geht vielmehr darum, dass ich verschiedene Parameter habe, die ich für jeden Kunden einstellen kann. Und wenn ich mehrere Parameter kombiniere, erhalte ich so viele Kombinationsmöglichkeiten, dass es so wirkt, als würde ich meinen Kunden ganz individuell bedienen.

Ein erfolgversprechender Weg, Kunden immer wieder auf eine Website zu locken, besteht darin, deren Inhalte permanent zu überarbeiten und zu aktualisieren. Wie sehen die Eckpunkte eines erfolgreichen Content-Managements aus?

Man kann das weitgehend mit den Printmedien vergleichen. Eine Zeitungsseite beispielsweise hat einen zentralen redaktionellen Bereich, und darum gruppieren sich kleinere Meldungen, Termine, Hinweise oder Werbung, weitere Angebote an den Leser eben. So ähnlich sollte man das aus unserer Sicht auch im Internet angehen. Der zentrale Bereich beispielsweise in einem E-Shop wäre der Inhalt des Warenkorbes, ringsum ergänzt durch sinnvolle redaktionelle Angebote, die über Personalisierungskriterien ermittelt werden. Das können zum Beispiel Querverweise zu ähnlichen Produkten sein, also Thema Cross Selling.

Wie sieht Ihre Kundenbindungsstrategie aus?

Wenn wir einen Kunden gewonnen haben, werden wir ihn sehr schnell davon überzeugen, dass wir bezüglich Kompetenz und Innovationskraft genau die Richtigen sind. Wir modellieren unser Leistungsangebot so individuell, dass es genau seinen Anforderungen entspricht und danach setzen wir es um, wobei wir typischerweise on time and on budget arbeiten. Der Kunde findet in uns einen zuverlässigen Partner. Und das ist im Prinzip der Kern der Kundenbindungsstrategie. Wir begeistern den Kunden für unsere Produkte, für unsere Arbeit. Das mündet schließlich darin, dass er auch gerne wiederkommt...

... und dass er IconParc weiter empfiehlt, also Mund-zu-Mund-Werbung betreibt.

Richtig. Das wird oft unterschätzt, aber das ist die beste Möglichkeit.

Welche Vertriebsstrategie fahren Sie mittel und langfristig?

Zum einen den Direktvertrieb. So haben wir den direkten Bezug und die direkte Verbindung zum Kunden. Auf der anderen Seite beginnen wir jetzt auch damit, ausgewählte Partner zu suchen. Wir wollen aber auf jeden Fall ausschließen, dass unsere Reputation und unser Name darunter leiden, weil ein Projekt nicht gut läuft. Viele Probleme entstehen, wenn eine Partnerfirma das Produkt nicht in allen Aspekten richtig versteht. Und das fällt natürlich zurück auf den Produkthersteller, also auf uns. Deshalb sind wir hier sehr vorsichtig. Aber langfristig müssen wir das Geschäft mit Partnern forcieren, da wir dadurch auch verstärkt in das Produkt-Verkaufsgeschäft hinein kommen.

Was lässt sich zur mittel- und langfristigen Unternehmensstrategie von IconParc sagen?

Vor allem wollen wir aus der Substanz heraus wachsen und nichts zukaufen. Wir beabsichtigen auch nicht, mit Venture Capital einen nächsten Schritt zu wagen, sondern wollen uns weiter über die Kundenwünsche steuern lassen. Das heißt, wir wollen diesen direkten Bezug zum Kunden und seinen Anforderungen auf keinen Fall verlieren. Auch wenn wir mehr Richtung Produkt gehen, soll weiterhin die Projektschiene beibehalten werden, weil sie eine sehr wertvolle Informations- und Erfahrungsquelle darstellt, die uns im Prinzip auch davor schützt, plötzlich Dinge zu entwickeln, die am grünen Tisch ganz toll sein mögen, aber in der Praxis nicht haltbar sind. Solides Wachstum braucht aus unserer Sicht eben mehr als zwei oder drei Jahre.

Das Gespräch führte Klaus-Werner Ernst

Detaillierte Abbildung branchenspezifischer Anwendungen

Client Server Computing select IT, 18. April 2001

Die Verlagerung von Beschaffungsprozessen auf das Internet birgt noch ein weiteres - bislang kaum erkanntes - Potenzial in sich: Aus der Sicht eines Anbieters ergeben sich völlig neue Möglichkeiten zur strategischen Kundenbindung, wenn zum jeweiligen Produktangebot passende, kundenspezifisch individualisierte Zusatzdienstleistungen im Rahmen einer offenen, seitens des Lieferanten bereitgestellten Procurement-Plattform geboten werden. Die nachfolgende Betrachtung hinterfragt zunächst den gängigen Ansatz in Bezug auf das Online-Beschaffungswesen und stellt anschließend das Konzept des "I-Procurement" (= "individual Procurement") als alternativen Ansatz im Zusammenhang mit dem "IconParc E-Business Framework" vor.

Wenn Beschaffungsprozesse heute online über das Internet abgewickelt werden ("E- Procurement"), so geschieht dies überwiegend aus dem Blickwinkel der Abnehmer von Waren oder Dienstleistungen eraus. Internet-Marktplätze oder von einzelnen Großunternehmen initiierte E-Procurement-Plattformen sollen Angebotstransparenz schaffen und dadurch vor allem zur Kostensenkung beim Einkauf beitragen. Werden Produkte, die für eine funktionierende Infrastruktur innerhalb von Unternehmen unerlässlich sind, über das Internet bezogen, so argumentieren Einkäufer dabei hauptsächlich mit der gesteigerten Effizienz bei der Bestellabwicklung, erhöhter Angebotstransparenz sowie sich daraus ergebender Kostenvorteile. Dabei reicht die Bandbreite der auf diese Weise erworbenen Produkte von Büromaterial über Fachbücher bis hin zu PC-Systemen, Netzwerkkomponenten oder sonstigen hochwertigen Investitionsgütern. Für den Einstieg in das Online-Beschaffungswesen gibt es derzeit zwei verbreitete Ansätze: Entweder ein Unternehmen baut seine eigene E-Procurement-Plattform auf und vereinbart die Bereitstellung von Produktdaten mit seinen Lieferanten oder die Einkäufer wenden sich an einen der zahlreichen Internet-Marktplätze, die als Vermittler zwischen Anbietern und Abnehmern agieren.
Im Idealfall erschließt sich der Käuferseite ein von vielen verschiedenen Anbietern abgedecktes Warenangebot, wodurch sich der jeweils günstigste Anbieter mit verhältnismäßig geringem Aufwand bestimmen lässt. Andererseits verengt sich der Blickwinkel des Abnehmers einseitig auf die Betrachtung des Preises, ohne wesentliche Kriterien wie Lieferfähigkeit und -treue, Zuverlässigkeit und Korrektheit bei der Abwicklung, Kompetenz bei Reklamationen, Kulanz bei Problemfällen oder ergänzende Dienstleistungen ("value-added Services") angemessen zu berücksichtigen.
Gerade bei langfristig angelegten Kundenbeziehungen spielen diese Faktoren aber eine bedeutende Rolle. Die meisten Käufer werden es vorziehen, im Gegenzug für eine regelmäßig perfekte Abwicklung ihrer Bestellungen ein wenig mehr auszugeben, zumal das Vorhandensein von Infrastrukturartikeln maßgeblichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eines Unternehmens ausübt.

E-Procurement aus Lieferantensicht

Für Anbieter auf der anderen Seite birgt die Nutzung einer E-Procurement-Plattform - sei es in Form eines Internet-Marktplatzes oder einer seitens des Abnehmers initiierten Lösung - deutlich höhere Risiken als für Käufer. Durch die bereits diskutierte Reduzierung der Vergleichskriterien auf den Produktpreis entsteht eine Art von Transparenz, die zwar auf einfache Weise ein "Ranking" verschiedener Lieferanten ermöglicht, dabei aller schwerlich in der Lage ist, belastbare Ergebnisse zu erzielen, solange nicht zusätzliche Bewertungskriterien herangezogen werden. Doch gerade an dieser Stelle wird es den Unternehmen der Anbieterseite schwer gemacht, ihre Leistungsfähigkeit umfassend darzustellen, da herkömmliche, aus Käufersicht heraus entstandene E-Procurement-Plattformen im Bemühen um Vergleichbarkeit ausschließlich "harte" Faktoren (v.a. Produktpreis, evtl., auch Lieferzeit) zulassen bzw. zulassen können. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Anbieters setzt sich aller aus zahlreichen Kriterien zusammen, von denen der Preis nur eines darstellt. Demzufolge liegt es im Interesse der Anbieter, ihr Leistungsspektrum auch im Falle der Online-Beschaffung vollständig zur Geltung zu bringen. Schließlich tragen die bereits genannten Kriterien wie beispielsweise Lieferfähigkeit oder Zuverlässigkeit in der Abwicklung entscheidend zur Kundenzufriedenheit bei. Umso erstaunlicher ist es, dass bislang nur wenige Lieferanten die Chance zur Differenzierung vom Wettbewerb erkannt hallen, welche sich aus der Etablierung eigener E-Procurement-Lösungen ergeben. Anders als bei den eingangs vorgestellten, aus Abnehmersicht heraus entstandenen Ansätzen, bildet eine anbieterseitig bereitgestellte Online-Beschaffungslösung das gesamte Leistungspotenzial des Lieferanten ab.
Der Vorteil einer spezialisierten E-Procurement-Lösung auf Anbieterseite liegt denn auch in der detaillierten Abbildung branchenspezifischer Anforderungen: Bildet eine Abonnementverwaltung im Zusammenhang mit der Buchbranche ein hilfreiches Element, so erfordert die E-Procurement-Plattform eines Anbieters von PC-Systemen ganz andere Leistungsmerkmale. Don könnte beispielsweise ein Online-Produktkonfigurator das einfache Zusammenstellen von PC-Wunschsystemen auf Basis kundenspezifischer Präferenzen und individueller Vorzugskonfigurationen" ermöglichen.
Durch die Integration spezialisierter Dienstleistungen, welche mitunter erst durch das Internet möglich werden, kommt einer E-Procurement-Plattform die Bedeutung eines strategischen Kundenbindungsinstruments zu.

Vom E-Procurement zum "I-Procurement"

Die individuelle Ansprache sowie Betreuung von Kunden bietet viele Gelegenheiten, sich als Lieferant vom Mitbewerber zu differenzieren, wobei die unaufhaltsame Verlagerung von Geschäftsprozessen auf das Internet neue Herausforderungen mit sich bringt: Wo Kundenspezifische Leistungen vormals hauptsächlich manuell, d.h. in Form von personalintensiven Aktivitäten erbracht wurden, gilt es, für die Internet-Welt neue, hochgradig automatisierbare Konzepte zu finden, da die Abwicklung zukünftig online (also nicht persönlich) erfolgt, sich dabei für den Adressaten aber im Idealfall personalisiert (also kundenbezogen individualisiert) darstellt.
Auf diese Weise geht aus dem herkömmlichen, käufergetriebenen Ansatz für elektronische Beschaffung (E-Procurement) das lieferantengetriebene individual Procurement"- Szenario (= iProcurement) hervor, dessen Zielsetzung darin besteht, langfristig angelegte Kundenbeziehungen aufzubauen und zu erhalten. Zu diesem Zweck wird die Individualisierung von B2B-Geschäftsbeziehungen unter Zuhilfenahme variabel konfigurierbarer Online-Beschaffungsprozesse angestrebt. Während Vielfalt und Anspruch der in diesem Zusammenhang gegebenen An-forderungen Lösungen von der Stange überfordern, steht zumeist weder das benötigte Budget noch ausreichend Zeit zur Verfügung, um Spielraum für die - zudem äußerst risikoreiche - Entwicklung von Individualsoftware zu schaffen.
Hier bietet der Einsatz des IconParc E-Business Frameworks einen Mittelweg, der einerseits spezifische Anforderungen auch bei höchster Komplexität ohne faule Kompromisse erfüllt und andererseits deutlich kostengünstiger ausfällt, als es bei E-Commerce-Standardlösungen der gehobenen Preisklasse der Fall ist.
Die Schweitzer-Buchhandelsgruppe hat ihren Web-Auftritt (http://www.schweitzer-online.de) mit Hilfe des IconParc E-Business Frameworks zur I-Procurement-Lösung ausgebaut, indem je Geschäftskunde konfigurierbare Leistungsmerkmale hinzugefügt wurden: Mitarbeitern der Firmenkunden stehen unter anderem verschiedene Authentiftzierungsmethoden und Bestellprozesse zur Verfügung, Bestellpositionen sind mit Zusatzattributen verknüpfbar (z.B. Kostenstelle bei Kunde A, Standortkürzel, Gebäudekennung und Raumnummer bei Kunde B), um je Firmenkunde unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf den Liefer- oder Abrechnungsmodus zu erfüllen. Darüber hinaus sind Bestellhistorien ebenso online abrufbar wie eine leistungsfähige Leserlisten- und Abonnement Verwaltung. Die Abwicklung aktueller Bestellungen lässt sich jederzeit per Web-Browser verfolgen, wobei auch einfach handhabbare Reklamationsmöglichkeiten berücksichtigt worden sind. Eine Einbindung der Schweitzer-Beschaffungslösung in die lntranets von Großkunden mit jeweils eigenständigem Look & Feel sowie je Kunde auswählbaren Navigationselementen und Prozessvarianten befindet sich in Vorbereitung. Alle Online-Beschaffungsprozesse lassen sich im Rahmen eines individuell erweiterbaren Parametersatzes für jeden Kunden passend konfigurieren und darstellen. Diese rein Web-basierten "value-added Services" stellen klare Differenzierungsmerkmale des Lieferanten dar und unterstreichen dessen Kompetenz im Vergleich zu Wettbewerbern. Aufbau und Erhalt langfristiger Kundenbeziehungen wird gerade auch durch die Eignung zur Einbindung in die Intranets der Geschäftskunden unterstützt.

I-Procurement-Lösungen mit dem "IconParc E-Business Framework"

Das IconParc E-Business Framework stellt flexible, wiederverwendbare Komponenten in Verbindung mit einer effizienten Vorgehensweise zur Realisierung von I-Procurement-Plattformen mit individuellem Leistungsumfang bereit. Darüber hinaus bietet das IconParc E-Business Frame work bereits "out-of-the-box" mächtige Funktionalitäten, auf deren Basis sich innerhalb kürzester Zeit spezifische Anforderungen beispielsweise in Bezug auf Design- und Prozessintegration oder auch hinsichtlich der Anbindung vorhandener DV-Strukturen (z.B. ERP- oder CRM-Systeme) mit Hilfe des optional erhältlichen Interface-Toolkits erfüllen lassen.
Zu den erweiterten Leistungsmerkmalen einer I-Procurement-Lösung auf Basis des IconParc E-Business Frameworks gehören unter anderem

► Auswahlmöglichkeiten der benötigten Informations- und Prozesskomponenten je Kunde. Dadurch ergibt sich eine gegenüber dem Standardumfang einer Website reduzierte Navigation zur nahtlosen und platzsparenden Einbettung beispielsweise innerhalb des Intranets eines Geschäftskunden.

► Je Kunde konfigurierbare Beschaffungsprozesse bzw. -prozessvarianten. Beispiel: Während sich alle Mitarbeiter des Geschäftskunden A einer zentral hinterlegten Login-Kennung bedienen und einen Sammelwarenkorb verwenden, erhält jeder Mitarbeiter des Geschäftskunden B einen eigenen, persönlichen Login sowie die Erlaubnis, direkt (also ohne Sammelwarenkorb) zu bestellen.

► Je Kunde festlegbare Design-Konfiguration. Auch diese Forderung dient der optimalen, optisch passenden Einbindung in Kunden-Intranets.

► Erweiterte Sicherheitsmerkmale: Zur Authentifizierung steht die Anwendung einer personalisierten Zugriffs-URL oder eines Cookies - jeweils in Verbindung mit einem Passwort - zur Auswahl. Auf diese Weise gelingt unter anderem die Einbindung der kundenspezifischen Online-Prozesse innerhalb des Kunden-Intranets über eine statische URL.

Weitere Sicherheitsaspekte umfassen die konfigurierbare Verwendung kryptographisch gesicherter Verbindungen sowie ergänzende Zugriffsbeschränkungen auf je Kunde definierbare IP-Adressbereiche.

Fazit

Für den Einsatz einer E-Procurement-Lösung auf Basis des IconParc E-Business Frameworks sprechen vor allem diese Vorteile:

► Differenzierung über Serviceleistungen seitens eines Lieferanten wird ermöglicht (der Preis stellt nur ein Kriterium unter vielen dar)

► individuelle Abwicklung je Geschäftskunde schafft langfristige Kundenbindung

► mühelose Handhabung auch überproportional wachsender Kundenzahlen durch hohen Automatisierungsgrad in den Abwicklungsprozessen

► praxiserprobte Lösung mit gutem Preis- Leistungsverhältnis und hoher Flexibilität in Bezug auf die Individualisierung von Online-Geschäftsprozessen

Ist der Verbreitungsgrad von E-Procurement-Lösungen derzeit auch noch gering, so gibt es bereits starke Anzeichen für eine rasante Entwicklung: Führende Großunternehmen setzen beispielsweise zunehmend auf Lieferanten, die mit spezialisierten Online-Zusatzleistungen aufwarten können. Mit Hilfe des IconParc E-Business Frameworks lassen sich E-Procurement-PIattformen mit hochgradig individualisierten B2B-Geschäftsprozessen innerhalb kurzer Zeiträume zu vergleichsweise geringen Kosten umsetzen.

IconParc setzt im Web auf Sicherheit und Individualität

DIE WELT, 9. April 2001

München - Websites sind meist schön bunt, und immer seltener hapert es auch beim Serviceangebot. Schwierig wird es bei der Technik, die dahinter steckt: Die Internet- Seiten sind oft kompliziert konstruiert. Will ihr Betreiber das Design neu gestalten, muss oft der gesamte Auftritt verändert werden. Das ist so, als wollte man bei einem Auto die Lackierung ändern und müsste dafür auch den Motor ausbauen und auseinanderlegen. Abhilfe schafft das Münchner Software-Unternehmen Iconparc, das sich auf die Entwicklung interaktiver Web-Auftritte spezialisiert hat.

Dabei setzen die Programmierer auf die strikte Trennung von Design, Inhalt und Funktionalität, Iconparc arbeitet am Aufbau von Online-Shops und komplexen E-Commerce-Plattformen. "Online-Shopper erwarten von einem Artikel-Katalog im Internet mehr als eine Auflistung der Produkte", erklärt Vertriebsexperte Franz Berger. Wichtig sei, die Kunden individuell anzusprechen und eine hohe Datensicherheit beim Zahlungsverkehr zu bieten. Das setzt eine komplexe Software voraus. Iconparc hat eine solche unter anderem für den Fachbuchhändler Schweitzer entwickelt. Einmal registriert, wird der Nutzer über die Eingabe des Benutzernamens, der Informationen begrüßen, darunter auch mit Angeboten aus dem eigenen Interessensbereich. Roland Brückner, einer der drei Geschäftsführer von IconParc, sieht die Chance für das Unternehmen vor allem "bei Kunden, die von größeren Firmen enttäuscht wurden". Bisher galt vor allem die Geschäftsmaxime, "wer mit Hilfe von Millionen-Aufwand und Marketing am lautesten schreit, sahnt am meisten ab", sagt Robert Strehlow wenig enthusiastisch über die Geschäftspraktiken der Branche. Iconparc wurde 1997 von Sven Angerer (33) und Roland Brückner (32) gegründet, die heute noch die Mehrheit der Anteile halten. Der Informatiker und der Elektrotechniker haben sich an der Technischen Universität in München kennen gelernt. Vergangenes Jahr stießen der Software-Entwickler Robert Strehlow (32) und Franz Berger (44) als Gesellschafter hinzu. In diesem Jahr peilt das Start-Up- Unternehmen, das mittlerweile 15 Mitarbeiter beschäftigt, bereits einen Umsatz von zwei Mio. DM an. Der Einbruch im Internetgeschäft könnte, zumindest für Unternehmen wie Iconparc, auf lange Sicht doch kein Rückschlag gewesen sein. Die Zeit, in der mit hastig zusammengeschusterten Auftritten das große Geld zu machen war, scheint vorbei. Berger ist überzeugt: "Qualität braucht Zeit".

IconParc MultiCurrency Extension für
konsequent internationale Websites

München, 15. März 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc präsentiert mit der MultiCurrency Extension einen weiteren Baustein seines IconParc E-Business Frameworks. Das MultiCurrency Modul dient der Handhabung mehrerer Währungen und ist deshalb eine wichtige Ergänzung für Unternehmen, die im internationalen E-Business aktiv sind.

Die MultiCurrency Extension bietet zwei Möglichkeiten der Handhabung verschiedener Währungen: zum einen können Produktpreise zwischen den verschiedenen, für den Anbieter relevanten Währungen automatisch umgerechnet werden. Andererseits ist auch eine Währungs-spezifisch Pflege für einzelne Produktpreise möglich. Für die Umrechnung der Währungen wird auf eine in der Datenbank hinterlegte Währungsmatrix zurückgegriffen, die die verschiedenen Umrechnungskurse enthält. Über einen entsprechenden Wizard lassen sich diese jederzeit erfassen und aktualisieren. Neue, zusätzliche Währungen können jederzeit auf der Basis des MultiCurrency Moduls ergänzt werden, ohne daß dabei der laufende Betrieb einer mittels IconParc E-Business Framework erstellten Anwendung unterbrochen werden muss. Die MultiCurrency Extension ist eine weitere optionale Erweiterung des IconParc E-Business Frameworks. Dieses weitere Modul kann auch unabhängig bezogen werden und kann problemlos in die vorhandenen Basismodule eingefügt werden. Daneben ist für den Betrieb des MultiCurrency Moduls der StoreCatalog, das interne Katalogmodul, erforderlich. Er er möglicht die Verwaltung von Katalogen, Warengruppen und Artikel in der Framework Datenbank und in Zusammenarbeit mit der MultiCurrency Extension lassen sich zudem die Preise der Warenkorbpositionen in allen konfigurierten Währungen anzeigen.

Fachliteratur aus dem Web

eShop März 2001

Online Buchläden gelten als Paradebesipiel für das Endkundengeschäft. Die Schweitzer-Buchhandelsgruppe dagegen macht das meiste Geschäft mit Firmenkunden. Die passende Shoplösung muss all das können, was man von den Amazons dieser Welt gewohnt ist - und noch etwas mehr.

Seit der Marktbereinigung der Internetwirtschaft gibt es fast nur noch ein Geschäftsfeld, für das weiterhin gute Erfolgs- und Gewinnaussichten prognostiziert werden: Beschaffung per Internet. Das Marktforschungsinstitut IDC prophezeite E-Procurement-Applikationen für 2004 einen Absatz von 9,7 Milliarden USDollar weltweit. Zwar haben auch diese Erwartungen durch die Ereignisse des 11. September einen Dämpfer erhalten, aber immer noch gilt die Online- Beschaffung vor allem bei der Beschaffung der so genannten C-Güter wie Büromaterial, Werkzeuge oder Hygieneartikel als formidabler Kostensenker. Niedriger werden nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die internen Verwaltungskosten. So hat eine Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG Frankfurt ergeben, dass ein Bestellprozess bei C-Artikeln aus etwa acht einzelnen Vorgängen besteht und damit rund 176 Mark an Verwaltungskosten verursacht. KPMG zitiert im Weiteren eine Untersuchung der Flughafen Frankfurt AG, der zufolge sich die Kosten der internen Prozesse für eine Bleistiftbestellung gar auf rund 138 Euro belaufen. Das Ziel also ist klar, der Weg noch nicht. Im vergangenen Jahr sind viele Marktplätze aus dem Internetboden geschossen, auf denen die Abnehmer Hersteller und Lieferante finden und sich den günstigsten heraussuchen können. Besonders große Konzerne schufen eigene Portale, um die Angebote ihrer Zulieferer bündeln und automatisiert vergleichen zu können. Theoretisch stellen Marktplätze eine Win-Win-Situation dar: Die Abnehmer profitieren von der direkten Konkurrenz der Anbieter Hersteller und Lieferanten erhalten Zugang zu einem gebündelten, großen Kundenkreis. Doch blickt man genauer hin, dürfte diese Konstellation ungünstig für Marketingstrategen von Anbietern sein, die versucht haben, Marke und Produkte des eigenen Unternehmens unverwechselbar zu machen. In einer Zeit, in der jedes Kind weiß, dass die Milch für Milka-Schokolade von lila Kühen stammt, Strom gelb ist, wenn er von Yello kommt und alles mit der Farbe, die wie Rosa aussieht, aber Magenta heißt, mit der Telekom zu tun hat, soll im Online-Geschäft also plötzlich keine Kundenbindung mehr zählen, sondern Hersteller und Händler sollen nur noch farblose, austauschbare Lieferanten sein, die praktisch auf ein einziges Kriterium reduziert werden: den Preis. Bestenfalls noch die Lieferkosten finden Rücksicht im automatischen Vorschlagsalgorithmus der Online-Marktplätze und Auktionsstätten. Doch was ist mit wesentlichen Kriterien wie Lieferfähigkeit und -treue, Zuverlässigkeit und Korrektheit bei der Abwicklung, Kompetenz bei Reklamationen, Kulanz bei Problemfällen oder weiteren Dienstleistungen, mit denen man sich bislang gegen den Wettbewerb positioniert hat, ganz zu schweigen von der Qualität der angebotenen Produkte" Dass Firmen auf Corporate Identity bestehen - insbesondere, wenn sie über Marken verfügen, die in der realen Welt bestens eingeführt sind ", liegt auf der Hand. Doch auch Kunden erkennen, dass das billigste Produkt nicht immer das günstigste ist. Wer zum Beispiel mehrere Tage nach der Online-Bestellung eine Mail erhält, dass der gewünschte Artikel "leider nicht mehr lieferbar" sei, obwohl er im Internet noch mit dem Zusatz "versandfertig innerhalb von 24 Stunden" angeboten war, wird nur den Kopf schütteln, wenn in der Mail noch gefragt wird, ob man statt dessen etwas anderes liefern dürfe. Auch, wenn der online bestellte Nachschub an Papier selbst zum zweiten versprochenen Liefertermin nicht eintrifft und man einen Mitarbeiter zum Zeitschriftenladen um die Ecke schicken muss, wird der Kunde nachdenklich: Ist selbst bei so einem austauschbaren Artikel wie Kopierpapier der billigste Anbieter von allen auch wirklich die beste Wahl" Eine Studie der Explido GmbH & Co. KG hat vorausgesagt, dass vier von fünf der damals aktiven Marktplätze die bereits angelaufene Konsolidierungswelle nicht überstehen würden. Höchste Priorität für potenzielle Marktplatznutzer hat dieser Studie zufolge in der Bezahlung wie auch beim Schutz der Daten die Sicherheit. 98 Prozent der Befragten war dies wichtig. Das zeigt, dass es den Kunden nicht alleine auf den günstigsten Einkaufspreis ankommt. Hersteller und Lieferanten entwickeln nun eigene Strategien, um dem Zwang zum Marktplatz zu widerstehen, und versuchen, mehr an Service und Zusatzleistungen zu bieten. Dabei setzen die Anbieter auf Individualisierung als Wettbewerbsvorteil: Der Kunde soll sich nicht allein wegen des Produktpreises entscheiden, sondern weil der Beschaffungsprozess im Ganzen für ihn am günstigsten ist und sich nahtlos in die E-Procurement-Strategie seines Unternehmens einfügt. So hat zum Beispiel die Schweitzer Buchhandelsgruppe ihren Kunden ermöglicht, den jeweils individuellen Bestellprozess nach eigenen Vorgaben zu konfigurieren. Das umfasst beispielsweise die prinzipielle Berechtigung zum Einkauf, genauso wie Bestelllimits oder Freigabeprozesse sowie die Nutzung von dezentralen Warenkörben, Sammelwarenkörben oder einer Kombination von beiden. Demnächst sollen die Abnehmer auch das Look & Feel der Seiten ihrem Corporate Design anpassen und so mit dem eigenen Intranet verschmelzen können. Das Ergebnis: ein Frontend für die Beschaffung von Büchern ohne eigenen Entwicklungsaufwand. Eine I-Procurement-Plattform für Individual Procurement nennt das der zuständige IT-Leiter Christian Stein. Realisiert wurde diese Lösung von der Softwarefirma IconParc. Geschäftsführer Roland Brückner von Iconpark findet: "Es ist erstaunlich, dass erst wenige Lieferanten die Chancen zur Differenzierung vom Wettbewerb erkannt haben, die sich aus der Etablierung eigener E-Procurement-Lösungen ergeben." Der Vorteil einer zu I-Procurement spezialisierten Lösung auf Anbieterseite liege auch darin, branchenspezifische Anforderungen erfüllen zu können. "Was eine Abonnementverwaltung in der Buchbranche bedeutet, kann etwa ein Online- Konfigurator für den PC-Lieferanten sein: Ein Mehrwert, den ich in dieser Form nicht auf einem allgemeinen Online- Marktplatz finde." Firmen, die zusätzlich zum eigenen Auftritt und trotz registrierter Kunden auch auf personalisiertes Marketing setzen, sind in der Lage, "Zufriedenheit und Bindung ihrer Kunden deutlich zu erhöhen und so ihren Markterfolg zu steigern." Wer One-to-One-Marketing nutze, werde außerdem signifikant mehr Kunden gewinnen als Unternehmen, die darauf verzichteten. Beides sind Ergebnisse einer KPMG-Studie, die das Unternehmen im November 2001 veröffentlicht hat. Aber One-to-One-Marketing setzt eben auch voraus, dass man sich nicht in einer Many-to-Many-Situation, sprich auf einem Marktplatz, befindet. Online-Marktplätze mögen der richtige Ort sein für Anbieter, die so einfach wie möglich viele potenzielle Kunden erreichen wollen, oder für Discounter, die allein über große Mengen und kleinen Preis verkaufen, vielleicht auch für Firmen und Privatkunden, die sich nur am Preis orientieren. Den nachhaltigen Erfolg verspricht jedoch die Strategie, die dem Kunden einen Mehrwert über das eigentlich Produkt hinaus bietet und ihm die größten Sparmöglichkeiten bei den eigenen Beschaffungsprozessen eröffnet. Überspitzt ausgedrückt bedeutet das, dass auch online gilt, was in der Old Economyschon lange selbstverständlich ist und sich deshalb fast verstaubt anhört: Der Kunde soll König sein - und nicht nur eine vom Marktplatz-Algorithmus vermittelte Nummer.

IconParc stellt Modul für Content-
Management vor

Computerwoche, 23. Februar 2001

Das Münchner Softwarehaus Iconparc hat sein E-Business-Framework um das Modul "Content Manager" erweitert. Damit lassen sich redaktionelle Inhalte für Web-Anwendugen beziehungsweise einen Online-Auftritt erfassen und pflegen.

Da die Web-Seiten bei Aufruf aus Datenbankinhalten erzeugt werden, muss der Site-Verwalter Bildelemente und Texte nur einmal in das System einpflegen, um sie in verschiedenen Pages zu verwenden. Nach Angaben von IconParc lassen sich Web-Seiten mit Content Manager personalisieren. Durch die mittlerweile branchenübliche Trennung des Web-Designs von den Inhalten können sich Redakteure um die Pflege von Beiträgen kümmern, ohne auf die gestalterischen Vorgaben eines Corporate-Designs achten zu müssen. Diese sind in einer Designbibliothek hinterlegt, wobei redaktionelle Beiträge gemäß deren Vorgaben dargestellt werden. Auch ein Umbau des Web-Auftritts lässt sich durch Änderungen in der Designdatenbank vollziehen, ohne die Inhalte, wie etwa Texte und Grafiken, ändern zu müssen. Der Content Manager erlaubt es zudem, mehrere Designschablonen parallel vorzuhalten.
Zur Bedienung des Tools benötigt der Anwender lediglich einen Web-Browser. Jeder Benutzer erhält eine Rolle und damit bestimmte Rechte zugewiesen. Zudem lassen sich Workflows definieren, unter anderem kann ein Unternehmen festlegen, dass bestimmte Inhalte nur nach der Freigabe durch einen Verantwortlichen online gehen.
Die Personalisierung der Inhalte funktioniert beispielsweise so, dass ein anonymer Gast, der die Site ansteuert, einen anderen Text zu Gesicht bekommt als ein registrierter Surfer. Auch eine Differenzierung nach Privat- und Firmenkunden ist möglich. Darüber hinaus lassen sich die Pages entsprechend der Branche des Kunden, seinen Interessengebieten und seine Standorte anpassen. Über das zusätzlichem Modul "Multi-language Extension" kann Content Manager für die Unterstützung verschiedener Sprachen erweitert werden. Der Content Manager gehört zum E-Business-Framework des Herstellers, das sich aus einem Applikations-Server, einem Library-Layer und den Anwendungsmodulen zusammensetzt.

IconParc ContentManager macht
redaktionelle Inhalte dynamisch nutzbar

München, 14. Februar 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc stellt mit dem ContentManager ein weiteres Modul seines E-Business Frameworks vor. Der IconParc ContentManager bietet effiziente Erfassung und Pflege redaktioneller Inhalte für verschiedene E-Business-Anwendungen. Durch zusätzliche Module, wie etwa die MultiLanguage Extension, kann das Redaktionssystem individuell erweitert und angepasst werden. Neben dem IconParc Enterprise Shop bildet der Content-Manager eines der Kernelemente des IconParc E-Business Frameworks.

Der ContentManager bietet die Möglichkeit, redaktionelle Inhalte auf einfache Weise in einen beliebig komplexen Webauftritt zu integrieren. Die wichtigsten Kundenanforderungen wie aktuelle, personalisierbare und konsistente Inhalte lassen sich mit dieser Lösung erfüllen. Das Anwendungsmodul besteht wie das gesamte E-Business Framework aus dynamisch generierten Webseiten, das heißt, jede Webpage wird im Augenblick des Abrufs auf Basis von Datenbankinhalten sowie individuell anpassbarer Programmlogik dynamisch erzeugt und stellt daher jeweils aktuellste Inhalte dar. Durch diese Struktur müssen Texte und Graphiken jeweils nur einmal eingepflegt werden, auch wenn sie an mehreren auch wechselnden Orten erscheinen sollen. Die Anpassung an verschiedene Darstellungsszenarien (= Kombination aus Layout-Variante und Logik zur Bestimmung relevanter Inhalte) ist ebenso möglich, wie die Personalisierung der Inhalte. Durch die Trennung von Webdesign und Inhalt können sich Redakteure um die Pflege von Beiträgen kümmern, ohne auf die gestalterischen Vorgaben eines Corporate Designs achten zu müssen. Diese sind in einer Design-Bibliothek hinterlegt, wobei redaktionelle Beiträge gemäß deren Vorgaben dargestellt werden. Auch ein Redesign des gesamten Webauftritts kann über eine Änderung in der zentralen Design-Bibliothek vorgenommen werden. Darüberhinaus ist es möglich, verschiedenartige Webdesigns parallel vorzuhalten, wenn entsprechend mehrere Design-Bibliotheken vorhanden sind. Der ContentManager ist vollständig in den IconParc BusinessDirector eingebunden. Für den Zugriff ist lediglich ein Standardbrowser sowie eine gültige Login/Passwort-Kombination erforderlich. Dank der Rollen-basierten Zugriffssystematik kann beispielsweise eine Vielzahl redaktioneller Mitarbeiter Artikel verfassen, aber nur der jeweilige Besitzer oder ein Mitarbeiter mit der Rolle "Chefredakteur" darf einen Text ändern. Hier ist es außerdem möglich, einen anpassbaren Freigabe-Prozess festzulegen. Darüber hinaus kann über den BusinessDirector die Erscheinungsweise redaktioneller Beiträge fein granular gesteuert werden. Für die einzelnen Texte können Kriterien bestimmt werden, die der Personalisierung von Inhalten dienen. Beispielsweise kann bei der Relevanz eines Beitrags zwischen einem Gast, einem identifizierten (also erkannten) und einem authentifizierten (also angemeldeten) Benutzer unterschieden werden. Auch eine Differenzierung nach Privat- und Firmenkunde ist möglich. Natürlich lassen sich redaktionelle Inhalte auch entsprechend der Branche des Kunden, verschiedenen Interessensgebieten und Standorten anzeigen

Das IconParc E-Business Framework

Das in drei Ebenen (= Layers) unterteilte E-Business Framework ist eine Weiterentwicklung der E-Commerce Suite von IconParc. Den Technology-Layer bildet der WebMediator Applikationsserver, welcher als Entwicklungsumgebung und Laufzeitplattform dient. Darauf setzt der Library-Layer auf, der wieder verwendbare, generische Software-Komponenten wie Navigation, Suche, Prozess und Wizard zentral in Form einer Modulbibliothek bereitstellt. Auf diese Weise läßt sich der notwendige Pflege- und Anpassungsaufwand bei gleichzeitiger Optimierung des Laufzeitverhaltens minimieren. Zu der Komponenten-Bibliothek gehört auch die bereits vorgestellte Design-Library, welche maßgeblich zur Trennung zwischen Webdesign und Anwendungsfunktionalität beiträgt. Die vielfältigen Anwendungs- und Erweiterungsmodule bilden zusammen mit den Basismodulen BusinessDirector und BusinessCenter die oberste Ebene des IconParc E-Business Frameworks, den sogenannten Application-Layer. Im BusinessDirector lassen sich umfangreiche Pflegevorgänge für alle installierten Anwendungs- und Erweiterungsmodule per Webbrowser unter einer einheitlichen Oberfläche vornehmen. Das IconParc BusinessCenter ist die im Internet sichtbare und per Webbrowser nutzbare Anwendungsoberfläche, mit deren Hilfe externe Benutzer die Inhalte einsehen können. Die zugrundeliegende 3-Layer-Architektur ermöglicht eine schnelle, einfache Adaption komplexer E-Business-Szenarien mit Hilfe leicht wartbarer Module.

Der Kunde als Online-König

Handelsblatt, 14. Februar 2001

Integrierte Shopping-Systeme versprechen den besten Service für den Einkauf im Internet. Individuelle Ansprache ist ebenso gefragt wie Inhalte, Beratung und Sicherheit. E-Commerce hat die Suche nach neuen Wachstums- und Einsparpotenzialen entfacht. Marktforscher gehen davon aus, dass der Einkauf von Produkten und Dienstleistungen über das Internet bald eine Schlüsselrolle spielen wird. Der elektronische Handel kennt viele Ausprägungen: vom schnell eingerichteten Online-Shop bis zu strategisch geplanten, in die traditionellen Geschäftsprozesse eingebundenen E-Commerce-Lösungen. Auch wenn dem einzelnen Kunden die vielfältigen Funktionen im Hintergrund verborgen bleiben - die Anbieter müssen sich genau überlegen, welches System für das eigene Unternehmen die besten Möglichkeiten bietet. Dabei empfiehlt es sich, bereits heute an die Anforderungen von morgen zu denken.

Bei der Entscheidung für das richtige System spielen verschiedene Aspekte eine wichtige Rolle. Von der Wahl des Providers über die Shop-Funktionen bis zur Anbindung an Geschäftsprozesse - alles sollte passen. Wichtig ist: Online-Kunden wollen persönlich angesprochen werden. Surfer erwarten von einem Artikelkatalog mehr als nur eine Auflistung der Produkte inklusive Warenkorbfunktion. Zahlungsverkehr und Datensicherheit stehen auf der Prioritätenliste von E-Shoppera zudem ganz oben. Außerdem muss jedem Unternehmen daran gelegen sein, E-Commerce-Aktivitäten mit den sonstigen betriebswirtschaftlichen Bereichen zu verzahnen, d. h. den Internet-gestützten Vertrieb und die vorhandenen IT-Systeme zusammenzuführen. Weil Unternehmen ihre produktbezogenen Stammdaten normalerweise in Warenwirtschaftssystemen verwalten, sollte ein Online-Shop die automatisierte Übernahme dieser Daten ermöglichen. Für künftige Online-Anbieter ist es deshalb ratsam, sich zunächst über die kaufmännischen Anforderungen und strategischen Zielsetzungen klar zu werden und auf dieser Grundlage die passende E-Commerce-Infrastruktur zu realisieren. Lösungen wie das modulare IconParc E-Business Framework ermöglichen den schnellen und kostengünstigen Aufbau von E-Shops und komplexen E-Commerce- Plattformen. Aufgrund der flexiblen Architektur lassen sich sowohl einzelne Shoplösungen als auch Mail-Losungen leicht und zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis realisieren. Die besondere Stärke liegt im B2C- und im B2B-Bereich. Zahlungssysteme, externe Datenbanken, ERP- Systeme und vieles mehr lassen sich mit dem IconParc InterfaceToolkit einfach und performant integrieren. "Leider gibt es keine Integration der Warenwirtschaft und Logistik von der Stange. Selbst dann nicht, wenn Unternehmen Standards wie SAP o- der KHK verwenden", so Franz Berger, Geschäftsführer der IconParc GmbH in München (www.iconpaTc.de). Hier hilft das IconParc InterfaceToolkit. Damit können Anbieter von E-Commerce-Lösungen auf der Basis von Standardkomponenten Manager besonders einfach. Beitrage lassen sich minutenschnell erfassen, bearbeiten oder austauschen. So entsteht eine lebendige, gut gepflegte Website. Das IconParc CustomerCare Modul erfasst und verwaltet eine Vielzahl von Zusatzinformationen. Diese Informationen sind kritisch für die Gewinnung, Bindung und Betreuung von Runden und lassen sich zusätzlich nach verschiedenen Kriterien auswerten sowie jederzeit im historischen Kontext betrachten. So entstehen langfristige Kundenbeziehungen. Und das Modul IconParc ProductConfigurator unterstützt die Kunden Schritt für Schritt bei der Konfiguration komplexer Produkte, wie beispielsweise Fahrzeuge oder PC-Systeme. Das funktioniert auch bei mehrsprachigen Anfragen auf Datenbanken mit mehreren Millionen Datensätzen.

Bei sicherheitsrelevanten Abläufen wie Bestellung oder Registrierung setzt IconParc auf SSL-gesicherte Kommunikation, bei der die Daten für Dritte nicht zugänglich sind. Ein registrierter Kunde muss seine Daten nur einmal eingeben, er wird anhand von Benutzername bzw. E-Mail und Passwort wieder erkannt. Aus Sicherheitsgründen sowie aufgrund der generell schlechten Akzeptanz bei Internet-Nutzern lehnt Berger den Einsatz von Cookies ab. IconParc empfiehlt stattdessen personalisierte Login- URLs, mit denen sich der Kunde direkt anmeldet. Berger erläutert den Vorteil; "Die persönliche URL kann als Bookmark abgelegt werden, damit der Zugang zum Shop auf Knopfdruck zur Vertilgung steht. Der Kunde kann sie jederzeit ändern. Für alle sicherheitskritischen Vorgänge ist zusätzlich das Passwort erforderlich."

Multi Language Extension von IconParc zur
Pflege mehrsprachigen Contents

München, 5. Januar 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc hat seine E-Commerce Suite um die Multi Language Extension erweitert. Dieses Modul, das nahtlos in den Enterprise Shop 2.0 integriert werden kann, ermöglicht die mehrsprachige Darstellung von Content, ohne dass eine Software- oder Maskenänderung nötig wird. Es lässt sich im laufenden Betrieb integrieren und bietet komfortable Mehrsprachigkeit sowohl für den StoreManager als auch für StoreFront, die beiden Basismodule des Enterprise Shop, über welche Administratoren per Intranet und Kunden per Internet auf den Shop zugreifen.

Somit trägt das Modul dem Wunsch von WebShop-Betreibern nach einer einfach zu wartenden Technologie mit leichter Anpassungsfähigkeit Rechnung. Das Erweiterungsmodul MultiLanguage Extension ist wie der Enterprise Shop 2.0 von IconParc datenbankbasiert. Die Masken und Programme liegen durchgängig nur einmal vor und werden mit der zentral hinterlegten Sprachdatenbasis aus der Datenbank dynamisch verbunden. Neue Sprachen oder neue Texte können in unbegrenzter Zahl im laufenden Betrieb hinzugefügt werden. Die echte Mehrsprachigkeit gewährleistet eine durchgängige Datenkonsistenz. So ermöglicht dieses Modul eine einfache und stufenweise Ausdehnung des bestehenden Web-Angebotes auf verschiedene Sprachen.

Die Multi Language Extension von IconParc bietet verschiedene Anzeigestrategien für mehrsprachige Inhalte. Contents können teilweise oder vollständig mehrsprachig vorliegen. Dies ermöglicht, Inhalte individuell länderspezifisch zu pflegen. Darüber hinaus zeigt eine Best-Effort-Strategie Inhalte, die nicht in der gewünschten Zielsprache vorhanden sind, in der günstigsten Alternativsprache an. Die Reihenfolge der Alternativsprachen kann für jede Sprache festgelegt werden. Die Pflege der Seiten ist in der eigenen Muttersprache möglich; die zu pflegenden Inhalte lassen sich unabhängig davon auch in allen verfügbaren Sprachen anzeigen. Besucher des Shops erhalten eine Auswahlfunktion, registrierte Benutzer starten direkt in ihrer Standard-Sprache, können aber jederzeit auf die verfügbaren Sprachen wechseln.

Enterprise Shop 2.0

Kernelement des E-Business-Systems von IconParc ist der webbasierte IconParc Enterprise Shop 2.0. Dieser lässt sich durch verschiedene Module gezielt erweitern. Die Technologie basiert auf dem eigenen Applikationsserver WebMediator, der als Entwicklungsumgebung und Laufzeitplattform dient. Darauf setzt das Framework, der Enterprise Shop, auf. Die dritte Ebene ist die individuelle Anpassung, die Applikation. Diese Einteilung in 3-Layer ermöglicht eine schnelle, einfache Adaption jeder IconParc E-Business Lösung. So kann nicht nur das gesamte Design einer Website geändert werden, ohne dass Veränderungen an dem Framework nötig werden, sondern es ist auch möglich, verschiedene personalisierte Designs nebeneinander einzusetzen. Auch eine Erweiterung der Software ist ohne Einfluss auf die bereits installierten Module zu bewerkstelligen.

IconParc realisiert neue Shoplösung für die schweitzer-Buchhandelsgruppe

München, 20. Oktober 2000

Das Münchner Unternehmen IconParc hat das E-Business Konzept der international tätigen schweitzer-Buchhandelsgruppe erfolgreich umgesetzt und realisiert. Hauptkriterium für schweitzer war die Flexibilität des E-Business-Systems hinsichtlich der individuellen Bestellermodi seiner Großkunden. Die E-Business-Lösung ist seit August live. Mit dem Transaktionsvolumen und der Performance der Softwarelösung Enterprise Shop 2.0 befindet sich IconParc im direkten Umfeld von Intershop.

Christian Stein, IT-Leiter der schweitzer-Buchhandelsgruppe, sagt: "Für uns war es wichtig, alles aus einer Hand zu erhalten. Neben der Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und dem ausschlaggebenden Preis-Leistungs-Verhältnis, war für uns vor allem der flexible Aufbau des Shopsystems entscheidend. IconParc hat uns eine leicht anpassbare E-Business-Lösung geliefert, mit der wir in der Lage sind, auf die unterschiedlichen Bestellmodi unserer Kunden einzugehen und somit ein Optimum an Individualität und Service zu bieten." Die schweitzer-Buchhandelsgruppe hat sich aufgrund ihrer differenzierten Privat- und Großkundenstruktur für das modular aufgebaute System Enterprise Shop 2.0 von IconParc entschieden. Neben dem hohem Transaktionsvolumen sind vor allem besondere Forderungen an die Content Management Fähigkeiten der Shoplösung gestellt. So müssen neben der schnellen Abwicklung von Bestell- und Abrechnungsvorgängen auch prompte und einfache Gestaltungsmöglichkeiten von personifizierten und zeitgesteuerten Contents gewährleistet sein. Eine herausragende Eigenschaft des Systems ist die Möglichkeit der dynamischen Adaption des beim Kunden existierenden Bestellprozesses. Durch diese Adaption hat der Kunde die Möglichkeit, seinen gewohnten Bestellprozess mit Benutzern, Rechtestrukturen und individuellen Zusatzinformationen wie Kostenstellen, SAP-Nummern usw. im System abbilden zu lassen. Dies führt zu einer erheblichen Vereinfachung und Kostenersparnis beim gesamten Bestellablauf. Die Enterprise Shop 2.0 Lösung von schweitzer hat neben den zwei Standardmodulen StoreFront und StoreManager, die Module Content Manager für die Redaktionsgestaltung, den Store Catalog für die Integration der Standardkataloge sowie Reporting Tools implementiert.

Weiterhin ist geplant, die Shoplösung mittels des Interface Toolkits an das bereits bestehende Buchhaltungs- und Logistiksystem anzubinden. "Wir haben vor unser System in absehbarer Zeit mit den Statistik & Reporting Tools, sowie der Möglichkeit, Mailformulare selber zu konfigurieren, zu erweitern. Außerdem soll der redaktionelle Content weiter ausgebaut werden", meint Herr Stein abschließend. Kernelement des E-Business-Systems von IconParc ist das skalierbare Modulkonzept. Der rein webbasierte IconParc Enterprise Shop 2.0 baut auf dem Applikationsserver WebMediator auf, der als Entwicklungsumgebung und Laufzeitplattform dient. Für Intranet- und Internetnutzer dienen als Basismodule der Store Manager und Store Front. Um das Shopsystem schnell und kostengünstig zu erweitern, stehen zusätzliche Module, wie z.B. Store Catalog, Content Manager oder Statistik & Reporting Tools zur Verfügung.

arcendo communications setzt auf IconParc ContentManager

München, 21. Juni 2001

Das Münchner Unternehmen IconParc hat mit arcendo communications gmbh einen weiteren Kunden für seinen ContentManager gewinnen können. Der Kommunikations-Agentur für internationale IT-Unternehmen bietet das Redaktionssystem eine äußerst flexible Lösung um unterschiedlichen Content online zu publizieren. Alle Anforderungen wie aktuelle, mehrsprachige und konsistente Inhalte lassen sich mit dem IconParc ContentManager erfüllen.

arcendo ist auf Unternehmens-Kommunikation im deutschsprachigen Raum spezialisiert. Die Agentur bietet daher im virtuellen Pressezentrum überwiegend deutsche Beiträge sowie Bildmaterial ihrer Kunden an. Teile der Website liegen für internationale Interessenten zweisprachig vor. Für diesen flexiblen Umgang mit mehrsprachigen Inhalten setzt arcendo neben dem ContentManager die MultiLanguage Extension von IconParc ein. Sämtlich Pflegevorgänge werden von den Mitarbeitern per Standard- Browser durchgeführt. Dies ist von mehreren Arbeitsplätzen aus gleichzeitig möglich und der laufende Betrieb muss hierzu nicht unterbrochen werden. Eine flexible Rechtevergabe und Benutzerverwaltung macht es möglich, die Bereiche der einzelnen Kunden ihren Bedürfnissen entsprechend zu pflegen. Mit der Rollen-basierten Zugriffssystematik stellt arcendo darüber hinaus sicher, dass sensible Daten über Agentur und Mitarbeiter nur von autorisierten Angestellten modifiziert werden können. Auf diese Weise konnten die Arbeitsabläufe der Agentur exakt mit Hilfe des IconParc ContentManagers abgebildet werden. Beim Vergleich der auf dem Markt befindlichen Lösungen kam diesem Aspekt entscheidende Bedeutung zu. Im IconParc ContentManager liegen neben den Inhalten einer Webseite auch die Design-Vorgaben, die Textformatierungen und die Sprachversionen als Datenbankeinträge vor. Die einzelnen Webseiten werden dynamisch generiert, also erst dann aus den zugrunde liegenden Datenbankinhalten erzeugt, wenn sie ein Benutzer aufruft. So können alle angezeigten Elemente leicht und auf allen Seiten durchgängig angepasst werden. Das Logo eines Kunden beispielsweise kann auf allen für ihn relevanten Seiten durch die Änderung nur eines Datensatzes modifiziert werden.

E-Business Framework

Der Webauftritt von arcendo communications basiert auf dem E-Business Framework, mit der einzigartigen 3-Layer Architektur. Die Technology- Ebene bildet der WebMediator Applikationsserver, der als Entwicklungsumgebung und Laufzeitplattform dient. Darauf setzt die Bibliotheks-Ebene auf, die wiederverwendbare, generische Software-Komponenten wie Navigation, Suche, Prozess und Wizard zentral in Form einer Modulbibliothek bereitstellt. Auf diese Weise lässt sich der notwendige Pflege- und Anpassungsaufwand bei gleichzeitiger Optimierung des Laufzeitverhaltens minimieren. Zu der Komponenten-Bibliothek gehört auch die Design-Library, welche maßgeblich zur Trennung von Webdesign und Anwendungsfunktionalität beiträgt. Das Anwendungsmodul ContentManager und die Erweiterung MulitLanguage Extension stellen zusammen mit den Basismodulen BusinessDirector und BusinessCenter die oberste Ebene des IconParc E-Business Frameworks dar, die sogenannte Application-Ebene. Im BusinessDirector lassen sich umfangreiche Pflegevorgänge für alle installierten Anwendungs- und Erweiterungsmodule per Webbrowser unter einer einheitlichen Oberfläche vornehmen. Das IconParc BusinessCenter ist die im Internet sichtbare und ebenfalls per Webbrowser nutzbare Anwendungsoberfläche, mit deren Hilfe externe Benutzer Inhalte einsehen und individuelle Applikationsfunktionalität nutzen können. Durch den modularen Aufbau des E-Business Framework von IconParc lassen sich Erweiterung des Internet-Angebotes jederzeit vornehmen. So könnte beispielsweise ein Online-Shop in die Präsenz integriert werden, oder die erscheinenden Presseinformationen könnten direkt mit anderen Unternehmensprozessen gekoppelt werden.

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