44.000 Artikel
22,5 Mio. € Umsatz
davon 15 Mio. € online
B2B eBusiness-Plattform



Bernd Gröner
Geschäftsführer
Karl Gröner GmbH

"Mit der IconParc E-Business Plattform können wir 7 Jahre
nach Go Live online schon 67% des Firmenumsatzes abbilden."

In diesem Projekt wurde von uns das gesamte Leistungsspektrum erbracht,
bestehend aus Beratung, Software, Integration und Service.

Karl Gröner GmbH

Das Familienunternehmen Karl Gröner GmbH widmet sich seit seiner Gründung (1946) den aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Werbetechnik, Siebdruck und Dekosysteme. In den letzten Jahren hat sich das Fachhandelsunternehmen auch als einer der bedeutendsten Distributoren von Werbetextilien auf dem deutschen Markt etabliert. Zu den klassischen Kunden des Unternehmens zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie der Einzelhandel, der mit Display- und Deko-Systemen beliefert wird. Die Unternehmensphilosophie von Gröner lautet, durch die optimale Verbindung von Tradition und Innovation am "Puls" seiner Kunden zu sein. Die Nähe zu ihren Kunden ermöglicht es der Karl Gröner GmbH, diesen ein attraktives und aktuelles Produktportfolio bei gleichzeitiger zuverlässiger und effizienter Gestaltung der Geschäftsprozesse zu bieten. In der Realisierung ihres Online-Shops (www.groener.de), der hochgradige Transparenz mit umfangreichen Komfortfunktionalitäten kombiniert, sieht die Karl Gröner GmbH ein weiteres zukunftweisendes Element, das seinen Kunden einen signifikanten Mehrwert bietet.

Highlights der Plattform

Batch-Anbindung an das Warenwirtschaftsystem zur Spiegelung von Kundendaten, Bestelldaten, Katalogdaten ...

Eigene, farblich angepasste VirtualSite für jeden der sechs Geschäftsbereiche (Sortimente)

Nahtlose Integration von WebShop, PIM, CRM, CMS, RMA

Staffelpreise, Happy-Hour-Systematik, Versandkostenmatritzen...

Online-Anbindung, für Anzeige in Echtzeit der kundenspezifischen Preisen, Verfügbarkeit, Lieferzeit

Unterstützung verschiedener Kataloge, Warengruppen, Produkte mit Variantensystematiken (bereits 44.000 Artikel!)

Online-Bestellhistorie mit Statusanzeige

Reports wie Auftragseingang, Registrierungen, Suchen uvm.

Ausklappende Warengruppenstruktur
Aus der Presse

Call-Center-Integration für mehr Effizienz
und Service im Kundendienst

München/Ulm, 20. September 2006 - IconParc, der Münchner Spezialist für IT-Lösungen, präsentiert sein neues Modul CallCenter, mit dem Call-Center-Services vollständig über das Internet abgewickelt werden können. Das Modul stellt eine Erweiterung der eBusiness Suite dar. Vorteil für das Kunden-Unternehmen: Die Errichtung einer extra Plattform für Call-Center-Dienste entfällt. Bei der Karl Gröner GmbH in Ulm ist das Modul bereits erfolgreich im Einsatz.

Im Online-Handel ist der Bedarf an intensivierter Kunden-Kommunikation via Call-Centern in den letzten Jahren immer größer geworden. Der Kunde soll dort abgeholt werden, wo er oftmals aufgibt: Bei der Bedienung eines Online-Shops oder bei Fragen zu Produkten und Dienstleistungen, die das Unternehmen im Web präsentiert. Doch manchmal gelangen auch die besten Hilfeseiten an ihre Grenzen, denn schließlich birgt jeder Fall individuelle Anforderungen. Dann ist der persönliche Kontakt für den Kunden das Mittel der Wahl, um schnelle, kompetente Hilfe zu erhalten. Das Call-Center ist hier die wichtigste Schaltstelle des Unternehmens, um das Serviceangebot nach außen hin zu demonstrieren und die Kundenbindung zu verbessern. Dennoch steht jedes mittelständische Unternehmen, das sein Call-Center auch für seinen Auftritt im Internet beschäftigt, über kurz oder lang vor der Frage, wie es diese Kommunikations- und Geschäfts-Prozesse effizient und kostensparend gestalten kann. In dieser Situation ist es sinnvoll, die Online-Anbindung einer Call-Center-Software an eine bereits bestehende Handelsplattform oder einen Webshop in Erwägung zu ziehen. Eine zielsichere Methode, die Kunden des Unternehmens noch besser und enger an den Online-Auftritt heranzuführen und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu straffen.

Kostengünstige Lösung

IconParc hat hier mit einer einfachen Neu-Komponente seiner eBusiness Suite genannten Software eine rationelle, schnell implementierbare Möglichkeit geschaffen, welche die Installation einer speziellen Call-Center-Plattform überflüssig macht. Somit brauchen die Call-Center-Agenten im Unternehmen nicht extra auf eine neue Software trainiert zu werden, was neben der Kostenersparnis nicht zuletzt bei den Mitarbeitern großen Anklang findet. Außerdem erhöht es die Durchdringung und Akzeptanz des bestehenden Auftritts innerhalb der Firma, wenn Webshop oder Plattform durch die Call-Center-Funktionalität noch umfassender und intensiver im Unternehmen genutzt wird. Bei der Karl Gröner GmbH, einem der großen Fachhändler im Bereich Werbetechnik aus Ulm, läuft die eBusiness Suite als erfolgreiche B2B-Plattform seit Jahren im Produktivbetrieb (www.groener.de). Seit Mai 2006 wird nun auch CallCenter eingesetzt. "Wir wollten auch die Kunden enger an unseren Webshop heranführen, die bis jetzt vor der Benutzung oftmals zurückgeschreckt sind", erklärt Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH, seinen strategischen Schritt. "Jetzt benutzen unsere Mitarbeiter beim Kundenkontakt am Telefon ebenfalls den Webshop, um Registrierung, Beratung oder Bestellung mit dem Kunden gemeinsam durchzuführen. Die Integration von CallCenter soll letztlich die Hemmschwelle der Kunden senken, die vielen Vorteile unseres Online-Angebots auch wirklich wahrzunehmen."

Telefonische Betreuung baut Berührungsängste ab

Wenn ab sofort ein Kunde im Call-Center von Gröner anruft, identifiziert ihn der Agent über die Suche nach Namen, Adresse, Kundennummer oder auch über die Suche nach dem zuständigen Ansprechpartner bei Gröner. Die Daten werden am Telefon abgeglichen. Sollte die Suche kein Ergebnis gebracht haben, erfolgt eine telefonische Registrierung des Kunden und seines Ansprechpartners im Webshop. Danach kann der Mitarbeiter aus dem Customer Service eine Bestellung durchführen, indem er sich mittels einer superSessionID in den individuellen Zugang des Kunden zum Online-Shop einloggt. Da der Gröner-Webshop mit dem Warenwirtschaftssystem (WWS) des Unternehmens online verbunden ist, kann der Gröner-Mitarbeiter aktuelle Auskünfte aus dem WWS über Warenbestand oder Bestellkonditionen erteilen und gegebenenfalls die Preise verändern. Außerdem besitzt das Call-Center spezifische Zugangsrechte für den Webshop, so dass der Customer Service sämtliche Daten der Kunden direkt im Webshop verwalten. Bei Bedarf können für das Call-Center noch spezielle Eingabefelder zugeschaltet werden.

Effizienzsteigerung durch Online-Anbindung

Abgesehen von der extremen Effizienzsteigerung im Bestell- und Abrechnungsprozess und der Freisetzung der Call-Center-Mitarbeiter für Beratungsleistungen sind die Vorteile für die Kunden von Gröner deutlich erkennbar: Sie werden im Call-Center telefonisch registriert und können danach jederzeit auch online bestellen, ohne erneuten Registrierungs-Aufwand. Nach Abschluss der Bestellung durch den Agenten erhält der Kunde per E-Mail eine Bestellbestätigung und kann online seinen Bestellstatus einsehen. Das senkt die Fehlerquoten im Bestellprozess, denn falsche Angaben können sofort gemeldet werden. Zukünftig entscheidet der Kunde frei darüber, ob er lieber selbst direkt im Webshop bestellt oder den Weg über das Call-Center wählt. Seine sämtlichen Bestellungen werden in jedem Fall in einer Bestellhistorie im Webshop zusammengefasst. Das ist neu, denn vorher konnten die telefonischen Bestellungen nur über das WWS verwaltet werden. Outsourcing ohne Probleme Bei allen Vorzügen, die CallCenter für die "Kundenkontakt-Zentren" in einem Unternehmen bietet - eine einfache Online-Anbindung erleichtert natürlich auch die vollständige Auslagerung des Call-Centers an einen externen Anbieter. Der Einarbeitungsaufwand für den Webshop ist hierbei gering, da er eine leichte und ergonomische Bedienbarkeit aufweist.

Kurzprofil Karl Gröner GmbH

Seit seiner Gründung 1946 ist das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner ein Fachhändler im Bereich Werbetechniker-Bedarf. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zudem als Werbetextilien-Distributor auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinem Kundenkreis zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie Industrie und Einzelhandel. Am 29. und 30. September 2006 findet in Weißenhorn bei Ulm die Gröner Open House Fachmesse für Werbetechnik statt.

Kurzprofil IconParc GmbH

Die IconParc GmbH aus München ist ein eBusiness Spezialist, der Unternehmen mit Lösungen aus einer Hand noch erfolgreicher werden lässt. Seit 1997 realisiert IconParc eBusiness Lösungen und bietet das gesamte Leistungsspektrum bestehend aus Software, Beratung, Implementierung und Support an. Auf diese Weise unterstützt IconParc Unternehmen dabei, ihr Profil durch intelligente und individuelle Weblösungen zu schärfen und somit einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Mit der IconParc eBusiness Suite optimieren Unternehmen ihre Marketing-, Verkaufs- und Einkaufsprozesse und erzielen somit erhebliche Wettbewerbsvorteile. Messbare Erfolge wie hohe Online-Umsätze, Kosteneinsparungen, verbesserte Kundenbindung, Steigerung der Prozessqualität, Verbesserung von Kommunikation und Informationsfluss überzeugen unsere Kunden nachhaltig. Marktführende Unternehmen haben sich für IconParc entschieden. Vertrauen auch Sie auf innovative, nahtlos integrierte eBusiness Lösungen von IconParc in den Bereichen eCommerce, eDemand, eProcurement, Catalog Management, Content Management, Portale, Marktplätze, Online Produkt-Konfiguration sowie e CRM.

Neues Outfit für die Gröner- B2B-Plattform

München/Ulm, 8. August 2006 - Der Münchner Spezialist für IT-Lösungen IconParc kreiert mit der Karl Gröner GmbH aus Ulm ein komplettes Redesign für den Online-Shop des Werbetextil-Fachhändlers. Die neue, klar strukturierte Navigation, aber auch mehr Informationen zum Produktangebot und ein frisches, modernes Design sorgen für ein deutliches Plus an Service sowie eine optimierte Kundenbindung.

Die Karl Gröner GmbH, ein führender Fachhändler im Bereich Werbetechnik, betreibt eine seit Jahren höchst erfolgreiche E-Business-Plattform für das B2B-Geschäft mit Textilveredlern, Werbetechnikern, Messebauern sowie mit Industrie und Einzelhandel. Rechtzeitig zum 60-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr kann nun der neu gestaltete Webshop vorgestellt werden: Design, Navigation und Produktdarstellung wurden einem vollständigen Relaunch unterzogen, um die Plattform an veränderte Kundenwünsche anzupassen und das CI des Unternehmens optisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Implementierung erfolgte durch den IT-Dienstleister IconParc, der für die bisherige Plattform ebenfalls verantwortlich zeichnet. "Wir haben für das gesamte Projekt auf das Know-how von IconParc zurückgreifen können", erläutert Bernd Gröner, Geschäftsführer der Karl Gröner GmbH. "Das Design haben wir gemeinsam mit IconParc entwickelt. Eine Agentur war nicht nötig, da die Software eine schnelle und unkomplizierte Design-Anpassung erlaubt."

Neue Site im Farbenrausch

Der Webauftritt von Gröner erscheint jetzt in neuen Farben, die dem Ganzen eine frische, junge Ausstrahlung verleihen. Das ursprüngliche Konzept, bei dem jedes der sechs Sortimente eine eigene Grundfarbe besitzt, wurde beibehalten. Im Zuge des Relaunch ist die farbliche Differenzierung jedoch wesentlich prägnanter geworden, die intensiven Farben lassen den hellen Produktdarstellungs- und Informationsbereich der Seiten stärker hervortreten, was die Wahrnehmung und Orientierung erleichtert. Die Farbgestaltung unterstützt auch die neue Navigation: "Klare Strukturierung, Übersichtlichkeit und Spaß am Benutzen der Site durch intuitives Erfassen der Navigationsmöglichkeiten " das waren die Anforderungen. Deshalb werden die Warengruppenebenen jetzt durch ausklappende Menüs angesteuert. Mittels Breadcrumb-Navigation kann man problemlos zwischen den Ebenen hin und her wechseln, ohne den Überblick zu verlieren. Insgesamt ist die Benutzung der Site einfacher und schneller geworden, die Bedienung kommt den Ansprüchen der User noch weiter entgegen. Unsere neu implementierten Funktionen werden die Kunden von Gröner bestimmt begeistern", so Robert Schnirch, Werbeleiter bei Gröner.

Zügiges Navigieren, sinnvolle Extras für den User

Die Produkt-Trefferlisten sind ab sofort übersichtlich bebildert und bringen das Warenangebot besser zur Geltung. Eine verbesserte Schnellsuche liefert ebenfalls gut gegliederte Trefferlisten und erleichtert damit die Orientierung. Auf den Produktseiten findet man mit einem Blick nützliche Zusatzinformationen: So wurde beispielsweise im Textil-Sortiment zu jedem T-Shirt o.ä. Angaben zu Marke, Qualität, Schnitt und Verarbeitung hinzugefügt. Wichtige Produkteigenschaften werden durch ein System einprägsamer Zeichen hervorgehoben. Klicken Sie sich also zu Ihrem Wunsch-T-Shirt durch, erhalten Sie zusätzlich zur Produktansicht eine Liste von Symbolen, die Aufschluss über Stoffeigenschaften und Ausstattung geben. Mehr Informationen zu sämtlichen Katalogdaten erschließen auch fachfremden Usern schnell komplexe Inhalte, verbesserte Warenkorbfunktionen runden das Ganze ab. Insgesamt ein erfreulich gelungener Relaunch, findet Bernd Gröner: "Das Redesign unseres Online-Auftritts hat den geplanten Zeit- und Kostenrahmen eingehalten. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir auf den richtigen Software-Anbieter gesetzt haben. Die eBusiness Suite war strategisch betrachtet die richtige Wahl."

Kurzprofil Karl Gröner GmbH

Seit seiner Gründung 1946 ist das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner ein Fachhändler im Bereich Werbetechniker-Bedarf. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zudem als Werbetextilien-Distributor auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinem Kundenkreis zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie Industrie und Einzelhandel. Am 29. und 30. September 2006 findet in Weißenhorn bei Ulm die Gröner Open House Fachmesse für Werbetechnik statt.

Kurzprofil IconParc GmbH

Die IconParc GmbH aus München ist ein eBusiness Spezialist, der Unternehmen mit Lösungen aus einer Hand noch erfolgreicher werden lässt. Seit 1997 realisiert IconParc eBusiness Lösungen und bietet das gesamte Leistungsspektrum bestehend aus Software, Beratung, Implementierung und Support an. Auf diese Weise unterstützt IconParc Unternehmen dabei, ihr Profil durch intelligente und individuelle Weblösungen zu schärfen und somit einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Mit der IconParc eBusiness Suite optimieren Unternehmen ihre Marketing-, Verkaufs- und Einkaufsprozesse und erzielen somit erhebliche Wettbewerbsvorteile. Messbare Erfolge wie hohe Online-Umsätze, Kosteneinsparungen, verbesserte Kundenbindung, Steigerung der Prozessqualität, Verbesserung von Kommunikation und Informationsfluss überzeugen unsere Kunden nachhaltig. Marktführende Unternehmen haben sich für IconParc entschieden. Vertrauen auch Sie auf innovative, nahtlos integrierte eBusiness Lösungen von IconParc in den Bereichen eCommerce, eDemand, eProcurement, Catalog Management, Content Management, Portale, Marktplätze, Online Produkt-Konfiguration sowie e CRM.
Verlagswelt, 10/2005

Reibungslose Webshop-Einführung

Die Geschäftsführer der in München ansässigen IconParc GmbH, Franz Berger und Roland Brückner, geben einen detaillierten Einblick in die Implementierung und Weiterentwicklung eines Webshops für die Karl Gröner GmbH, einem der größten Textil-Werbemittelhändler in Deutschland (www.groener.de). Wie gingen Sie die Lösung an?

Roland Brückner: "Entscheidend ist stets: Wenn man sieht, dass die Komplexität der Gesamtlösung sehr hoch ist und eine professionelle Lösung herauskommen soll, ist es unumgänglich, eine Spezifikationsphase vorzuschalten", erläutert Roland Bruckner. "Im Falle von Gröner haben wir innerhalb von vier Zeitwochen eine 72-seitige Spezifikation erarbeitet. Wir saßen mit einem der Inhaber tagelang zusammen - in zielgerichteten Workshops, die unserem Verständnis dienten, welche Anforderungen Gröner in jedem Bereich stellt." Bereich bedeutet hier nicht nur funktional im Sinne von Katalog management, Content Management. E-Business, sondern auch die insgesamt sechs Geschäftsbereiche. Gröner vertreibt nicht nur Textilien als Werbemittel, sondern darüber hinaus die Rohware und die Drucksysteme ebenso wie die Verbrauchsmaterialien, die ein Textilveredler als Reseller benötigt. Alle Bereiche sind heute jeweils direkt im Internet erreichbar. Die Anforderungen an die Strukturierung des Contents unterliegen je nach Geschäfts-bereich starken Schwankungen; das betrifft sowohl den rein redaktionellen Content (ge-wissermaßen die Klammer um die Kataloge und Prozesse) als auch die Katalogstrukturen selbst. Den Textilbereich kennzeichnet ein klassischer Variantenkatalog. bei dem ein einziges Produkt - beispielsweise ein be-stimmtes T-Shirt-in 120 Varianten (Formen, Größen und Farben) erhältlich ist. Das muss auf der Plattform abgebildet werden, weil darin auch das Katalogmanagementsystem integriert und selbstverständlich mit dem Warenwirtschaftssystem gekoppelt ist. Letz-teres kennt keine Varianten, sondern nur Ar-tikelnummern. also muss zwischen beiden eine Übersetzung stattfinden. Roland Brückner weiter: "Im Systemgeschäft hingegen gibt es keine Varianten, sondern Produkte und Artikellisten, die jedoch stark erklärungsbedürftig sind. Hier ist das Ziel bei der Präsentation im Internet nicht, unbedingt sofort Umsatz zu machen, sondern durch die liebevolle Darstellung so viele Informationen zu bieten, dass der Sales-Zyklus in Gang kommt. Über die Plattform können ganz gezielte Anfragen gestellt werden, die den Vertrieb entlasten. Dazu müssen allerdings die Daten-Features und Leistungsmerkmale sehr fein granular und auch in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit dargestellt werden." Franz Berger: "Auch Cross-Selling ist ein großes Thema: Wenn Sie sich das Digitaldrucksystem anschauen, haben Sie zunächst sehr viele Detaildaten, dann aber auch ein Produkt-Zusatzblatt, das mit dem Content Management erfasst ist, weiter ein Datenblatt, aber ebenso Verlinkungen etwa zu Verbrauchsmaterialien, die direkt gekauft werden können, oder Farbkarten, die man downloaden kann. Kurz: Alles, was man braucht, um diese Systeme zum einen zu verstehen, zum andern erkennen zu können, ob es für den eigenen Bedarf passt, um zum dritten, um sie optimal betreiben zu können."
Der Go-Live von Gröner fand zum Jahresbeginn 2003 statt, und seitdem hat eine fulminante Entwicklung stattgefunden. Vergleichbares ist nach Ansicht von Brückner bei sonst kaum einem Mittelständler zu finden. Bereits nach einem Monat wurde zehn Prozent des Umsatzes über diese Plattform gefahren (ein Ziel, das für das Ende des ersten Jahres angepeilt war): das Kundeninteresse übertraf sämtliche Erwartungen. Gut war dabei, dass langst eine bewährte Logistik zur Verfügung steht.
"Wie lange hat diese Vorarbeit gedauert"
Roland Brückner: "Wir verbrachten vier Zeitwochen, um die Spezifikation zu schreiben: anschließend wurde in guten drei Zeitmonaten die Customisation durchgeführt. Freilich haben wir nicht "from Scratch" eine Gröner-Plattform programmiert. Wir haben hingegen über die Jahre eine immer leistungsfähigere Plattform als Basistechnologie aufgebaut, ergänzt durch eine Baukastensystematik, mit denen wir diese individuellen Anforderungen sehr schnell erledigen können und dabei immer wieder auf eine gleiche technologische Basis zurückzugreifen." Franz Berger fügt hinzu: "Das ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal, dass wir nicht nur ein eigenes Softwareprodukt haben, sondern auch die Beratung und Implementierung machen, und das - weil wir unser Produkt bis in die letzten Tiefen kennen - sehr schnell, selbst bei komplexen Lösungen. Wir haben ein modulares Soft-waresystem: die IconParc eBusiness Suite; das Modul eContent ist das Content-Management-System. aber es gibt noch weitere wie eShop oder eCatalog. Bei Gröner verteilte sich unsere Lösung auf eContent und eCatalog - vorher war nichts derartiges vorhanden; sie sind sozusagen von Null auf Zweihundert gesprungen. Zwar wurden zunächst Versuche mit Investitionen im fünfstelligen Bereich unternommen, die nicht viel brachten, den Kunden jedoch für eine umfassende Lösung (und auch eine Investition im sechsstelligen Bereich) aufgeschlossen machten." Gröner wusste zum Beispiel von Anfang an. dass im Internet liebevoll aufbereiteter Kataloginhalt zu finden sein muss, wenn das Ziel erreicht werden sollte, das (teure) Call- Center zu entlasten. Indessen muss auch gewährleistet sein, dass die Verfügbarkeit und die Individualpreisthematik. also die Konditionen, genauso im Internet abgebildet werden, wie das im Call-Center der Fall ist. Deshalb wurde von Anfang an die Implementierung eines Online- Interfaces zur Warenwirtschaft spezifiziert: dadurch erhält jeder Kunde genau seinen Preis etwa für zwölf T-Shirts in der Farbe Magenta sowie den Lieferzeitpunkt. Auch gegenüber seinen Mitarbeitern hat Gröner geschickt agiert: von vornherein wurden Vertrieb und Außendienst - den es ja nach wie vor gibt - intensiv mit eingebunden. Jeder konnte massiv Einfluss nehmen und hat dafür um so begeisterter die Botschaft "Wir haben eine E-Business-Plattform" zu den Kunden getragen. Diese Unterstützung des - wie es Franz Berger nennt - "Kollegen Internet" durch den Vertrieb trug wesentlich zum raketenartigen Starterfolg bei. Voraussetzung war jedoch eine vorher getroffene einvernehmliche Provisionsregelung. Ähnliches galt auch für die zuvor ständig überlasteten Call-Center-Mitarbeiter. Das Call- Center ist heute beileibe nicht kleiner als vorher, es hat jedoch zusätzlich andere Aufgaben
Die Lösung war diesbezüglich schlicht beispielhaft und ein positives Beispiel für den Mittelstand. Und für IconParc. betont Brückner, war und ist es eine hervorragende Referenz. "Beim Design allerdings arbeiten wir grundsätzlich mit der Wunschagentur des jeweiligen Kunden zusammen, dafür sind wir nicht verantwortlich. Wir integrieren dieses Design so, dass mithilfe des Content-Management-Systems weitere Seiten und Inhalte aufgebaut werden können, ohne dass der Redakteur etwas über Design wissen muss. Das ist so flexibel, dass Templates nicht mehr programmiert, sondern nur noch konfiguriert werden müssen. Sie geben vor, welche Elemente zulässig sind, also beispielsweise eine Text-Bild-Unk-Kombination, wie oft darf das Element auftreten, darf es gelöscht und durch etwas Anderes ersetzt werden. Dadurch lassen sich ganz unterschiedlich strukturierte Seiten aufbauen, je nach Verwendungszweck und Zielgruppe - vom Produkt-Teaser bis hin zur Unternehmenshistorie." ": Herr Berger. Herr Brückner, ist die Aufgabe damit für Sie abgeschlossen" Franz Berger. Roland Brückner: "In zweierlei Hinsicht nicht: Erstens braucht Gröner aufgrund der hohen Komplexität jemanden, der das System für ihn wartet und auch in gewisser Weise betreibt - selbst wenn die Server nicht bei uns stehen, sondern bei der Firma. Wir managen die Aufgaben remote über eine VPN-Anbindung. Und zweitens fallen dem Unternehmen, gerade weil es so brillant lauft, dauernd neue Ideen und Wünsche ein. Zum Beispiel, dass Call- Center-Mitarbeiter als Vertreter des Kunden am Telefon ebenfalls über das Web-Front- End Bestellungen aufnehmen, weil die Such- und die Bestellannahme-Mechanismen wesentlich schicker und effizienter sind als im Warenwirtschaftssystem." So etwas wurde in die ursprüngliche Spezifikation natürlich nicht aufgenommen. Allerdings ließen die IconParc-Entwickler schon so viel Know-how in die Modellbildung einfließen, dass sich derartige Erweiterungen nahtlos integrieren lassen, ohne dass man "Rucksacke" dranbauen muss und ein in sich schlüssiges, gut erweiterbares Gesamtkonzept erhalt. Firmengründer Roland Brückner blickt zurück: Natürlich haben auch wir vor gut sieben Jahren klein angefangen - unser erstes Projekt hatte einen Umfang von neun Mann-Monaten. Heute gibt es kein Projekt mit einem Umfang von weniger als 1,5 bis 2 Mannjahren, allerdings auf der Basis des bereits Vorhandenen, das schon sehr viele Spezifika berücksichtigt." Und Berger weist darauf hin. dass die Software ständig weiter entwickelt, die Plattform erweitert und weiter gepflegt wird. "Dadurch erhalten unsere Kunden immer wieder die neueste Software, und für uns wird jede Neuentwicklung einfacher. weil die Plattform einfach mächtiger ist. Damit können wir sehr komplexe Kundenwünsche zu einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb von sportlichen Realisierungszeiträumen von drei bis vier Monaten umsetzen. Außerdem können sich durch das Feedback der Kunden auch Prioritäten sehr schnell verändern. Buchhandelslösung IconParc kann auch auf ein verlagsnäheres Projekt verweisen: die Schweitzer Buchhandelsgruppe (www.schweitzer-onliine.de) mit einem völlig anderen Schwerpunkt. Zunächst sieht die Website wie eine ganze normale B2C-Shopsite aus: sie ist allerdings nur der kleinste Teil der Applikation. Der eigentliche Clou liegt darin, dass es sich um eine Procurement-Plattform für Großunternehmen handelt. bei der man für jeden Großkunden - Versicherungen. Banken. Bibliotheken - feinst granular die Bestell- und Aktionsberechtigung jedes Mitarbeiters einstellen kann; Beste!I- und Freigabeprozesse bis hin zu einer Installed-Base-Verwaltung. Berger "Schweitzer bietet über eine Million Buchtitel in verschiedenen Katalogen an: da erhält die Performance-Thematik eine ganz neue Dimension - vor allem, wenn man, was demnächst der Fall sein wird, katalogübergreifend in einem Rutsch suchen möchte, und das mit Priorisierung der Treffer. Doch auch das geht über unsere Technologieplattform. Das Internet und speziell unsere granular anpassbare Plattform kommt dem Slogan der Schweitzer-Buchhandelsgruppe "Literatur und Dienstleistung" ideal entgegen. Jeder Kunde wird individuell behandelt; ich kann Großkunden sehr schnell anbinden, biete jedoch hohe Differenzierungsmerkmale. Übrigens war die Schweitzer Buchhandelsgruppe 1999 unser erster Kunde für die heutige eBusiness-Suite
e-commerce magazin (01/2006)

Nicht mit heißer Nadel gestrickt

Seine E-Business-Plattform erzielt weit über zwanzig Prozent seines Umsatzes - jetzt ist der Werbemittelfachhändler Karl Gröner mit E-Demand für Textilveredler in eine neue Dimension der Werbekommunikation gestartet.

Seit seiner Gründung 1946 ist das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner ein Fachhändler im Bereich Werbetechniker-Bedarf. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zudem als Werbetextilien-Distributor auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinem Kundenkreis zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie Industrie und Einzelhandel. Im Jahr 2004 betrug der Gesamtumsatz mehr als 22 Millionen Euro, davon wurde bereits weit mehr als zwanzig Prozent über das Web erwirtschaftet. Um die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb zu senken und die Betreuung der Kunden zu intensivieren, plante die Geschäftsleitung vor einigen Jahren den Ausbau eines zusätzlichen Vertriebs- und Kommunikationskanals im Internet.

E-Business seit 2003

Anfang 2003 startete man mit einer EBusiness-Plattform: "In technischer Hinsicht wünschten wir uns eine leistungsfähige, offene Plattform, die einen modularen Aufbau und konstant erweiterbare, individuelle Funktionalitäten bietet", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner. "Mit Iconparc haben wir dafür den richtigen Partner gefunden." Für die Implementierung benötigte die Softwarefirma aus München gerade mal vier Monate. Die E-Business-Plattform integriert den Webshop, das Content-Management- System sowie die Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf das jeweilige Geschäftsfeld abgestimmter Katalogtypen und -systematiken unterstützt. Ein wesentlicher Teil der Bestell- und Lieferprozessabwicklung findet über das Web statt. Durch die nahtlose Anbindung des Warenwirtschaftssystems läuft die gesamte Auftragserfassung und -abwicklung automatisch ab, so dass die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich gesunken ist. Außerdem stehen dem Kunden bei der Online-Bestellung alle individuell ausgehandelten Preiskonditionen sofort zur Verfügung. Vor kurzem wurde zudem die telefonische Bestellannahme über den Webshop eingeführt. Die Bestellung wird von den Mitarbeitern am Telefon direkt in den Webshop eingegeben, so dass die Kunden am Online-Service " zum Beispiel Abfrage von Bestellhistorie und -status " teilhaben können, ohne auf den persönlichen Kontakt verzichten zu müssen. Nicht zuletzt können noch unschlüssige Kunden so an die Nutzung des Shops herangeführt werden. Und weitere Features der Plattform sind bereits in Planung: So soll eine MultiLanguage Extension zugeschaltet werden, um die Geschäftsaktivitäten von Gröner über Deutschland hinaus ausweiten zu können, und der Internetauftritt erhält ein Redesign. Beides lässt sich problemlos mit der Software von Iconparc gestalten. Die Akzeptanz der Plattform ist bei Kunden und Interessenten hoch. 100.000 Seitenabrufe pro Tag und bis zu 20.000 pro Stunde sprechen für sich. Daneben versendet Gröner alle drei Wochen 20.000 Newsletter - und monatlich werden es 500 mehr."

50 Prozent sind "E-Kunden"

Auch der hohe Prozentsatz bereits registrierter Kunden dokumentiert den Erfolg: Seit dem Go-Live am 1. Januar 2003 haben sich mehr als 13.000 Kunden registriert; das bedeutet, bis Mitte 2006 sollen weit mehr als 50 Prozent der aktiven Kunden die Gröner-E-Business-Plattform nutzen. Nach dem rasanten Erfolg der ersten 18 Monate nach Implementierung beschloss das Unternehmen Karl Gröner, seine E-Business-Plattform um ein spezielles E-Demand- Portal für den Kundenbereich Textilveredler zu erweitern. "Wir haben auch bei dieser Lösung wieder auf das Produkt von Iconparc gesetzt", erzählt Bernd Gröner, "die Flexibilität der eBusiness Suite hat sich schließlich bewährt." Die Implementierungsphase war dieses Mal schon nach weniger als zwei Monaten abgeschlossen, so dass das Portal Mitte 2004 an den Start gehen konnte. Die Plattform ermöglicht es Textilveredlern, das komplette Textil-Sortiment von Gröner als eigenen Online-Katalog für Textilien nahtlos in ihren Internetauftritt einzubinden: Dazu stellen sie sich aus dem Gröner-Katalog ihre persönliche Produktauswahl zusammen, entscheiden selbst darüber, ob sie die Listenpreise der ausgewählten Artikel anzeigen wollen, und können ebenso eine eigene Warengruppen- oder Katalogstruktur festlegen. Das neutrale Design der Plattform wird an das individuelle Erscheinungsbild der eigenen Homepage angepasst. Darüber hinaus profitieren die Textilveredler von der übersichtlichen Navigation, der transparen- ten Produktgestaltung und diversen Anfrage- Funktionen des Webshops. Gröner hingegen sorgt im Hintergrund mit automatischer, zentraler Datenerfassung und Sortimentspflege dafür, dass der Katalog täglich auf dem neuesten Stand ist.

Viel Wirkung, wenig Aufwand

Zurzeit befinden sich rund 11.000 Artikel im Sortiment. "Der entscheidende Vorteil dieses Konzepts ist die Zeitund Kostenersparnis für die Textilveredler, die auf diese Weise mit relativ geringem Aufwand ihre Umsätze steigern können", so Gröner. "Sie benötigen kein spezielles Know-how, keine zusätzliche Hard- oder Software und nicht zuletzt kann der Druck und Versand von Print-Katalogen deutlich reduziert werden." Die Erweiterung des Geschäftsmodells hat sich für Gröner gelohnt - das E-Business- Portal ist nach seiner Auffassung schon jetzt zu einer der erfolgreichsten Internet-Lösungen der Werbemittelbranche avanciert. Und so lautet das Fazit von Bernd Gröner: "Unser Geschäft wächst und die Plattform wächst mit."

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten sowie die Fehlerquote zu senken.

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen, vielschichtigen Produktund Serviceangebots, komfortable Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Pflege und Auftragsabwicklung.

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und umfassender Katalogverwaltung, eigener, farblich angepasster Bereich (http://textil.groener.de) je Geschäftsfeld; umfangreiche Alternativen zur Artikelsuche sowie zum Zugriff auf das Produktsortiment, Integration und Online-Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem zur effizienten, fehlerresistenten Bestellabwicklung inklusive Online-Bestellhistorie, Bestellstatus, Individualpreise, Verfügbarkeiten, Lieferzeiten usw. Einfache, flexible Erstellung und Platzierung von komplexen Inhalten und personalisierten Aktionen.

Eingesetzte Hard- und Software

Software: Iconparc eBusiness Suite, Warenwirtschaftssystem CenturyLine der H&S Software Systems GmbH, Windows 2000, MS SQL Server Hardware: 2 x Intel Xeon, 3 GHz mit 2 GByte RAM und RAID5 ( Applikationsserver), 2x Intel Xeon, 3 GHz mit 2 GByte RAM und RAID5 (Datenbankserver)
Desktop Dialog 10/2003

Kundenfreundlich via Web

Die Karl Gröner GmbH nutzte ihren viscom-Auftritt u.a. auch zur Vorstellung ihres seit Anfang 2003 etablierten neuen und umfassenden Web-Auftritts, der dem renommierten Distributor von Werbemitteln einen wesentlich effektiveren Kommunikationsprozess mit seinen Kunden erlauben soll. Neben dem laufenden Messegeschäft wurden fleißig Kunden für die Online-Registrierung und für künftige Online-Bestellungen geworben. Die e-Business-Plattform - realisiert von der Münchner IconParc GmbH - umfasst einen Webshop, ein Content-Management-System sowie eine umfangreiche Katalogverwaltung, wobei die verschiedenen Geschäftsbereiche Gröners mit eigenen farblich angepassten »VirtualSites« (z.B. http://textil.groener.de) herausgestellt wurden (siehe Abb. unten). Dem Benutzer soll auf diese Weise ein großes Informationsangebot bei gleichzeitig einfacher Handhabung und hoher Transparenz geboten werden. Und in der Tat: Auf das breit gefächerte Produktsortiment kann auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden: Artikel können zum einen über die Navigation, zum anderen via Schnellsuchfunktion oder auch über redaktionell platzierte Angebotsteaser ausfindig gemacht werden.
Der Einkauf erfolgt dann über Produktdetail- oder Aktionsseiten sowie mit Hilfe der Funktion »Freie Bestellung«, bei registrierten Benutzern auch über die automatisch geführte, online verfügbare Bestellhistorie. Bei größeren Abnahmemengen lassen sich darüber hinaus individuelle Angebote anfordern. Durch die Integration eines Warenwirtschaftssystems erhalten registrierte Kunden auch online ihre spezifischen Preiskonditionen sowie jederzeit aktuelle Lieferzeitangaben. Von der Optimierung des Bestellvorgangs für den Kunden profitieren aber auch die Mitarbeiter intern, die von Routineabläufen entlastet werden. Ferner hat man bei Gröner durch die Automatisierung des Bestellvorgangs bereits eine Reduzierung der Fehlerquote registriert, was auch der Kundenzufriedenheit zugute kommt. Auch wenn noch längst nicht alle der rund 40.000 Artikel online verfügbar sind, Gröners Web-Redakteurin Heike Lienhart weiß schon jetzt die Vorteile des neuen E-Business-Systems zu schätzen, mit dem sich komplexe Inhalte und personalisierte Aktionen einfach erstellen und flexibel abbilden lassen, etwa wenn es um neue Produktinformationen, Veranstaltungshinweise oder spezielle Verkaufsaktionen geht.
e-commerce magazin (Sonderheft 2004)

Dem Wettbewerb voraus

Mit der Realisierung einer E-Business-Plattform bietet ein Werbemitteldistributor seinen Kunden und Mitarbeitern einen signifikanten Mehrwert. über zehn Prozent des Umsatzes wird bereits jetzt über das Web generiert.

Das mittelständische Familienunternehmen Karl Gröner GmbH ist seit seiner Gründung 1946 in den Bereichen Werbemittel, Siebdruck und Dekosysteme erfolgreich tätig. In den letzten Jahren hat sich das Fachhandelsunternehmen als wichtiger Distributor von Werbetextilien auf dem deutschen Markt etabliert. Zu seinen klassischen Kunden zählen Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie der Einzelhandel, der mit Display- und Dekosystemen beliefert wird. Im Jahr 2003 wurde ein Gesamtumsatz von mehr als 20 Millionen Euro erwirtschaftet, davon bereits weit mehr als zehn Prozent über das Internet. Die Karl Gröner GmbH erkannte früh, dass das Internet als zusätzlicher Vertriebs- und Kommunikationskanal nicht nur die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb senken kann, sondern auch die Betreuung ihrer Kunden unterstützen würde. Bereits 1998 wurde deshalb eine erste Website zunächst als reine Informationsplattform implementiert. Dieser erste Ansatz wurde dem hohen Kundenorientierungsgrad der Gröner GmbH nur bedingt gerecht. Es fehlten Direktbestellmöglichkeiten, die Angebote waren selten aktuell dargestellt. Auch die Pflege der Website erwies sich als zu aufwändig. Die Entlastung von Mitarbeitern und Kosteneinsparungen ließen sich auf diese Weise nicht realisieren: Einerseits wurden Prozesse nicht oder nur ansatzweise abgebildet, andererseits verhinderte der zu geringe Automatisierungsgrad Effizienzgewinne. Ein neuer Webauftritt mit einem echten Mehrwert musste her. "Technisch gesehen benötigten wir vor allem eine leistungsfähige, offene Plattform mit modularem Aufbau und konstant erweiterbaren, individuellen Funktionalitäten", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner, der sich bei der Softwarewahl auf Referenzen und Empfehlungen stützte. Er fand in der IconParc GmbH aus München den richtigen Partner. Die Implementierungszeit der EBusiness- Plattform betrug damals lediglich vier Monate. Bereits während der ersten Sondierungsgespräche wurde ein Lastenheft erstellt, das sämtliche Anforderungen im Überblick beschrieb und als Basis der im Vor feld der Umsetzung erarbeiteten Spezifikation diente.

Meilensteine im Fokus

Darin wurden beispielsweise die Verzahnung der Unternehmensprozesse, die individuellen Funktionalitäten der Plattform sowie die Infrastruktur-Integration im Detail festgelegt. Hinzu kam die genaue Definition der Umsetzungsphasen und Zuständigkeiten. "Gerade das Festlegen von "Meilensteinen", also die sinnvolle Definition einzelner, in sich abgeschlossener Projektabschnitte, ist für unsere Arbeitsweise entscheidend. So können unsere Kunden Fortschritte bei der inhaltlichen Umsetzung jederzeit nachvollziehen sowie wünschenswerte Abweichungen von der Spezifikation noch während des Projektverlaufs geklärt und direkt berücksichtigt werden. Diese offene und enge Zusammenarbeit sichert unserem Kunden am Ende die Lösung, die anfangs vereinbart wurde", erläutert Roland Brückner, Projektleiter bei IconParc. Das E-Business- Portal integriert den Webshop, das Content-Management- System sowie die Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf den jeweiligen Geschäftsbereich abgestimmter Katalogtypen und -systematiken unterstützt. Jeder der Gröner-Geschäftsbereiche wird durch eine eigene, farblich angepasste, so genannte VirtualSite repräsentiert (z. B. http://textil.groener. de). Von der Bestellprozessoptimierung profitieren neben externen Nutzern auch Mitarbeiter, die weniger mit Routineabläufen belastet werden und sich daher intensiver um ihre Kunden kümmern können. Seit dem Go-Live im Januar 2003 haben sich mehr als 6.000 Kunden registriert. Bis Mitte 2004 werden bei heutiger Registrierungslage weit mehr als 50 Prozent der aktiven Kunden zu Nutzern der Gröner E-Business-Plattform.

Geringe Fehlerquote

Ein wesentlicher Teil der Bestell- und Lieferprozessabwicklung erfolgt inzwischen über das Web. Aufgrund der nahtlosen Anbindung des Warenwirtschaftssystems konnte die Auftragserfassung und -abwicklung automatisiert und damit die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich vermindert werden, was zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt und Kosten reduziert. Die effiziente Handhabung bei maximaler Flexibilität wird durch die "Snippet-Technologie" (wiederverwendbare, beliebig kombinierbare Inhaltseinheiten) des IconParc ContentManager ermöglicht. Dieser stellt sicher, dass Webredakteure ihre Inhalte einfach generieren und dynamisch auf jeder beliebigen Seite des Webauftritts platzieren können, ohne jedoch Einfluss auf das Look & Feel der im Sinne der Corporate Identity gestalteten Seiten auszuüben.

ROI schnell erreicht

Die Akzeptanz der neuen Lösung ist nicht nur bei Mitarbeitern, sondern gerade auch bei Kunden und Interessenten sehr hoch. Bestehende Kunden schätzen am neuen Webauftritt die wertvolle Informationsquelle und vor allem die effiziente Bestellabwicklung. Dies zeigt auch der hohe Prozentsatz der bereits registrierten Kunden im Verhältnis zur Gesamtkundenzahl. Der ROI der neuen E-Business-Plattform konnte unter anderem Dank Kostenreduzierung und Kundenbindung innerhalb kürzester Zeit erreicht werden. Nach dem Erfolg der vergangenen 18 Monate wird die E-Business-Plattform mit dem TextileTrader erweitert. In der ersten Aufbaustufe können die Gröner-Kunden, das heißt Wiederverkäufer und Textilveredler, das komplette Gröner-Textil-Sortiment als Online-Katalog nahtlos in ihren eigenen Internetauftritt einbinden. Dazu stellen sie aus dem Gröner-Textil-Sortiment ihre persönliche Auswahl zusammen, binden ihr Firmen-Logo ein und passen das neutrale Design der Reseller-Plattform an das individuelle Erscheinungsbild der eigenen Homepage an. Die Textilveredler entscheiden selbst, ob sie die Listenpreise der ausgewählten Artikel anzeigen wollen. Darüber hinaus können sie eine eigene Warengruppenstruktur festlegen. Fragen nach Verfügbarkeit und Lieferfrist aller Artikel werden online beantwortet. Die Katalogdatenerfassung und ständige Aktualisierung der Daten durch Gröner spart Kosten, denn die automatische, zentrale Sortimentspflege bringt alle Produkte täglich auf den neuesten Stand. Die Herstellung und der Versand von Print-Katalogen der Wiederverkäufer und Textilveredler kann vollständig entfallen. Mit dem TextileTrader wird die Karl Gröner GmbH erneut eine Vorreiterrolle spielen. Das Fazit Bernd Gröners lautet: "Alle involvierten Unternehmensbereiche werden stark entlastet und die Resonanz unserer Kunden ist ausnahmslos positiv " wir fühlen uns bereits nach relativ kurzer Zeit in unserer Entscheidung, die Lösung und Dienstleistung der IconParc GmbH gewählt zu haben, bestätigt."

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten sowie die Fehlerquote zu senken

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen, vielschichtigen Produkt- und Serviceangebots, komfortable Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Pflege und Auftragsabwicklung

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und umfassender Katalogverwaltung, eigene, farblich angepasste VirtualSites (http://textil.groener.de ) je Geschäftsbereich; umfangreiche Alternativen zur Artikelsuche sowie zum Zugriff auf das Produktsortiment Integration und Online-Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem zur effizienten, fehlerresistenten Bestellabwicklung inkl. Online-Bestellhistorie, Abfragen von Individualpreisen, Verfügbarkeiten etc. Einfache, flexible Erstellung und Platzierung von komplexen Inhalten und personalisierten Aktionen

Eingesetzte Hard- und Software

Software: IconParc eBusiness Suite, Warenwirtschaftssystem "Century Line" der H&S Software Systems GmbH, Windows 2000, MS SQL Server Hardware: Pentium IV, 2GHz mit 512 MB RAM (Web- Applikationsserver), 2x Pentium III, 1,26 GHz mit 1 GB RAM und RAID5-Array (Datenbankserver)
e-Praxis - Sonderheft e-commerce magazin 1/0

Kosten senken - Kunden binden

Eingehende Betreuung sowie termingerechte und zuverlässige Belieferung sind die Maximen des Traditionsunternehmens Karl Gröner. Nachdem der Webauftritt durch eine E-Business-Plattform ersetzt worden war, wurden Kunden komfortabler bedient und Mitarbeiter signifikant entlastet.

Seit Jahren gehört die Karl Gröner GmbH zu den bedeutendsten Distributoren von Werbetextilien auf dem deutschen Markt. Das mittelständische Familienunternehmen, das bundesweit agiert, zählt zu seinen klassischen Kunden Werbetechniker, Siebdrucker, Textildrucker und Messebauer sowie den Einzelhandel, der mit Display- und Deko- Systemen beliefert wird. Im Jahr 2002 wurde mit 120 Mitarbeitern ein Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie viele mittelständische Unternehmen hatte auch die Karl Gröner GmbH frühzeitig erkannt, dass das Internet als zusätzlicher Kommunikationskanal nicht nur die operativen Kosten in den Bereichen Marketing und Vertrieb senken kann, sondern auch die Betreuung ihrer Kunden unterstützen würde. Bereits 1998 wurde eine erste Website zunächst als reine Informationsplattform implementiert. "Mit unserem ersten Webauftritt hatten wir zwar einen Schritt in die richtige Richtung unternommen, mussten jedoch bald feststellen, dass wir von unserem Ziel der umfassenden Information unserer Kunden sowie der effizienten Gestaltung der internen und externen Geschäftsprozesse noch ein ganzes Stück entfernt waren", erklärt Geschäftsführer Bernd Gröner. Der erste Ansatz wurde dem hohen Kundenorientierungsgrad nur bedingt gerecht. So konnte weder die Komplexität des Produktsortiments von über 40.000 Artikeln transparent und aktuell dargestellt werden, noch bildete die Seite die Geschäftsprozesse, Serviceleistungen und Promotion-Aktivitäten des Unternehmens ab. Der Gröner- Shop, der aktuelle Aktionsangebote vielen Interessenten verfügbarmachen sollte, entwickelte sich nicht zufrieden stellend: Wegen fehlender Direktbestellmöglichkeiten, selten aktualisierter oder ungenau dargestellter Angebote blieb die Resonanz gering. Auch die Pflege der Website erwies sich als zu aufwendig. Die Entlastung von Mitarbeitern und Kosteneinsparungen ließen sich auf diese Weise nicht realisieren: Einerseits wurden Prozesse nicht oder nur ansatzweise abgebildet, andererseits verhinderte der zu geringe Automatisierungsgrad Effizienzgewinne. "Der neue Webauftritt musste unseren Kunden und Mitarbeitern einen echten Mehrwert bieten. Daher standen Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität der Lösung für uns im Vordergrund", so Bernd Gröner. "Technisch gesehen benötigten wir vor allem eine leistungsfähige, offene Plattform mit modularem Aufbau und konstant erweiterbaren, individuellen Funktionalitäten. Erfolgsentscheidend war jedoch die Wahl des Realisierungspartners. Hier konnten wir uns keine Experimente leisten", führt Gröner weiter aus. "Bei der Auswahl orientierten wir uns an bereits implementierten und reibungslos funktionierenden Lösungen sowie an Empfehlungen bestehender Kunden und fanden so in der Firma IconParc aus München den geeigneten Partner." Die Implementierungszeit der E-Business- Plattform belief sich auf lediglich vier Monate. Ein Lastenheft beschrieb sämtliche Anforderungen im Überblick und diente als Basis der im Vorfeld der Umsetzung erarbeiteten Spezifikation. Darin wurden beispielsweise die Verzahnung der Unternehmensprozesse, die individuellen Funktionalitäten der Plattform sowie die Infrastruktur-Integration im Detail festgelegt. Hinzu kam die genaue Definition der Umsetzungsphasen und Zuständigkeiten. "Gerade die Festlegung von "Meilensteinen", also die sinnvolle Definition einzelner, in sich abgeschlossener Projektabschnitte, ist für unsere Arbeitsweise entscheidend.
So können unsere Kunden Fortschritte bei der inhaltlichen Umsetzung jederzeit nachvollziehen; wünschenswerte Abweichungen von der Spezifikation lassen sich noch während des Projektverlaufs klären und direkt berücksichtigen. Diese offene und enge Zusammenarbeit sichert unserem Kunden am Ende die Lösung, die anfangs vereinbart wurde", erläutert Roland Brückner, Projektleiter bei IconParc. Anfang Januar 2003 ging der neue Webauftritt online. Die E-Business- Plattform integriert einen Webshop, ein Content-Management-System und eine Katalogverwaltung, die die Einbindung unterschiedlicher, auf den jeweiligen Geschäftsbereich abgestimmter Katalogtypen unterstützt. Jeder der Geschäftsbereiche wird durch eine eigene, farblich angepasste VirtualSite repräsentiert (zum Beispiel http://textil. groener.de). Auf das breitgefächerte Produktsortiment kann der Kunde unterschiedlich zugreifen: Artikel lassen sich zum einen über die Navigation, zum anderen via Schnellsuchfunktion oder auch über redaktionell platzierte Angebots-Teaser ausfindig machen. Der Einkauf erfolgt über Produktdetailoder Aktionsseiten sowie mithilfe der Funktion "freie Bestellung", bei registrierten Benutzern auch über die automatisch geführte, online verfügbare Bestellhistorie. Bei größeren Abnahmemengen lassen sich darüber hinaus individuelle Angebote anfordern. Durch die Integration des Warenwirtschaftssystems Century-Line der H&S Software-Systeme GmbH erhalten registrierte Kunden auch online ihre spezifischen Preiskonditionen sowie jederzeit aktuelle Lieferzeitangaben. Von der Bestellprozessoptimierung profitieren neben externen Nutzern auch die Mitarbeiter, die weniger mit täglichen Routineabläufen belastet werden und sich daher intensiver um ihre Kunden kümmern können. Seit der Live-Schaltung im Januar 2003 haben sich mehr als 1.100 Kunden registriert. Bis Mitte des Jahres werden bei heutiger Registrierungslage etwa 30 Prozent der aktiven Kunden zu Nutzern der Gröner-E-Business-Plattform werden. Ein wesentlicher Teil der Bestellund Lieferprozessabwicklung erfolgt inzwischen über das Internet. Aufgrund der nahtlosen Anbindung des Warenwirtschaftssystems konnte die Auftragserfassung und -abwicklung automatisiert und damit die Fehlerquote bei der Auftragsbearbeitung deutlich reduziert werden, was sofort zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt. Auch die Marketing-Mitarbeiter der Karl Gröner GmbH sind zufrieden: "Mit dem neuen System sind unserer Kreativität jetzt kaum Grenzen gesetzt. Wir können komplexe Inhalte und personalisierte Aktionen einfach erstellen und flexibel abbilden " unabhängig davon, ob es sich um Produktinformationen, Veranstaltungshinweise, Verkaufsaktionen, Rückkaufprogramme oder andere Specials handelt", erläutert Heike Lienhart, Web- Redakteurin bei Gröner. Die neue Lösung wird nicht nur bei Mitarbeitern, sondern gerade auch bei Kunden und Interessenten in hohem Maße akzeptiert. So wurden bereits im Februar 2003 " nur einen Monat nach dem Relaunch " über 200.000 Zugriffe verzeichnet. Bestehende Kunden scheinen in dem neuen Webauftritt neben einer wertvollen Informationsquelle vor allem eine effiziente Variante der Bestellabwicklung zu sehen. Dies zeigt auch der hohe Prozentsatz der bereits registrierten Kunden im Verhältnis zur Gesamtkundenzahl." Alle involvierten Unternehmensbereiche werden stark entlastet, und die Resonanz unserer Kunden ist ausnahmslos positiv " wir fühlen uns bereits nach relativ kurzer Zeit in unserer Entscheidung, die Lösung und Dienstleistung der IconParc GmbH gewählt zu haben, bestätigt", kommt Bernd Gröner zum Schluss.

Das Problem

Abbilden des komplexen Informations-, Produkt- und Leistungsspektrums, Integration mehrerer Shops mit unterschiedlichen Katalogsystemen und -funktionalitäten, Automation der Bestell- und Auftragsabwicklung, um Transaktionskosten und die Fehlerquote zu senken

Die Anforderung

Transparente, aktuelle Darstellung des umfangreichen,
vielschichtigen Produkt- und Serviceangebots, komfortable
Such- und Bestellfunktionalitäten, effiziente Inhaltspflege und
Auftragsabwicklung

Die Lösung

E-Business-Lösung mit Webshop, Content-Management-System und Katalogverwaltung

Die eingesetzte Hard- und Software

IconParc eBusiness Framework, Century Line von H&S Software Systems, Windows 2000, MS SQL Server, Web- Applikationsserver: Pentium IV, 2 GHz mit 512 MByte RAM, Datenbankserver: 2x Pentium III, 1,26 GHz mit 1 GByte RAM und RAID-5-Array
Der Siebdruck 4/2003

Neue Maßstäbe im Werbemittelmarkt

IconParc, Anbieter von eBusiness-Lösungen, realisiert den neuen Webauftritt der Karl Gröner GmbH, einem der bedeutendsten deutschen Distributoren für Werbetextilien. Das mittelständische Fachhandelsunternehmen aus Ulm, das auch Produkte für die Werbetechnik, den Siebdruck und den Dekorationsbedarf vertreibt, setzt auf die eBusiness Plattform von IconParc...

Im Online-Handel ist der Bedarf an intensivierter KundenKommunikation via Call-Centern in den letzten Jahren immer größer geworden. Der Kunde soll dort abgeholt werden, wo er oftmals aufgibt: Bei der Bedienung eines Online-Shops oder bei Fragen zu Produkten und Dienstleistungen, die das Unternehmen im Web präsentiert. Doch manchmal gelangen auch die besten Hilfeseiten an ihre Grenzen, denn schließlich birgt jeder Fall individuelle Anforderungen. Dann ist der persönliche Kontakt für den Kunden das Mittel der Wahl, um schnelle, kompetente Hilfe zu erhalten. Das Call-Center ist hier die wichtigste Schaltstelle des Unternehmens, um das Serviceangebot nach außen hin zu demonstrieren und die Kundenbindung zu verbessern.
Dennoch steht jedes mittelständische Unternehmen, das sein Call-Center auch für seinen Auftritt im Internet beschäftigt, über kurz oder lang vor der Frage, wie es diese Kommunikations- und Geschäfts-Prozesse effizient und kostensparend gestalten kann. In dieser Situation ist es sinnvoll, die Online-Anbindung einer Call-Center-Software an eine bereits bestehende Handelsplattform oder einen Webshop in Erwägung zu ziehen. Eine zielsichere Methode, die Kunden des Unternehmens noch besser und enger an den Online-Auftritt heranzuführen und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu straffen.
IT-Mittelstand 6/2003

Werbetextilien: Ins rechte Licht gerückt

Die innerhalb von vier Monaten konzipierte und implementierte E-Business-Plattform integriert einen Webshop, ein Content Management System sowie eine Katalogverwaltung, welche die Einbindung unterschiedlicher Katalogtypen und -systematiken unterstützt...